Den Calliope mini testen derzeit zwei Schulen im Saarland in einem Pilotprojekt. Im Februar 2017 soll er landesweit in den dritten Klassen aller Grundschulen bereitstehen. Dann erst erhalten auch die Lehrer ausführliche Informationen und Schulungen.

Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes, sagt: "Schülerinnen und Schüler sollten in der Lage sein, digitale Technologien zu verstehen, ihre Wirkung zu kennen und sie souverän bedienen zu können. Mit dem Calliope mini und dem einführenden Curriculum kann bereits in der Grundschule ein Grundstein dafür gelegt werden. Ich freue mich daher besonders, dass wir im Saarland von Anfang an dabei sind."

"Bereitstehen" bedeutet allerdings nicht zwingend, dass alle Drittklässler auf einen Schlag das Gerät in die Hand bekommen. Die Ausgabe werde "an eine Fortbildung für interessierte Lehrkräfte geknüpft sein", teilte das Ministerium mit. "Die teilnehmenden Schulen werden Teil eines Netzwerkes, sodass sie wiederum Multiplikatoren für weitere Schulen sind."

Stephan Noller hofft, dass das Saarland seinerseits zum Multiplikator für den Rest der Republik wird.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels wurde der Calliope mini fälschlicherweise als Mikrocontroller bezeichnet.