Facebook leistet sich den zweiten großen Zukauf binnen weniger Monate: Für insgesamt 2,3 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) übernimmt das Unternehmen die US-Firma Oculus VR hin, einen Spezialisten für Virtual-Reality-Brillen. 

Das junge Unternehmen hat bislang kein serienreifes Produkt auf den Markt gebracht, jedoch bereits mehr als 40.000 Entwickler-Versionen seiner Virtual-Reality-Brille Oculus Rift verkauft. Die Technik, mit der sich virtuelle Welten darstellen lassen, eignet sich etwa für Spiele, Filme oder Präsentationen. 

"Oculus hat die Chance, die sozialste Plattform aller Zeiten zu erschaffen und damit die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren", schreibt Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite. Die Gründer von Oculus bezeichnen die Partnerschaft als "einen der wichtigsten Momente für die Virtual Reality".

Sony arbeitet ebenfalls an Virtual-Reality-Brillen

Facebook zahlt für Oculus 400 Millionen Dollar in bar, etwa 1,6 Milliarden Dollar in eigenen Aktien sowie weitere bis zu 300 Millionen Dollar, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Der Firmensitz soll weiter im kalifornischen Irvine bleiben.

Auch andere Konzerne befassen sich mit Virtual-Reality-Technologien. Sony hatte erst vergangene Woche einen Prototypen einer Virtual-Reality-Brille namens Project Morpheus vorgestellt. Genau wie Oculus nannte Sony jedoch noch kein konkretes Datum zur Markteinführung.

Für Facebook ist es bereits der zweite Milliardenzukauf in diesem Jahr. Erst im Februar hatte Facebook den Kurznachrichtendienst WhatsApp gekauft – für 19 Milliarden Dollar.