Druckerpatronen Warum Druckertinte wertvoller ist als Öl
Druckertinte zählt zu den teuersten Flüssigkeiten der Welt. Die Hersteller begründen den hohen Preis neuerdings mit der aufwändigen Technologie ihrer Geräte.
Die Frage, warum ein Liter Farbe aus der Druckerpatrone so wertvoll sein soll wie ein Flachbildfernseher, gehört zu den großen Rätseln der Menschheit. Die Druckerhersteller blieben jahrelang eine Erklärung schuldig. Sie schwiegen und genossen ihre Gewinne. Nun bloggt der amerikanische Journalist Robert Mitchell, ihm sei die Frage von einem der großen Hersteller endlich beantwortet worden. Robert Mitchell arbeitet bei der Computerworld. In seinem Blog schreibt er, HP habe ihm das mit dem Preis nun erklärt, es läge an der tollen Technik.
Öl ist zweifellos eine der begehrtesten Flüssigkeiten auf diesem Planeten. Verglichen mit Druckertinte aber ist Öl absurd billig. Seit Jahren ärgern sich Verbraucher über die hohen Preise für ein paar Milliliter Farbe. Während Drucker schon für 50 Euro zu haben sind, zahlt man horrende Summen, um sie dauerhaft betreiben zu können. Die oft geäußerte Vermutung, Druckertinte könne sogar die wertvollste Flüssigkeit der Welt sein, entspricht allerdings nicht ganz der Wahrheit, wie ein Ranking von cockeyed.com zeigt. Zwar lässt schwarze Tinte aus einer Druckerpatrone mit 2700 Dollar für eine Gallone (etwa 3,8 Liter) Penicillin, menschliches Blut und Patchouli-Öl weit hinter sich. Für Chanel No. 5 oder LSD aber muss man noch mehr bezahlen.
Schon lange wird vermutet, das sei ein finsteres Geschäftsmodell: die Kunden anfixen mit billigen Geräten und dann ausnehmen. Nein, sagt ein Marketing-Mitarbeiter von HP laut Mitchell. Der hohe Preis für die Tinte ergebe sich vor allem durch die komplexere Technik der Drucker und die gestiegene Qualität der ausgedruckten Bilder. Andere Hersteller wie Lexmark und Epson argumentieren neuerdings ähnlich.
Während der erste Tintenstrahldrucker von HP vor 25 Jahren noch mit zwölf Düsen auskommen musste, die 10.000 Tröpfchen pro Sekunde aufs Papier spritzten, hätten moderne Geräte 3900 Düsen und schickten in derselben Zeit 122 Millionen Tropfen aufs Papier, so der HP-Mitarbeiter. Auch müsse die Tinte selbst einiges leisten. Hitze aushalten zum Beispiel und eine hohe Spritzgeschwindigkeit. Außerdem müsse sie auf dem Papier sofort trocknen. Man investiere viel Geld, um die Druckqualität weiter zu verbessern, beteuerte der HP-Mann.
Ihm das zu glauben aber fällt schwer. Wohl nicht zu Unrecht. Die Gründe für den hohen Preis lägen ganz woanders, sagt Dirk Lorenz, Tester bei Stiftung Warentest. "Zweifellos sind teure Druckerpatronen ein Geschäftsmodell." Es funktioniert so ähnlich wie bei Rockefeller, der einst Öllampen kostenlos verteilte, um anschließend fürs Öl kräftig zu kassieren. Rockefeller wurde so zu einem der reichsten Männer der Welt. Und auch die Drucker-Hersteller verteidigen ihr lukratives Geschäft wo sie nur können. Etwa indem sie mit Chips auf den Patronen versuchen sicherzustellen, dass nur Originaltinte durch die Düsen fließt. Dabei ist Fremdtinte bis zu 90 Prozent billiger und qualitativ oft nicht schlechter als die Originalflüssigkeit wie die Stiftung Warentest in einer Untersuchung im vergangenen Jahr herausfand.
- Datum 26.05.2010 - 15:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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gute Druckertinte für alle Markendrucker (keine Originaltinte)
für rund 20,--Euro den Liter. Für 10,-- Euro je Liter gibt es auch schon welche, habe diese aber noch nicht getestet.
Folglich: Der Vertrieb und die Hersteller verdienen sich dumm und dämlich.
Bei den günstigen Druckermodellen haben die Patronen einen Druckkopf wodurch die Preise der Patronen höher liegen hp 21 190 Seiten ca 14,90 wobei man aber auch je nach Bedarf , wenn man mehr zu drucken hat auf einen HP Officejet Pro 8000 / 8500 setzen könnte wo die 940 XL schwarz 26,90 kostet bei einer Seitenleistung von bis zu 2200 Seiten.Jeder Hersteller insbesondere HP bietet Geräte für jeden bedarf an also auch für Vieldrucker.
Vielleicht sollten die Hersteller keine Patronen mehr beilegen , dann müssten die Kunden vergleichen und würden nicht mehr zu den günstigsten Modellen greifen.
Gerade HP ist bekannt für die hervorragende Druckqualität der Schwarztinten aber die überschrift wirkt auch mittlerweile sehr abgedroschen.
Vielleicht wird irgendwann jemand mal auf die Idee kommen und berücksichtigen das die Herstellung des Druckkopfes auch einen wesentlichen Teil des Preises ausmacht. Aber Dinge die man nicht sieht werden nicht berücksichtigt wie das zusammenspiel des Schwammes des Druckkopfes und der Tinte die darf zb. beim Druckvorgang nicht anfangen aufzuschäumen usw.
Es gibt noch viele weitere Aspekte die eine wesentliche Rolle im verborgenen spielen aber dazu reicht der Platz hier nicht aus.
Das Argument mit den Druckköpfen zieht allerdings nicht wirklich. Einerseits hält auch ein HP-Druckkopf deutlich länger als über den Inhalt einer Kartusche, andererseits allerdings kosten auch Kartuschen von Herstellern mit getrennten Systemen erstaunlich viel Geld.
Das Interessante am Artikel erscheint mir das Eingeständnis der Hersteller zu sein, dass sie ihre durchaus teuere Technologie über die Tintenpreise finanzieren. So ein Drucker ist ein technisches Wunderwerk: Klein, Flink, Leise und Präzise. Man muss nicht alt sein, sich an Zeiten zu erinnern, wo derartige Technik noch nicht allzuweit verbreitet war.
Ein "ehrlicherer" Druckerpreis lässt sich am Markt allerdings nicht erzielen. Die Hersteller haben also kaum eine andere Wahl.
Das Argument mit den Druckköpfen zieht allerdings nicht wirklich. Einerseits hält auch ein HP-Druckkopf deutlich länger als über den Inhalt einer Kartusche, andererseits allerdings kosten auch Kartuschen von Herstellern mit getrennten Systemen erstaunlich viel Geld.
Das Interessante am Artikel erscheint mir das Eingeständnis der Hersteller zu sein, dass sie ihre durchaus teuere Technologie über die Tintenpreise finanzieren. So ein Drucker ist ein technisches Wunderwerk: Klein, Flink, Leise und Präzise. Man muss nicht alt sein, sich an Zeiten zu erinnern, wo derartige Technik noch nicht allzuweit verbreitet war.
Ein "ehrlicherer" Druckerpreis lässt sich am Markt allerdings nicht erzielen. Die Hersteller haben also kaum eine andere Wahl.
der soll sich einmal das Geschäftsmodell von Monsanto (USA, Genfraß) ansehen: Die arbeiten mit Höchstdruck daran, Pflanzensamen zu entwickeln, der nur einmal keimfähig ist und nur unfruchtbare Pflanzen hervorbringt.
Wer dann im nächsten Jahr auch noch etwas zu essen haben will, muss wieder bei der Mafia Samen kaufen. Wenn er kein Geld dafür hat, wird er leider verrecken müssen.
Da ist das mit Druckertinte doch echt harmlos, oder nicht?
Sie haben Recht. Nur dass Sie mit Ihrer Ansage mehr als 20 Jahre zu spät dran sind. Solange ist es nämlich schon Gang und Gäbe, dass Monsanto Einweg-Samen an den Mann bringt.
Sie haben Recht. Nur dass Sie mit Ihrer Ansage mehr als 20 Jahre zu spät dran sind. Solange ist es nämlich schon Gang und Gäbe, dass Monsanto Einweg-Samen an den Mann bringt.
nutze ich einen billigen Drucker von HP, dessen Patroten nachfüllbar sind. Ich kaufe mir vielleicht einmal im halben Jahr ein NAchfüllset für 20 € und alle 2-3 Jahre neue Patronen, weil die Düsen ersetzt werden müssen.
Natürlich ist das Nachfüllen seitens HP nicht erwünscht, aber wen interessiert es bitte, was dieser Konzern wünscht....
Man benötigt nur die billige Nachfülltinte und ein paar Spritzen, die aber im Set enthalten sind. Eine ganz unkomplizierte und keineswegs dreckige (Viele denken es gäbe beim Hantieren mit Tinte und Spritze eine Sauerei - dem ist nicht so) Angelegenheit.
Man muss sich nur zu helfen wissen...
Ich drucke seit Jahren nur noch mit Nachbau-Patronen für ca. 2EUR pro Stück. Bei meinem derzeitigen Drucker bedeutet das, dass ich für einen kompletten Satz Tintenpatronen 8EUR Statt 41EUR zahle.
Die Druckqualität ist gleich oder nur unwesentlich schlechter, mehr Probleme als mit Originalpatronen treten auch nicht auf.
Selbst wenn der Drucker durch minderwertige Tinte nach vier Patronensätzen zerstört sein sollte (was nicht der Fall ist, mein letzter Drucker war erst nach 4 Jahren defekt), kommt unterm Strich noch eine Ersparnis heraus.
Leider findet man nicht mehr allzu viele Drucker, für die es günstige Nachbaupatronen gibt, aber etwas Auswahl hat man beim Druckerkauf trotzdem noch.
Der einzige Grund, weshalb Tinten so teuer sind, ist die extrem kostenintensive Entwicklung von Elektronikbauteilen und Sicherheitsmechanismen, mit denen sichergestellt wird, daß im Drucker nur Originaltinten verwendet werden können... naja, und um viel Geld zu verdienen.
Ich tippe meine Briefe, sofern nicht per Mail möglich, seit einem Jahr wieder mit meiner alten Schreibmaschine.
Kopien werden gescannt und Dokumente aus dem Netz werden im pdf-Format gelesen.
Der Laserdrucker ist 10 Jahre alt und in Reserve. Die Patrone darin habe ich vor 6 Jahren das letzte Mal gewechselt.
Meine Steuererklärung schreibe ich per Hand, damit das Finanzamt auch noch was zu tun hat.
Schon die Überschrift ist kompletter Bullshit, genauso könnte man sich die Frage stellen, warum Wasser günstiger als Öl ist, wo Wasser doch so viel wichtiger ist.
Gleichzeitig ist Druckertinte günstig. Das erste das ich gefunden habe war 26€/Liter: http://www.tintenpalast.d...
Geht bestimmt auch günstiger.
Das hat mit Technik nicht viel zu tun, eher mit Geld verdienen, aber das ist seit Jahren bekannt.
Nur den Spezialexperten der Zeit vermutlich nicht.
ist Unsinn.
Einerseits ist Wasser ein frei verfügbares Gut, außerdem sind die Wasservorräte der Welt nunmal deutlich größer als die des Öls. Wasser wird nicht wie Öl verbraucht und als CO2 in die Umwelt gepustet sondern kann immer wieder verwendet werden. Soviel dazu.
In diesem Artikel geht es um den Preis von Druckertinte, die von den Herstellern der Drucker vermarktet werden, nicht um den Preis von Nachbauprodukten. Das diese günstiger sind wird in diesem Artikel ebenfalls erwähnt.
Auch der Aspekt des technischen Aufwands wird gleich in der ersten Zeile der zweiten Seite dieses Artikels betrachtet.
Nun frage ich mich, ob hier jemand diesen Artikel nicht richtig gelesen hat.
ist Unsinn.
Einerseits ist Wasser ein frei verfügbares Gut, außerdem sind die Wasservorräte der Welt nunmal deutlich größer als die des Öls. Wasser wird nicht wie Öl verbraucht und als CO2 in die Umwelt gepustet sondern kann immer wieder verwendet werden. Soviel dazu.
In diesem Artikel geht es um den Preis von Druckertinte, die von den Herstellern der Drucker vermarktet werden, nicht um den Preis von Nachbauprodukten. Das diese günstiger sind wird in diesem Artikel ebenfalls erwähnt.
Auch der Aspekt des technischen Aufwands wird gleich in der ersten Zeile der zweiten Seite dieses Artikels betrachtet.
Nun frage ich mich, ob hier jemand diesen Artikel nicht richtig gelesen hat.
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