Social Media: Facebook entdeckt den mobilen Markt
Facebook hat mehr als 900 Millionen Nutzer und wächst noch immer. Doch will das Unternehmen auch künftig Gewinn machen, muss es bald auf mobilen Geräten Geld verdienen.

900 Millionen Nutzer meldet Facebook in seinem Börsenprospekt.
Facebookhat seine Quartalszahlen vorgelegt. Obwohl es vielen kaum noch möglich scheint, wächst das blaue Netzwerk ungebrochen. Gleichzeitig zeigt der Börsenbericht aber, dass das Unternehmen stark von seiner Website und vom Spieleentwickler Zynga abhängig, sich dieses Problems aber bewusst ist. Der Konzern versucht den mobilen Markt zu erschließen.
Der Börsenprospekt zeigt, wie stark die Zahl der Nutzer noch zunimmt. Dazu unterscheidet das Papier zwischen den monatlich aktiven Nutzern (MAU) und den täglich aktiven Nutzern (DAU). Von März 2009 bis März 2012 stieg die Zahl der MAU pro Quartal mindestens um 45 Millionen, höchstens aber um 72 Millionen Personen. Der Durchschnitt lag bei 58,6 Millionen neuen Kunden. Im letzten aufgeführten Quartal (Januar bis März 2012) betrug der Zuwachs 56 Millionen und lag damit nur leicht unter dem Durchschnittswert.
Ähnlich gut sind die Werte der täglich aktiven Nutzer. Die gibt Facebook derzeit mit insgesamt 526 Millionen Menschen weltweit an. Im Quartalsdurchschnitt wächst die Zahl der täglich Aktiven um 36 Millionen. Im jüngsten Quartal waren es 43 Millionen, erheblich mehr als der Durchschnitt also.
Deutschland im Fokus
Zwar gibt es Berichte, wonach die Welt bald nicht mehr genug interessierte Menschen bietet, damit Facebook noch weiter wachsen könnte. Das Unternehmen setzt aber weiter darauf. Im Börsenprospekt heißt es, man wolle sich vor allem auf große, aber bisher wenig erschlossene Märkte konzentrieren, wie Brasilien, Deutschland, Indien, Japan, Russland und Südkorea.
Daneben setze man vor allem auf mobile Geräte und werde für die Entwicklung des mobilen Geschäfts einen großen Teil der Mittel einsetzen. Inzwischen nutzt mehr als die Hälfte der monatlich Aktiven Facebook mit einem mobilen Gerät. 488 Millionen MAU griffen inzwischen auf die mobilen Produkte des Unternehmens zu, berichtet der Börsenprospekt. Zugleich wachse die Zahl der mobilen Nutzer doppelt so schnell wie die der am Computer. Dazu passt, dass vor Kurzem das mobile Angebot überarbeitet wurde und nun nicht mehr werbefrei ist. Das Potenzial der mobilen Werbeeinnahmen scheint aber noch nicht voll erschlossen.
Gleichzeitig bedeute das mobile Angebot auch eine Gefahr, heißt es in dem Prospekt unter dem Punkt Risikofaktoren: Bislang sei die Fähigkeit Facebooks, auch mit mobiler Werbung Geld zu verdienen, unbewiesen. Verlagerten die Nutzer ihre Aktivität dorthin, könnten Werbeeinnahmen über die Website schneller wegbrechen, als sie im mobilen Geschäft wachsen – oder überhaupt erst entstehen. Erste Werbeformate wurden im März mobil angeboten, bislang aber verdiene man dort kein Geld, teilt Facebook im Börsenprospekt mit.







Genau das Gefühl habe ich bei Facebook, siehe den Fall "Friedrich". Als ob man erwachsenen Menschen das essen mit Messer und Gabel beibringen müsste.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Werbung. Danke, die Redaktion/lv
"täglich aktiven Nutzern (DAU)", stammt wohl von daily active user.
Im deutschen Sprachraum, steht DAU eher für 'dümmster anzunehmender User'
^^ made my day
Stand so halb im Artikel drin als "täglich aktiven Nutzern (DAU)". Sollte vielleicht noch zusätzlich zum deutschen auch der englischsprachige Ausdruck voll gebracht werden.
Stand so halb im Artikel drin als "täglich aktiven Nutzern (DAU)". Sollte vielleicht noch zusätzlich zum deutschen auch der englischsprachige Ausdruck voll gebracht werden.
Welches sinnvoll gemanagte Unternehmen gibt Geld für Werbung auf Facebook aus?
Irgendwie haben die vielen Unternehmen immer noch nicht begriffen nach welchem Prinzip Facebook funktioniert und wie man sogar kostenlos und effektiver sich im Netz um Facebook einen Namen macht. Aber so lange man die angeblichen 900 Millionen User nicht in Frage stellt (Ich gebe einen Tipp, es gibt User die besitzen mehr als 3 Accounts, es wäre interessant, wie genau Facebook mit seinen Zahlen arbeitet) oder generell keine Intelligenz über Datenqualität walten lässt bzw. denkt, dass das 70er-Jahr-Marketing-Prinzip immer noch funktioniert, kann gern weiterhin den Beweis anstellen, dass Geld keinen Wert mehr besitzt.
Im Grunde scheint es auch nicht so schlimm, denn schon als Kinder und sogar im Erwachsenen-Alter lieben wir Schaum und große Seifenblasen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Facebook als Werbemaßnahme zum einen sehr gut funktioniert und zum anderen seinen Preis wert war.
Allein in zwei Wochen haben wir unsere Anzahl an Follower auf unserer Seite von 500 auf 1800 heben können und haben gleichen Zeitraum gut 400 Tickets für unsere Veranstaltung absetzen können.
Als Daueroption ist bezahlte Werbung sicherlich nicht sinnvoll, da irgendwann - gerade bei regionalen Produkten und Veranstaltungen - die potenziellen Käufer abgegrast sind. Und sicherlich gibt es immer einen kleinen Teil den man mit dieser Art der Werbung nur schwer erreicht, weil diese, so wie ich auch, Adblocker nutzen und höchstens über Empfehlungen im Freundeskreis aufmerksam auf das Produkt werden.
Man sollte aber generell die Datenqualität und die Werbewirksamkeit von Facebook nicht unterschätzen. Und ja, sicherlich kriegt man das ganze auch kostenlos hin, allerdings mit deutlich mehr Aufwand und Zeit verbunden, der letztendlich auch Geldwert ist.
Da haben sie natürlich recht, dass gerade für kleine Unternehmungen wie Veranstaltungen Facebook eine schöne Sache ist und ich verteufle auch nicht Facebook an sich, sondern denke eher aus der Perspektive der Produktkommunikation direkt mit dem Kunden. Das Prinzip welches Facebook offenlegt, ist schließlich die Empfehlung durch andere Begeisterte, bei Facebook sind es die Follower. Doch die Follower sind auch Menschen im realen Leben, die am Ende um überhaupt erfolgreich zu sein, das Produkt kaufen müssen. Sie erleben dann die Produkte und werden sie weiterempfehlen, wenn sie davon begeistert sind. Veranstaltungen sind da temporäre Sachen, die brauchen einen schnellen Zulauf und eine schnelle Kommunikation und das Produkt ist am Ende erst das Konzert oder generell die Veranstaltung. Und da ist es wieder spannend, weil der Nutzen Facebooks als Werbefläche anscheinend extrem kurzlebig ist und sich nur auf Basis von Veranstaltungen reproduziert. Das Problem der Werbung ist, um in der Masse aufzufallen, versucht man extreme Erwartungen zu schüren, die gilt es einzuhalten, was die meisten Unternehmen nicht können. Zumindest hat man noch ein Rückgaberecht, leider gibt es das nicht bei Veranstaltungen. Ich denke, wenn das Grundmodell dieser Verbreitung in Facebook richtig erkennt und aus dem Internet herausholt, wird es wieder viel spannender Werbung zu machen und es werden sogar die zukünftigen Kunden Spaß daran haben.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Facebook als Werbemaßnahme zum einen sehr gut funktioniert und zum anderen seinen Preis wert war.
Allein in zwei Wochen haben wir unsere Anzahl an Follower auf unserer Seite von 500 auf 1800 heben können und haben gleichen Zeitraum gut 400 Tickets für unsere Veranstaltung absetzen können.
Als Daueroption ist bezahlte Werbung sicherlich nicht sinnvoll, da irgendwann - gerade bei regionalen Produkten und Veranstaltungen - die potenziellen Käufer abgegrast sind. Und sicherlich gibt es immer einen kleinen Teil den man mit dieser Art der Werbung nur schwer erreicht, weil diese, so wie ich auch, Adblocker nutzen und höchstens über Empfehlungen im Freundeskreis aufmerksam auf das Produkt werden.
Man sollte aber generell die Datenqualität und die Werbewirksamkeit von Facebook nicht unterschätzen. Und ja, sicherlich kriegt man das ganze auch kostenlos hin, allerdings mit deutlich mehr Aufwand und Zeit verbunden, der letztendlich auch Geldwert ist.
Da haben sie natürlich recht, dass gerade für kleine Unternehmungen wie Veranstaltungen Facebook eine schöne Sache ist und ich verteufle auch nicht Facebook an sich, sondern denke eher aus der Perspektive der Produktkommunikation direkt mit dem Kunden. Das Prinzip welches Facebook offenlegt, ist schließlich die Empfehlung durch andere Begeisterte, bei Facebook sind es die Follower. Doch die Follower sind auch Menschen im realen Leben, die am Ende um überhaupt erfolgreich zu sein, das Produkt kaufen müssen. Sie erleben dann die Produkte und werden sie weiterempfehlen, wenn sie davon begeistert sind. Veranstaltungen sind da temporäre Sachen, die brauchen einen schnellen Zulauf und eine schnelle Kommunikation und das Produkt ist am Ende erst das Konzert oder generell die Veranstaltung. Und da ist es wieder spannend, weil der Nutzen Facebooks als Werbefläche anscheinend extrem kurzlebig ist und sich nur auf Basis von Veranstaltungen reproduziert. Das Problem der Werbung ist, um in der Masse aufzufallen, versucht man extreme Erwartungen zu schüren, die gilt es einzuhalten, was die meisten Unternehmen nicht können. Zumindest hat man noch ein Rückgaberecht, leider gibt es das nicht bei Veranstaltungen. Ich denke, wenn das Grundmodell dieser Verbreitung in Facebook richtig erkennt und aus dem Internet herausholt, wird es wieder viel spannender Werbung zu machen und es werden sogar die zukünftigen Kunden Spaß daran haben.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Facebook als Werbemaßnahme zum einen sehr gut funktioniert und zum anderen seinen Preis wert war.
Allein in zwei Wochen haben wir unsere Anzahl an Follower auf unserer Seite von 500 auf 1800 heben können und haben gleichen Zeitraum gut 400 Tickets für unsere Veranstaltung absetzen können.
Als Daueroption ist bezahlte Werbung sicherlich nicht sinnvoll, da irgendwann - gerade bei regionalen Produkten und Veranstaltungen - die potenziellen Käufer abgegrast sind. Und sicherlich gibt es immer einen kleinen Teil den man mit dieser Art der Werbung nur schwer erreicht, weil diese, so wie ich auch, Adblocker nutzen und höchstens über Empfehlungen im Freundeskreis aufmerksam auf das Produkt werden.
Man sollte aber generell die Datenqualität und die Werbewirksamkeit von Facebook nicht unterschätzen. Und ja, sicherlich kriegt man das ganze auch kostenlos hin, allerdings mit deutlich mehr Aufwand und Zeit verbunden, der letztendlich auch Geldwert ist.
Da haben sie natürlich recht, dass gerade für kleine Unternehmungen wie Veranstaltungen Facebook eine schöne Sache ist und ich verteufle auch nicht Facebook an sich, sondern denke eher aus der Perspektive der Produktkommunikation direkt mit dem Kunden. Das Prinzip welches Facebook offenlegt, ist schließlich die Empfehlung durch andere Begeisterte, bei Facebook sind es die Follower. Doch die Follower sind auch Menschen im realen Leben, die am Ende um überhaupt erfolgreich zu sein, das Produkt kaufen müssen. Sie erleben dann die Produkte und werden sie weiterempfehlen, wenn sie davon begeistert sind. Veranstaltungen sind da temporäre Sachen, die brauchen einen schnellen Zulauf und eine schnelle Kommunikation und das Produkt ist am Ende erst das Konzert oder generell die Veranstaltung. Und da ist es wieder spannend, weil der Nutzen Facebooks als Werbefläche anscheinend extrem kurzlebig ist und sich nur auf Basis von Veranstaltungen reproduziert. Das Problem der Werbung ist, um in der Masse aufzufallen, versucht man extreme Erwartungen zu schüren, die gilt es einzuhalten, was die meisten Unternehmen nicht können. Zumindest hat man noch ein Rückgaberecht, leider gibt es das nicht bei Veranstaltungen. Ich denke, wenn das Grundmodell dieser Verbreitung in Facebook richtig erkennt und aus dem Internet herausholt, wird es wieder viel spannender Werbung zu machen und es werden sogar die zukünftigen Kunden Spaß daran haben.
Facebook spielt bei der weiteren Entwicklung und Verbreitung des neuen Trends Social-Local-Mobile (SoLoMo) eine zentrale Rolle. Dieser neue Trend eröffnet vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen immense Chancen. Allerdings werden Social Media von den kleinen und mittelständischen Unternehmen noch nicht hinreichend als effizientes lokales Dialog- und Profilierungsinstrument eingesetzt. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie "Social Media als Chance für kleine und mittelständische Unternehmen" im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet.
Erst durch eine verstärkte Verwendung lokaler Social Media Plattformen und Bewertungsdienste wie z.B. Qype könnten kleine und mittelständische Unternehmen in Verbindung mit mobile Devices und Apps ihre traditionellen Stärken wie Kundennähe und Serviceorientierung in Nischenpositionen auch in der virtuellen Welt voll ausspielen. Im Sinne eines Dreiklangs von Social – Local – Mobile verstanden kann die Nutzung von Social Media sogar zu einer Revolutionierung des Marketings für kleine und mittelständische Unternehmen führen. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die Bildkommunikation. Gerade jüngere Altersgruppen kommunizieren heute immer stärker über die audiovisuelle Kommunikation, indem Sie Foto- und Video-Sharingdienste nutzen. Die Leistungen vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen lassen sich auf diesem Wege sehr gut visualisieren.
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