Soziales NetzwerkGoogle Plus vernetzt vor allem Googles Dienste
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Google Plus kommt ohne Werbung aus

Schon früher hat Google alleine mit Hilfe des Surfverhaltens der Kunden recht zielgenau Alter, Geschlecht und Interessen der Surfer ermitteln und so passende Werbung zuteilen können. Zuletzt hatte Google aber mit leicht sinkenden Werbepreisen zu kämpfen. Mit der Verknüpfung der verschiedenen Google-Angebote kann der Konzern zum einen Anzeigenkunden an sich binden, zum anderen mehr und präzisere Informationen anhäufen, die zudem noch persönliche Wertungen und Empfehlungen beinhalten.

Solche Empfehlungen von Bekannten auf Google Plus finden sich dann in den Suchergebnissen oder der YouTube-Startseite eines Nutzers wieder. Wer das nicht möchte, kann die Personalisierung auch abschalten. Googles übergreifende Strategie ist jedoch, den Nutzer zu überzeugen, seine Daten zur Verfügung zu stellen. So lange der das tut, kommt Google Plus ohne Werbung aus – die sonstigen Angebote des Konzerns haben reichlich davon.

Gleichzeitig setzt Google darauf, immer mehr Produkte direkt zu vermarkten: Der Play Store, der zunächst nur als Einkaufsplattform für Android-Programme diente, bietet mittlerweile auch Videofilme, Musik und sogar Hardware an – und stößt damit ins Geschäftsmodell des Konkurrenten Amazon vor. Statt an einer geringen Werbepauschale verdient Google hier direkt am Umsatz. Wenn Google Plus einen Beitrag leistet – und zum Beispiel neben dem Hangout mit Alicia Keys auch direkt den Link zur Musik im Play Store einblendet – macht sich die Plattform schon bezahlt.

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Leserkommentare
  1. Und die sind alle aktiv? Kaum vorstellbar, mir selber ist keiner bekannt. Wobei ich auch als Nichtuser von Facebook in dieser Hinsicht nicht als Maßstab gelten kann.

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    als Nichtleser von Texten, die Sie kommentieren. Der Autor schrieb, dass gerade einmal 100Mio Nutzer im Vormonat online waren. Dann kann man sich ja denken, dass es noch weniger wirklich regelmäßig nutzen.

    • krams
    • 21. November 2012 18:08 Uhr

    Was für diese Unternehmen natürlich ein dicker Nachteil ist, macht es für mich als Benutzer aber wesentlich interessanter. Kein automatisch von Twitter übernommenen Posts, kein Marketinggeblubber sondern Nachrichten von echten Menschen.

    Ich benutze Facebook inzwischen nur noch passiv, konsumiere also nur noch das was andere meinen gerade als wichtig zu erachten. Das meiste ist dabei für mich nicht interessant. Das ist bei Google+ anders. Das liegt in meinem Fall aber auch an meinem technisch orientierten Interesse und gilt mit Sicherheit nicht für alle Benutzer, ich selbst poste aber bei Google+ immerhin ab und an etwas, was für meine Kreise dort interessant sein könnte.

    Von meinem Fall ausgehend sieht man aber ganz gut das Google+-Dilemma. Interessant vor allem für technisch orientierte Benutzer (Ich habe keine anderen in meinen Kreisen), alle anderen bleiben lieber bei Facebook.

  2. als Nichtleser von Texten, die Sie kommentieren. Der Autor schrieb, dass gerade einmal 100Mio Nutzer im Vormonat online waren. Dann kann man sich ja denken, dass es noch weniger wirklich regelmäßig nutzen.

    Antwort auf "400 Millionen Nutzer?"
  3. Der Autor sagt: "Google gewährt anderen Anwendungen keinen Schreibzugriff." So wie ich das verstehe, wäre ich mir nicht so sicher.
    Ich benutze das Tool "hootsuite", mit dem ich einwandfrei gleichzeitig auf Facebook, Twitter und Google + posten kann (auch mit der kostenfreien Version). Kann es sein, das sich der Autor/die Autorin darauf bezieht, dass Google + nicht von von Twitter- oder Facebook-Accounts gefüttert wird? Das habe ich noch nie getestet.

  4. Facebook ist nur Facebook. Man kann darin viel tun, aber man ist immer "in Facebook". Wenn ich eine eMail schreibe und Gmail nutze, wenn ich dabei im Hintergrund Musik bei Google Play oder Youtube laufen lasse, mir danach die Route zum nächsten Kunden in Google Maps angucke und zwischendurch immer mal wieder die Suche benutze... dann habe ich im Internet viele für mich wichtige Dinge getan. aber ich war immer bei Google.

    Google ist überall, Google + nur die Klammer drumherum, meine persönlicher kleiner Mond im Google Universum. Ich denke diese Strategie wird auf Dauer gesehen Facebook überleben.

    Facebook ist ein Teil des digitalen Lebens. Google IST das digitale Leben. Selbst die die es hassen suchen gelegentlich mit Google, oder bekommen einen Videolink zu YTube, oder emailen mit Leuten die einen GMail Account haben, oder suchen sich ne Route, bzw. gucken sich interessante Weltgegenden in GoogleWorld an.

    Hinzu kommt dass bei Google+ momentan noch die Avantgarde kommuniziert, was zu deutlich niveauvolleren und respektvolleren Diskussionen führt.

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    Mr. Page? Didn't know you were fluent in marketing-german.

    Ich nutze Facebook quasi nur als eMail Service. Google+ allerdings für interessante Unterhaltungen und um neuen "content" zu entdecken. Finde G+ spannender und übersichtlicher. Würde mir gMail, Calendar und youtube "Apps" für G+ wünschen, dann könnte man sich ein paar offene Tabs sparen.

  5. Mr. Page? Didn't know you were fluent in marketing-german.

    Antwort auf "Google +"
  6. 7. Genau.

    Ich nutze Facebook quasi nur als eMail Service. Google+ allerdings für interessante Unterhaltungen und um neuen "content" zu entdecken. Finde G+ spannender und übersichtlicher. Würde mir gMail, Calendar und youtube "Apps" für G+ wünschen, dann könnte man sich ein paar offene Tabs sparen.

    Antwort auf "Google +"

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Barack Obama | Google | Alicia Keys | Amazon | Facebook | Flickr
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