Nazi-Leaks Anonymous sammelt Nazi-Daten
Auf nazi-leaks.net sammeln Anonymous-Aktivisten persönliche Daten von NPD-Sympathisanten und anderen Rechten. Gleichzeitig legen sie Websites der Szene lahm.

Screenshot von nazi-leaks.net: Anonymous-Aktivisten attackieren Nazis im Netz.
Teile der Hackergruppierung Anonymous attackieren gezielt die rechtsextreme Szene. Seit einigen Tagen sammelt und veröffentlicht eine Untergruppe, die sich "Operation Blitzkrieg" nennt, auf nazi-leaks.net Daten – unter anderem von angeblichen NPD-Unterstützern, Korrespondenzen aus rechtsextremen Foren sowie Kundenlisten der Modemarke Thor Steinar und von Versandhäusern der Szene. Am Montag legten die Hacker zudem mehrere Websites vorübergehend lahm, darunter die Neonazi-Plattform Altermedia, den DS-Versand sowie die Seite der NPD-Zeitung Deutsche Stimme.
Mit dem Tweet "#OpBlitzkrieg wünscht allen Nazis und vor allem Altermedia einen guten Start ins neue Jahr!" begannen die Angriffe am Montag. Die rechten Websites waren daraufhin für einige Stunden nicht mehr erreichbar.
Die Angriffe von Anonymous auf die rechte Szene sind allerdings nicht neu. Die "Operation Blitzkrieg" läuft seit fast genau einem Jahr. Am 5. Januar kündigten einige der Aktivisten erstmals Maßnahmen gegen Nazis an. Als Begründung nannten sie deren Weigerung, die Freiheit und Gleichheit aller Menschen anzuerkennen, sowie ihre Angriffe auf Flüchtlinge und Einwanderer, auf Presse und politische Gegner.
Das neue Portal nazi-leaks.net soll zum einen eine Plattform sein, bei der Sympathisanten per E-Mail Daten aus der rechten Szene einreichen können – eine Art Wikileaks für Antifaschisten.
- Ohne Gesicht
-
Der Name ist Programm – die Gruppe Anonymous agiert als Bewegung ohne sichtbare Hierarchie und Gesichter. Anhänger ihrer Aktionen (Anons) verkleiden sich gern mit einer Maske von Guy Fawkes. Der hatte 1605 ein Attentat auf den englischen König versucht. Das wiederum inspirierte die Autoren der Comicserie V – wie Vendetta in den achtziger Jahren, ihren Protagonisten hinter einer Fawkes-Maske versteckt zu zeigen. Er protestierte mit seinen Aktionen gegen einen unterdrückenden und überwachenden Staat, was wiederum einige Anons als Symbol für den eigenen Kampf aufgriffen.
Ursprung der Bewegung und des Namens ist das Imageboard 4chan. Auf der Seite kann jeder unzensiert und unmoderiert Bilder und Botschaften hinterlassen und dabei auch seinen Namen angeben. Allerdings tut das kaum jemand, weswegen die meisten Texte mit dem Namen "Anonymous" gekennzeichnet sind.
- Ohne Hierarchie
-
Anonymous existiert nicht als Organisation. Es ist viel mehr eine Idee, eine Bewegung, der sich jeder anschließen und derer sich jeder bedienen kann. Auch Koordination gibt es nicht direkt. Wichtigstes Instrument dieser Nicht-Koordination ist der Internet Relay Chat (IRC). In diesem kostenlosen Dienst kann jeder Diskussionskanäle eröffnen und sich in ihnen mit beliebig vielen anderen Nachrichten schreiben.
In wechselnden Kanälen werden dort mögliche Ziele debattiert und Angriffe auf Websites koordiniert. Seit 2010 gibt es auch eine Website, auf der Botschaften verbreitet und neue Aktionen angekündigt werden. Derzeit ist sie erreichbar unter anonops.blogspot.net. Außerdem werden Informationen via Twitter und Facebook verbreitet.
Doch muss niemand in solchen Foren und Kanälen auftauchen, um ein Anon zu sein. Im Zweifel genügt es, Anonymous öffentlich zu unterstützen, wie es der amerikanische Bürgerrechtler John Perry Barlow tut, oder sich an den Attacken auf Server zu beteiligen. Die Software dazu, Low Orbit Ion Cannon genannt, gibt es kostenlos im Netz.
- Ohne Führer
-
Es gibt keinen Chef, Leiter, Anführer oder ähnliches. Im Gegenteil: Jeder, der sich als solcher in Medien oder Internet präsentiert, kann davon ausgehen, in kürzester Zeit von den Anhängern von Anonymous beschimpft zu werden oder selbst Ziel von Angriffen zu sein. Das Selbstverständnis ist das eines Ameisenstaates. Damit ist Anonymous eine Umsetzung der Idee des Hive Minds, der Schwarmintelligenz. In der Masse, so die Idee, lässt sich enorme Wirkung entfalten, also sollte auch nur die Masse das Ergebnis für sich beanspruchen.
Trotzdem existiert so etwas wie eine Operationsebene innerhalb der Gruppe. Zumindest existieren einige Personen, die im IRC als Operator agieren, also auf die Einhaltung gewisser Regeln in den Chats achten und Verstöße dagegen ahnden. Sie haben aber nicht unbedingt etwas mit der Planung von Aktionen zu tun.
Gleichzeitig legt Anonymous Wert darauf, Verantwortung für die Aktionen zu übernehmen, die durch das Netzwerk koordiniert wurden. Daher werden üblicherweise Bekennerschreiben verfasst. Jedoch hat die Bewegung keinen Einfluss auf "Einzeltäter", die ihren Namen benutzen und will den auch nicht haben.
- Ohne Ziel
-
Anonymous versteht sich als Bewegung, die für Netzfreiheit und gegen Zensur kämpft. Darüber hinaus aber gibt es keine klar formulierten Ziele. Aktionen können sich gegen Sekten ebenso richten (die älteste bekannte ist eine gegen Scientology) wie gegen rechtsradikale Foren, Kreditkartenkonzerne oder Manager von Unterhaltungskonzernen.
Auch ist es im Kern eigentlich keine politische Bewegung. Ursprünglich ging es um Streiche – im Namen unliebsamer Personen beispielsweise Unmengen Pizza zu bestellen. Der Spaß stand im Vordergrund, oder im Jargon des Netzes: the lulz. Gemeint sind Lacher, vor allem im Sinne von Schadenfreude.
Erst nach und nach ist daraus in den vergangenen Jahren so etwas wie eine Graswurzelbewegung erwachsen, bei der der Spaß aber immer noch im Vordergrund steht. Wie ZEIT-ONLINE-Leser BadLuckin einem Kommentar schrieb: "I came for the Lulz, but now i fight for Freedom of speech and for the free interweb." ("Ich kam wegen des Spaßes, nun kämpfe ich für Redefreiheit und ein freies Netz.")
Für die Teilnehmer allerdings können die Aktionen im Zweifel durchaus riskant sein, da einige Länder wie die USA, Großbritannien und die Niederlande begonnen haben, Attacken von Anonymous strafrechtlich zu verfolgen.
Zum anderen hoffen die Aktivisten darauf, dass Freiwillige die veröffentlichten Daten überprüfen und auswerten, also etwa Namen suchen, die in mehreren der geleakten Listen auftauchen. Die Seite funktioniert damit wie ein Pranger. Die Attacke auf die verschiedenen rechtsextremen Seiten dürfte nicht zuletzt als begleitende PR-Maßnahme gedacht sein.
In rechten Kreisen sorgt das offenbar für ein wenig Unruhe. Bei Altermedia heißt es: "Außerdem sollten wir noch erwähnen, daß Hinweise auf die Identität der Pseudo-Anonymus-Zecken dankend entgegen genommen werden und gerne mit Prämien wie z.B. abgeschnittenen Fingern belohnt werden..." Wie ernst das gemeint war, ist aber unklar.
- Datum 02.01.2012 - 13:56 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 181
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Haben Rechtsradikale nicht genau die gleichen Rechte wie alle anderen auch? Ist eine Persönlichkeitsverletzung ohne belang - weil rechts? Oder gelten die Rechte gar nicht, da Rechtsradikale nicht als Menschen wahrgenommen werden?
So oder so, solche öffentlichen Anprangerungen entsprechen genau dem was man entgegenzuwirken versucht: es wird förmlich auf die Rechte von Personen geschissen, da sie eine gesellschaftlich nicht tolerierte Gesinnung haben. Genauso handeln Neonazis bei vermeintlich Linksradikalen - nur aufgrund der politischen Gesinnung wird schön draufgeschlagen und agitiert.
Manchmal kann man über diese ach-so-gut-gemeinten Aktionen von selbsternannten Scriptkiddies nur den Kopf schütteln. Sie steigern sich in ihre 'Heldenhaftigkeit' so hinein, dass sie ihr kriminelles Handeln ausblenden und eventuell das Leben mancher Menschen nur aufgrund ihrer Gesinnung zerstören.
Unglaublich, dass solch mittelalterischen, rückwärtsgewandten und unreifen Methoden auch noch Wind gegeben wird - durch die eher positive Berichtserstattung in diversen Medien - wie auch hier.
Eine Gesinnung muss straffrei und geschützt bleiben. Ein Mensch bleibt ein Mensch. Egal was er denkt.
Ich verstehe ihren Punkt im Sinne der Fairness. Allen Menschen gleiche Rechte einzuräumen halte ich für gut und richtig.
Das hört aber natürlich auf, wenn jemand selbst diese Rechte anderer Einschränkt. Die Nazis machen aber genau das. Die machen das ideologisch und auch ganz konkret körperlich. Die Grenzen wer was macht sind bei denen fließend. Wenn sie denen zu nahe kommen und aus irgendwelchen Gründen bei denen ins Raster passen oder sich aus anderen Gründen nahe mit denen Auseinandersetzen, dann werden sie auch als Bürgerlicher feststellen: Die Nazis sind der Feind.
In diesem Sinne sind die Hacks eine großartige Aktion.
Ich denke, man sollte zwischen "rechter" (also eher konservativer, auf Patriotismus, Tradition etc. basierender) Gesinnung und "rechtsextremer" bzw. "rechtsradikaler" Gesinnung unterscheiden.
In diesem Sinne beantworte ich Ihre Frage
"Haben Rechtsradikale nicht genau die gleichen Rechte wie alle anderen auch?" mit:
Ja, und genau gegen dieses Recht verstoßen sie mit ihren menschen- und verfassungsfeindlichen Ansichten sehr wohl.
Findet man im Strafrecht z.B. unter Volksverhetzung.
ist keine meinung, sondern ein verbrechen.
jeder, der sich erdreistet, das abwerten von menschen aufgrund ihres glaubens, iherer hautfarbe oder genetischenj merkmlen oder sexueller orientierung mit einer religion, dem infrage stellen von der akkumulartion von eigentum oder ähnlichem gleichzusetzen, benutzt die demokratischen regelhn, der freien meinugsäusrung nur, um seine latent rechte und menschenverachtende gesinnung zu verbreiten.
das es sich nicht um Daten handelt die den Menschen materiellen SChaden zufügen. Es sind keine BAnkdaten oder Ähnliches.
Wenn man ihrem Argument folgt wäre es auch unmoralisch Daten von Kinderpornolovern oder Gesellschaftsfeinden jeglicher Art zu veröffentlichen. Jeder kann seine Meinung haben, aber dann sollte man aber auch den Mut haben sich dazu zu bekennen.
Ein hypothetisches Beispiel: Ich habe ein Gerüstbauunternehmen. Viele meiner Mitarbeiter sind Ausländer. Wenn ich nun als Chef feststelle das einer meiner Mitarbeiter in Naziforen Ausländerhass verbreitet und aktiv an Naziveranstaltungen teilnimmt dann muss ich mir nochmal überlegen ob ich ihn weiter beschäftige. Es handelt sich um einen gefährlichen Beruf wo Verantwortung und Vertrauen wichtig sind. Genau so ist es bei Polizisten, Lehrern usw... Die Gründe sind ja wohl offensichtlich.
Meinungfreiheit ja, aber versteckte Hetze( Wolf im Schafspelz)... Das ist kein Grundrecht. Ausserdem ist Rechtsradikalismus nicht nur eine Meinung und sondern auch eine Lebenseinstellung und in letzter Konsequenz auch ein billigen ethnischer Säuberung oder glauben sie das man ein Land ohne diese Schritte von ausländischen Mitbürgern "befreien" kann?
Das ist doch die Essenz des Nazitums.Wohin Anonymität und Kopf in den Sand stecken führen hat man ja bei dem sogenannten "Killer-Trio" gesehen. Für seine Meinung darf man niemanden einsperren, aber bei gesellschaftbedrohenden Meinungen darf man ruhig anprangern.
Bullshit, Nazis müssen nicht geschützt werden.
Endlich unternimmt jemand etwas gegen die brauen Gefahr.
Es ist unglaublich das die NPD noch nicht verboten wurde!
Rhetorischer Unsinn.
Mal ehrlich, wer einer Ideologie anhaengt durch die Millionen von Menschen verstuemmelt, missbraucht und umgebracht wurden ist von einem potentiellen Moerder nicht weit entfernt.
Ausserdem.. jeder Nazi doch ist stolz auf das was er ist, ist es nicht so? Wie toll dass er seinen Stolz nun jedermann zeigen kann.
Ich verstehe ihren Standpunkt, nur ist die Meinung allein nicht Strafbar, nur hängt ein solches Gedankengut häufig in Kombination mit einem gewissen Tatendrag zusammen, erst dann MUSS etwas gegen radikal Denkende getan werden.
Ich selbst bin nicht ganz begeistert vom Onlinepranger, gegen Naziquatsch hilft nur eine gesunde Gesellschaft die betroffene fangen kann...
Eine Menschenfeindliche Gesinnung die dazu aufruft einem Massenmörder und Kriegsverbrecher wie Adolf Hitler zu huldigen ist keine einfache politische Einstellung, sondern eine Unterstützung rassistischer Ideologie. Wer mordende SS Leute gedenkt und Verbrechen an der Menschlichkeit als ideologischen Unterbau nutzt, der hat seine Rechte auf Anonymität verwirkt!
Sollen doch diese Nazis und Unterstützer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit an den Pranger gestellt werden! BRAVO
Ebenso werden in Mexiko Daten von Kartell-Mitgliedern und der Unterstützer veröffentlicht! Bravo
Was würden Sie denn sagen, wenn es sich bei den Daten um Unterstützer von Al Quaida handeln würde? Wären Sie da ähnlich aufgebracht?
Nie wieder 3. Reich 2.0
Haben Rechtsradikale nicht genau die gleichen Rechte wie alle anderen auch?
Nein, denn sie halten nicht die gleichen Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, wie jeder andere auch, ein.
Ich verstehe ihren Punkt im Sinne der Fairness. Allen Menschen gleiche Rechte einzuräumen halte ich für gut und richtig.
Das hört aber natürlich auf, wenn jemand selbst diese Rechte anderer Einschränkt. Die Nazis machen aber genau das. Die machen das ideologisch und auch ganz konkret körperlich. Die Grenzen wer was macht sind bei denen fließend. Wenn sie denen zu nahe kommen und aus irgendwelchen Gründen bei denen ins Raster passen oder sich aus anderen Gründen nahe mit denen Auseinandersetzen, dann werden sie auch als Bürgerlicher feststellen: Die Nazis sind der Feind.
In diesem Sinne sind die Hacks eine großartige Aktion.
Ich denke, man sollte zwischen "rechter" (also eher konservativer, auf Patriotismus, Tradition etc. basierender) Gesinnung und "rechtsextremer" bzw. "rechtsradikaler" Gesinnung unterscheiden.
In diesem Sinne beantworte ich Ihre Frage
"Haben Rechtsradikale nicht genau die gleichen Rechte wie alle anderen auch?" mit:
Ja, und genau gegen dieses Recht verstoßen sie mit ihren menschen- und verfassungsfeindlichen Ansichten sehr wohl.
Findet man im Strafrecht z.B. unter Volksverhetzung.
ist keine meinung, sondern ein verbrechen.
jeder, der sich erdreistet, das abwerten von menschen aufgrund ihres glaubens, iherer hautfarbe oder genetischenj merkmlen oder sexueller orientierung mit einer religion, dem infrage stellen von der akkumulartion von eigentum oder ähnlichem gleichzusetzen, benutzt die demokratischen regelhn, der freien meinugsäusrung nur, um seine latent rechte und menschenverachtende gesinnung zu verbreiten.
das es sich nicht um Daten handelt die den Menschen materiellen SChaden zufügen. Es sind keine BAnkdaten oder Ähnliches.
Wenn man ihrem Argument folgt wäre es auch unmoralisch Daten von Kinderpornolovern oder Gesellschaftsfeinden jeglicher Art zu veröffentlichen. Jeder kann seine Meinung haben, aber dann sollte man aber auch den Mut haben sich dazu zu bekennen.
Ein hypothetisches Beispiel: Ich habe ein Gerüstbauunternehmen. Viele meiner Mitarbeiter sind Ausländer. Wenn ich nun als Chef feststelle das einer meiner Mitarbeiter in Naziforen Ausländerhass verbreitet und aktiv an Naziveranstaltungen teilnimmt dann muss ich mir nochmal überlegen ob ich ihn weiter beschäftige. Es handelt sich um einen gefährlichen Beruf wo Verantwortung und Vertrauen wichtig sind. Genau so ist es bei Polizisten, Lehrern usw... Die Gründe sind ja wohl offensichtlich.
Meinungfreiheit ja, aber versteckte Hetze( Wolf im Schafspelz)... Das ist kein Grundrecht. Ausserdem ist Rechtsradikalismus nicht nur eine Meinung und sondern auch eine Lebenseinstellung und in letzter Konsequenz auch ein billigen ethnischer Säuberung oder glauben sie das man ein Land ohne diese Schritte von ausländischen Mitbürgern "befreien" kann?
Das ist doch die Essenz des Nazitums.Wohin Anonymität und Kopf in den Sand stecken führen hat man ja bei dem sogenannten "Killer-Trio" gesehen. Für seine Meinung darf man niemanden einsperren, aber bei gesellschaftbedrohenden Meinungen darf man ruhig anprangern.
Bullshit, Nazis müssen nicht geschützt werden.
Endlich unternimmt jemand etwas gegen die brauen Gefahr.
Es ist unglaublich das die NPD noch nicht verboten wurde!
Rhetorischer Unsinn.
Mal ehrlich, wer einer Ideologie anhaengt durch die Millionen von Menschen verstuemmelt, missbraucht und umgebracht wurden ist von einem potentiellen Moerder nicht weit entfernt.
Ausserdem.. jeder Nazi doch ist stolz auf das was er ist, ist es nicht so? Wie toll dass er seinen Stolz nun jedermann zeigen kann.
Ich verstehe ihren Standpunkt, nur ist die Meinung allein nicht Strafbar, nur hängt ein solches Gedankengut häufig in Kombination mit einem gewissen Tatendrag zusammen, erst dann MUSS etwas gegen radikal Denkende getan werden.
Ich selbst bin nicht ganz begeistert vom Onlinepranger, gegen Naziquatsch hilft nur eine gesunde Gesellschaft die betroffene fangen kann...
Eine Menschenfeindliche Gesinnung die dazu aufruft einem Massenmörder und Kriegsverbrecher wie Adolf Hitler zu huldigen ist keine einfache politische Einstellung, sondern eine Unterstützung rassistischer Ideologie. Wer mordende SS Leute gedenkt und Verbrechen an der Menschlichkeit als ideologischen Unterbau nutzt, der hat seine Rechte auf Anonymität verwirkt!
Sollen doch diese Nazis und Unterstützer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit an den Pranger gestellt werden! BRAVO
Ebenso werden in Mexiko Daten von Kartell-Mitgliedern und der Unterstützer veröffentlicht! Bravo
Was würden Sie denn sagen, wenn es sich bei den Daten um Unterstützer von Al Quaida handeln würde? Wären Sie da ähnlich aufgebracht?
Nie wieder 3. Reich 2.0
Haben Rechtsradikale nicht genau die gleichen Rechte wie alle anderen auch?
Nein, denn sie halten nicht die gleichen Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, wie jeder andere auch, ein.
Bitte bei der sehr berechtigten Fokussierung auf rechtsextreme Umtriebe jetzt nicht alle anderen -ismen aus den Augen verlieren. Auch bei den Linken und Religiösen gibt es schräge Vögel, die ihr Süppchen vorzugsweise im Dusteren köcheln...
Ich bin sehr für Transparenz in der Politik. Besonders transparent beschreibt das Zitat im letzten Absatz die rechte Gesinnung. Das ist ein unverhohlener Aufruf zur Gewalt.
..haben keine Rechte! Und hatten auch nie welche.
Dieses "Verbrecher- und Lügenpack" muss mit allen Mitteln angegangen und niedergeschlagen werden. Und das schon im Ansatz jeglicher Agitation.
Ich empfehle alllen Lesern die Flick-Dokumentation von ARTE&ARD.
Wir Menschen in der Mitte müssen zusammenhalten und gemeinsam handeln.
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk
..haben keine Rechte! Und hatten auch nie welche.
Dieses "Verbrecher- und Lügenpack" muss mit allen Mitteln angegangen und niedergeschlagen werden. Und das schon im Ansatz jeglicher Agitation.
Ich empfehle alllen Lesern die Flick-Dokumentation von ARTE&ARD.
Wir Menschen in der Mitte müssen zusammenhalten und gemeinsam handeln.
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk
so sehr mir diese Aktivität auch gefällt, da werden aber Datenschutzwälle eingerissen, auf die wir eigentlich stolz seien sollten.
Nazigruppen sind für dutzende Morde in Deutschland verantwortlich und Gangsterbanden wie die NPD u.a. unterstützen diese bzw. bereiten sie ideologisch auf Terrorismus und Mord vor. Wenn der Verfassungsschutz schon wieder versagt kann man sich nur über Anonymous' Aktionen freuen, auch wenn das Vorgehen natürlich undemokratisch ist und Anonymous an sich auch schwierige Aspekte aufweist.
Wenn unser Staat Gruppierungen und Websites die zu Hass und Gewalt aufrufen nicht selbst bekämpfen kann müssen es eben die Bürger tun. Außer Naziseiten ist hier nichts zu schaden gekommen. Linke ermorden keine rechten Politiker oder ihnen sonst ungenehme Menschen, Nazis tun das in Deutschland schon. In dem Sinne sehe ich die Veröffentlichung von persönlichen Daten auch in einem anderen Licht als wenn Faschisten dies tun (denn bei diesen folgen dann oft Bombenanschläge und anderes)
Fragen Sie mal die Hinterbliebenen von Jürgen Ponto, Siegfried Buback und Hanns-Martin Schleyer, was die von dieser Theorie halten.
Wer Selbstjustiz rechtfertigt, Bürgerwehren das Wort redet und Straftaten verharmlost, der ist kein Verteidiger der Demokratie. Er ist ihr schlimmster Feind.
Nachdem dies gelungen ist, schauen sie bitte über den Tellerrand und müssen Äpfel mit Birnen vergleichen.
Fragen Sie mal die Hinterbliebenen von Jürgen Ponto, Siegfried Buback und Hanns-Martin Schleyer, was die von dieser Theorie halten.
Wer Selbstjustiz rechtfertigt, Bürgerwehren das Wort redet und Straftaten verharmlost, der ist kein Verteidiger der Demokratie. Er ist ihr schlimmster Feind.
Nachdem dies gelungen ist, schauen sie bitte über den Tellerrand und müssen Äpfel mit Birnen vergleichen.
Fragen Sie mal die Hinterbliebenen von Jürgen Ponto, Siegfried Buback und Hanns-Martin Schleyer, was die von dieser Theorie halten.
Wer Selbstjustiz rechtfertigt, Bürgerwehren das Wort redet und Straftaten verharmlost, der ist kein Verteidiger der Demokratie. Er ist ihr schlimmster Feind.
Nennen Sie mir bitte einen Mord von Links seit Ende der RAF. Nennen Sie mir ein Dorf in Deutschland, in dem Menschen die nicht der Norm des Dorfes entsprechen von linken Schlägern krankenhausreif geprügelt werden. Nennen Sie mir eine aktuelle linke Terrorgruppe, die Polizisten ermordet oder Hetzjagten auf Fremde betreibt.
Die Gefahr in Deutschland geht von Rechts aus, die Gefahr in Europa geht von Rechts aus (siehe Oslo/ Utoya 2011, siehe Regierung in Ungarn). Schon einmal hat in Deutschland die Gesellschaft versagt, als es darum ging, den faschistischen Mob aufzuhalten.
Im übrigen ist Anonymous nicht "links" sondern unpolitisch-anarchistisch. Die packen auch Pornos in Disneyfilme. Historisch sind die aus einer anti-Scientology Idee entstanden, aber keine organisierte Gruppe sondern ein loses Netzwerk ohne Ideologie, außer "we did it for the lulz".
Jaja, natürlich werden jetzt wieder die RAF-Mörder ausgegraben. Nur wozu? Was wollen Sie damit sagen?
Glauben Sie denn, eine RAF-Freundeskreisseite würde von jenen, die die Nazis hacken, gutgeheißen werden? Wohl kaum. Die würden dann genauso gehackt.
Und wollen wir mal nicht vergessen, dass es selbst den Mördern der RAF nicht darum ging, ganze Bevölkerungsgruppen umzubringen, sondern gezielt herausragende Vertreter eines Ausbeutersystems. Auch das ist selbstverständlich nicht zu rechtfertigen, verwirrt, nicht zielführend und wurde zurecht ja auch hart (bis hin zu Einzelhaftfolter) bestraft. Aber es ist schon ein anderes Kaliber, als Mord aus primitivstem, dümmsten Fremdenhass.
Selbstjustiz ist das Hacken von Naziseiten nicht. Das ist Widerstand wie man ihn sich auch früher gewünscht hätte. Aber wahrscheinlich gibts auch heute noch eine Mehrheit, die für "Recht und Ordnung" ist, unabhängig davon wie das Recht und die Ordnung aussieht.
aber schon aufgefallen das es die RAF seit rund 15 Jahren nicht mehr gibt und Angriffe auf Repräsentanten des Staates vor rund 20 jahren eingestellt wurden. Und wer sich wie Sie als Anhänger der unsäglichen Extremismustheorie outet ist wohl die aller größte Gefahr für Demokratie und Freiheit.
Nennen Sie mir bitte einen Mord von Links seit Ende der RAF. Nennen Sie mir ein Dorf in Deutschland, in dem Menschen die nicht der Norm des Dorfes entsprechen von linken Schlägern krankenhausreif geprügelt werden. Nennen Sie mir eine aktuelle linke Terrorgruppe, die Polizisten ermordet oder Hetzjagten auf Fremde betreibt.
Die Gefahr in Deutschland geht von Rechts aus, die Gefahr in Europa geht von Rechts aus (siehe Oslo/ Utoya 2011, siehe Regierung in Ungarn). Schon einmal hat in Deutschland die Gesellschaft versagt, als es darum ging, den faschistischen Mob aufzuhalten.
Im übrigen ist Anonymous nicht "links" sondern unpolitisch-anarchistisch. Die packen auch Pornos in Disneyfilme. Historisch sind die aus einer anti-Scientology Idee entstanden, aber keine organisierte Gruppe sondern ein loses Netzwerk ohne Ideologie, außer "we did it for the lulz".
Jaja, natürlich werden jetzt wieder die RAF-Mörder ausgegraben. Nur wozu? Was wollen Sie damit sagen?
Glauben Sie denn, eine RAF-Freundeskreisseite würde von jenen, die die Nazis hacken, gutgeheißen werden? Wohl kaum. Die würden dann genauso gehackt.
Und wollen wir mal nicht vergessen, dass es selbst den Mördern der RAF nicht darum ging, ganze Bevölkerungsgruppen umzubringen, sondern gezielt herausragende Vertreter eines Ausbeutersystems. Auch das ist selbstverständlich nicht zu rechtfertigen, verwirrt, nicht zielführend und wurde zurecht ja auch hart (bis hin zu Einzelhaftfolter) bestraft. Aber es ist schon ein anderes Kaliber, als Mord aus primitivstem, dümmsten Fremdenhass.
Selbstjustiz ist das Hacken von Naziseiten nicht. Das ist Widerstand wie man ihn sich auch früher gewünscht hätte. Aber wahrscheinlich gibts auch heute noch eine Mehrheit, die für "Recht und Ordnung" ist, unabhängig davon wie das Recht und die Ordnung aussieht.
aber schon aufgefallen das es die RAF seit rund 15 Jahren nicht mehr gibt und Angriffe auf Repräsentanten des Staates vor rund 20 jahren eingestellt wurden. Und wer sich wie Sie als Anhänger der unsäglichen Extremismustheorie outet ist wohl die aller größte Gefahr für Demokratie und Freiheit.
Cool. Und jeder Nerd ein kleiner Großinquisitor.
Ich verstehe ihren Punkt im Sinne der Fairness. Allen Menschen gleiche Rechte einzuräumen halte ich für gut und richtig.
Das hört aber natürlich auf, wenn jemand selbst diese Rechte anderer Einschränkt. Die Nazis machen aber genau das. Die machen das ideologisch und auch ganz konkret körperlich. Die Grenzen wer was macht sind bei denen fließend. Wenn sie denen zu nahe kommen und aus irgendwelchen Gründen bei denen ins Raster passen oder sich aus anderen Gründen nahe mit denen Auseinandersetzen, dann werden sie auch als Bürgerlicher feststellen: Die Nazis sind der Feind.
In diesem Sinne sind die Hacks eine großartige Aktion.
... wenn es sich um bloße Gedanken bzw. einen Gedankenaustausch innerhalb Gleichgesinnter handelt. Klar, ist diese Meinung menschenverachtend, aber dennoch in einer gesunden Demokratie aushaltbar. Die mauen Wählerstimmen sprechen dafür.
Sie sprechen von körperlichen Auseinandersetzungen: ist Ihnen nicht bewusst, das dies bereits eine Straftat ist, welche geahndet wird? Wieso muss man da zur Selbstjustiz greifen und Menschen einen Generalverdacht aufzwängen, das zu 95% sicherlich die falschen trifft. Denn auch entgegen der landläufigen Meinung; ein Großteil der NPD-Wählerschaft zieht nicht schlagend um die Straßen. Oder glauben Sie etwa ernsthaft das etwa 3% der deutschen Bevölkerung um sich schlägt weil sie mit der NPD sympathisiert?
Sie bezeichnen diese Hacks als eine großartige Aktion. Wieso? Glauben Sie etwa, das NPD-Sympathisanten sich jetzt geläutert geben? Das wenn Ihr Name auf dieser Liste wäre, Sie auf einmal vom 'rechten Glauben' abrücken und sich von Extremismus distanzieren? Ist es nicht eher viel mehr, dass wenn Ihr Name dort stehen würde, dass Sie dann erst recht sich dem Radikalismus/Extremismus ergeben würden? Die Katze ist dann ja bereits im Sack und wie es sich mit der Löschung von Internetdaten verhält wissen Sie ja. Ganz nach dem Motto. "Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt sich völlig ungeniert".
Ich finde es kristallisiert sich der Beweggrund für die ganze Aktion heraus: es geht nicht ums läutern oder überzeugen, sondern vielmehr ums bestrafen.
"In diesem Sinne sind die Hacks eine großartige Aktion."
Hacks aendern aber keine Gesinnung. Draengt man auch diese Nazis und ihre Sympathisanten (kurzzeitig) vom Netz, werden sie trotzdem weiterhin ihre Umtriebe in der realen Welt fortsetzen.
Nicht deren Websites sind das Problem, sondern die Leute, die sich dahinter verbergen und sich mit so einer Denkweise identifizieren. Und die kann man nicht hacken, die kann man nur umerziehen und in die menschliche Gesellschaft wiederintegrieren versuchen. Aber da menschlicher Anstand keine universelle Eigenschaft ist, darf man sich auch von Massnahmen wie Erziehung nicht zu viele Hoffnungen machen.
>>Das hört aber natürlich auf, wenn jemand selbst diese Rechte anderer Einschränkt.<<
======================================================================
Mit Ihrer Meinung würden Sie die Rechte der Neonazis einschränken, ergo träfe der Spruch auch auf Sie zu.
Sind nun alle gleich, oder sind manche gleicher?
... wenn es sich um bloße Gedanken bzw. einen Gedankenaustausch innerhalb Gleichgesinnter handelt. Klar, ist diese Meinung menschenverachtend, aber dennoch in einer gesunden Demokratie aushaltbar. Die mauen Wählerstimmen sprechen dafür.
Sie sprechen von körperlichen Auseinandersetzungen: ist Ihnen nicht bewusst, das dies bereits eine Straftat ist, welche geahndet wird? Wieso muss man da zur Selbstjustiz greifen und Menschen einen Generalverdacht aufzwängen, das zu 95% sicherlich die falschen trifft. Denn auch entgegen der landläufigen Meinung; ein Großteil der NPD-Wählerschaft zieht nicht schlagend um die Straßen. Oder glauben Sie etwa ernsthaft das etwa 3% der deutschen Bevölkerung um sich schlägt weil sie mit der NPD sympathisiert?
Sie bezeichnen diese Hacks als eine großartige Aktion. Wieso? Glauben Sie etwa, das NPD-Sympathisanten sich jetzt geläutert geben? Das wenn Ihr Name auf dieser Liste wäre, Sie auf einmal vom 'rechten Glauben' abrücken und sich von Extremismus distanzieren? Ist es nicht eher viel mehr, dass wenn Ihr Name dort stehen würde, dass Sie dann erst recht sich dem Radikalismus/Extremismus ergeben würden? Die Katze ist dann ja bereits im Sack und wie es sich mit der Löschung von Internetdaten verhält wissen Sie ja. Ganz nach dem Motto. "Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt sich völlig ungeniert".
Ich finde es kristallisiert sich der Beweggrund für die ganze Aktion heraus: es geht nicht ums läutern oder überzeugen, sondern vielmehr ums bestrafen.
"In diesem Sinne sind die Hacks eine großartige Aktion."
Hacks aendern aber keine Gesinnung. Draengt man auch diese Nazis und ihre Sympathisanten (kurzzeitig) vom Netz, werden sie trotzdem weiterhin ihre Umtriebe in der realen Welt fortsetzen.
Nicht deren Websites sind das Problem, sondern die Leute, die sich dahinter verbergen und sich mit so einer Denkweise identifizieren. Und die kann man nicht hacken, die kann man nur umerziehen und in die menschliche Gesellschaft wiederintegrieren versuchen. Aber da menschlicher Anstand keine universelle Eigenschaft ist, darf man sich auch von Massnahmen wie Erziehung nicht zu viele Hoffnungen machen.
>>Das hört aber natürlich auf, wenn jemand selbst diese Rechte anderer Einschränkt.<<
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Mit Ihrer Meinung würden Sie die Rechte der Neonazis einschränken, ergo träfe der Spruch auch auf Sie zu.
Sind nun alle gleich, oder sind manche gleicher?
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