Das Journalismus-Projekt Krautreporter hat genügend Unterstützer gefunden. 15.000 Menschen haben an der Crowdfunding-Kampagne des geplanten Onlinemagazins teilgenommen, es kamen 900.000 Euro zusammen.

Bis zum Ende des heutigen Freitags suchten die Journalisten und Blogger um Stefan Niggemeier 15.000 Menschen, die mit fünf Euro pro Monat ein werbefreies Onlinemagazin für Hintergrundgeschichten finanzieren. Bis Mittwoch hatten sich erst 10.000 Unterstützer gefunden. Die Rudolf Augstein Stiftung hatte am Donnerstag jedoch 1.000 Mitgliedschaften gekauft und das Projekt damit ein großes Stück nach vorne gebracht.

Ziel von Krautreporter sei, "aus der Logik der Werbefinanzierung und Klickoptimierung" auszubrechen, sagte Niggemeier. Vom Leser finanziert, allein für den Leser gemacht, das sei das Konzept.

Unter dem Namen war bereits eine Plattform online, auf der Journalisten Projekte vorstellen konnten. Wer sich dafür interessierte, konnte es mit Geld unterstützen. Kam genug zusammen, wurde das Projekt umgesetzt. Die alte Version der Krautreporter soll auf der neuen Seite eventuell als Unterrubrik weiterexistieren. Der Name Krautreporter steht jedoch nur noch für das neue Magazin.