Verkaufserfolg Apple verschiebt iPad-Start im Ausland

Die Amerikaner haben so viele iPads gekauft, dass Apple mit dem Produzieren nicht mehr nachkommt. Deshalb verzögert sich der internationale Verkaufsstart um einen Monat.

Der Computerhersteller Apple bringt das iPad außerhalb der USA einen Monat später als geplant auf den Markt. Grund sei die große Nachfrage nach dem Tablet-Computer in den USA, teilte das kalifornische Unternehmen mit. In der ersten Woche seien dort mehr als 500.000 Stück ausgeliefert worden. Das Interesse sei damit deutlich größer gewesen als prognostiziert. Auch für die Mobilfunk-Variante, die Ende April in den USA auf den Markt kommt, lägen bereits eine große Zahl Bestellungen vor.

Deshalb muss Apple den internationalen Verkaufsstart nun auf Ende Mai verschieben. Die endgültigen Preise will das Unternehmen am 10. Mai verkünden, ab diesem Tag können Kunden auch mit den Vorbestellungen beginnen. "Wir produzieren sie so schnell wir können", hatte Apple-Chef Steve Jobs jüngst versprochen. Dennoch kam es auch in den USA schon zu Engpässen. So waren iPads bei der größten US-Elektronikkette Best Buy ausverkauft.

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Während die Fans hierzulande enttäuscht sein dürften, freuen sich die Anleger über den Verkaufserfolg: Die Apple-Aktie verteuerte sich vorbörslich um 1,5 Prozent.

 
Leser-Kommentare
    • clubby
    • 14.04.2010 um 20:28 Uhr

    Von Apple?
    Dürfte dann wohl ein wohl kalkuliereter Maketinggag sein, um das Interesse anzuheizen...so wie sie es immer tun :-)

  1. Bevor man sich in die Hype-Schlange stellt, darf man auch über Alternativen in der nicht neuen und nicht von Apple erfundenen Sparte berichten

    WePad
    http://tinyurl.com/yykrj47

    Ein Gerät mit deutscher Beteiligung, aber - so naiv sollten wir dann doch nicht sein - bestimmt allem, aber keiner deutschen Herstellung.
    Schade eigentlich ...

  2. Könnte jemand anders diese Zahlen überhaupt herausgeben? Aber das lässt sich schon kalkulieren… (BestBuy ausverkauft usw.) - bisher stimmten die Zahlen eigentlich immer - oder hätte Sie ein Gegenbeispiel? Sollten sie nicht stimmen, wäre das sicher ein sehr übles Eigentor - was ich nicht glaube - da hätte Apple sicher bald ernsten Ärger mit der Finanzbehörde wegen des Aktienkurses… Das wäre doch sehr dumm - Kurzsichtig - das eigene Geschäft schädigend...
    Ein ähnliches Eigentor, sollte es bei Apple überhaupt eines sein, hat sich ja gerade das WePad geleistet - mal sehen was daraus wird….
    @ Sonderseite:
    http://www.zeit.de/gesell...
    Bisher gibt es kein Gerät… - bin gespannt - habe aber jetzt einige Zweifel - so etwas macht man nicht - einen Film auf einem WePad zu zeigen und so zu tun, als wäre es ein funktionierendes Gerät - egal aus welchen Gründen. Wenigstens haben sie es zugegeben - liess sich aber auch nicht vermeiden...

  3. Man muss ja nicht unbedingt ein iPad kaufen. Man kann es bei einem Foto-Contest auf www.phomoco.com jetzt auch gewinnen.

  4. Und es ist Spitze ...

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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  • Schlagworte Apple | Steve Jobs | USA | Unternehmen | San Francisco
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