Saudi-ArabienWikipedia und die Zensoren

Die Wikipedia soll im arabischen Raum verbreitet werden. Offenbar stört es die Wikimedia Foundation nicht, dass die Enzyklopädie dort zensiert wird.

Die amerikanische Wikimedia Foundation hat mit dem saudischen Mobilfunkbetreiber Saudi Telecom Company (STC) ein Abkommen geschlossen: Ab sofort können 25 Millionen Kunden in Saudi-Arabien mit ihrem Mobiltelefon Informationen in der Wikipedia nachschlagen, ohne dass ihnen der Telefonanbieter dafür Datengebühren berechnet.

Es ist nicht der erste Vertrag dieser Art, aber einer der wichtigsten: "Den Zugang zu Wikimedia-Projekten in der Arabisch sprechenden Welt zu verbessern, ist eine strategische Priorität für die Wikimedia Foundation", hieß es in einer Erklärung von Kul Takanao Wadhwa dazu. Der Manager der Foundation ist für die mobile Verbreitung der Wikipedia zuständig.

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Was die amerikanische Stiftung nicht erwähnt: Saudi-Arabien ist eines der Länder, in denen die Wikipedia seit Jahren zensiert wird. Zwar sperrt die staatliche Telekommunikationsbehörde CITC die Enzyklopädie inzwischen nicht mehr komplett. Doch fischt ein "Filter-Service" der CITC einzelne Artikel heraus, die der Zensurbehörde zu freizügig erscheinen oder die als unislamisch oder unpassend eingestuft werden.

Foundation

Die Wikimedia Foundation wurde 2003 von Wikimedia-Mitgründer Jimmy Wales geschaffen. Die Stiftung betreibt die Server, auf denen die Enzyklopädie Wikipedia und ihre Schwesterprojekte laufen. Sie besitzt auch die Markenrechte am Begriff "Wikipedia".

Die Wikipedia ist mit über 400 Millionen Lesern monatlich, 250 Sprachausgaben über 21 Millionen Artikeln die größte Enzyklopädie der Menschheitsgeschichte. Geschrieben werden die Artikel von unbezahlten Freiwilligen. Die Plattform ist werbefrei und wird fast ausschließlich über Spenden finanziert.

In der Zentrale in San Francisco sind mittlerweile 100 Angestellte damit beschäftigt, die Arbeit der Freiwilligen auf der ganzen Welt zu koordinieren. Geleitet wird die Stiftung derzeit von der Kanadierin Sue Gardner, die Richtlinien werden vom ehrenamtlichen Stiftungsrat vorgegeben.

Chapter

Die Chapter sind Fördervereine, die meist auf nationaler Ebene organisiert sind. Derzeit gibt es 39 Chapter weltweit, zehn davon haben das Recht, eigenständig Spenden einzuwerben.

Die Chapter übernehmen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort und arbeiten an konkreten Projekten wie Schulungsprogrammen oder Kooperationen mit Museen. Formell haben sie keinen Einfluss auf die Wikipedia oder ihre Inhalte.

Derzeit sitzen zwei von den Chaptern bestimmte Vertreter im Stiftungsrat der Wikimedia Foundation.

In den Berichten von Wikimedia über den Deal wird das an keiner Stelle erwähnt. Und es findet sich dort auch kein Hinweis darauf, dass sich die Wikipedia-Sperren umgehen lassen, zumindest am Rechner. Saudische Wikipedia-Leser können die Sperre am PC aushebeln, indem sie eine verschlüsselte Https-Verbindung zur Wikipedia aufbauen. Aber diese Verbindung gehört nicht zu dem kostenlosen Angebot von STC und Wikimedia. Wer am Handy wirklich ungefilterte Informationen aus der Wikipedia will, muss eben doch zahlen.

Politische Entscheidung

Dieses Schweigen ist zumindest seltsam. Denn in Saudi-Arabien ist Zensur gang und gäbe. Die Studie Freedom of the Net 2012 der US-Nichtregierungsorganisation Freedom House beispielsweise listet das Land als eines derjenigen, die standardmäßig "eine große Zahl politisch relevanter Websites" blockieren. Ein seit 2011 geltendes Gesetz fordert demnach außerdem, dass alle Dienste, die Videos oder Audio anbieten, bei der Regierung um Erlaubnis fragen, bevor sie ihre Angebote dort verbreiten dürfen.



Bei der Wikimedia-Foundation gibt man trotzdem vor, nicht allzu viel von dem Thema wissen. Auf mehrfache Nachfrage sagt Wikimedia-Manager Wadhwa, er habe nur eine vage Ahnung von der Zensur in dem Land: "Wikipedianer haben uns berichtet, dass in Saudi-Arabien einige Artikel blockiert oder gefiltert werden. Die Wikipedia Foundation ist sich der Realität bewusst, dass es in dieser Region Blockaden gibt."

Um Gewissheit über die Internetzensur in Saudi-Arabien zu bekommen, müsste Wadhwa freilich nicht lange recherchieren: Die Wikipedianer selbst haben eine Liste mit 141 Wikipedia-Artikeln aufgeführt, die in Saudi-Arabien gesperrt sind. Darunter sind viele Texte über sexuelle Praktiken, Geschlechtsteile, eine japanische Manga-Serie mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen, aber auch der arabische Artikel über Evolution. Auch die Artikel über die kontroversen Mohammed-Karikaturen sind dort nicht zugänglich.

Leserkommentare
  1. oder ist es etwa keine Zensur, wenn über bestimmte Vorfälle gar nicht erst berichtet wird? Der Überfall bzw. Mord an einem jungen Mann in Berlin war hier keinerlei Meldung wert. Warum nur?

    6 Leserempfehlungen
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    Redaktion

    Och bitte... Zensur ist ein klein wenig was anderes als Nachrichtenauswahl. Ich finde, Sie können uns zugestehen, dass wir a) nicht alles berichten können, was in der Welt passiert und b) auswählen, was wir berichten wollen.

    Uns dafür in jedem Einzelfall - so tragisch er ist - Zensur vorzuwerfen, finde ich absurd, ehrlich. Noch dazu in einem artfremden Ressort. Was hat das mit Digital zu tun? Das sind nicht einmal Äpfel und Birnen, das sind Äpfel und Schrauben.

    Beste Grüße
    Kai Biermann

    • TddK
    • 18.10.2012 um 18:07 Uhr

    Im Kommentar Bereich zensiert die Zeit auch sehr gerne!

    Abgesehen davon in Deutschland wird das auch Netz auch zensiert, sei es durch die Politik oder durch die Wirtschaft.

    Redaktion

    Och bitte... Zensur ist ein klein wenig was anderes als Nachrichtenauswahl. Ich finde, Sie können uns zugestehen, dass wir a) nicht alles berichten können, was in der Welt passiert und b) auswählen, was wir berichten wollen.

    Uns dafür in jedem Einzelfall - so tragisch er ist - Zensur vorzuwerfen, finde ich absurd, ehrlich. Noch dazu in einem artfremden Ressort. Was hat das mit Digital zu tun? Das sind nicht einmal Äpfel und Birnen, das sind Äpfel und Schrauben.

    Beste Grüße
    Kai Biermann

    • TddK
    • 18.10.2012 um 18:07 Uhr

    Im Kommentar Bereich zensiert die Zeit auch sehr gerne!

    Abgesehen davon in Deutschland wird das auch Netz auch zensiert, sei es durch die Politik oder durch die Wirtschaft.

  2. Redaktion
    2. Zensur

    Och bitte... Zensur ist ein klein wenig was anderes als Nachrichtenauswahl. Ich finde, Sie können uns zugestehen, dass wir a) nicht alles berichten können, was in der Welt passiert und b) auswählen, was wir berichten wollen.

    Uns dafür in jedem Einzelfall - so tragisch er ist - Zensur vorzuwerfen, finde ich absurd, ehrlich. Noch dazu in einem artfremden Ressort. Was hat das mit Digital zu tun? Das sind nicht einmal Äpfel und Birnen, das sind Äpfel und Schrauben.

    Beste Grüße
    Kai Biermann

    8 Leserempfehlungen
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    Ganz klar, aber eigentlich nicht akzeptabel, dass jedes Medium mit Nachrichtenauswahl einer bestimmten Agitationslinie folgt. Wenn Sie die als Redakteur nicht einhalten, werden Sie nicht lange Ihren Job behalten. Ich glaube kaum, dass Sie jeden Morgen die Hauptthemen in der Frühbesprechung zuerst auswürfeln.

    Die entscheidende Frage lautet, ob dieses hier betriebene social engeneering
    http://de.wikipedia.org/w...
    tatsächlich dem Allgemeinwohl dient oder letztendlich nur bestimmten Interessengruppen, Vorteile verschafft.

    Anders sieht es jedoch aus, wenn bestimmte Meinungen und Informationen, die nicht gegen aufgestellte Regeln verstossen, zensiert werden. Und dass kommt, nicht nur bei Zeit-online, derzeit relativ häufig vor. Hierbei werden die Regeln bis auf ein Mass gedehnt, was leztzendlich nicht nur zum Kopfschütteln, sondern auch zu solchen Äusserungen führt:

    "Liebe Foristen,
    ich möchte mich verabschieden. Auf Zeit online will ich nicht mehr kommentieren. Wer zensiert hier eigentlich? nach welchen Maßstäben wird zensiert. Allein die Netiquette können es nicht sein, und auf das persönliche Empfinden eines Zensors kann ich keine Rücksicht nehmen..."

    http://community.zeit.de/...

    Hier hat die Redaktion vollkommen recht.

    Und dennoch:

    "Die entscheidende Frage lautet, ob dieses hier betriebene social engeneering
    http://de.wikipedia.org/w...
    tatsächlich dem Allgemeinwohl dient oder letztendlich nur bestimmten Interessengruppen, Vorteile verschafft."

    Hier sprechen Sie die Kernproblematik von Journalismus an. Es sind am Ende des Tages auch nur Menschen, mit Vorlieben, Meinungen, Abneigungen...
    Es ist vollkommen normal, dass hier entsprechende Beeinflussung (ob neg. oder pos. sei dahin gestellt) geschieht. Es wäre merkwürdig, wenn es nicht so wäre!

    Was wollen wir denn? Einen rationalen Journalismus? Wo kommen wir denn dahin?

    Ganz klar, aber eigentlich nicht akzeptabel, dass jedes Medium mit Nachrichtenauswahl einer bestimmten Agitationslinie folgt. Wenn Sie die als Redakteur nicht einhalten, werden Sie nicht lange Ihren Job behalten. Ich glaube kaum, dass Sie jeden Morgen die Hauptthemen in der Frühbesprechung zuerst auswürfeln.

    Die entscheidende Frage lautet, ob dieses hier betriebene social engeneering
    http://de.wikipedia.org/w...
    tatsächlich dem Allgemeinwohl dient oder letztendlich nur bestimmten Interessengruppen, Vorteile verschafft.

    Anders sieht es jedoch aus, wenn bestimmte Meinungen und Informationen, die nicht gegen aufgestellte Regeln verstossen, zensiert werden. Und dass kommt, nicht nur bei Zeit-online, derzeit relativ häufig vor. Hierbei werden die Regeln bis auf ein Mass gedehnt, was leztzendlich nicht nur zum Kopfschütteln, sondern auch zu solchen Äusserungen führt:

    "Liebe Foristen,
    ich möchte mich verabschieden. Auf Zeit online will ich nicht mehr kommentieren. Wer zensiert hier eigentlich? nach welchen Maßstäben wird zensiert. Allein die Netiquette können es nicht sein, und auf das persönliche Empfinden eines Zensors kann ich keine Rücksicht nehmen..."

    http://community.zeit.de/...

    Hier hat die Redaktion vollkommen recht.

    Und dennoch:

    "Die entscheidende Frage lautet, ob dieses hier betriebene social engeneering
    http://de.wikipedia.org/w...
    tatsächlich dem Allgemeinwohl dient oder letztendlich nur bestimmten Interessengruppen, Vorteile verschafft."

    Hier sprechen Sie die Kernproblematik von Journalismus an. Es sind am Ende des Tages auch nur Menschen, mit Vorlieben, Meinungen, Abneigungen...
    Es ist vollkommen normal, dass hier entsprechende Beeinflussung (ob neg. oder pos. sei dahin gestellt) geschieht. Es wäre merkwürdig, wenn es nicht so wäre!

    Was wollen wir denn? Einen rationalen Journalismus? Wo kommen wir denn dahin?

    • TddK
    • 18.10.2012 um 18:07 Uhr

    Im Kommentar Bereich zensiert die Zeit auch sehr gerne!

    Abgesehen davon in Deutschland wird das auch Netz auch zensiert, sei es durch die Politik oder durch die Wirtschaft.

    10 Leserempfehlungen
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    Wohl jedes Gremium, egal ob amtlich oder privat, das sich öffentlich gegen Zensur ausspricht, hat eine Grenze, an der es sagt: "Das geht jetzt aber wirklich zu weit!" Und dann zensiert es selber.
    In der Zeit darf man (als Kommentator) zum Beispiel nichts Schlechtes über Religionen sagen.

    Dennoch sehe ich es weniger als Heuchelei, wenn der sanfte Zensor den strengen kritisiert, als als ersten Schritt zur weiteren Besserung.

    Das Betrachten des Balken im Auge des Anderen kann auch für den Splitter im eigenen Auge sensibilisieren. Im Grunde funktioniert der Ausbau bürgerlicher Freiheiten oft durch Vergleich und Abgrenzung von Schlimmerem sonstwo.

    ..."zensiert", wie sie es nennen, lediglich Behauptungen, die jemand aufstellt ohne Quellen oder Belege zu liefern, oder Kommentare die polemisch oder unsachlich sind. Wenn Sie ihre Meinung sachlich vortragen und Behauptungen beweisen können, haben Sie nichts zu befürchten.

    Wohl jedes Gremium, egal ob amtlich oder privat, das sich öffentlich gegen Zensur ausspricht, hat eine Grenze, an der es sagt: "Das geht jetzt aber wirklich zu weit!" Und dann zensiert es selber.
    In der Zeit darf man (als Kommentator) zum Beispiel nichts Schlechtes über Religionen sagen.

    Dennoch sehe ich es weniger als Heuchelei, wenn der sanfte Zensor den strengen kritisiert, als als ersten Schritt zur weiteren Besserung.

    Das Betrachten des Balken im Auge des Anderen kann auch für den Splitter im eigenen Auge sensibilisieren. Im Grunde funktioniert der Ausbau bürgerlicher Freiheiten oft durch Vergleich und Abgrenzung von Schlimmerem sonstwo.

    ..."zensiert", wie sie es nennen, lediglich Behauptungen, die jemand aufstellt ohne Quellen oder Belege zu liefern, oder Kommentare die polemisch oder unsachlich sind. Wenn Sie ihre Meinung sachlich vortragen und Behauptungen beweisen können, haben Sie nichts zu befürchten.

  3. Auch die Wikipedia zensiert in gewissen bereichen.
    Dies klingt hart ist wohl aber nötig, da es genügend fragwürdige Leute gibt, die nicht immer die Wahrheit als Anliegen haben.

    @TddK: genau deshalb ist leider auch eine Zensur hier nötig.
    Sei es eine persönliche Beleidigung oder eine Beleidigung eines ganzen Landes anhand einer Verschwörungstheorie.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • TddK
    • 18.10.2012 um 18:56 Uhr

    Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Kritik an unserem Moderationsteam an community@zeit.de. Hinweise zur Moderation finden Sie auch hier: Netiquette

    • 15thMD
    • 18.10.2012 um 23:49 Uhr

    Das ist mir neu.

    • TddK
    • 18.10.2012 um 18:56 Uhr

    Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Kritik an unserem Moderationsteam an community@zeit.de. Hinweise zur Moderation finden Sie auch hier: Netiquette

    • 15thMD
    • 18.10.2012 um 23:49 Uhr

    Das ist mir neu.

  4. Wohl jedes Gremium, egal ob amtlich oder privat, das sich öffentlich gegen Zensur ausspricht, hat eine Grenze, an der es sagt: "Das geht jetzt aber wirklich zu weit!" Und dann zensiert es selber.
    In der Zeit darf man (als Kommentator) zum Beispiel nichts Schlechtes über Religionen sagen.

    Dennoch sehe ich es weniger als Heuchelei, wenn der sanfte Zensor den strengen kritisiert, als als ersten Schritt zur weiteren Besserung.

    Das Betrachten des Balken im Auge des Anderen kann auch für den Splitter im eigenen Auge sensibilisieren. Im Grunde funktioniert der Ausbau bürgerlicher Freiheiten oft durch Vergleich und Abgrenzung von Schlimmerem sonstwo.

    Antwort auf "..........."
    • TddK
    • 18.10.2012 um 18:56 Uhr
    6. [...]

    Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Kritik an unserem Moderationsteam an community@zeit.de. Hinweise zur Moderation finden Sie auch hier: Netiquette

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Zensur ist normal"
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    • TddK
    • 18.10.2012 um 19:18 Uhr

    Entfernt. Bitte nutzen Sie den öffentlichen Kommentarbereich, um das konkrete Artikelthema zu diskutieren. Danke, die Redaktion/jp

    • TddK
    • 18.10.2012 um 19:18 Uhr

    Entfernt. Bitte nutzen Sie den öffentlichen Kommentarbereich, um das konkrete Artikelthema zu diskutieren. Danke, die Redaktion/jp

    • TddK
    • 18.10.2012 um 19:18 Uhr
    7. [...]

    Entfernt. Bitte nutzen Sie den öffentlichen Kommentarbereich, um das konkrete Artikelthema zu diskutieren. Danke, die Redaktion/jp

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "[...]"
  5. ... dass wir auch nur haarscharf und fürs erste einem Internetfilter entkommen sind. Und mit Publizierung einer Liste der zensierten Inhalte, so wie oben geschehen, hätte sich Zeit auch schon strafbar gemacht.

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    • TddK
    • 18.10.2012 um 19:28 Uhr

    Haarscharf?
    Die EU bereitet gerade mit Clean IT alles vor um das gesamte EU Internet zensieren zu können!

    • TddK
    • 18.10.2012 um 19:28 Uhr

    Haarscharf?
    Die EU bereitet gerade mit Clean IT alles vor um das gesamte EU Internet zensieren zu können!

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