Samsung Tab Eine Android-Galaxie in der JackentascheSeite 2/2
Natürlich ist kein Apfellogo drauf, ihm fehlt also der Perfektionsnimbus des Konkurrenten aus Cupertino. Und die Verarbeitung wirkt auch nicht so hochwertig wie die von Apple, da das Gehäuse komplett aus Plastik besteht und nicht aus gefrästem Aluminium.
Dafür kann das Galaxy Flash darstellen und hat zwei Kameras, eine in der Front und eine auf der Rückseite. Mit ihnen taugt es für Videoanrufe oder dank seines GPS-Moduls auch für die sogenannte Augmented Reality , die Informationsebenen über Orte der realen Welt legt.
Der sieben Zoll große Bildschirm zeigt kräftige Farben und hat eine Auflösung von 1024 mal 600 Pixeln. Damit steht er dem iPad – das wohl noch für einige Zeit der Maßstab in diesem Markt sein wird – nicht nach und bietet fast HD-Qualität. Allerdings hat der LCD-Schirm von Samsung keine Hintergrundbeleuchtung. Daher wirkt er nicht so brillant wie der des größeren Konkurrenten.
Auch der Akku hält mit sieben Stunden Filme zeigen nicht ganz so lang wie der des Marktführers.
Dafür ist das Galaxy deutlich handlicher und billiger. Zumindest bei Vodafone. Der Telefonkonzern bietet es in den kommenden Tagen für 299 Euro plus Verbindungsgebühren an, die bei 19,95 Euro beginnen. Bei O2 gibt es das Gerät im Mietkauf für eine Anzahlung von 99 Euro und eine monatliche Gebühr von 27,50 für zwei Jahre, was insgesamt 759 Euro macht. Auch bei der Telekom soll es für den von Samsung vorgeschlagenen und happigen Preis von 799 Euro zu haben sein. Vielleicht will man dem iPad im eigenen Shop keine Konkurrenz machen. Das ist ähnlich teuer – kann aber nicht wie ein normales Mobiltelefon genutzt werden.
- Datum 03.09.2010 - 19:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Liebe Zeit, werden Überschriften jetzt nicht mehr Korrektur gelesen?
...wird O2 das Pad für 99 Euro Vertrag anbieten...
Danke für O2 - aber der Preis stimmt nicht ganz, das ist nur eine Anzahlung. Zusätzlich zahlt man zwei Jahre lang 27,50 Euro im Monat, das macht insgesamt 759 Euro.
Habe das mal ergänzt.
Beste Grüße
Kai Biermann
Danke für O2 - aber der Preis stimmt nicht ganz, das ist nur eine Anzahlung. Zusätzlich zahlt man zwei Jahre lang 27,50 Euro im Monat, das macht insgesamt 759 Euro.
Habe das mal ergänzt.
Beste Grüße
Kai Biermann
nein, um die Zeit nicht mehr :)
Vielen Dank, wir haben das fehlende 'n' eingefügt.
Beste Grüße
Kai Biermann
Danke für O2 - aber der Preis stimmt nicht ganz, das ist nur eine Anzahlung. Zusätzlich zahlt man zwei Jahre lang 27,50 Euro im Monat, das macht insgesamt 759 Euro.
Habe das mal ergänzt.
Beste Grüße
Kai Biermann
Ich kann ja verstehen, dass der erste Verkäufer einer neuartigen Produktkategorie Höchspreise ausruft-aber die Wettbewerber auch?
Ich meine, diese Geräte kann man auch zu zivilen Preisen auf den Markt bringen. Anders durchbricht man Apples derzeitige Stellung nicht. Wenn ein Hersteller ein praktikables Surftablett zu Preisen zwischen 150 und 200€ auf den Markt brächte, er könnte nach dem Weihnachtsgeschäft auf einen Schlag die Vormachtstellung inne haben.
Ich kaufe so ein Pad jedenfalls erst dann, wenn es in Preisregionen von Netbooks angelangt ist, vorher wirft man Geld zum Fenster raus.
Ist bei Fernsehern ja genau so, da kriegt man mittlerweile auch annehmbares um 500€ und muss nicht mehr das dreifache hinlegen, nur um Krawall bei Kalwass zu glotzen.
UVP ist ja nicht Straßenpreis...
UVP ist ja nicht Straßenpreis...
UVP ist ja nicht Straßenpreis...
Ich hoffe doch nicht!
Viele scheinen nicht zu verstehen, dass die Komponenten solcher neu auf den Markt kommenden Geräte einen hohen Preis mit sich zu ziehen.
Gerade das billige iPad ist definitiv für einen Kampfpreis zu holen und hat eine für apple unüblich geringe Gewinnmarge von 40%. Normalerweise fängt es bei apple erst ab 50% an.
Diese Tablet ziehen genauso wie die neueren Smartphones einen dementsprechend hohen Preis mit sich, da die benutzten Panel und sonstigen Hardwarebestandteil wie ARM chip und Flash memory der neuesten Technologie entsprechen und somit dementsprechend teuer sind.
Bei netbooks ist der panel von nicht allzu großer Bedeutung, bei einem Tablet jedoch ist die der panel vielmehr als nur das display, es ist das einzige Interaktionsbestandteil und macht vollkommen sowohl den input als auch den output des Gerätes aus.
Ein weiterer Preisfaktor sind die noch astronomisch teuren slc-nand-flash memory chips, welche aufgrund ihrer Bewegungsinsensibilität als Bestandteil unausweichlich sind.
Auch die ARM chips haben ihren Preis, da sie zwar nicht so stark wie die x86 chips sind, aber dafür eine deutlich bessere Energieverbrauch/Leistungseffinziens haben.
In absehbarer Zeit wird sich daher nicht viel an der Preisstruktur der Tablets ändern, da die Panel und Prozessoren stets der neuesten Technologie entsprechen werden und auch der Preis für Flash memory/GB in den nächsten Jahren nicht großartig sinken wird.
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