InternetSaudische Hacker veröffentlichen Daten israelischer Kreditkarten

Namen, Adressen, Telefonnummern und Karten-Details Tausender Israelis sind im Internet veröffentlicht worden. Zu dem Angriff bekannte sich eine saudische Hacker-Gruppe.

Hacker aus Saudi-Arabien haben geheime Informationen Tausender israelischer Kreditkarten im Netz veröffentlicht. Die israelische Zentralbank bestätigte, dass es sich um etwa 15.000 Karten drei verschiedener Firmen handele. Die Unternehmen hätten die betroffenen Kreditkarten bereits identifiziert und blockiert.

Die Hacker-Gruppe hatte die geheimen Daten am Montagabend auf einer israelischen Sport-Netzseite veröffentlicht. Über einen Link konnten die Informationen auf Pastebay.com gelesen werden. Den Berichten zufolge wurden die Kreditkarten-Details, Namen, Adressen, Telefonnummern sowie Identitätsnummern Tausender Israelis preisgegeben.

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Erst im November war es in Israel zu einer schweren Computerpanne gekommen. Die Websites mehrerer Regierungs- und Sicherheitsorganisationen waren nach einem Totalabsturz stundenlang lahmgelegt.

Die internationale Hacker-Organisation Anonymous hatte der israelischen Regierung zuvor mit einem Angriff gedroht. Die israelischen Behörden dementierten jedoch damals Berichte über eine Hacker-Attacke und erklärten den Vorfall mit einem technischen Fehler.

 
Leserkommentare
  1. Hallo,

    Ihre Frage ist leicht zu beantworten:
    Das hat wesentlich zu tun mit einem Herrn namens Wilhelm Marr. Wikipedia reicht für den Anfang.
    Antisemitismus heißt also tatsächlich: Judenhass.

    "Anti (Gegen) Semitismus (Semiten).
    Araber gehören genauso wie dutzende andere Völker zu den Semiten, hört doch bitte auf Antisemitismus mit Judenhass gleichzustellen. Wie sich der Begriff überhaupt durchsetzen konnte frage ich mich heute noch."

    Antwort auf "Antisemitismus"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    erst einmal danke für dir Information.

    Aber das ist doch gerade ein Grund mehr, diesen Begriff nicht zu benutzen, entstand er doch als Euphemismus für den Haß auf Juden.
    Und mitunter scheint mir, daß er noch heute nicht selten als Euphemismus gebraucht wird, insbesondere von Pseudointellektuellen, die damit den Anschein einer gewissen Wissenschaftlichkeit vortäuschen wollen (verlg. etwa Horst Mahler).

    erst einmal danke für dir Information.

    Aber das ist doch gerade ein Grund mehr, diesen Begriff nicht zu benutzen, entstand er doch als Euphemismus für den Haß auf Juden.
    Und mitunter scheint mir, daß er noch heute nicht selten als Euphemismus gebraucht wird, insbesondere von Pseudointellektuellen, die damit den Anschein einer gewissen Wissenschaftlichkeit vortäuschen wollen (verlg. etwa Horst Mahler).

  2. erst einmal danke für dir Information.

    Aber das ist doch gerade ein Grund mehr, diesen Begriff nicht zu benutzen, entstand er doch als Euphemismus für den Haß auf Juden.
    Und mitunter scheint mir, daß er noch heute nicht selten als Euphemismus gebraucht wird, insbesondere von Pseudointellektuellen, die damit den Anschein einer gewissen Wissenschaftlichkeit vortäuschen wollen (verlg. etwa Horst Mahler).

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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