Microsoft Support für Windows Vista und XP läuft aus
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Ab 2014 keine weiteren Sicherheitsupdates

Nach einer Erhebung des US-Marktforschungsunternehmen Statcounter hat Windows 7 den Vorvorgänger XP erst im Oktober 2011 überholt. Statcount hat den Zugriff auf drei Millionen Webseiten ausgewertet und kam danach auf folgende Aufteilung: Windows 7 erreicht etwas über 40 Prozent Marktanteil, XP kommt auf 39 Prozent und Vista auf 12 Prozent. MacOS von Apple liegt bei sieben Prozent. Doch selbst für Windows XP mit installiertem Service-Paket 3 endet die Unterstützung im April 2014, also in gut zwei Jahren.

Nach diesem Datum gibt es keine weiteren Sicherheitsupdates mehr. Auch wenn mit eingeschalteter Firewall und gutem Virenschutz die Gefahr einer Infektion aus dem Internet zumindest anfangs nicht so hoch sein dürfte, eignen sich Windows-XP-Rechner ab 2014 für sensible Aufgaben wie Internet-Banking und E-Commerce nur noch sehr eingeschränkt.

Abschied vom Internet Explorer 6

In jedem Fall sollten sich Nutzer von Windows XP möglichst umgehend vom Internet-Explorer 6 trennen, empfiehlt Schneider-Johne. Diese Version unterstützt nicht mehr alle Internetverfahren und gilt überdies als potenziell unsicher. Der Umstieg auf eine höhere Version soll nun mit einem der nächsten Sicherheitsupdates automatisch erfolgen.

Auch wenn Windows-Vista-Nutzer jetzt nicht zwangsläufig aktiv werden müssen, so bietet sich das Ende des allgemeinen Vista-Supports doch zumindest dafür an, über den Umstieg auf Windows 7 nachzudenken. Die Hürden dafür sind gering: Die derzeit aktuelle Windows-Version arbeitet im Wesentlichen mit dem gleichen Kern wie Windows Vista. So gut wie jeder Vista-Rechner kommt darum mit Windows 7 klar. In den allermeisten Fällen nutzt Windows 7 die vorhandenen Ressourcen erheblich besser aus, so dass die Nutzer mit einem entsprechenden Tempogewinn belohnt werden.

"Windows 7 wird von den Kunden als viel besseres Produkt als Windows Vista empfunden", sagt Schneider-Johne. Für Windows-XP-Nutzer stellt sich die Situation allerdings anders dar. Selbst wenn der Computer den Hardware-Anforderungen von Windows 7 genügt, was bei vielen Rechnern mit einem Alter von maximal sechs bis sieben Jahren der Fall ist, so können Probleme mit Peripheriegeräten auftreten. Für viele ältere Drucker und Scanner wurden keinen Windows-7-Treiber mehr geschrieben. Der generelle Support für Windows 7 endet übrigens am 13. Januar 2015, der erweiterte Support läuft sogar noch bis zum 14. Januar 2020.

Erschienen im Tagesspiegel

 
Leser-Kommentare
  1. ... das bisher beste OS von Microsoft. Wenn man es ohne Komplikationen noch auf moderner Hardware einsetzen könnte, würde ich es noch heute nutzen. Leider geht das aufgrund der Treiber- und 64-bit-Situation nicht mehr.

    Ich würde allerdings davon abraten, jetzt auf Win7 upzudaten. Noch dieses Jahr wird Win8 erscheinen. Das Geld für das Update wäre herausgeworfen.

    Lieber noch bis Ende des Jahres warten und dann gleich einen neuen Rechner kaufen. Zusammen mit neuen Rechnern sind Windows-Lizenzen nämlich fast umsonst. Einzeln gekauft sind sie viel zu teuer. Vermutlich wird es kurz vor Erscheinen von Win8 auch wieder Upgrade-Gutscheine beim Kauf eines Rechners geben.

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    Linux installieren, kostet nichts und läuft noch ein paar Jahre mit der alten Mühle.
    www.ubuntu.com
    www.distrowatch.com <-- tolle Übersichtsseite über alle möglichen Distributionen

    Linux installieren, kostet nichts und läuft noch ein paar Jahre mit der alten Mühle.
    www.ubuntu.com
    www.distrowatch.com <-- tolle Übersichtsseite über alle möglichen Distributionen

  2. 2. Update

    >>Ich würde allerdings davon abraten, jetzt auf Win7 upzudaten. Noch dieses Jahr wird Win8 erscheinen. Das Geld für das Update wäre herausgeworfen.

    Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass der direkte Nachfolger eines guten Windows fast immer Schrott ist. Daher ist vermutlich erst wieder Win9 ein akzeptables Windows-OS. Ich nutze daher weiterhin XP und werde dann vermutlich ab 2014 auf andere, kostenfreie OS umsteigen.

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    und das konnte man auslassen. Das übernächste ist nun Windows 7, mit dem ich auf einigen Rechnern arbeite und zufrieden bin.

    und das konnte man auslassen. Das übernächste ist nun Windows 7, mit dem ich auf einigen Rechnern arbeite und zufrieden bin.

  3. 3. Linux?

    Der Autor scheint nicht über den Tellerrand des Microsoft-Universums herausgeblickt zu haben. Bei uns in der Universität laufen über 20% der Studierenden-Laptops und ein guter Teil der Nutzer-PCs mit Linux. Die Abhängigkeit von Microsofts Support ist somit bei uns nicht gegeben.

    Moderne Distributionen bieten jahrelange Updates, sind benutzerfreundlich und kostenlos. Warum also die Zentrierung auf Microsoft-Produkte?

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    >Warum also die Zentrierung auf Microsoft-Produkte?

    Vermutlich weil dieser Artikel allein über den auslaufenden Support für MS-Produkte handelt, nicht über BS-Support im Allgemeinen. Da ist ein erweiteter Fokus auf Linux, MacOS, iOS, Android, FreeBSD etc etc recht witzlos.

    • Zack34
    • 03.02.2012 um 18:35 Uhr


    1) Hat jemand danach gefragt?
    2) Haben Sie den Artikel gelesen?
    3) Wenn unter 2) die Antwort "ja", dann weshalb Ihr Kommentar?

    Im Übrigen: eine "Zentrierung" könne man dem Autor kaum vorwerfen (... höchstens Ihrem Reifenhändler), ja noch nicht einmal eine Fokusierung...


    Soweit zum Thema Tellerrand "bei uns in der Universität".

    >Warum also die Zentrierung auf Microsoft-Produkte?

    Vermutlich weil dieser Artikel allein über den auslaufenden Support für MS-Produkte handelt, nicht über BS-Support im Allgemeinen. Da ist ein erweiteter Fokus auf Linux, MacOS, iOS, Android, FreeBSD etc etc recht witzlos.

    • Zack34
    • 03.02.2012 um 18:35 Uhr


    1) Hat jemand danach gefragt?
    2) Haben Sie den Artikel gelesen?
    3) Wenn unter 2) die Antwort "ja", dann weshalb Ihr Kommentar?

    Im Übrigen: eine "Zentrierung" könne man dem Autor kaum vorwerfen (... höchstens Ihrem Reifenhändler), ja noch nicht einmal eine Fokusierung...


    Soweit zum Thema Tellerrand "bei uns in der Universität".

  4. und das konnte man auslassen. Das übernächste ist nun Windows 7, mit dem ich auf einigen Rechnern arbeite und zufrieden bin.

    Antwort auf "Update"
  5. >Warum also die Zentrierung auf Microsoft-Produkte?

    Vermutlich weil dieser Artikel allein über den auslaufenden Support für MS-Produkte handelt, nicht über BS-Support im Allgemeinen. Da ist ein erweiteter Fokus auf Linux, MacOS, iOS, Android, FreeBSD etc etc recht witzlos.

    Antwort auf "Linux?"
  6. Ich finde es für die Zeit befremdlich, so unverhohlene Produktwerbung lesen zu müssen:

    "Auch wenn Windows-Vista-Nutzer jetzt nicht zwangsläufig aktiv werden müssen, so bietet sich das Ende des allgemeinen Vista-Supports doch zumindest dafür an, über den Umstieg auf Windows 7 nachzudenken."

    Als gäbe es keinerlei Alternativen...
    Wie action_papst schon schrieb, laufen die meisten aktuellen Linux-Distributionen (zb. Mint, Ubuntu, Suse, pclinuxOS usw.) vollkommen problemlos auf älteren Rechnern.
    Und gerade was Treiber für ältere Peripheriegeräte angeht (für neueste nicht so) fährt man mit Linux deutlich komfortabler.

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    ...und viele sind den proprietären Betriebssystemen (fast) auf Augenhöhe. So zum Beispiel Ubuntu, oder Mint welche mittlerweile schon sehr User- und Einsteigerfreundlich gestaltet sind (war nicht immer so). Aber die sind in diesem Thema nicht relevant, da es sich ausschließlich um ein Thema der Windowswelt handelt.

    Und User die an Windows gewöhnt sind, beim auslaufenden Support alter OS, Linux zu empfehlen, hat in etwa den gleichen Charm, wie Apple-Fanboys beim MacOS-Versionswechsel Windows7 anzubieten.

    Viel mehr hätte Linux mal einen eigenen Artikel verdient, der mit Mythen und Vorurteilen vergangener Zeiten aufräumt und die Vorzüge ins richtige Licht rückt.

    Es wird Zeit, dass endlich mal ein richtig gut recherchierter Artikel Linux (bzw. ein oder zwei Distributionen) vorstellt und den Leuten mal zeigt, was geht. Meine Mutter hatte mit der Umstellung weniger Probleme, als sie vorher mit Windows hatte. Gleiches gilt für meinen Vater.

    • Zack34
    • 03.02.2012 um 18:38 Uhr


    LOL...

    Dyslexie grassiert.

    ...und viele sind den proprietären Betriebssystemen (fast) auf Augenhöhe. So zum Beispiel Ubuntu, oder Mint welche mittlerweile schon sehr User- und Einsteigerfreundlich gestaltet sind (war nicht immer so). Aber die sind in diesem Thema nicht relevant, da es sich ausschließlich um ein Thema der Windowswelt handelt.

    Und User die an Windows gewöhnt sind, beim auslaufenden Support alter OS, Linux zu empfehlen, hat in etwa den gleichen Charm, wie Apple-Fanboys beim MacOS-Versionswechsel Windows7 anzubieten.

    Viel mehr hätte Linux mal einen eigenen Artikel verdient, der mit Mythen und Vorurteilen vergangener Zeiten aufräumt und die Vorzüge ins richtige Licht rückt.

    Es wird Zeit, dass endlich mal ein richtig gut recherchierter Artikel Linux (bzw. ein oder zwei Distributionen) vorstellt und den Leuten mal zeigt, was geht. Meine Mutter hatte mit der Umstellung weniger Probleme, als sie vorher mit Windows hatte. Gleiches gilt für meinen Vater.

    • Zack34
    • 03.02.2012 um 18:38 Uhr


    LOL...

    Dyslexie grassiert.

  7. ...und viele sind den proprietären Betriebssystemen (fast) auf Augenhöhe. So zum Beispiel Ubuntu, oder Mint welche mittlerweile schon sehr User- und Einsteigerfreundlich gestaltet sind (war nicht immer so). Aber die sind in diesem Thema nicht relevant, da es sich ausschließlich um ein Thema der Windowswelt handelt.

    Und User die an Windows gewöhnt sind, beim auslaufenden Support alter OS, Linux zu empfehlen, hat in etwa den gleichen Charm, wie Apple-Fanboys beim MacOS-Versionswechsel Windows7 anzubieten.

    Viel mehr hätte Linux mal einen eigenen Artikel verdient, der mit Mythen und Vorurteilen vergangener Zeiten aufräumt und die Vorzüge ins richtige Licht rückt.

    Antwort auf "MS Werbung"
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    • Zack34
    • 03.02.2012 um 18:51 Uhr


    ´schreibe dies auf einem 10 (zehn) Jahre alten Rechner, den ich damals pers. zusammen gestellt habe: AMD AthlonXP 1700+, 1GB RAM, eine GeForce6200 mit 512MB GRAM. Darauf laufen auf untersch. Partitionen Win2000 Pro und SuSE Linux 9.0, und zwar flüssig. Da ich beruflich mit riesigen Workstations
    (2x Quad-Xeons, RAM>32GB, QuadroFX ...) und mehreren Bildschirmen meine Arbeit verrichte, so reicht mir die alte Möhre genau für diesen Zweck. (ich "spiele" damit nicht)

    Aber ich habe im Dezember meine Win2000-Part. für die neueste Ubuntu Version platt gemacht, ich wollte nämlich komplett umsteigen.

    Mein Fazit:

    Die Installation war alles andere als User-freundlich, es hagelte Drohungen, die Festplatte würde "komplett neu formatiert" (ohne weitergehende Zusatzinformation), obwohl ich nur eine alte Win-Partition ausgewählt habe, und nachdem ich es doch noch hinbekommen habe... lief alles wie in slow motion, eine einzige Katastrophe. Es war nicht rauszufinden, woran das lag, auch eine expl. Abschaltung der 3D-Effekte half nichts.

    Folgerichtig habe ich alles wieder platt gemacht, und Win2000 neu installiert.

    • Zack34
    • 03.02.2012 um 18:51 Uhr


    ´schreibe dies auf einem 10 (zehn) Jahre alten Rechner, den ich damals pers. zusammen gestellt habe: AMD AthlonXP 1700+, 1GB RAM, eine GeForce6200 mit 512MB GRAM. Darauf laufen auf untersch. Partitionen Win2000 Pro und SuSE Linux 9.0, und zwar flüssig. Da ich beruflich mit riesigen Workstations
    (2x Quad-Xeons, RAM>32GB, QuadroFX ...) und mehreren Bildschirmen meine Arbeit verrichte, so reicht mir die alte Möhre genau für diesen Zweck. (ich "spiele" damit nicht)

    Aber ich habe im Dezember meine Win2000-Part. für die neueste Ubuntu Version platt gemacht, ich wollte nämlich komplett umsteigen.

    Mein Fazit:

    Die Installation war alles andere als User-freundlich, es hagelte Drohungen, die Festplatte würde "komplett neu formatiert" (ohne weitergehende Zusatzinformation), obwohl ich nur eine alte Win-Partition ausgewählt habe, und nachdem ich es doch noch hinbekommen habe... lief alles wie in slow motion, eine einzige Katastrophe. Es war nicht rauszufinden, woran das lag, auch eine expl. Abschaltung der 3D-Effekte half nichts.

    Folgerichtig habe ich alles wieder platt gemacht, und Win2000 neu installiert.

  8. Linux installieren, kostet nichts und läuft noch ein paar Jahre mit der alten Mühle.
    www.ubuntu.com
    www.distrowatch.com <-- tolle Übersichtsseite über alle möglichen Distributionen

    Antwort auf "XP war ja auch..."
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    Ich selbst bin mit SUSE gestartet und habe wehleidig und gebeutelt Ubuntu und debian den Ruecken gekehrt.

    Als Jahrelanger GentooLinux User bin ich mit dem dann ausprobieren von UBUNTU und Debian vollkommen enttaeuscht worden.

    Im übrigen an die Windowser. In meinem Umfeld habe ich schon an die 10 Leute auf gentoo umgestellt die nie wieder etwas von Windows wissen möchten.

    ZU RECHT.

    Kein System ist besser als eines wo jeder den Quellcode auf fehler kontrollieren und beheben kann. Bei allen anderen OS wo dieser Code gesperrt ist kann auch nach Hause telefoniert werden mit all den lokal auf dem rechner liegenden Daten.

    Freiwillig installierte Wirtschaftsspionage kommt mir dabei immer in den Sinn :)

    Ich selbst bin mit SUSE gestartet und habe wehleidig und gebeutelt Ubuntu und debian den Ruecken gekehrt.

    Als Jahrelanger GentooLinux User bin ich mit dem dann ausprobieren von UBUNTU und Debian vollkommen enttaeuscht worden.

    Im übrigen an die Windowser. In meinem Umfeld habe ich schon an die 10 Leute auf gentoo umgestellt die nie wieder etwas von Windows wissen möchten.

    ZU RECHT.

    Kein System ist besser als eines wo jeder den Quellcode auf fehler kontrollieren und beheben kann. Bei allen anderen OS wo dieser Code gesperrt ist kann auch nach Hause telefoniert werden mit all den lokal auf dem rechner liegenden Daten.

    Freiwillig installierte Wirtschaftsspionage kommt mir dabei immer in den Sinn :)

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