Vor einem Vierteljahrhundert war das World Wide Web nur eine Idee, die ein junger britischer Informatiker am europäischen Kernforschungszentrum CERN ungefragt zu Papier brachte. "Vage, aber spannend" - so lautete die erste Reaktion, die Tim Berners-Lee von seinem Chef erhielt, als er ihm seinen Vorschlag am 12. März 1989 präsentierte. Berners-Lee schwebte ein Informationsmanagement-System vor, das den Datenaustausch unter Forschern vereinfachen sollte.

Das Revolutionäre am WWW war der simple Datentransfer mit einem universellen Übertragungsstandard. Alle Websites konnten unabhängig vom Computersystem über das gleiche Adressformat angesteuert werden. Zum Navigieren genügten Mausklicks auf elektronische Querverweise, sogenannte Hyperlinks. Vor allem verfolgte Berners-Lee keine Geschäftsinteressen. Das WWW sollte eine kostenlos nutzbare Infrastruktur für den freien Austausch von Informationen sein. Was daraus in den vergangenen 25 Jahren geworden ist, zeigen wir im Layout von damals.

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Alle Bilder: © Screenshot/Montage ZEIT ONLINE