Apple iPad Schön und schnell

Die Elektronikverrückten scheinen dem iPad seine Mängel zu verzeihen. Zumindest wird das Gerät in den entsprechenden Onlinemagazinen überwiegend gelobt.

Kritische Blicke eines der Besucher der Apple-Keynote, auf der das iPad vorgestellt wurde

Kritische Blicke eines der Besucher der Apple-Keynote, auf der das iPad vorgestellt wurde

Zwei Tage ist das iPad erst alt, aber Technikbeobachter vor allem in den USA haben sich schon ein Urteil gebildet über seine Fähigkeiten und über seine Schwächen. Kurz lässt sich dieses mit den Worten von Lesern der Technikzeitschrift Wired  zusammenfassen: "Es ist ein iPod Touch auf Steroiden."

Künstlich aufgeblasen also mit Wachstumshormonen. Doch ist das vielleicht etwas pauschal für ein so komplexes technisches Produkt. Daher nun detaillierter: In einem zweiten Text zählt Wired die zehn Dinge auf, die der Autor (und mit ihm sicher auch viele Leser) am iPad am schmerzlichsten vermissen.

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Vielleicht aber auch nicht. Gleich der erste Punkt – das Fehlen der Fähigkeit, Flash zu verarbeiten und entsprechende Grafiken und Filme abzuspielen –, wird als gar nicht so dramatisch angesehen. Apple möge dieses ressourcenhungrige Programm nicht, und Wired scheint auch kein Fan davon zu sein. Zitat: "Tatsächlich denken wir, dass dieser Mangel des iPads dazu führen wird, dass Flash stirbt." Denn werde das Gerät so beliebt wie iPhone und iPod Touch, dann seien mobile Browser, die Flash könnten, bald in der Minderheit.

SAN FRANCISCO - JANUARY 27: Apple Inc. CEO Steve Jobs announces the new iPad as he speaks during an Apple Special Event at Yerba Buena Center for the Arts January 27, 2010 in San Francisco, California. Apple introduced its latest creation, the iPad, a mobile tablet browsing device that is a cross between the iPhone and a MacBook laptop. (Photo by Justin Sullivan/Getty Images) *** Local Caption *** Steve Jobs

Genauso unsentimental steht man dem Fehlen von HDMI gegenüber, was es unmöglich macht, das iPad an einen Fernseher mit dieser hoch auflösenden Bildtechnik anzuschließen. Es gebe ja sowieso nur zwei Arten von Menschen, die das iPad kaufen würden, schreibt der Autor: "Nerds wie du und ich, die sich auch für HDMI interessieren, aber längst einen Computer haben, den sie dazu anschließen können." Und dann noch jene, die das Gerät als Ersatz für einen Computer kauften. Die aber hätten garantiert DVD-Sammlungen und wüssten nicht einmal, was HDMI sei. Nicht schlimm also, dass Apple es sich gespart habe, einen weiteren teuren Stecker einzubauen, "nur um ein paar Geeks glücklich zu machen".

Ebenso entspannt zeigt man sich angesichts des fehlenden USB-Anschlusses. Immerhin gebe es ja einen Anschluss für das Tastaturdock, der den gleichen Zweck erfüllen könne. Entsprechende Adapter samt Software seien sicher bald auf dem Markt.

Verhaltene Begeisterung also. Euphorischer ist man da bei Engadget, einem Onlinemagazin, das sich nach eigener Auskunft "zwanghaft" mit technischen Spielzeugen und Elektronik beschäftigt. Ein erster Testbericht klingt daher so: Der Bildschirm ist "beeindruckend", die Rechengeschwindigkeit könne man "nur bestaunen", die Anmutung der E-Books sei so nah am klassischen Lesegefühl, wie man diesem kommen könne, ohne tatsächlich Papier zu benutzen.

Doch gibt es einige Punkte, die man auch bei Engadget nicht so lustig findet. Die Bildschirmtastatur beispielsweise sei gut, aber keinesfalls toll. Viel übler aber ist etwas anderes: "Keine Kamera. Nichts. Nada. Null. Also keine Videokonferenz, Freunde. Mann, das Ding kann nicht einmal SMS verschicken." Und noch etwas findet man eine "echte Enttäuschung". Die fehlende Fähigkeit, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen. "All diese Power und so wenig, was man damit auf ein Mal anstellen kann. (...) Das ist ein echter Rückschlag für dieses Gerät."

Die Kamera ist auch Wired aufgestoßen. Weniger die Unfähigkeit, gute Fotos zu machen, sondern eher die, überhaupt Bilder aufzuzeichnen. Zum Beispiel, um Videotelefonate via Skype führen zu können. Wahrscheinlich Kostenreduktion, lautet die Mutmaßung dazu. "Schade drum, immerhin ist das der einzige Grund, der mich davon abhält, meinen Eltern, mit denen ich per Skype telefoniere, ein iPad zu kaufen", schreibt Autor Charlie Sorrel und hofft auf eine überarbeitete Version in der Zukunft.

Einig ist sich die Technikszene auch in dem Urteil, dass Apple damit Amazon nicht nur den Kampf ansagt, sondern dessen Lesegerät Kindle killen wird. Beispielhaft für die bereits "Kindle-kaput" titulierte Haltung ist ein Text bei Techcrunch: Der iPad werde siegen, weil das Gerät für Kunden und für Anbieter interessant sei. Bekomme man doch sehr viel mehr als nur ein Lesegerät, ohne dass es viel teurer sei als ein Kindle DX. Und die Anbieter könnten für ihre E-Books bei Apple höhere Preise verlangen. Noch dazu in einer eingeführten und riesigen Shopstruktur.

Doch lassen sich all diese Vor- und Nachteile für Fans offensichtlich auf einen kurzen Satz reduzieren, den Techcrunch-Autor MG Siegler schrieb: "Das Ding ist schön und schnell. Richtig schnell."

Insgesamt also scheint die Technikszene daran zu glauben, dass das iPad ein Erfolg werden könnte. Und auch die Börse sieht das möglicherweise so. Zumindest twitterte der Journalist und Autor Kurt Andersen: "Schaue mir live den Aktienkurs von Apple an: In dem Moment, als Jobs den Basispreis des iPad erwähnte, stieg Apples Marktkurs um fünf Milliarden Dollar."

 
Leser-Kommentare
  1. Ein mittelmäßiges Produkt und die "dumme Meute" kauft es wie verrückt.

    Siehe doch "iPod" - ist in Bezug auf Audio Qualität nicht das Beste - Sony und Cowon werden besser bewertet, trotzdem gibt es davon weniger...

    "iPhone" - vor allem die 1. Generation war ältesten Nokia Modellen überlegen... keine "CopyPaste" und soweit ich weiß konnte auch die 2. Version kein Mutli taksing... kann eigentlich fast jedes Smartphone.
    Wieder kaufen die Leute wir die Blöden... ein riesiges überteuertes Gerät mit höchstens mittelmäßige Leistung.

    Diese "Macbooks" - wieder... vielleicht oberes Mittelfeld in Bezug auf Komponenten - es gibt viele stärkere Notebooks im Business Segment von HP, Dell, aber auch Lenovo und Sony.
    Es gibt wesentlich günstigere Geräte mit den gleichen Leistungsdaten - immer noch kaufen die Leute Macs...

    Und nun ist es wieder das Gleiche - ein höchstens mittelmäßiges Gerät... aber die "Meute" wird es schon kaufen, nur um eine "Designprodukt" zu besitzen und mit ihrem Apple angeben zu können... und dabei ist der nicht einmal essbar...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...es eigentlich nicht anmaßend, Millionen von Kunden eines Unternehmens als "dumme Meute" zu bezeichnen?
    Es gibt für jedes Produkt mehrere Hersteller und jeder Kunde hat unterschiedliche Prioritäten. Ihnen ist die Preis-Leistung der Komponenten am wichtigsten? Das ist sicher nicht die Stärke von Apple. Aber gerade lifestyle-Produkte wie Smartphones, Tablets, im weitesten Sinne auch Notebooks haben andere wichtige kaufentscheidende Kategorien: Benutzerfreundlichkeit, stabiles und zuverlässiges System, intuitive Bedienbarkeit, Haptik und nicht zuletzt Design und Image.
    Ich selbst besitze von Apple nur ein Macbook. Sie sagen, ich bekäme für den Preis einen viel stärkeres Notebook. Klar, stimmt. Das hätte dann aber Windows oder Linux. Für mich ist der entscheidende Faktor für einen Apple aber OS X. Intuitive Bedienbarkeit, hervorragende Stabilität und phantastische Arbeitserleichterung durch Exposé und Spaces.
    Ein iphone auf der anderen Seite ist für mich z.B. unattraktiv, da es zwar sehr angenehm zu bedienen ist und sicher ein toll aussehendes Produkt ist, aber mir bei einem Smartphone andere Dinge wichtiger wären.

    Aber es war schon immer so, mit einem einfacher Weltbild lebt es sich auch leichter...

    Sicherheit leistungsfaehiger, umweltschonender, sportlicher und evtl. sogar guenstiger, als ein Mercedes.

    Warum kaufen die Leute immer noch Mercedes? Weil er bequemer ist, als der BMW.

    Ich denke, genauso verhaelt es sich mit Produkten von Apple.

    ...es eigentlich nicht anmaßend, Millionen von Kunden eines Unternehmens als "dumme Meute" zu bezeichnen?
    Es gibt für jedes Produkt mehrere Hersteller und jeder Kunde hat unterschiedliche Prioritäten. Ihnen ist die Preis-Leistung der Komponenten am wichtigsten? Das ist sicher nicht die Stärke von Apple. Aber gerade lifestyle-Produkte wie Smartphones, Tablets, im weitesten Sinne auch Notebooks haben andere wichtige kaufentscheidende Kategorien: Benutzerfreundlichkeit, stabiles und zuverlässiges System, intuitive Bedienbarkeit, Haptik und nicht zuletzt Design und Image.
    Ich selbst besitze von Apple nur ein Macbook. Sie sagen, ich bekäme für den Preis einen viel stärkeres Notebook. Klar, stimmt. Das hätte dann aber Windows oder Linux. Für mich ist der entscheidende Faktor für einen Apple aber OS X. Intuitive Bedienbarkeit, hervorragende Stabilität und phantastische Arbeitserleichterung durch Exposé und Spaces.
    Ein iphone auf der anderen Seite ist für mich z.B. unattraktiv, da es zwar sehr angenehm zu bedienen ist und sicher ein toll aussehendes Produkt ist, aber mir bei einem Smartphone andere Dinge wichtiger wären.

    Aber es war schon immer so, mit einem einfacher Weltbild lebt es sich auch leichter...

    Sicherheit leistungsfaehiger, umweltschonender, sportlicher und evtl. sogar guenstiger, als ein Mercedes.

    Warum kaufen die Leute immer noch Mercedes? Weil er bequemer ist, als der BMW.

    Ich denke, genauso verhaelt es sich mit Produkten von Apple.

  2. ...es eigentlich nicht anmaßend, Millionen von Kunden eines Unternehmens als "dumme Meute" zu bezeichnen?
    Es gibt für jedes Produkt mehrere Hersteller und jeder Kunde hat unterschiedliche Prioritäten. Ihnen ist die Preis-Leistung der Komponenten am wichtigsten? Das ist sicher nicht die Stärke von Apple. Aber gerade lifestyle-Produkte wie Smartphones, Tablets, im weitesten Sinne auch Notebooks haben andere wichtige kaufentscheidende Kategorien: Benutzerfreundlichkeit, stabiles und zuverlässiges System, intuitive Bedienbarkeit, Haptik und nicht zuletzt Design und Image.
    Ich selbst besitze von Apple nur ein Macbook. Sie sagen, ich bekäme für den Preis einen viel stärkeres Notebook. Klar, stimmt. Das hätte dann aber Windows oder Linux. Für mich ist der entscheidende Faktor für einen Apple aber OS X. Intuitive Bedienbarkeit, hervorragende Stabilität und phantastische Arbeitserleichterung durch Exposé und Spaces.
    Ein iphone auf der anderen Seite ist für mich z.B. unattraktiv, da es zwar sehr angenehm zu bedienen ist und sicher ein toll aussehendes Produkt ist, aber mir bei einem Smartphone andere Dinge wichtiger wären.

    Aber es war schon immer so, mit einem einfacher Weltbild lebt es sich auch leichter...

    Antwort auf "Typisch Apple..."
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    ... ist es wohl, auf die Einlassungen von DetlevCM einzugehen. Er versteht’s halt nicht, und das geht letztlich in Ordnung. Es muss ja auch nicht jeder alles verstehen. Schrauben den Schraubern, iPads for the rest of us.

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:24 Uhr

    Wo er recht hat hat er doch recht...

    ichhabe mich im Grafikbereich selbstständig gemacht und wollte mir dafür - weil ein neuer Rechner her musste - einen iMac gekauft. Mal abgesehen dass das Gerät rund 700 Euro teurer war als mein aktueller Win-Rechner - bei langsamerer Hardware - war das Gerät einfach nur laut. Ich habe meinen PC mit sparsamen Komponenten, einem vernünftigem Gehäuse und guten Lüftern fast lautlos bekommen. Beim iMac hörte ich den Lüfter und vor allem: Die Festplatte vibrierte. Dies hatte sich über den Fuß auf den Schreibtisch übertragen und dieser fungierte wunderbar als Resonanzkörper. Sorry, aber bei einem Gerät für fast 1500 Euro kann ich doch wohl erwarten dass die Fesstplatte vernünftig entkoppelt ist, oder? Im Laden sagte man mir dass das halt normal wäre, ich hätte das Gerät im Laden ja gehört (ne is klar, bei der Geräuschkulisse im Laden udn dann war die Tür noch auf) und ausserdem wäre es eh das leiseste Gerät am Markt. Und das ist wieder so etwas: Da wird von der Apple-Führung was gesagt und schon wird es einfach so übernommen...

    Am Ende habe ich es doch geschafft dass Gerät durch großen Aufstand wieder zurück geben zu können.

    Und warum bitte soll ich 700.- Euro mehr ausgeben, nur für ein besseres OS (worüber ich nicht sagen kann und will, da ich noch nie produktiv damit gearbeitet habe). Die Hardwäre in dem GErät war nur Mittelmäßig: Der Monitor spiegelte, die Festplatte vibrierte, die Soundkarte klang einfach nur grauenhaft...

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:32 Uhr

    Und vor allem: Wenn ich die Festplatte hätte gegen eine größ0er tauschen wollen, hätte ich mit dem Ding in den Service gemusst und dort - neben den Fahrtkosten und der Zeit, welche ich dafür investieren muss - einen batzen Geld bezahlt, nur dafür, dass das Teil gewechselt wird. Und das Apple hiermit Geld machen will, sieht man ganz deutlich: Man hätte das Gerät auch so aufbauen können, dass man die Platte selber wechseln kann, andere Hersteller bekommen das auch hin. Oder ich mache es selber und verliere die Garantie.

    MacBook: Nur ein paar Fragen: Was ist, wenn der Akku leer ist? Oder wenn er defekt ist? Auch wenn Apple-Jünger immer damit argumentieren, dass die Laufleistung ja recht groß ist, könnte ich mit meinem Notebook (was bei gleich starker Hardwäre ca. 500 Euro preiswerter ist als ein MBP) meinen Ersatzakku reinschmeißen und weiterarbeiten. Beim Mac? Hängen im Schacht. Oder wenn der Akku defekt ist? Dann schicke ich meinen Akku ein, oder bestelle mir einfach einen neuen, wenn ich einen zweiten brauche. Ich habe nicht die Lauferei zum Service und muss evt. noch einen Batzen Geld zahlen. Auch ist es bei mir leichter die Platte zuwechseln: Deckel auf und schon liegt sie vor mir. Nicht diese Fummelei wie beim Mac (auch verliere ich dadurch nicht die Garantie). Selbst beim MB bräuchte ich etwas länger, obwohl es dort noch leichter ist als beim MBP.

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:39 Uhr

    iPod: Mein Lieblingsthema. Selten habe ich einen Hype um solch ein schlechtes Gerät gesehen. Ich hatte damals den ipod Classic, meine Frau hat den iPod Nano. Vom Klang her einfach grauenhaft. Ok, mit den Stöpselkopfhörern mag man da keinen unterschied hören, aber wenn man mal einen guten Kopfhörer anschließt (wie ich z.B. einen Koss Porta-Pro), dann hört man einiges. Ich kann Kommentar 1 nur zustimmen: Ich bin seit einem halben Jahr stolzer Besitzer eines Cowon D2 . Das Gerät ist in der Preisklasse des Nano anzutreffen, spielt diesen aber um längen an die Wand: Ich brauche kein Spezialkabel, einfach ein USB-Mini-Kabel und schon funzt alles, mit einem Stromadapter kann ich das Gerät darüber sogar aufladen. Es werden wesentlich mehr Formate abgespielt (ich werde z.B. nicht schon fast auf irgendwelche Aplle-Formate gezwungen). Oder der Speicher: Ich kann meinen Cowon mit SD-Karten aufrüsten. So habe ich jetzt mit einer 32GB-Karte nsgesammt 48GB an Speicher und habe immer alles dabei was ich brauche - und wenn das zu wenig kann ich immer wechseln. Beim Nano wäre nach 16 schluss. Und der Klang? Einfach traumhaft, da liegen Welten zwischen den Geräten. Die Verarbeitung ist genauso gut wie der iPod. Hier bekomme ich für den gleichen Preis wesentlich mehr

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:44 Uhr

    Meine Ausführungen zeigen deutlich dass man Apple völlig überteuerte Geräte kauft, die oftmals auch nicht mehr können als andere. Und wenn ich höre, was beim MacOS alles schon dabei ist: Leute, da kann ich mir beim PC fürs gesparte Geld auch die Software dazu kaufen, weche am Ende besser ist und ich trotzdem noch Geld übrig habe.

    Aber Mac-Jünger werden das eh nie einsehen. Wer gibt schon zu dass er ein völlig überteuertes Gerät gekauft hat? Oder dass er ein Gerät gekauft hat, nur um zu einer elitären Gruppe zu gehören? Oder einfach als Statussymbol? Weswegen wird oftmal ein iPod gekauft? wegen des Klanges? Ach kommt...in den meisten fällen weil es ein iPod ist, und man muss ja einen iPod haben wenn man nicht hinterher hängen will...

    Sicherlich mag das OS besser oder einfacher sein, aber dafür würde ich nicht so viel Geld zusätzlich ausgeben...

    Ich habe den Begriff "dumme Meute" bewusst gewählt.

    Ein Großteil der Kunden recherchiert vorher nicht die Hardware vergleicht vor und Nachteile.

    Die Mehrheit von Computernutzern hat eigentlich keine Ahnung von Computern.

    Darum "dumme Meute".

    Es gibt auch Menschen die sich mit Computern auskennen - aber im Bezug auf die Gesamte Nutzerbasis sind das vielleicht wie viele? Weniger als 10%?
    Das gleiche gilt für Mobiltelefone, Audio etc.

    ... ist es wohl, auf die Einlassungen von DetlevCM einzugehen. Er versteht’s halt nicht, und das geht letztlich in Ordnung. Es muss ja auch nicht jeder alles verstehen. Schrauben den Schraubern, iPads for the rest of us.

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:24 Uhr

    Wo er recht hat hat er doch recht...

    ichhabe mich im Grafikbereich selbstständig gemacht und wollte mir dafür - weil ein neuer Rechner her musste - einen iMac gekauft. Mal abgesehen dass das Gerät rund 700 Euro teurer war als mein aktueller Win-Rechner - bei langsamerer Hardware - war das Gerät einfach nur laut. Ich habe meinen PC mit sparsamen Komponenten, einem vernünftigem Gehäuse und guten Lüftern fast lautlos bekommen. Beim iMac hörte ich den Lüfter und vor allem: Die Festplatte vibrierte. Dies hatte sich über den Fuß auf den Schreibtisch übertragen und dieser fungierte wunderbar als Resonanzkörper. Sorry, aber bei einem Gerät für fast 1500 Euro kann ich doch wohl erwarten dass die Fesstplatte vernünftig entkoppelt ist, oder? Im Laden sagte man mir dass das halt normal wäre, ich hätte das Gerät im Laden ja gehört (ne is klar, bei der Geräuschkulisse im Laden udn dann war die Tür noch auf) und ausserdem wäre es eh das leiseste Gerät am Markt. Und das ist wieder so etwas: Da wird von der Apple-Führung was gesagt und schon wird es einfach so übernommen...

    Am Ende habe ich es doch geschafft dass Gerät durch großen Aufstand wieder zurück geben zu können.

    Und warum bitte soll ich 700.- Euro mehr ausgeben, nur für ein besseres OS (worüber ich nicht sagen kann und will, da ich noch nie produktiv damit gearbeitet habe). Die Hardwäre in dem GErät war nur Mittelmäßig: Der Monitor spiegelte, die Festplatte vibrierte, die Soundkarte klang einfach nur grauenhaft...

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:32 Uhr

    Und vor allem: Wenn ich die Festplatte hätte gegen eine größ0er tauschen wollen, hätte ich mit dem Ding in den Service gemusst und dort - neben den Fahrtkosten und der Zeit, welche ich dafür investieren muss - einen batzen Geld bezahlt, nur dafür, dass das Teil gewechselt wird. Und das Apple hiermit Geld machen will, sieht man ganz deutlich: Man hätte das Gerät auch so aufbauen können, dass man die Platte selber wechseln kann, andere Hersteller bekommen das auch hin. Oder ich mache es selber und verliere die Garantie.

    MacBook: Nur ein paar Fragen: Was ist, wenn der Akku leer ist? Oder wenn er defekt ist? Auch wenn Apple-Jünger immer damit argumentieren, dass die Laufleistung ja recht groß ist, könnte ich mit meinem Notebook (was bei gleich starker Hardwäre ca. 500 Euro preiswerter ist als ein MBP) meinen Ersatzakku reinschmeißen und weiterarbeiten. Beim Mac? Hängen im Schacht. Oder wenn der Akku defekt ist? Dann schicke ich meinen Akku ein, oder bestelle mir einfach einen neuen, wenn ich einen zweiten brauche. Ich habe nicht die Lauferei zum Service und muss evt. noch einen Batzen Geld zahlen. Auch ist es bei mir leichter die Platte zuwechseln: Deckel auf und schon liegt sie vor mir. Nicht diese Fummelei wie beim Mac (auch verliere ich dadurch nicht die Garantie). Selbst beim MB bräuchte ich etwas länger, obwohl es dort noch leichter ist als beim MBP.

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:39 Uhr

    iPod: Mein Lieblingsthema. Selten habe ich einen Hype um solch ein schlechtes Gerät gesehen. Ich hatte damals den ipod Classic, meine Frau hat den iPod Nano. Vom Klang her einfach grauenhaft. Ok, mit den Stöpselkopfhörern mag man da keinen unterschied hören, aber wenn man mal einen guten Kopfhörer anschließt (wie ich z.B. einen Koss Porta-Pro), dann hört man einiges. Ich kann Kommentar 1 nur zustimmen: Ich bin seit einem halben Jahr stolzer Besitzer eines Cowon D2 . Das Gerät ist in der Preisklasse des Nano anzutreffen, spielt diesen aber um längen an die Wand: Ich brauche kein Spezialkabel, einfach ein USB-Mini-Kabel und schon funzt alles, mit einem Stromadapter kann ich das Gerät darüber sogar aufladen. Es werden wesentlich mehr Formate abgespielt (ich werde z.B. nicht schon fast auf irgendwelche Aplle-Formate gezwungen). Oder der Speicher: Ich kann meinen Cowon mit SD-Karten aufrüsten. So habe ich jetzt mit einer 32GB-Karte nsgesammt 48GB an Speicher und habe immer alles dabei was ich brauche - und wenn das zu wenig kann ich immer wechseln. Beim Nano wäre nach 16 schluss. Und der Klang? Einfach traumhaft, da liegen Welten zwischen den Geräten. Die Verarbeitung ist genauso gut wie der iPod. Hier bekomme ich für den gleichen Preis wesentlich mehr

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:44 Uhr

    Meine Ausführungen zeigen deutlich dass man Apple völlig überteuerte Geräte kauft, die oftmals auch nicht mehr können als andere. Und wenn ich höre, was beim MacOS alles schon dabei ist: Leute, da kann ich mir beim PC fürs gesparte Geld auch die Software dazu kaufen, weche am Ende besser ist und ich trotzdem noch Geld übrig habe.

    Aber Mac-Jünger werden das eh nie einsehen. Wer gibt schon zu dass er ein völlig überteuertes Gerät gekauft hat? Oder dass er ein Gerät gekauft hat, nur um zu einer elitären Gruppe zu gehören? Oder einfach als Statussymbol? Weswegen wird oftmal ein iPod gekauft? wegen des Klanges? Ach kommt...in den meisten fällen weil es ein iPod ist, und man muss ja einen iPod haben wenn man nicht hinterher hängen will...

    Sicherlich mag das OS besser oder einfacher sein, aber dafür würde ich nicht so viel Geld zusätzlich ausgeben...

    Ich habe den Begriff "dumme Meute" bewusst gewählt.

    Ein Großteil der Kunden recherchiert vorher nicht die Hardware vergleicht vor und Nachteile.

    Die Mehrheit von Computernutzern hat eigentlich keine Ahnung von Computern.

    Darum "dumme Meute".

    Es gibt auch Menschen die sich mit Computern auskennen - aber im Bezug auf die Gesamte Nutzerbasis sind das vielleicht wie viele? Weniger als 10%?
    Das gleiche gilt für Mobiltelefone, Audio etc.

  3. ... ist es wohl, auf die Einlassungen von DetlevCM einzugehen. Er versteht’s halt nicht, und das geht letztlich in Ordnung. Es muss ja auch nicht jeder alles verstehen. Schrauben den Schraubern, iPads for the rest of us.

    Antwort auf "Finden Sie.."
  4. Das fehlende Flash als Manko anzuprangern finde ich sehr übertrieben. Zum einen wissen viele Menschen nicht einmal ganz genau was Flash überhaupt ist und das Flash in absehbarer Zeit in vielen Bereichen durch HTML5 ersetzt werden wird.

    Sehr viele Dinge, die man mit dem extrem ressourcenhungrigen Flash implementiert, können alternativ mit Javascript realisiert werden. Flash wurde nie für Audio- und Video-Streaming konzipiert und das sieht man auch ganz deutlich am Bandbreitenverbrauch und der sehr schlechten Qualität des Codec bei niedrigen Bandbreiten.

    Flash wurde vor kurzem aus der mobilen Version von Firefox rausgeschmissen. Die Begründung ist die gleiche wie von Apple: Flash ist für mobile Geräte einfach nicht zu gebrauchen!

    Und wenn man sich mal anschaut wofür Flash primär eingesetzt wird, können alle, die seriöse Inhalte im Web konsumieren wollen getrost darauf verzichten. Auf 80% aller Webseiten wird Flash nur für blinkende Werbefilmchen oder kleine Module (Twitter Client, Podcast Modul) eingesetzt. Alles Dinge, auf die man auf einem mobilen Device getrost verzichten kann. Den Inhalt von Webseite die voll auf Flash basieren, kann man sich in den meisten Fällen getrost schenken. Seriöse Betreiber von Webseiten bieten immer auch eine HTML-Version an.

    Ich bin auf jeden Fall froh, das es Flashblocker für Webbrowser gibt und Youtube/Vimeo habe ich auf HTML5 umgestellt. Seit dem ist der Prozessor meines Notebooks nicht mehr am Anschlag wenn ich ein Video anschaue.

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    Webseite von diversen Partnerunternehmen: Navigation in Flash. *Natürlich* muss man das nicht machen, *natürlich* ist das Mist, aber Tatsache ist, dass eben viele Webseiten so gemacht sind.

    Ein Gerät, welches Laptops zum Teil überflüssig machen will, weil man damit ja so toll Ebooks lesen kann und im Web surfen kann etc. und mich dabei zwingt bestimmte Webseiten (ja Flash kann auch sinnvoll eingesetzt werden! Ungeachtet von meinen Beispielen oben) mit dem Laptop oder stationären PC anzuschauen ist in meinen Augen einfach nicht vollständig.

    Aber Jobs sprach "du brauchst kein Flash" und seine Jünger antworten "ich brauche kein Flash".

    Wie man ernsthaft die fehlende Telefonfunktionalität(! war mitunter zu lesen), die fehlende SMS-Funktionalität, die fehlende "Rückseiten-Kamera" (iPhone-Kamera ist grausig, da verzichte ich lieber ganz) vermissen kann, werde ich auch nicht verstehen. Einzig eine "Vorderseiten-Kamera" (für Skype o.ä.) wäre nett.

    Webseite von diversen Partnerunternehmen: Navigation in Flash. *Natürlich* muss man das nicht machen, *natürlich* ist das Mist, aber Tatsache ist, dass eben viele Webseiten so gemacht sind.

    Ein Gerät, welches Laptops zum Teil überflüssig machen will, weil man damit ja so toll Ebooks lesen kann und im Web surfen kann etc. und mich dabei zwingt bestimmte Webseiten (ja Flash kann auch sinnvoll eingesetzt werden! Ungeachtet von meinen Beispielen oben) mit dem Laptop oder stationären PC anzuschauen ist in meinen Augen einfach nicht vollständig.

    Aber Jobs sprach "du brauchst kein Flash" und seine Jünger antworten "ich brauche kein Flash".

    Wie man ernsthaft die fehlende Telefonfunktionalität(! war mitunter zu lesen), die fehlende SMS-Funktionalität, die fehlende "Rückseiten-Kamera" (iPhone-Kamera ist grausig, da verzichte ich lieber ganz) vermissen kann, werde ich auch nicht verstehen. Einzig eine "Vorderseiten-Kamera" (für Skype o.ä.) wäre nett.

  5. liegt nicht nur die Schönheit, auch die Wahrnehmung der Realität generell ist vom Interpreten abhängig.
    Hier wird verkündet, es gäbe überwiegend Lob, anderswo erkennt man wachsenden Ummut
    http://www.spiegel.de/net...
    Ohne jetzt auf die fanboys beider Seiten einzugehen, die Frage nach der Anmaßung in Anbetracht der Millionen Kunden ist ein schwaches Argument zum Schutz von Apple / Mac, den noch mehr Millionen Kunden kaufen was anderes und die werden gern von den Apple / Mac Usern als die Zurückgebliebenen betrachtet.
    Siehe Nr. 3 Da wird in alter Fanboy-Manier "nicht verstehen" angebracht, obwohl in Nr. 1 nur sachlich treffend festgestellt wird, dass wiedermal ein mittelmäßiges Produkt via design und Marke verkloppt wird. Ein Spitzenprodukt ist der ipad nun echt nicht, eingeschränkte Funktionalität ist klar erkennbar.
    Gerne lassen wir die ipads für den Rest of you, könnt ihr neben der B&O Anlage und ähnlichen teuren designblasen ablegen und weiter träumen wie überlegen ihr damit dem gemeinen Schrauber seid. Ich hab übrigens in über 20 Jahren an noch keinen meiner 6 Nicht-Macs schrauben müssen.

  6. das pad hat style und wird wie von apple gewohnt problemlos, schnell und zuverlässig funktionieren. ich musste dieses mal nicht weinen, als ein virtuelles buch umgeblättert wurde, ganz im gegensatz zu den präsentationen anderer geräte in den letzten monaten.

    jeder kann sicher selbst entscheiden, mit welcher engine er rumgurken möchte. es soll ja auch fans der guten alten ente geben, diesem auto was a) gefühlt häßlich und b) gefühlt langsam ist. aber es ist wie mit hunden und herrchen/frauchen: gefühlt gleiches gesellt sich zu gleichem.

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    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Deshalb finde ich es frech, wenn Sie hier meine Ente bepöbeln. Nach Ihrer Definition müsste dann ja auch jeder Fahrer eines Porsche super aussehen.

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Deshalb finde ich es frech, wenn Sie hier meine Ente bepöbeln. Nach Ihrer Definition müsste dann ja auch jeder Fahrer eines Porsche super aussehen.

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:24 Uhr
    7. Wieso?

    Wo er recht hat hat er doch recht...

    ichhabe mich im Grafikbereich selbstständig gemacht und wollte mir dafür - weil ein neuer Rechner her musste - einen iMac gekauft. Mal abgesehen dass das Gerät rund 700 Euro teurer war als mein aktueller Win-Rechner - bei langsamerer Hardware - war das Gerät einfach nur laut. Ich habe meinen PC mit sparsamen Komponenten, einem vernünftigem Gehäuse und guten Lüftern fast lautlos bekommen. Beim iMac hörte ich den Lüfter und vor allem: Die Festplatte vibrierte. Dies hatte sich über den Fuß auf den Schreibtisch übertragen und dieser fungierte wunderbar als Resonanzkörper. Sorry, aber bei einem Gerät für fast 1500 Euro kann ich doch wohl erwarten dass die Fesstplatte vernünftig entkoppelt ist, oder? Im Laden sagte man mir dass das halt normal wäre, ich hätte das Gerät im Laden ja gehört (ne is klar, bei der Geräuschkulisse im Laden udn dann war die Tür noch auf) und ausserdem wäre es eh das leiseste Gerät am Markt. Und das ist wieder so etwas: Da wird von der Apple-Führung was gesagt und schon wird es einfach so übernommen...

    Am Ende habe ich es doch geschafft dass Gerät durch großen Aufstand wieder zurück geben zu können.

    Und warum bitte soll ich 700.- Euro mehr ausgeben, nur für ein besseres OS (worüber ich nicht sagen kann und will, da ich noch nie produktiv damit gearbeitet habe). Die Hardwäre in dem GErät war nur Mittelmäßig: Der Monitor spiegelte, die Festplatte vibrierte, die Soundkarte klang einfach nur grauenhaft...

    Antwort auf "Finden Sie.."
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    Wenn Sie zuviel Zeit zum totschlagen haben dürfen Sie natürlich weiterhin "interessante" Geschichten aus Ihrem Leben erzählen - aber wenn sie einfach nur schreiben: "Ich hab' schlechte Erfahrungen mit Apple gemacht." wüsste auch jeder Bescheid...
    ---
    "some poeple talking wise, some running their tongue..."

    Hi,
    ich hab auch einen iMac und bin selbständiger Grafikdesigner.
    Es klingt fast so, als hättest Du da ein Montagsprodukt in die Hände bekommen? Ich kann bei meinem gar nix feststellen.

    Auch wenn ich noch nicht alle Kommentare durch hab, denke ich mal stark, dass es wieder nur 2 Lager geben wird. Pro und Contra. Bis vor 2-3 Jahren war ich noch voll von PC begeistert. Mittlerweile hat´s sich geändert. Ich kenne ja nun beide Seiten und beide haben ihre Vor- und Nachteile.

    Viel Erfolg noch mit der Selbständigkeit!!!
    Beste Grüße

    Wenn Sie zuviel Zeit zum totschlagen haben dürfen Sie natürlich weiterhin "interessante" Geschichten aus Ihrem Leben erzählen - aber wenn sie einfach nur schreiben: "Ich hab' schlechte Erfahrungen mit Apple gemacht." wüsste auch jeder Bescheid...
    ---
    "some poeple talking wise, some running their tongue..."

    Hi,
    ich hab auch einen iMac und bin selbständiger Grafikdesigner.
    Es klingt fast so, als hättest Du da ein Montagsprodukt in die Hände bekommen? Ich kann bei meinem gar nix feststellen.

    Auch wenn ich noch nicht alle Kommentare durch hab, denke ich mal stark, dass es wieder nur 2 Lager geben wird. Pro und Contra. Bis vor 2-3 Jahren war ich noch voll von PC begeistert. Mittlerweile hat´s sich geändert. Ich kenne ja nun beide Seiten und beide haben ihre Vor- und Nachteile.

    Viel Erfolg noch mit der Selbständigkeit!!!
    Beste Grüße

    • Lapje
    • 29.01.2010 um 9:32 Uhr

    Und vor allem: Wenn ich die Festplatte hätte gegen eine größ0er tauschen wollen, hätte ich mit dem Ding in den Service gemusst und dort - neben den Fahrtkosten und der Zeit, welche ich dafür investieren muss - einen batzen Geld bezahlt, nur dafür, dass das Teil gewechselt wird. Und das Apple hiermit Geld machen will, sieht man ganz deutlich: Man hätte das Gerät auch so aufbauen können, dass man die Platte selber wechseln kann, andere Hersteller bekommen das auch hin. Oder ich mache es selber und verliere die Garantie.

    MacBook: Nur ein paar Fragen: Was ist, wenn der Akku leer ist? Oder wenn er defekt ist? Auch wenn Apple-Jünger immer damit argumentieren, dass die Laufleistung ja recht groß ist, könnte ich mit meinem Notebook (was bei gleich starker Hardwäre ca. 500 Euro preiswerter ist als ein MBP) meinen Ersatzakku reinschmeißen und weiterarbeiten. Beim Mac? Hängen im Schacht. Oder wenn der Akku defekt ist? Dann schicke ich meinen Akku ein, oder bestelle mir einfach einen neuen, wenn ich einen zweiten brauche. Ich habe nicht die Lauferei zum Service und muss evt. noch einen Batzen Geld zahlen. Auch ist es bei mir leichter die Platte zuwechseln: Deckel auf und schon liegt sie vor mir. Nicht diese Fummelei wie beim Mac (auch verliere ich dadurch nicht die Garantie). Selbst beim MB bräuchte ich etwas länger, obwohl es dort noch leichter ist als beim MBP.

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