Tablet-PC Verkauf des WeTab beginnt
Das WeTab wird nicht nur online verkauft. Die Handelskette Media Markt wird den Tablet-PC ab September in ihren Filialen anbieten.
© Andreas Rentz / Getty Images

Das WeTab wurde ursprünglich unter dem Namen WePad angekündigt
Der iPad-Konkurrent WeTab wird ab dem 21. September in Deutschland verkauft. Ab diesem Zeitpunkt wird das WeTab bundesweit auch in den Filialen der Handelskette Media Markt erhältlich sein. Bislang war nur der Onlineverkauf des Tablet-PCs über Amazon möglich. Über das Onlineversandhaus kann das Gerät bereits seit geraumer Zeit vorbestellt werden.
Die erste Vorstellung des Gerätes war ein Fiasko. Da es noch nicht fertig war, konnte der Hersteller lediglich einen vorproduzierten Film über den Bildschirm laufen lassen. Um das zu vertuschen, wollte man es bei der Präsentation nicht aus der Hand geben. Offensichtlich will man diesen Fehler nicht noch einmal machen. Der Chef der WeTab-Kooperation, die das Gerät vertreibt, Helmut Hoffer von Ankershoffen, wird in einer Mitteilung zitiert mit den Worten: "Da der Tablet Computer ein ganz neues Nutzungserlebnis ermöglicht, ist es für viele Kunden wichtig, das Gerät vor dem Kauf in der Hand gehabt zu haben."
Die Elektronik-Handelskette wird beide Versionen des Tablet-PCs anbieten: eine mit 16-Gigabyte-Flash-Speicher ohne UMTS für 450 Euro und eine weitere Version mit 32 Gigabyte Speicherplatz, UMTS und HDMI-Ausgang für 570 Euro. Beide unterstützen WLAN 802.11a/b/g/n und Bluetooth.
In den mit einem 11,6-Zoll-Touchscreen bestückten Geräten steckt Intels mit 1,6 Gigahertz getakteter Atom-Prozessor N450. Das Gewicht beträgt 800 respektive 850 Gramm. Das Gerät verfügt über eine eingebaute Webcam sowie über Lautsprecher und ein Mikrofon. Zusätzlich bietet das WeTab zwei USB-Anschlüsse. Die Akkulaufzeit liegt laut Anbieter Neofonie bei etwa sechs Stunden.
Das Betriebssystem WeTabOS hat eine multitouchfähige Oberfläche. Das Programmangebot beschränkt sich nicht wie beispielsweise beim iPad von Apple auf die Software eines Systems. Nach Angaben des Herstellers sind im "Meta-Store" die Applikationen genannten Programme verschiedener Anbieter herunterladbar. Für die Apps stehen als Plattformen Adobe AIR, Android 2.0, Java und Silverlight zur Verfügung.
Apps werden beim WeTab auf einer Pinnwand genannten Oberfläche abgelegt und dort über den Touchscreen gestartet. Auf dieser Pinnwand können auch Werbekunden zugreifen und Inhalte ablegen, die der Anwender nicht löschen kann. Damit soll der Preis des Gerätes so niedrig wie möglich gehalten werden, so Neofonie. Da die Fläche der Pinnwand viermal so groß sei wie der Bildschirm und die Widgets an einer beliebigen Stelle platziert werden könnten, müssten sie nicht immer im sichtbaren Bereich liegen.
Wie bei Linux üblich, ist auch das WeTab multiuserfähig. Jeder Benutzer erhält dabei seine eigene Pinnwand. Die Apps stehen jedem zur Verfügung, der das WeTab benutzt.
Vor der ersten Benutzung muss das Gerät online aktiviert werden. Eigene Daten können dann in der von Neofonie bereitgestellten Cloud, daher auf Servern des Herstellers abgelegt und von jedem anderen Gerät aus benutzt werden. Mit dem Kauf eines Geräts steht in dieser Cloud ein verschlüsselter Speicherplatz von 250 Megabyte zur Verfügung
Der Artikel erschien bei Golem.de
- Datum 16.08.2010 - 15:34 Uhr
- Quelle golem.de
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Völlig richtig, herzlichen Dank. Wir ändern das sofort.
Beste Grüße
Kai Biermann
...auf der Abbildung ist das Logo "WePad" zu lesen, der Artikel jedoch spricht vom "WeTab" – was ist denn nun korrekt?
es sollte erst WePad heißen und wurde dann in WeTab umbenannt.
@Kai Biermann: Wie schnell und unkompliziert Sie hier eingreifen, lobenswert - es wäre schön wenn Sie auch so fiesen Kreationen wie den "heißen Temperaturen" in anderen Artikeln den Garaus machen könnten. Immerhin sind Sie Multiplikatoren. Leider tut sich in solchen Artikeln trotz mehrfacher Hinweise überhaupt nichts.
die Bildunterschrift lesen! :-)
es sollte erst WePad heißen und wurde dann in WeTab umbenannt.
@Kai Biermann: Wie schnell und unkompliziert Sie hier eingreifen, lobenswert - es wäre schön wenn Sie auch so fiesen Kreationen wie den "heißen Temperaturen" in anderen Artikeln den Garaus machen könnten. Immerhin sind Sie Multiplikatoren. Leider tut sich in solchen Artikeln trotz mehrfacher Hinweise überhaupt nichts.
die Bildunterschrift lesen! :-)
es sollte erst WePad heißen und wurde dann in WeTab umbenannt.
@Kai Biermann: Wie schnell und unkompliziert Sie hier eingreifen, lobenswert - es wäre schön wenn Sie auch so fiesen Kreationen wie den "heißen Temperaturen" in anderen Artikeln den Garaus machen könnten. Immerhin sind Sie Multiplikatoren. Leider tut sich in solchen Artikeln trotz mehrfacher Hinweise überhaupt nichts.
@Martin Klicken
Danke für das Lob. Und wenn Sie so etwas sehen, schreiben Sie es unter den Text. Eigentlich ist die Chance sehr gut, dass es schnell geändert wird. Zumindest geben wir uns Mühe ;)
Beste Grüße
Kai Biermann
@Martin Klicken
Danke für das Lob. Und wenn Sie so etwas sehen, schreiben Sie es unter den Text. Eigentlich ist die Chance sehr gut, dass es schnell geändert wird. Zumindest geben wir uns Mühe ;)
Beste Grüße
Kai Biermann
die Bildunterschrift lesen! :-)
@Martin Klicken
Danke für das Lob. Und wenn Sie so etwas sehen, schreiben Sie es unter den Text. Eigentlich ist die Chance sehr gut, dass es schnell geändert wird. Zumindest geben wir uns Mühe ;)
Beste Grüße
Kai Biermann
Technik begeistert, aber 600 Euro und dann auch noch nichtabschaltbare Werbung, da muss man wirklich Enthusiast sein.
"Auf diese(r? auf wen oder was kann man zugreifen) Pinnwand können auch Werbekunden zugreifen und Inhalte ablegen, die der Anwender nicht löschen kann."
... wird bei den über Amazon oder im Retail-Store (zum Vollpreis) gekauften Geräten nicht vorhanden sein.
Neofonie plant viel mehr, das WeTab über Drittanbieter wie beispielsweise Verlagshäuser anzubieten. Praktisch als eBook-Reader oder digitale Zeitung. Partner wie Springer würden das WeTab dann als Abo-Prämie oder ähnliches zu extrem vergünstigten Konditionen anbieten, dafür dann eben mit Werbung und Branding.
... wird bei den über Amazon oder im Retail-Store (zum Vollpreis) gekauften Geräten nicht vorhanden sein.
Neofonie plant viel mehr, das WeTab über Drittanbieter wie beispielsweise Verlagshäuser anzubieten. Praktisch als eBook-Reader oder digitale Zeitung. Partner wie Springer würden das WeTab dann als Abo-Prämie oder ähnliches zu extrem vergünstigten Konditionen anbieten, dafür dann eben mit Werbung und Branding.
"Jail Break" habe ich neulich gedacht, ist genau das richtige Wort dafür, sich auf dem iPad Software zu installieren, die da eigentlich nicht hin gehört. Jail Break bedeutet die Fussfesseln von Apple abzuschütteln und gleichzeitig macht man etwas, wofür Apple einen wohl gerne "wieder" in den Knast stecken würde. Der Schöpfer des Begriffs kann sich was drauf einbilden. Doppeldeutig und daher treffsicher.
Deshalb hofft man dann auch lange Zeit, dass ein auf Linux basierendes Gerät sich dem Anwender gegenüber anders verhält. Aber Pustekuchen! -außer dem Kernel nicht viel Linux zu sehen. Überhaupt: Wie kann man auf eines der zuverlässigsten Systeme eine Java basierte Haube stülpen?
Und dann Werbebanner um nur 500 Euro bezahlen zu müssen?! Da kann Steve Jobs noch lange auf die Tablet-Revolution warten. Da kaufe ich mir doch eher eine Netbook für 250,-. Ohne Werbung und mit Ubuntu um den Kernel herum. Android ist doch echt Müll und Apple eben nur mit Jail-break zu genießen.
So, mehr lasse ich heute nicht vom Stapel.
Wer für ein Billig-Notebook (...) mit winzigem Bildschirm (nur 11,6") und billigstem Prozessor (nur Atom-CPU) und nur kleinem Speicherplatz (nur 16, bzw 32 GB) an die 600 Euro bezahlt, ...
... lassen wir das, ich will keinen beleidigen! Aber das ist ähnlich dämlich, wie daß man für 300 Euro ein billiges Netbook mit Atom-CPU kauft, wenn man für nur 100 bis 200 Euro mehr schon ein vollwertiges Notebook mit einem echten vollwertigen Prozessor und guter Ausstattung kaufen kann.
Die Industrie verarscht mit solchen billigen Pseudo-Notebooks die Leute - insbesondere jene, die eh nicht so viel im Geldbeutel haben. Schön blöd, was die sich aber auch alles gefallen lassen.
Praktische Tips um Schrott zu meiden:
= kaufe kein Notebook mit Atom-CPU (auch nicht als Doppel-Kern-Ausführung), denn die sind noch viel lahmer als Celeron-CPU (abgespeckte Pentium).
= kaufe kein Notebook unter 500 Euro. Punkt.
= kaufe keine neuen Notebooks im Laden, sondern suche hochwertige Gebrauchtgeräte zu kaufen. Besser ein gebrauchtes Bussiness-Gerät (Neupreis über 1000 Euro) gebraucht kaufen (z.B. als 2-jähriges Leasinggerät) als ein Billig-Notebook neu kaufen. Bussiness-Geräte sind nämlich für 10 Jahre Betriebszeit gebaut, die Billiggerät nur für 2 Jahre. Guggst Du!
1. Das WeTab kostet nicht "an die 600", sondern
449 Euro. Die UMTS-Variante ist zwar tatsächlich teurer, aber das sind Note- bzw. Netbooks mit UMTS auch.
2. 11,6 Zoll ist kein "winziger Bildschirm", sondern genau richtig für ein Tablet.
3. Wenn Sie ein "Business-Gerät" brauchen, dann kaufen Sie eins. Netbooks/Tablets sind eine andere Gerätekategorie.
4. Wenn Sie schon vergleichen wollen, was nicht vergleichbar ist, dann nennen Sie ein "Business-Gerät" mit 12 Zoll Bildschirm, 6 Stunden Akkulaufzeit, SSD, maximal 800 Gramm Gewicht, kapazitivem (Multi-)Touchscreen und 2 Jahren Garantie. Für 500 Euro dürfen Sie so ein Gerät bestenfalls mal anfassen.
"Aber das ist ähnlich dämlich, wie daß man für 300 Euro ein billiges Netbook mit Atom-CPU kauft, wenn man für nur 100 bis 200 Euro mehr schon ein vollwertiges Notebook mit einem echten vollwertigen Prozessor und guter Ausstattung kaufen kann"
Schon mal daran gedacht, daß nicht jeder ein "vollwertiges Notebook" mit sich rumschleppen will oder kann?
Und das die "lahme" Atom CPU für vieles mehr als ausreichend ist?
Von daher sind Ihre "Ratschläge" mehr als Schilderung Ihrer persönlichen Vorlieben und Ansichten zu sehen, mehr nicht...
1. Das WeTab kostet nicht "an die 600", sondern
449 Euro. Die UMTS-Variante ist zwar tatsächlich teurer, aber das sind Note- bzw. Netbooks mit UMTS auch.
2. 11,6 Zoll ist kein "winziger Bildschirm", sondern genau richtig für ein Tablet.
3. Wenn Sie ein "Business-Gerät" brauchen, dann kaufen Sie eins. Netbooks/Tablets sind eine andere Gerätekategorie.
4. Wenn Sie schon vergleichen wollen, was nicht vergleichbar ist, dann nennen Sie ein "Business-Gerät" mit 12 Zoll Bildschirm, 6 Stunden Akkulaufzeit, SSD, maximal 800 Gramm Gewicht, kapazitivem (Multi-)Touchscreen und 2 Jahren Garantie. Für 500 Euro dürfen Sie so ein Gerät bestenfalls mal anfassen.
"Aber das ist ähnlich dämlich, wie daß man für 300 Euro ein billiges Netbook mit Atom-CPU kauft, wenn man für nur 100 bis 200 Euro mehr schon ein vollwertiges Notebook mit einem echten vollwertigen Prozessor und guter Ausstattung kaufen kann"
Schon mal daran gedacht, daß nicht jeder ein "vollwertiges Notebook" mit sich rumschleppen will oder kann?
Und das die "lahme" Atom CPU für vieles mehr als ausreichend ist?
Von daher sind Ihre "Ratschläge" mehr als Schilderung Ihrer persönlichen Vorlieben und Ansichten zu sehen, mehr nicht...
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