Meteoriteneinschlag : Die tausend Augen und Ohren von Tscheljabinsk
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In Tscheljabinsk ist niemandem nach Witzen

Die Stimmung in Tscheljabinsk ist weniger launig. Nach Angaben der russischen Behörden sei eine Schule beschädigt worden, zehn Schulkinder seien verletzt. Die ersten Berichte sprachen von mehr als 400 Verletzten. Mittlerweile ist diese Zahl weiter gestiegen. Laut Russia Today sollen bis zu 1.000 Menschen verletzt worden sein.

In der betroffenen Region geht es dabei vor allem um die Aufräumarbeiten. Bei vielen Gebäuden wurden durch die Explosion sämtliche Fenster zerstört.

Die Verarbeitung im Internet dagegen verläuft anders und zeigt ein Phänomen des menschlichen Wesens: Je weiter entfernt ein Ereignis von einem selbst, desto leichter fällt es, sich darüber lustig zu machen. Oder ganz andere Aspekte darin zu sehen. Wie dieser Twitterer in wenigen Zeichen beweist:

Oder dieser.

 Die Bilder der Betroffenen zeigen verständlicherweise eher die Panik der Menschen und die Zerstörungen:

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Sensationsjagd mit Pannen

Tatsächlich gibt es mittlerweile eine Menge Material über dieses Ereignis. Jedoch, im Eifer des Gefechts - jeder will der Erste sein - lassen sich immer wieder Journalisten hinters Licht führen. Das russische TV hat ein Video übernommen, in dem ein brennender Krater gezeigt wird, mit dem Hinweis, dieser sei vom Meteoriten:
https://www.youtube.com/w...

Eine kurze Recherche zeigt jedoch den wahren Hintergrund:
http://en.wikipedia.org/w...
https://www.youtube.com/w...