Spotify dürfte schon bald in Deutschland starten
In Deutschland ist Spotify bisher nicht verfügbar, da sich der Dienst nicht mit der Gema über die Höhe der Urheberrechtsvergütung einigen konnte. Im Dezember 2011 hat die Verwertungsgesellschaft aber zusammen mit dem IT-Branchenverband Bitkom allgemeingültige Lizenzgebühren für Betreiber von Internet-Musikportalen festgelegt. Experten gehen daher davon aus, dass Spotify bald in Deutschland startet.
Die Nachfrage nach Online-Streamingdiensten ist zwar riesig. Denn viele Nutzer wollen nicht mehr unendliche Mengen an MP3-Dateien auf ihren Computern speichern, sondern nutzen gerne die Internetangebote. Gleichwohl werden sich wohl nur ein paar Dienste dauerhaft am Markt behaupten können.
Um möglichst schnell viele Nutzer zu erreichen, arbeiten die meisten Anbieter eng mit sozialen Netzwerken wie Facebook zusammen. Auch für dessen Gründer Mark Zuckerberg ist das sinnvoll: Facebook muss es schaffen, die Nutzerzahlen langfristig hoch zu halten, um für Werbekunden attraktiv zu bleiben. Deshalb bindet Zuckerberg immer mehr multimediale Angebote in sein Netzwerk ein. Dort müssen die Dienste vor allem eines: sich von der Masse abheben. Nur wer die aktuellsten Streams anbietet, wird dauerhaft Erfolg haben.
- Datum 09.01.2012 - 09:42 Uhr
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- Quelle Handelsblatt
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Apples "Musikcloud" arbeitet ja nun auch schon in Deutschland unter dem Namen
iTunes Match", für 25 Euro im Jahr kann man dann "seine" Songs, d.h. die bei iTunes gekauften und weitere, sprich von gekauften CD´s eingelesene oder "sonstwie" importierte Lieder, dann überall abspielen lassen.
Das kann Vor- und Nachteile haben: Hat man eine Klassik-Audio-CD mit höchster Rate eingelesen bekommt man von Match nur eine geringere Rate (und damit Qualität), hat man aber im Netzt, z.B. bei Youtube, eine Audiospur ausgelesen, dann bekommt man bei Match eine weitaus bessere Qualität. User können diese Tracks also regelrecht waschen...
Für den Verbraucher, und etwas anderes ist der User ja nicht, lohnt bei allen Diensten der Vergleich, nicht nur um die Preise, sondern auch um Rechte/Technik, aber leider tun sich Journalisten auf dem Gebiet Computer & Technik ja immer noch recht schwer...
Und die ganzen Cloud-Dienste (nicht nur für Musik) müssen natürlich auch Ihre Daten senden können, d.h. die Netzte müssen gut ausgebaut sein, da kann es im ländlichen Bereich schon mal Probleme geben.
Zudem wird der User für die Unternehmen transparenter, was bei so manchem günstigen/kostenlosen Geschäftsmodell die Frage aufwirft, womit sonst noch Geld verdient wird.
Und, wird gern vergessen, Internetserver verbrauchen viel Energie. Muss ich also immer zwingend meine 20.000 Songs überall dabeihaben? Internet und Energie - leider oft vernachlässigt.
wenn die Provider nicht bald ihre Anschlüsse vernünftig ausstatten. Was nutzt einem die Wolke wenn der Upload so erbärmlich ist. Allein die Telekom bietet einen vernünftigen Upload. Bei VDSL 25 - 5, und bei VDSL 50 - 10Mbit. Den Rest kann man vergessen.
Neben Soundcloud gibt es auch noch ReverbNation.
Leider wird wie so oft nicht präzise unterschieden zwischen den Geschäftsmodellen der verschiedenen Anbieter. Genau genommen kann man Soundcloud eigentlich nicht mit den streaming service a la Spotify und Simfy vergleichen.
Spotify und Simfy bieten ein mit Labels und Verwertungsgesellschaften (GEMA etc.) lizenziertes umfangreiches Musikangebot, das sich über Abogebühren oder Werbung finanziert. Die Labels liefern systematisch und umfassend die entsprechenden soundfiles an den service. Die Musik kann entweder gestreamt oder, im Premiumservice, temporär downgeloaded werden. Man bezahlt also nur für den Zugriff, ein Download „to own“ findet nicht statt.
Soundcloud ist dagegen eher eine Mischung aus YouTube und filehostern wie Rapidshare. Privatpersonen können "eigene" soundfiles hochladen, die sich dann wie bei YouTube alle Welt anhören oder downloaden kann.
Doch anders als YouTube finanziert SoundCLoud sich nicht in erster Linie über Werbung sondern, wie Rapidshare, über einen kostenplichtigen Premium service, bei dem größere Mengen gehosted werden können.
Der Name suggeriert auch einen Zusammenhang mit den cloud services von iTunes oder Amazon. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch im Zugriff.
Bei Rapidshare und den cloud services hat rein theoretisch nur der uploader Zugriff, bei YouTube und SoundCloud ist der Zugriff dagegen unbeschränkt und eingebettet in einen player samt einer Suchfunktion und einer community- Vernetzung wie sie auch Spotify und Simfy haben.
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