Google TV: Google-Fernsehen kommt erst einmal ohne Filme
Google und Sony haben Google TV und das dafür nötige Zusatzgerät vorgeführt. Beide zusammen bringen Internet und Apps auf den Bildschirm im Wohnzimmer.
© Kevork Djansezian/Getty Images

Sony-Fernbedienung mit Touchpad für den Google-TV-Fernseher
Internet auf dem Fernseher, das versprechen Google und Sony mit Google TV und dem Internetplayer NSZ-GS7. Damit kämen das Internet sowie die vom Smartphone und vom Tablet bekannten Apps auf den größten Bildschirm im Haushalt, sagten Vertreter der beiden Unternehmen bei einer Vorstellung der Technik in Hamburg.
Um Google TV sehen zu können, braucht der Nutzer ein Zusatzgerät wie den von Sony entwickelten Internetplayer NSZ-GS7, der zwischen Set-Top-Box beziehungsweise Kabelanschluss und Fernseher angeschlossen wird. Das Gerät sei mit jedem HDMI-fähigen Fernseher kompatibel, sagte Michael Willenborg, Produktmanager für den Bereich Home Entertainment bei Sony. Mit dem Internet wird das Gerät per Kabel oder drahtlos (WLAN Standard 802.11n) verbunden.
Sony habe sich bewusst für eine Lösung mit einem eigenen Gerät und gegen eine Integration in den Fernseher entschieden, sagte Willenborg. So könne jeder, der einen kompatiblen Fernseher besitze, das Zusatzgerät kaufen und das Angebot nutzen. Und billiger sei es auch. Denn hätte man ein Fernseher mit der für Google-TV-Anwendungen nötigen Rechenkapazität ausgestattet, wäre das ein Gerät der oberen Preisklasse geworden, so Willenborg.
Fernbedienung mit Tastatur und Touchpad
Bedient wird der Internetplayer über eine Fernbedienung. Das Besondere daran: Sie hat auf der einen Seite eine QWERTZ-Tastatur für die Internetnutzung, mit der Seiten aufgerufen, Suchworte eingegeben oder E-Mails geschrieben werden können. Für die bessere Erkennung ist sie beleuchtet. Die Rückseite dient als Maus: Dort gibt es eine Vier-Wege-Taste und ein Touchpad für die Navigation auf dem Bildschirm. Über einen Lagesensor erkennt die Tastatur, wie sie gehalten wird.
Über eine bestimmte Taste springt der Nutzer vom Fernsehen in das Google-TV-Menü. Vorinstalliert sind dort unter anderem YouTube, Sonys Unterhaltungsangebote, der Browser Chrome sowie Googles App-Angebot Google Play. Der Nutzer kann aber auch eigene Apps oder Bookmarks dort positionieren. Von dort aus geht es zu praktisch jeder Website – fast jeder Webstandard wird unterstützt, auch Flash.
Gleichzeitig Fernsehen und Internet
Auch beides gleichzeitig ist möglich. Verfügt der Fernseher über einen zweiten Decoder – eine Set-Top-Box oder einen Festplattenrekorder –, kann der Nutzer gleichzeitig eine Website und das Fernsehbild anschauen. Letzteres wird dann verkleinert dargestellt. So können in der Werbepause Mails gelesen werden und man verpasst nicht, wenn der Film weitergeht.
Zudem können mit einer eigenen App Inhalte von dem mobilen Gerät mit einer Wischbewegung "auf den Fernseher geworfen werden", um sie dort weiter zu betrachten. Ein unterwegs angefangenes Spiel lässt sich auf dem Fernseher zu Ende spielen. Oder umgekehrt wird der Film vom Fernseher auf das Tablet mitgenommen und dort weitergeschaut.
Aus Google Play kann der Nutzer seine bevorzugten Apps wie auf einem Smartphone installieren. Der Großteil der derzeit über 600.000 dort angebotenen Apps werde auch über Google TV erhältlich sein, sagte Christian Witt, Manager bei Google. Es gebe etwa 150 Apps, die bereits für die Nutzung auf dem Fernseher angepasst seien, wie etwa das TV-Angebot Euronews oder auch die YouTube-App.







Wenn ich das richtig verstanden haeb, ist der Preis mit 300€ ein bisschen happig. Dafür bekomme ich ja schon fast einen HTPC, auf dem ich XBMC installiere und neben einer Vielzahl von bereits verfügbaren Apps auch meine eigene Video- und Musiksammlung integrieren kann.
Ohne Anbindung an günstige und umfangreiche Musik- udn Videoangebote bietet das Gerät nicht gerade viel. Was kann man damit machen ausser am fernsehen surfen? Wer surft am Fernseher?
"Fehlen werden zudem auch das Musikangebot sowie das kürzlich gestartete Filmangebot Google Play Movies. Es sei jedoch geplant, Letzteres zu integrieren, sagte Witt. Ein Termin stehe aber noch nicht fest."
Wenn er dann endlich für US-Kunden zur Verfügung steht, werden sicherlich noch ein paar Wochen extra ins Land ziehen, bevor der Dienst vollständig für deutsche Kunden optimiert ist (Also sichergestellt wurde, dass alle Inhalte mindestens ein Jahr zu spät sind, ohne Originalton/Untertitel und in SD statt HD zur Verfügung stehen aber dafür das 1.5- bis 3-fache kosten).
Den Fernseher per HDMI als zusätzlicher Monitor an den Rechner anschließen, fertig. Wer braucht diesen Käse?
ich begreife es auch nicht. Man stellt sich einen Mini-Desktop (Dell Studio Hybrid z.B.) in eine Ecke des Wohnzimmers und nimmt den dicken Plasma-Screen als Monitor.
Surfen, TV, Webstream, Filme und Musik aus der eigenen Sammlung - alles für kleines Geld möglich - und Updates sind deutlich einfacher, Zusatzoptionen deutlich schneller und einfacher verfügbar. Und sein Smartphone kann man per APP als Fernbedienung umrüsten.
ich begreife es auch nicht. Man stellt sich einen Mini-Desktop (Dell Studio Hybrid z.B.) in eine Ecke des Wohnzimmers und nimmt den dicken Plasma-Screen als Monitor.
Surfen, TV, Webstream, Filme und Musik aus der eigenen Sammlung - alles für kleines Geld möglich - und Updates sind deutlich einfacher, Zusatzoptionen deutlich schneller und einfacher verfügbar. Und sein Smartphone kann man per APP als Fernbedienung umrüsten.
ein Google TV das Handy Apps bietet aber keine Filme? Was soll das und wer braucht das? Kein Wunder dass der Marktanteil von GoogleTV in den USA marginal ist - Branchenfuehrer dort ist Netflix und das scheint mir hier die sehr viel interessantere Alternative. Die Google Play Apps reichen mir voellig auf meinem Smartphone, die brauche ich nicht noch auf dem TV Geraet.
Die Boxee Box von D-Link. Besitze diese schon seit knapp 2 Jahren und bin mehr als glücklich damit. Günstiger als das Teil von Google und vom Funktionsumfang um Lichtjahre weiter!
ich begreife es auch nicht. Man stellt sich einen Mini-Desktop (Dell Studio Hybrid z.B.) in eine Ecke des Wohnzimmers und nimmt den dicken Plasma-Screen als Monitor.
Surfen, TV, Webstream, Filme und Musik aus der eigenen Sammlung - alles für kleines Geld möglich - und Updates sind deutlich einfacher, Zusatzoptionen deutlich schneller und einfacher verfügbar. Und sein Smartphone kann man per APP als Fernbedienung umrüsten.
Inzwischen gibt es ja auch genug Android basierende Gerät für deutlich weniger Geld. Ich habe mir gerade einen "Bluetimes BT3584DA" gekauft. Da kann man Apps ohne Ende installieren, und 1080p mkv Filme abspielen, und XBMC läuft auch: http://www.myhdplayer.de/...
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