YouTube-Urteil: Gema-Website nach Gerichtsurteil attackiert
Die Internetseiten der Gema waren am Freitagabend nicht erreichbar. Offenbar hatten Hacker sie nach dem YouTube-Urteil des Landgerichts Hamburg lahmgelegt.
© Jochen Eckel/dpa

Der Hauptsitz der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) in Berlin
Die Website der Verwertungsgesellschaft Gema ist nach dem Urteil des Landgerichts Hamburg vermutlich von Hackern angegriffen worden. Der Internetauftritt war am Freitagabend für mehrere Stunden stillgelegt. Mittlerweile sind die Seiten aber wieder erreichbar.
Das Hamburger Landgericht hatte am Freitag entschieden, dass das Internetportal YouTube keine Videos zu Musiktiteln mehr bereitstellen darf, an denen die Gema Urheberrechte geltend gemacht hat. YouTube habe eine sogenannte Störer-Haftung, sei also für das Nutzerverhalten verantwortlich.
Dem Urteil wurde grundlegende Bedeutung für das Urheberrecht im Internet beigemessen. Es ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Noch ist nicht bekannt, ob YouTube Revision einlegen will.
Bereits in der Vergangenheit war die Website der Gema wiederholt von Netzaktivisten attackiert worden.







Vielleicht wäre es an der Zeit, den Protest gegen die GEMA auf die Straße zu führen und so der Notwendigkeit einer reflektierten Diskussion über Urheberrechte und deren Verwertung nach der Digitalen Revolution Nachdruck zu verleihen. Es wird langsam Zeit, den Kindergarten zu beenden und Ernst zu machen.
Woher weiß die ZEIT, daß es Hacker waren, wie kommt man zu dieser Vermutung? So wie im realen Leben braucht es keiner Spezialisten, um irgendwas lahmzulegen. Die Spannbreite reicht von unfähigem Personal bis zur Demonstration. Vielleicht hat die Gema sich sogar selbst lahmgelegt, um als Opfer zu erscheinen?
Ja, allein in dem Wort "Hacker" und wie leichtsinnig und unreflektiert es in den meisten Artikeln verwendet wird manifestieren sich schon einige der Konflikte, die schleunigst gelöst werden müssten.
Dass die GEMA ihre Website selbst lahmgelegt hat, glaube ich nicht. Die Schulung, die das dann evtl. dazu befähigte Personal hätte durchlaufen müssen hätte mindestens 2 Wochen benötigt, IMO also viel zu zeitnah um ein Schachzug der GEMA zu sein.
weiß, dass es "Hacker" waren, weil sich Anonymous bereits dazu bekannt hat. Und die werden medial doch jedes mal als "Hacker" bezeichnet... von daher.
"Hacker hat im technischen Bereich mehrere Bedeutungen. Das Wort wird alltagssprachlich gebraucht, um jemanden zu bezeichnen, der über ein Netzwerk in Computersysteme eindringt und zugleich Teil einer entsprechenden Subkultur ist."
Zitat Wikipedia
Verstanden? Wenn jemand technisch in der Lage ist eine Page lahmzulegen, dann ist die Bezeichnung "Hacker" durchaus richtig. Ob er einer "Subkultur" angehört sei dahingestellt. Und natürlich braucht es einen Spezialisten, um eine Page erfolgreich zu downen. Würde ich mich neben Sie setzen und Ihnen die Anweisung geben, die Page des Ökobäckers Schmidt lahmzulegen, säße ich in drei Jahren noch da.
Die Aktion it natürlich totaler Schwachsinn. Ein Gericht hat entschieden und basta. Was muss ich da der Gema noch die Luft auf dem Fahrradreifen lassebn. Beleidigte Scriptkiddies. Zeigt einmal mehr, was da geistig umher purzelt.
cu
Ja, allein in dem Wort "Hacker" und wie leichtsinnig und unreflektiert es in den meisten Artikeln verwendet wird manifestieren sich schon einige der Konflikte, die schleunigst gelöst werden müssten.
Dass die GEMA ihre Website selbst lahmgelegt hat, glaube ich nicht. Die Schulung, die das dann evtl. dazu befähigte Personal hätte durchlaufen müssen hätte mindestens 2 Wochen benötigt, IMO also viel zu zeitnah um ein Schachzug der GEMA zu sein.
weiß, dass es "Hacker" waren, weil sich Anonymous bereits dazu bekannt hat. Und die werden medial doch jedes mal als "Hacker" bezeichnet... von daher.
"Hacker hat im technischen Bereich mehrere Bedeutungen. Das Wort wird alltagssprachlich gebraucht, um jemanden zu bezeichnen, der über ein Netzwerk in Computersysteme eindringt und zugleich Teil einer entsprechenden Subkultur ist."
Zitat Wikipedia
Verstanden? Wenn jemand technisch in der Lage ist eine Page lahmzulegen, dann ist die Bezeichnung "Hacker" durchaus richtig. Ob er einer "Subkultur" angehört sei dahingestellt. Und natürlich braucht es einen Spezialisten, um eine Page erfolgreich zu downen. Würde ich mich neben Sie setzen und Ihnen die Anweisung geben, die Page des Ökobäckers Schmidt lahmzulegen, säße ich in drei Jahren noch da.
Die Aktion it natürlich totaler Schwachsinn. Ein Gericht hat entschieden und basta. Was muss ich da der Gema noch die Luft auf dem Fahrradreifen lassebn. Beleidigte Scriptkiddies. Zeigt einmal mehr, was da geistig umher purzelt.
cu
Ja, allein in dem Wort "Hacker" und wie leichtsinnig und unreflektiert es in den meisten Artikeln verwendet wird manifestieren sich schon einige der Konflikte, die schleunigst gelöst werden müssten.
Dass die GEMA ihre Website selbst lahmgelegt hat, glaube ich nicht. Die Schulung, die das dann evtl. dazu befähigte Personal hätte durchlaufen müssen hätte mindestens 2 Wochen benötigt, IMO also viel zu zeitnah um ein Schachzug der GEMA zu sein.
Ich weiß bis heute nicht was die GEMA Gegner eigentlich wollen?
Wollt ihr also von Musikern produzierte Musik kostenlos konsumieren?
Ist doch Klasse wenn die/ich, auch etwas abbekommen von dem was die/ich produziert haben.
Das Kindergärten jetzt GEMA für Kinderlieder zahlen sollen finde ich auch übertrieben. Oder Konzertmitschnitte mit nem billig Handy gefilmt halte ich auch nicht gerade für GEMA pflichtig.
Ich glaube die meißten die sich hier echauffieren arbeiten nicht kreativ (bzw. stellen ihre Inhalte nicht ins Netz).
Regen sich aber gleich mal auf das Veranstaltungen teuerer werden.
Seit es P2P gibt stell ich mir die Frage wie man ein Album herausbringen kann das nicht gleich per P2P verteilt wird.
Es geht einfach nicht!
...und das ist der Grund der GEMA auch mal ein wenig recht zu geben.
Anbei denke ich, wenn ich hier die Kommentare lese, dass hier die gleiche Abwehrreaktion auftritt die beim Thema GEZ zum tragen kommt. Es wirkt wie ein Reflex.
Jetzt mal unabhängig davon was die GEZ so will. (Was ich auch nicht okay finde....für Inhalte zu zahlen die man NICHT nutzt.)
Vielleicht kann mich ja mal ein oder mehrere Gegner der GEMA aufklären was denn so schlimm daran ist das Musiker die bei der GEMA gemeldet sind auch mal ein paar Cent für ihre Arbeit sehen.
Ich weiß bis heute nicht was die GEMA Gegner eigentlich wollen?
Wollt ihr also von Musikern produzierte Musik kostenlos konsumieren?
Ist doch Klasse wenn die/ich, auch etwas abbekommen von dem was die/ich produziert haben.
Das Kindergärten jetzt GEMA für Kinderlieder zahlen sollen finde ich auch übertrieben. Oder Konzertmitschnitte mit nem billig Handy gefilmt halte ich auch nicht gerade für GEMA pflichtig.
Ich glaube die meißten die sich hier echauffieren arbeiten nicht kreativ (bzw. stellen ihre Inhalte nicht ins Netz).
Regen sich aber gleich mal auf das Veranstaltungen teuerer werden.
Seit es P2P gibt stell ich mir die Frage wie man ein Album herausbringen kann das nicht gleich per P2P verteilt wird.
Es geht einfach nicht!
...und das ist der Grund der GEMA auch mal ein wenig recht zu geben.
Anbei denke ich, wenn ich hier die Kommentare lese, dass hier die gleiche Abwehrreaktion auftritt die beim Thema GEZ zum tragen kommt. Es wirkt wie ein Reflex.
Jetzt mal unabhängig davon was die GEZ so will. (Was ich auch nicht okay finde....für Inhalte zu zahlen die man NICHT nutzt.)
Vielleicht kann mich ja mal ein oder mehrere Gegner der GEMA aufklären was denn so schlimm daran ist das Musiker die bei der GEMA gemeldet sind auch mal ein paar Cent für ihre Arbeit sehen.
Die GEMA ist ein Musterbeispiel mangelnder Transparenz und für kleine Künster ungünstiger Regeln.
Zum Glück haben die Piraten auf den Unmut der Künstler mit der GEMA reagiert und beschäftigen sich mit deren Reform.
http://tinyurl.com/bvvqb39
Bis die GEMA im modernen Heute angekommen ist, sollte YouTube Deutschland dichtmachen. Wer etwas sehen will, wird einfach in die USA umgeleitet. Unzensiert.
Damit ist vor allem jungen Künstlern mehr gedient.
außer die Gebühren abschaffen zu wollen, leider ohne Gegenfinanzierungsvorschlag.
außer die Gebühren abschaffen zu wollen, leider ohne Gegenfinanzierungsvorschlag.
Man kann von dem Urteil halten was man will, da will ich gar nichts zu sagen, aber seit wann ist es eigentlich schick, den unterlegenen Gegner nach einem Prozess zu attackieren.
Wenn das die Freiheit im Internet ist, dass man Seiten lahmlegt, hackt, wie auch immer, weil einem ein Urteil nicht passt, dann geht das in Richtung Selbstjustiz. Es ist das eine, sich im Netz in Posts, Blogs etc. zu äußern, das Urteil zu geißeln, aber es ist eine andere Sache, den Prozessgegener anzugreifen.
Es ist ein Irrglaube, dass das Netz frei bleiben kann, wenn die Rechtsordnung, die offline gilt, online mit Füßen getreten wird (gleiches gilt ja auch für allzu viele Kommentare im Netz, für die nicht wenige der Verfasser in der offline Welt angezeigt wegen Beleidigung, Herabwürdigung, etc angezeigt werden könnten).
Es soll sich nur niemand beschweren, wenn der Gesetzgeber durchgreift, um dieses pubertäre (im Bezug auf Recht, Freiheit und Verantwortung) Verhalten nicht aufhört... Ich fürcht nur, es schreien dann die am lautesten, die solches Fehlverhalten selbst praktizieren.
...solche Shitstorms muss man schon aushalten, wenn man sich mit der Jugend anlegt. Im übrigen hat ja vermutlich nicht der Unterlegene (Youtube) die Seite attakiert, sondern wenn (falls es überhaupt externe Kräfte waren) dann frustrierte User.
Und apropro Recht/Unrecht, ich empfinde viele Urteile und Gesetze als nicht gerecht. Und demokratisch von einer Mehrheit der Bevölkerung beschlossen, wurden sie sowieso nicht. Von daher sehe ich mich auch nicht in jedem Fall daran gebunden. Die GEMA selbst ist eine zutiefst undemokratische und ungerechte Institution:
http://www.spiegel.de/spi...
http://de.wikipedia.org/w...
Stichwort PRO-Verfahren, das in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Entscheider reich gemacht hat. Oder die sogenannte GEMA-Vermutung, eine Beweislastumkehr für alle Nicht-Gema-Künstler.
Die GEMA geht noch auf Goeppels zurück und hiess damals STAGMA "Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die STAGMA ihre Arbeit fort, ab dem 24. August 1947 allerdings unter der Bezeichnung GEMA"
http://de.wikipedia.org/w...
Eine kritische gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Art und Umfang ihrer Rechte, ist mir nicht bekannt.
Überhaupt ist das Urheberrecht seltsam, während Erfinder max. für 20 Jahre ein Patent erhalten und das auch noch bezahlen und registrieren müssen, gilt das UR kostenlos und unregistriert bis 70 Jahre nach dem Tod. Im Sinne der Gesellschaft ist das ganz sicher nicht.
...solche Shitstorms muss man schon aushalten, wenn man sich mit der Jugend anlegt. Im übrigen hat ja vermutlich nicht der Unterlegene (Youtube) die Seite attakiert, sondern wenn (falls es überhaupt externe Kräfte waren) dann frustrierte User.
Und apropro Recht/Unrecht, ich empfinde viele Urteile und Gesetze als nicht gerecht. Und demokratisch von einer Mehrheit der Bevölkerung beschlossen, wurden sie sowieso nicht. Von daher sehe ich mich auch nicht in jedem Fall daran gebunden. Die GEMA selbst ist eine zutiefst undemokratische und ungerechte Institution:
http://www.spiegel.de/spi...
http://de.wikipedia.org/w...
Stichwort PRO-Verfahren, das in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Entscheider reich gemacht hat. Oder die sogenannte GEMA-Vermutung, eine Beweislastumkehr für alle Nicht-Gema-Künstler.
Die GEMA geht noch auf Goeppels zurück und hiess damals STAGMA "Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die STAGMA ihre Arbeit fort, ab dem 24. August 1947 allerdings unter der Bezeichnung GEMA"
http://de.wikipedia.org/w...
Eine kritische gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Art und Umfang ihrer Rechte, ist mir nicht bekannt.
Überhaupt ist das Urheberrecht seltsam, während Erfinder max. für 20 Jahre ein Patent erhalten und das auch noch bezahlen und registrieren müssen, gilt das UR kostenlos und unregistriert bis 70 Jahre nach dem Tod. Im Sinne der Gesellschaft ist das ganz sicher nicht.
wird hier bei Zeit online eigentlich die neue Tarifstruktur der Gema noch nicht diskutiert? (Oder hab ich was übersehen?)
Die allein reicht als Beweis aus, was für ein - sorry, aber - Abschaum dieser Laden ist. Unter dem Deckmantel der Vereinfachung der Tariflandschaft werden ungerechtfertigt die Kosten für Veranstalter in die Höhe getrieben (von bis zu 1000% höheren Kosten ist die Rede). Eine Begründung oder Rechtfertigung für diese neuen "Tarife" gibt es nicht. Die Gema hat weder höhere Ausgaben oder schüttet irgendwie mehr an seine Mitglieder aus.
http://www.dehogabw.de/in...
Leider ist er nicht datiert.
Leider ist er nicht datiert.
weiß, dass es "Hacker" waren, weil sich Anonymous bereits dazu bekannt hat. Und die werden medial doch jedes mal als "Hacker" bezeichnet... von daher.
Ich weiß bis heute nicht was die GEMA Gegner eigentlich wollen?
Wollt ihr also von Musikern produzierte Musik kostenlos konsumieren?
Ist doch Klasse wenn die/ich, auch etwas abbekommen von dem was die/ich produziert haben.
Das Kindergärten jetzt GEMA für Kinderlieder zahlen sollen finde ich auch übertrieben. Oder Konzertmitschnitte mit nem billig Handy gefilmt halte ich auch nicht gerade für GEMA pflichtig.
Ich glaube die meißten die sich hier echauffieren arbeiten nicht kreativ (bzw. stellen ihre Inhalte nicht ins Netz).
Regen sich aber gleich mal auf das Veranstaltungen teuerer werden.
Seit es P2P gibt stell ich mir die Frage wie man ein Album herausbringen kann das nicht gleich per P2P verteilt wird.
Es geht einfach nicht!
...und das ist der Grund der GEMA auch mal ein wenig recht zu geben.
Anbei denke ich, wenn ich hier die Kommentare lese, dass hier die gleiche Abwehrreaktion auftritt die beim Thema GEZ zum tragen kommt. Es wirkt wie ein Reflex.
Jetzt mal unabhängig davon was die GEZ so will. (Was ich auch nicht okay finde....für Inhalte zu zahlen die man NICHT nutzt.)
Vielleicht kann mich ja mal ein oder mehrere Gegner der GEMA aufklären was denn so schlimm daran ist das Musiker die bei der GEMA gemeldet sind auch mal ein paar Cent für ihre Arbeit sehen.
Nein, den meisten geht es nicht ums kostenlos konsumieren. Diese Diffamierung durch "die andere Seite" ist genauso hirnlos wie eine absolute Dämonisierung der GEMA.
Seit den youtube-Sperren zieht die GEMA allerdings verstärkt Zorn auf sich. Womit ist es denn zu begründen, dass in allen anderen Ländern der Welt Verträge zwischen den Verwertern und youtube erzielt werden konnten, nur die GEMA sperrt sich (und folglich gibt google die Videos nicht frei)? Es ist bereits durchgesickert, dass es am Preis lag und die GEMA wesentlich mehr verlangt als in anderen Ländern üblich ist. Worin begründet sich diese Mehrforderung?
Es geht allerdings auch nicht nur um youtube, sondern auch um andere Streaming-Dienste, die in anderen westlichen Ländern bereits seit langem angeboten wurden, in Deutschland an der Dagegen-Haltung der Verwerter allerdings gescheitert sind.
Aber es sind nicht nur GEMA-spezifische Argumente, sondern die generelle Grundhaltung, welche die Verwerter an den Tag gelegt haben. Denken Sie nur an den "Raubkopierer sind Verbrecher"-Schwachsinn, den sich die ehrlich Kunden, die sich eine DVD kaufen, anschauen müssen. Das geht weiter mit DRM und online-Zwang.
Die Verwerter machen deutlich, dass sie ihre ehrlichen Kunden für Kriminelle halten - und das seit über einem Jahrzehnt.
Es ist kein Wunder dass die Stimmung kippt. Wer mich ehrlichen Bürger als Kriminellen beschimpft darf sich nicht wundern wenn ich das nicht akzeptiere und mit der gleichen Munition zurückschieße.
Die GEMA ist nicht die nette "Abrechnungsstelle" wie die GEZ.
Die GEZ zieht einmal in der Rechnungsperiode den Betrag ein und läßt Sie in Ruhe.
Die GEMA ist anders, sie verhandelt und setzt die Entghelte fest, welche Sie haben will.
Damit hat die GEMA, anders als die GEZ, ein Eigeninteresse an den Zahlungen, anders als die GEZ, die nur den Auftrag abwickelt.
Kaufmännisch macht das Verhalten der in eigentlich keinen Sinn.
es geht nicht um das meinethalben legitime Anliegen der GEMA, an der Verbreitung der von ihnen vertretenen Inhalte Geld zu verdienen. Es geht um den Anspruch den Austausch von rein immateriellen Dingen über das Internet umfänglich kontrollieren zu wollen. Es geht um die Hybris der Rechteverwerter anzunehmen in jede Form des (internationalen) Informationsaustausches im Netz hineinschauen zu dürfen um ausschließen zu könne, dass rechtlich besetzte Inhalte transportiert werden. Es geht um die bodenlose antidemokratische Auffassung, dass es fortan nicht mehr möglich sein soll ein video bei youtube einzustellen, dessen Titel einen Musiktitel und den zugehörigen Musiker beinhaltet. Ab wann darf ich in diesem Land einen bestimmten Namen nicht mehr öffentlich aussprechen, weil er schon jemandem gehört - wann darf ich einen Gedanken nicht mehr denken, weil er proprietär vorbelastet ist.
Wir sind auf dem Holzweg, wenn wir denken, dass es irgendeine Möglichkeit gibt, informationelle Grenzen zu errichten.
Mir fehlt leider selbst eine gute Idee, wie man fortan zB Kunstschaffende entlohnen soll, wenn die Verbreitung ihres immateriellen Gutes nicht mehr einzudämmen ist - im Vergleich zu den totalitären Ansichten derer, die eine flächendeckend Informationsflusskontrolle einzurichten gedenken, stehen die finanziellen Interessen einger aber ganz klar hintan, da es um die Staatsräson und die Verfasstheit der Gesellschaft als Ganzes und nicht um pekuniäre Partikularinteressen geht.
"ein paar Cent". Es gibt Musiker (!) die auf die Gema verzichten und von ihrem Beruf leben können. Ich finde die Aufregung über die angeblichen Hackerangriffe etwas übertrieben, zu anderen Zeiten flogen halt Eier und Tomaten. Nicht schön, aber so isses eben. Recht zu bekommen heißt nicht Recht zu haben.-
Das haben echte Künstler gegen die GEMA:
http://www.zoeleela.com/t...
Nein, den meisten geht es nicht ums kostenlos konsumieren. Diese Diffamierung durch "die andere Seite" ist genauso hirnlos wie eine absolute Dämonisierung der GEMA.
Seit den youtube-Sperren zieht die GEMA allerdings verstärkt Zorn auf sich. Womit ist es denn zu begründen, dass in allen anderen Ländern der Welt Verträge zwischen den Verwertern und youtube erzielt werden konnten, nur die GEMA sperrt sich (und folglich gibt google die Videos nicht frei)? Es ist bereits durchgesickert, dass es am Preis lag und die GEMA wesentlich mehr verlangt als in anderen Ländern üblich ist. Worin begründet sich diese Mehrforderung?
Es geht allerdings auch nicht nur um youtube, sondern auch um andere Streaming-Dienste, die in anderen westlichen Ländern bereits seit langem angeboten wurden, in Deutschland an der Dagegen-Haltung der Verwerter allerdings gescheitert sind.
Aber es sind nicht nur GEMA-spezifische Argumente, sondern die generelle Grundhaltung, welche die Verwerter an den Tag gelegt haben. Denken Sie nur an den "Raubkopierer sind Verbrecher"-Schwachsinn, den sich die ehrlich Kunden, die sich eine DVD kaufen, anschauen müssen. Das geht weiter mit DRM und online-Zwang.
Die Verwerter machen deutlich, dass sie ihre ehrlichen Kunden für Kriminelle halten - und das seit über einem Jahrzehnt.
Es ist kein Wunder dass die Stimmung kippt. Wer mich ehrlichen Bürger als Kriminellen beschimpft darf sich nicht wundern wenn ich das nicht akzeptiere und mit der gleichen Munition zurückschieße.
Die GEMA ist nicht die nette "Abrechnungsstelle" wie die GEZ.
Die GEZ zieht einmal in der Rechnungsperiode den Betrag ein und läßt Sie in Ruhe.
Die GEMA ist anders, sie verhandelt und setzt die Entghelte fest, welche Sie haben will.
Damit hat die GEMA, anders als die GEZ, ein Eigeninteresse an den Zahlungen, anders als die GEZ, die nur den Auftrag abwickelt.
Kaufmännisch macht das Verhalten der in eigentlich keinen Sinn.
es geht nicht um das meinethalben legitime Anliegen der GEMA, an der Verbreitung der von ihnen vertretenen Inhalte Geld zu verdienen. Es geht um den Anspruch den Austausch von rein immateriellen Dingen über das Internet umfänglich kontrollieren zu wollen. Es geht um die Hybris der Rechteverwerter anzunehmen in jede Form des (internationalen) Informationsaustausches im Netz hineinschauen zu dürfen um ausschließen zu könne, dass rechtlich besetzte Inhalte transportiert werden. Es geht um die bodenlose antidemokratische Auffassung, dass es fortan nicht mehr möglich sein soll ein video bei youtube einzustellen, dessen Titel einen Musiktitel und den zugehörigen Musiker beinhaltet. Ab wann darf ich in diesem Land einen bestimmten Namen nicht mehr öffentlich aussprechen, weil er schon jemandem gehört - wann darf ich einen Gedanken nicht mehr denken, weil er proprietär vorbelastet ist.
Wir sind auf dem Holzweg, wenn wir denken, dass es irgendeine Möglichkeit gibt, informationelle Grenzen zu errichten.
Mir fehlt leider selbst eine gute Idee, wie man fortan zB Kunstschaffende entlohnen soll, wenn die Verbreitung ihres immateriellen Gutes nicht mehr einzudämmen ist - im Vergleich zu den totalitären Ansichten derer, die eine flächendeckend Informationsflusskontrolle einzurichten gedenken, stehen die finanziellen Interessen einger aber ganz klar hintan, da es um die Staatsräson und die Verfasstheit der Gesellschaft als Ganzes und nicht um pekuniäre Partikularinteressen geht.
"ein paar Cent". Es gibt Musiker (!) die auf die Gema verzichten und von ihrem Beruf leben können. Ich finde die Aufregung über die angeblichen Hackerangriffe etwas übertrieben, zu anderen Zeiten flogen halt Eier und Tomaten. Nicht schön, aber so isses eben. Recht zu bekommen heißt nicht Recht zu haben.-
Das haben echte Künstler gegen die GEMA:
http://www.zoeleela.com/t...
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