BodyhackingWie aus Menschen Cyborgs werden

Keine Science-Fiction, sondern Realität: Manche Menschen verändern mit Technik-Implantaten ihre Sinneswahrnehmung. Sie nennen sich Bodyhacker oder Cyborgs. von 

Der Cyborg Neil Harbisson auf dem Flughafen Tempelhof

Der Cyborg Neil Harbisson auf dem Flughafen Tempelhof  |  © Patrick Beuth / ZEIT ONLINE

Ein Cyborg wird am heutigen Donnerstagnachmittag auf einer Bühne im Tempelhofer Flughafen stehen. Er wird seine Zuhörer dazu ermutigen, ebenfalls Cyborgs zu werden. Es ist der dritte Tag der Campus Party in Berlin , der Cyborg heißt Neil Harbisson.

Der 30-Jährige nimmt die Welt seit seiner Geburt nur in Hell-Dunkel-Kontrasten wahr. Farben kann er nicht sehen. Achromatopsie heißt diese Störung. Aber Harbisson hat einen alternativen Weg gefunden, Farben wahrzunehmen. Seit acht Jahren trägt er ein Gerät an seinem Kopf, mit dessen Hilfe er Farben zwar nicht sehen, aber hören kann. Das Gerät heißt Eyeborg . Es zeichnet Farben im Sichtfeld seines Trägers mit einem Sensor auf, der vor der Stirn baumelt, wandelt sie in Schallwellen um und transportiert diese bis zum Ohr. Harbisson nimmt zum Beispiel die Farbe Gelb als Note G wahr, die Farbe Rot klingt für ihn wie ein F.

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Noch ist der Eyeborg nur mit viel Druck an Harbissons Kopf festgeklemmt. In wenigen Wochen wird er das Gerät mit Schrauben in seinem Schädel verankern lassen. Aber schon 2004 konnte er die britischen Behörden überzeugen, dass der Eyeborg ein Teil seines Körpers ist und mit auf sein Passfoto gehört. Seitdem bezeichnet sich Harbisson als erster offiziell anerkannter Cyborg.

Patrick Beuth
Patrick Beuth

Patrick Beuth ist Redakteur im Ressort Digital bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Vor zwei Jahren hat er eine Stiftung gegründet, die Cyborg Foundation. Ihr Ziel ist es, zusammen mit verschiedenen Forschungseinrichtungen daran zu arbeiten, die Sinne des Menschen mithilfe von implantierbarer Technik zu erweitern oder ihm gleich neue Sinne zu verschaffen. "Wir lassen uns dabei von Tieren und der Natur inspirieren", sagt er im Gespräch mit ZEIT ONLINE. Anders gesagt: Die Sinne, die er meint, gibt es schon – nur nicht beim Menschen. "Viele glauben, wer ein Cyborg wird, wird dadurch weniger menschlich. Aber ich glaube, es erlaubt uns nur, anderen Lebewesen aus dem Tierreich näher zu kommen."

Harbisson nennt Haie als Vorbilder, weil sie elektromagnetische Felder wahrnehmen und sich damit orientieren können. Die Fähigkeit mancher Vögel, ultraviolette Strahlung wahrzunehmen, sei ebenfalls nützlich: "Wenn wir das auch könnten, wüssten wir, ob es ein guter Tag zum Sonnenbaden ist oder nicht."

Er selbst wird nach seiner anstehenden Operation in der Lage sein, Ultraschall und Infraschall wahrzunehmen. "Knochen leiten Schall sehr gut", erklärt er. "Wenn die Schallwellen, die mein Eyeborg erzeugt, erst einmal direkt über eine Schraube in meinen Schädelknochen wandern, werde ich höhere und tiefere Töne hören können als jetzt."

Seine Partnerin Moon Ribas trägt Ohrringe mit Infrarotsensoren, die vibrieren, wenn sie Bewegung wahrnehmen. Werden die Sensorstäbchen nach hinten ausgerichtet, nimmt Ribas wahr, wenn sich jemand von hinten nähert. Die Cyborg Foundation hat aber eher Implantate im Sinn, die Mensch und Technik verschmelzen lassen. Eines der Fernziele sei zum Beispiel ein innerer Kompass, sagt Harbisson, oder ein Bewegungssensor, aufgeschraubt auf die Rückseite des Kopfes. "Damit würden wir unsere Wahrnehmung von Raum und Umgebung wirklich verstärken."

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte setzen Sie sich argumentativ mit den Inhalten des Artikels auseinander, um einen konstruktiven Einstieg in die Diskussion zu ermöglichen. Danke, die Redaktion/au.

  2. ... waere es schoen gewesen, haette der Autor bei der Frage der Defintion dessen, was denn ein Cyborg sei auf die bekannten akademischen Grenzgaenger verwiesen, die dies ausfuehrlich und nicht weniger spannend diskutieren, wie Donna Haraway, Andy Clark, Sabrina Weiss, Sal Restivo, Kathryn Hayles, oder Nick Bostrom, um nur einge der wichtigsten zu nennen.

  3. ... Das geht in Richtung Eugenik. Bin ich dagegen. Als Ergänzung für behinderte Menschen ist es okay.

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    Was hat dies mit Eugenik zu tun? Letztendlich können durch solche Maßnahmen gerade genetische Faktoren korrigiert und normalisiert werden. Man könnte Bodyhacking eher als "dysgenisch" bezeichnen und im gleichen Atemzug froh darüber sein, dass hier der Eugenik-Dysgenik-Antagonismus nunmal nicht von normativer Bedeutung ist. Natürlich hätte Bodyhacking vor allem sozioökonomische Implikationen, da manche Implantate nur einer finanziellen Elite vorenthalten sein werden.

    Grundsätzlich sehe ich jedoch keine fundamentalen Unterschiede zwischen einem Bodyhack und einer Sonnenbrille. Beides sind letztendlich artifizielle Elemente - das eine optisch/mechanisch, das andere mikroelektronisch - die, die menschliche Wahrnehmung verbessern.

    Das hat nicht im geringsten etwas mit der selektion guter Gene zu tun.
    Im Gegenteil: die Erbanlagen der Person bleibt unverändert und so etwas wie körperliche Aufwertung findet mit Hilfe technischer Apparaturen statt.
    Nicht das vermehren der guten Erbanlagen ist das Ziel solcher Eingriffe. Eher lassen sich damit schlechte Erbanlagen korrigieren oder Körperfunktionen vermittels technischer Eingriffe verändern.

    Wenn man hier versucht auf Eugenik zu verweisen, zieht man schlicht das falsche Register. Ein Duden hätte vielleicht geholfen.

  4. Alle Bemühungen mit Technik gespickte Wesen erweiterten Bewusstseins selbst zu erschaffen, sind vergebens, wir sind nicht Gott.

    Nur die geistige Welt hat eine höhere Schöpfungskraft als wir.

    Wer am sich verabschiedenden Materialismus unbedingt festhalten möchte, dem seien folgende Filme empfohlen, vielleicht ändert das ja das Bewusstsein:

    Der grüne Planet: http://www.youtube.com/wa...
    Armin Risi, der Mensch als multidimensionales Wesen: http://www.youtube.com/wa...

    Eine Leserempfehlung
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    Bitte kommen Sie uns hier jetzt nicht mit Gott! Es geht hier um Wissenschaft.

    Der Mensch macht sich seit Anbeginn seiner Tage Technik zunutze. Im Laufe der Menschheitsgeschichte nahm die Technikdichte mehr oder minder stetig zu und dass technisches Gerät seine außerkörperliche Stellung verliert, halte ich eigentlich für eine glaubwürdige Fortzeichnung der Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

    Ob ein Gott deswegen das nicht möchte und deswegen böse sein wird, ist eine andere Frage und ich unterstelle dir, dass auch du diese nicht befriedigend beantworten können wirst.

    Davon abgesehen, was sind niedrige und hohe Stufen der Schöpfung und wieso steht der Mensch so weit unten?

    • Marobod
    • 23. August 2012 17:55 Uhr

    Ich habe in meinem leben noch nichts gesehen was irgendwo von einem sogenenannten Gott bewerkstelligt wurde, sondern nur von den Menschen und Tieren.

    Das solche technischen Spielereien immer wieder die glaeubigen und religioesen auf den Plan ruft, zeigt mir nur immer wieder das sie sich ihrer Religion selbst nicht sicher sind. Wer an das glaubt was ihnen ihre religioesen Fuehrer oder Buecher erzaehlen, sollte ja einfach abwarten koennen und auf die "Strafe Gottes" erwarten fuer all die unglaeubigen da draußen ...

    Dagegen wuerde ich es begrueßen wenn die Technik sich weiterentwickelt und den Menschen hilft ueber sich selbst hinauszuwachsen. Nicht alle Dinge sind nuetzlich oder wichtig, aber einige Dinge werden sich sicher gut machen, Speziell Nanobots, wie die in Deus Ex , wuerden sicher klasse.
    Zumal die Welt dann hoffentlich von diesem Religionshokuspokus endlich bereinigt werden wuerde, und wir vielleicht uch mal in der Lage sind durch effizienteres denken und Arbeiten, Meilensteine in technischer Entwicklung zu erwrken, den Weltraum erkunden, Wohlstand fuer alle geneieren etc :)

    Wir wissen wie Pflanzen wachsen, aber nicht warum.
    Wir wissen das das Universum 10 Mio Jahre alt ist und die Erde 5 Mio Jahre. Aber warum die Materie entstand und wieso sie zusammenfand wissen wir nicht, oder nicht wirklich. Was war vor dem Universum?
    Wenn alle jemals gelebten Wissenschaftler auch mal an Gott gedacht hätten, hätten sie uns denn dann so Lebens-, Schöpfungsverachtende Dinge wie die Atombombe hinterlassen? Würden diese Menschen sich in den Dienst des mordens stellen?
    Gerade weil wir uns von der Natur entfernen, entfernen wir uns vom Leben.
    Gruß

    ... dieser "Gott"?

    Der Typ, der unsere Welt in sieben Tagen gemacht hat? Und dann Dinoknochen vergrub, um uns zu verwirren? Oder der Jeanshosen mit Knopfen im Hosenstall erschuf?

    Der Mensch wird sich auf natürlichem (also evolutionärem) Weg nur sehr langsam weiter entwicklen. Ich halte die Verbesserung des Lebens mit Hilfe unserer technischen Möglichkeiten für eine sehr gute Möglichkeit, uns sehr viel schneller weiter zu entwickeln.

    Im Prinzip ist das wahrscheinlich auch ganz normale Evolution - oder dachten Sie, weil wir Technik nutzen, gebrauchen wir "unnatürliche, vielleicht sogar teuflische" Werkzeuge?

    Vielleicht können wir mit derartiger Technik einen fernen Tages einmal tatsächlich den Tod "besiegen" und unser Bewusstsein über den Tod unseres Organismus hinaus erhalten.

    Ob das nützlich ist? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass das Leben sehr spannend ist - und das ein Jemand namens "Gott" sich dafür nicht allzusehr interessiert.

    • emris
    • 16. Oktober 2013 15:57 Uhr

    Der Begriff Gott ist sicher schwierig auszuhalten, wo hier doch wissenschaftlich debattiert werden soll...
    Vielleicht ist er aber auch nur ein Synoym für die "Dinge" die sich nicht wissenschaftlich erklären lassen und die sich dem materiellen Leben und Streben entziehen.

    Die teilweise gar heftigen Reaktionen auf das schlichte Auftauchen des Wortes Gott, finde ich doch durchaus sehr beachtlich! ;)

    Wie auch immer: Vielen Dank an rafael55 für den youtube-link "Der grüne Planet"! Die ersten 15 Minuten dachte ich ja "so ein Schmarrn", aber dann habe ich mich großartig über viele skurile Szenen amüsiert und mich auch berühren lassen.

    Zum Thema passt es, weil der Mensch wohl doch mehr Fähigkeiten besitzt, als er nutzt. Oft lässt er sich von Technik bereits unterstützen, wo es (noch) überhaupt keine Notwendigkeit gibt. Viele Fähigkeiten verliert der Mensch sogar erst, weil er sie nicht nutzt!

    In einem der folgenden Artikel hier
    http://www.zeit.de/digita... werden nicht zu Unrecht auch die Philosophen angesprochen.

    Vielleicht darf ich mir noch eine Buchempfehlung erlauben?
    Andreas Eschbach "Der letzte seiner Art"

  5. An sich ein schöner Artikel mit warnenden Unterton.
    Nur einige Anglizismen stören etwas, gerade wenn die Wörter noch frisch sind.
    Noch ist es nicht zu spät ein Cyborg ein Kyborg zu nennen.
    Ein Bodyhacker wäre ein Leibhacker oder noch besser ein Körperknacker :-)
    Eyeborg ist ein komisches Wort, auch vom Englischen aus gedacht. Aug-Borg? Sichtschallorgan? Sehhörer? Sehschallplantat? Blicktick? Ich weiß es auch noch nicht.
    Kommt Journalisten, ihr seid doch die Sprachformer der Zukunft, sucht doch mal kreativ nach den Schätzen der deutschen Sprache.

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    Das Wort "Kyborg" ist eine schreckliche Eindeutschung aus der Ursprungssprache des zu Grunde liegenden Lexems "Cyborg". Sollte hier wirklich mit aller Gewalt eine Eindeutschung vorgenommen werden? So etwas führt bei den meisten technischen bzw. IT-relevanten Begriffen immer wieder zu Hohn und Spott und klingt nebenbei fürchterlich gestelzt. Ferner ist "Eyeborg" die korrekte Bezeichnung für diese Gerät (siehe: http://de.wikipedia.org/w...), eine Eindeutschung wäre auch hier ähnlich sinnvoll wie bei der oft kolportierten "Heimnetzseite".

  6. 6. Sonar?

    Wohl eher Radar.
    Schall ist nicht elektromagnetisch.

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    Redaktion

    Ich ändere das, sobald ich nach dem Vortrag von Harbisson wieder in der Redaktion bin.

  7. [...]

    Bitte. Es wird Zeit.

    Wir haben echt Sorgen.

    2/3 der Weltbefölkerung haben noch nie telefoniert und andere wollen sich eine Antenne ins Hirn pflanzen lassen. Irgendwas läuft hier ganz falsch.

    Greez.
    FSonntag

    Gekürzt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/au.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Du wirst es tun, oder du wirst zurückbleiben. Es wird seltsam und ungemütlich und angsteinflößend werden. Aber entweder machst du mit, oder du könntest bald als veraltet gelten."

    Lieber bleibe ich bei denen zurück, die das nicht wollen oder können (etwa 90% der Weltbevölkerung) und genieße die Sinne, die ich besitze ;)

    Vielleicht kommt dann ja wirklich irgendwann der Tag, wie in all den SiFi-Filmen, wo man sich gegen Cyborgs zur Wehr setzen muss.

    Bin dabei.

    Beste Grüße.
    FSonntag

    Fragen und Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/au.

    • Nibbla
    • 23. August 2012 16:43 Uhr

    ersetze den Teil durch Autofahren, Internet und man hätte das selbe.

    Ungleichheit ist ein wichtiges Thema, ist aber hier nicht von Belang

    2/3 der Weltbevölkerung haben noch nie telefoniert? Wo haben Sie das denn her? Das halte ich für äußerst weit hergeholt, so wie vermutlich zwangsweise jeder, der in den letzten paar Jahren tatsächlich mal außerhalb der westlichen Staaten unterwegs war und Kontakt mit den Leuten hatte.
    Ein bisschen googeln und man stellt fest, dass in etwa 60% der Weltbevölkerung einen Mobilfunkvertrag besitzen, mit rasant steigenden Zahlen in China, Brasilien, Indonesien und Bangladesh. Der Anteil derer, die wirklich noch nie telefoniert haben, dürfte im einstelligen Bereich liegen.
    http://www.business-on.de...

    Und wieso ist es ein Problem für die offensichtlich in Ihren Augen so große Masse von weniger technologisierten Menschen, wenn sich ein paar Leute an innovativen Technik-Ideen versuchen? Es kann sich ja nicht die komplette Menschheit nur um dieselben großen Themen und sonst nichts scheren.

    Zitat: >>2/3 der Weltbevölkerung haben noch nie telefoniert und andere wollen sich eine Antenne ins Hirn pflanzen lassen. Irgendwas läuft hier ganz falsch.<<

    Ich wünschte zu den Leuten zu gehören, die noch nie telefoniert haben. Ich habe seit über 12 Jahren weder Mobil- noch Festnetztelefon, aber dass ich in meinem Leben noch nie telefoniert hätte, kann ich leider nicht von mir behaupten.

    Technik würde ich mir nie implantieren lassen, weil jedes fremde Material im Körper zu Schäden am Immunsystem führen kann. Das sieht man ja schon bei den Menschen, die hochverarbeitete Lebensmittel essen: Die bekommen Allergien, Asthma, Rheuma, Krebs und andere Autoimmunerkrankungen.

    Ähnliche Probleme bekommen die "Opfer" von Bluttransfusionen (fremde Eiweisse im Körper, die zu "Funktionsstörungen" des Immunsystems führen) oder Impfungen (in denen ist oft hochtoxisches Aluminium in Form von Aluminiumhydroxid enthalten).

    Eine Menge der heutigen "Wohlstandskrankheiten" sind auf diese Weise selbstgemacht.

    Sich irgendwelche Geräte in den Körper einpflanzen zu lassen ist daher gesundheitsgefährdender Unsinn.

  8. 8. Unsinn

    Was hat dies mit Eugenik zu tun? Letztendlich können durch solche Maßnahmen gerade genetische Faktoren korrigiert und normalisiert werden. Man könnte Bodyhacking eher als "dysgenisch" bezeichnen und im gleichen Atemzug froh darüber sein, dass hier der Eugenik-Dysgenik-Antagonismus nunmal nicht von normativer Bedeutung ist. Natürlich hätte Bodyhacking vor allem sozioökonomische Implikationen, da manche Implantate nur einer finanziellen Elite vorenthalten sein werden.

    Grundsätzlich sehe ich jedoch keine fundamentalen Unterschiede zwischen einem Bodyhack und einer Sonnenbrille. Beides sind letztendlich artifizielle Elemente - das eine optisch/mechanisch, das andere mikroelektronisch - die, die menschliche Wahrnehmung verbessern.

    Antwort auf "Dagegen"
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    Machen Sie extra auf schwerverständlich oder sind Sie so?
    Eugenik verfolgt ein gewisses Menschenbildideal und will eine bestimmte Art von Mensch künstlich erzeugen, also eine künstliche Selektion herbei führen.

    Das genau wir hier gemacht bzw. propagiert.
    Wer nicht mithält, bleibt auf der Strecke.
    Haben Sie nicht gelesen?

    Heute, in der ultrakrisenbehafteten Welt, die voller riesiger Problemberge ist, wo keine Seilbahnen oder Wege hinaufführen, um nach Lösungen Ausblick zu halten, weil sie tabuisiert bzw. totgeschwiegen werden, bis es dann irgendwann ganz gehörig knallt.
    Ich hoffe Sie machen das zu hause nicht auch mit ihrem Vorratschrank. Aus den Augen aus dem Sinn. Wegstecken, weggucken, totschweigen, ignorieren, so tun als gäbe es das nicht.

    Das Verheimlichen von negativen Aspekten, Fehlern, Ungereihmtheiten, Schwierigkeiten, Problemen, Unachtsamkeiten, Konflikten etc. ist ein ewiges Thema in unserer Westlichen Kultur. Ist Ihnen das auch schon aufgefallen, oder schauen Sie da lieber prinzipiel weg?

    Sie vergleichen Sonnenbrillen mit elektrotechnischen Implataten. Eine Sonnenbrille ist ein Schutz, ein reiner Schutz gegen UV-Strahlen und das Geblendet-Werden.
    Ein elektkrotechnisches Gerät am Körper hingegen hat nichts mit Schutz zu tun.

    Ihre Argumentation erinnter mich an die noch immer sehr häufige Art und Weise der Schulmedizin, die statt den Ursachen nur die Symtome analysiert, sieht und thematisiert.
    So ist der Kern der Sache nicht zu finden.

    + Profitgier auch hier.

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