"Inside Wikileaks" von Daniel Domscheit-Berg erzählt, wie eine aufregende Idee an Größenwahn und Naivität scheitert. Und wird zur Geschichte einer enttäuschten Liebe.
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Aus ehemaligen Mitstreitern sind endgültig Gegenspieler geworden: Die Whistleblower-Website Wikileaks beschuldigt Daniel Domscheit-Berg der Sabotage und des Diebstahls.
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Daniel Domscheit-Berg, einst Mitstreiter von Julian Assange, deckt auf: Ein Interview über Freundschaft, Missgunst und die Frage, ob Wikileaks technisch am Ende ist.
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Daniel Domscheit-Berg hat seine Geschichte mit Wikileaks erzählt. Tina Klopp berichtet aus einer Geheim-Welt großer Kommunikationsprobleme und voller Verschwörungssorgen.
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Daniel Domscheit-Berg, einstiger Mitstreiter von Julian Assange, hält Wikileaks für nicht mehr funktionsfähig. Die Plattform könne Informanten nicht mehr sicher schützen.
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John Perry Barlow und seine "Unabhängigkeitserklärung des Internets" wurden viel belächelt. In einem aber hat er bis heute recht: Informationen sollten frei sein.
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Wikileaks-Gründer Assange wehrt sich vor Gericht gegen eine Auslieferung nach Schweden und eine weitere Überstellung in die USA. Er fürchtet die Todesstrafe dort.
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Die publizistische Schlacht beginnt: Julian Assanges Medienpartner von "Spiegel", "Guardian" und "New York Times" erzählen die WikiLeaks-Saga aus ihrer Sicht. Von K. Pham
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Das Geheimnis in Zeiten von Wikileaks: Die Kulturwissenschaftlerin Eva Horn erzählt im Interview über die Macht des Leakings und über das Phänomen Julian Assange.
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Ein Standardwerk zur Debatte. Die Edition Suhrkamp veröffentlicht einen vielfältigen, kontroversen und überraschenden Essayband über Wikileaks und die Folgen.
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Die Nahost-Enthüllungen demütigen die Palästinenser und blamieren den Westen: USA wie EU. Einzig die islamistische Hamas könnte davon profitieren, kommentiert A. Nüsse.
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Arrogant, dünnhäutig, verschwörerisch: Was der Chefredakteur der "New York Times" über Assange schreibt, klingt wie das Ende einer kurzen und intensiven Liebesbeziehung.
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Offiziell sprechen die USA von "substanziellen Schäden" durch die Veröffentlichung der Botschaftsdepeschen auf Wikileaks. Intern gibt man sich offenbar weniger rigoros.
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Archive waren stets ein Mittel für politische Macht. In der langen Geschichte ihrer Demokratisierung heißt der vorläufige Endpunkt: Wikileaks. Von Johannes Thumfart
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Wie verändern die Enthüllungen von Wikileaks die Rolle der etablierten Medien? Josh Benton vom Nieman Lab, einem Forschungsinstitut zum Journalismus, im Gespräch.
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Wikileaks hat digitales Whistleblowing etabliert. Was bedeutet das für die Informationsgesellschaft? ZEIT ONLINE geht dieser Frage im neuen Leaks-Blog nach. [weiter…]
Transparenz ist gut. Aber sie braucht Regeln. Und die Politik muss erkennen, dass Offenheit es leichter macht, ein Land zu regieren. Von Karsten Polke-Majewski [weiter…]