Produkt-Codes Das fotografische GedächtnisSeite 2/2
Dazu zählt die so genannte Augmented-Reality-Technik. "Erweitert" wird die Realität dabei auf folgende Art: Wenn man mit der Kamera eines Smartphones ein Museum oder Restaurant ins Visier nimmt, sorgt eine Software dafür, dass passende Links oder andere Informationen zu den Lokalitäten eingeblendet werden. Die Technik ist für Endkunden noch nicht verfügbar, aber die in dem Segment Ton angebende niederländische Firma Layar ist bei der Entwicklung einer entsprechenden Software für Nutzer des Android-Browsers weit fortgeschritten.
Aus anderen Gründen stößt Mobile Tagging bei Datenschützern auf Skepsis – wie viele Services rund um das mobile Internet. Problematisch sei, dass ein Handynutzer der Verwendung der übermittelten Daten nicht explizit zustimmen könne, sagt Thilo Weichert, Chef des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein. Es müsse transparent sein, welche Daten beim Mobile Tagging verarbeitet werden, wie beispielsweise die Informationen über die Lieblingsorte von Handynutzern ausgewertet werden, fordert er.
Grundsätzlich sei Werbung "nur ein kleiner Teil dessen, was Mobile Tagging kann", betont Marvin Hegen von Tagnition. Eine seiner Hoffnungen: das so genannte "Extended Packaging". "Verpackungen sind meistens zu klein, um dort weiterführende Informationen unterzubringen", sagt er. Mehrsprachige Bedienungsanleitungen, ausführliche Hinweise für Lebensmittelallergiker – für die Vermittlung derartiger Fakten, die offline nicht immer zufriedenstellend sei, dränge sich Mobile Tagging auf. Wer sich im Laden schon oft geärgert hat über informationsarme Verpackungen, müsste künftig nur zur Handykamera greifen.
- Datum 02.10.2009 - 13:21 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Warum muss man überall mit Werbung bombardiert werden?
Ich sehne mich dabei fast an meine zu schwache Brille zurück... (bin kurzsichtig) - für Werbung aüßerst gut geeignet - aber leider nur für Werbung.
[entfernt] (Bitte verzichten Sie auf das Posten von Werbung. Die Redaktion /ft)
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