Augmented Reality : Google will angeblich Brille mit Display verkaufen

Sie soll Informationen zur Umgebung einblenden, als Navigationsgerät und Smartphone dienen: Gerüchten zufolge arbeitet Google an einer Brille mit eingebautem Display.

Google wird offenbar noch in diesem Jahr eine Brille verkaufen, wie sie der Terminator aus der gleichnamigen Filmreihe hat. So steht es im URL des Bitblogs der New York Times : "google-to-sell-terminator-style-glasses-by-years-end" . Die Überschrift des entsprechenden Artikels ist dann aber etwas abgeschwächt worden. Da ist nur noch von einer Brille mit Head-up-Display die Rede.

Dennoch könnte es das spektakulärste Gadget des Jahres werden – wenn es wirklich auf den Markt kommt. Autor Nick Bilton beruft sich in seinem Artikel auf mehrere Google-Mitarbeiter, die "mit dem Projekt vertraut sind". Die haben ihm erzählt, dass Googles Brille ein Augmented-Reality -Spielzeug, ein Navigationsgerät und möglicherweise ein Problem für die Privatsphäre anderer wird.

Ein kleiner Bildschirm in einem der beiden Brillengläser soll Informationen zu Orten und möglicherweise auch Menschen einblenden. Das erinnert an die Datenbrille des Terminators . Ob das Display transparent sein wird, ist unklar. Das Bitblog und das Blog 9to5google.com , das sich ebenfalls auf Insider beruft, machen hierzu verschiedene Angaben.

9to5google.com berichtet außerdem, dass die Brille ein Navigationsgerät enthalten soll, das sich mit Kopfbewegungen steuern lässt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit soll das so gut funktionieren, dass für Außenstehende nicht mehr zu sehen ist, ob der Brillenträger das System gerade benutzt.

Beide Blogs schreiben, dass die Brille mit einer kleinen Kamera ausgerüstet sein wird, die nicht nur für die Augmented-Reality-Funktionen nutzbar ist, sondern auch für ganz normale Fotos. Die Entwickler im mittlerweile nicht mehr ganz so geheimen Labor Google X wollen aber sicherstellen, dass Umstehende erkennen, ob jemand sie gerade fotografiert. Die Umsetzung ist unklar, aber von ihr dürfte abhängen, wie laut und berechtigt der Aufschrei von Datenschützern sein wird.

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