WeTab Netbook ohne Tastatur und mit Macken
Das WeTab funktioniert, das ist nach dem verpfuschten Start die gute Nachricht. Doch der Gesamteindruck lautet: Das Gerät ist schlampig und schwindelig wird ihm auch.
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Durch Bewegung stürzt das WeTab ab und hat Mühe, sich wieder zu fangen
Die ersten Versionen des C64 oder der XBox360 – nur um einige später besonders erfolgreiche Modelle zu nennen – waren auch voller Bugs. Early Adopter, die ersten Nutzer also, haben es eben nicht leicht und leben mit diesem Wissen. Was wohl der Grund dafür ist, dass viele Erstkäufer des WeTab zwar offensichtlich enttäuscht sind , das Gerät aber trotzdem behalten wollen.
Was tapfer ist, denn fertig ist der Tabletcomputer des deutschen Herstellers Neofonie nicht.
Das Beste, was sich derzeit über ihn sagen lässt, ist, dass er überhaupt funktioniert. Nach den etwas seltsamen öffentlichen Vorführungen war das keine selbstverständliche Erwartung. Doch er läuft und das nicht schlecht.
Websites laden rasant, Programme booten schnell und auch das Einschalten ist mit etwas weniger als dreißig Sekunden in erträglicher Zeit erledigt.
Dann aber beginnen schon die Probleme. Als erstes fallen der Bildschirm und der Lüfter unangenehm auf. Der Schirm ist nicht wirklich hell und nur bei optimalem Winkel lässt sich alles gut erkennen. Neigt man das Gerät, wird es schnell duster.
Der Lüfter wiederum ist an sich schon eine Besonderheit, haben andere Tablets wie iPad oder GalaxyTab doch keinen. Normalerweise ist er glücklicherweise nicht zu hören, unter heftiger Last aber summt er vor sich hin, was ein wenig irritiert. Stärker allerdings stört, dass er stinkt – schaufelt er doch Luft aus dem Gehäuseinneren nach draußen und die riecht heftig nach Plastik und warmen Schaltkreisen.
Ebenso die Diagnose bei dem Lagesensor. Der funktioniert, was schon mehr ist, als viele Beobachter erwartet haben, doch wird dem Gerät schnell schwindelig. Zwar kippt das Format des Schirms wie es soll, wenn man das Tab dreht. Wackelt man damit aber auch nur wenig mehr als langsam hin und her, stürzt beispielsweise der Browser ab und braucht anschließend eine Weile, um sich wieder zu fangen. Bei unserem Gerät ließ sich gar die Tastatur anschließend nicht mehr zum Arbeiten bewegen – was das Ganze etwas nutzlos macht.
Andere – zuvor angekündigte Funktionen – sind gleich gar nicht vorhanden. So gibt es kein Multitouch, kein Zoomen mit Fingergesten. Dabei sollte das WeTab genau das doch können, um dem iPad Konkurrenz zu machen. Auch Skype ist nicht installiert.
Der angekündigte Android-Store ist ebenfalls nicht zu finden, dabei würde er aus dem Gerät erst eine echte Alternative machen. Bislang gibt es Zusatzprogramme nur über den firmeneigenen Downloadbereich und der ist mehr als dürftig bestückt.
Als ebenso ungenau erweist sich die Ankündigung des Gewichtes. Es ist der einzige Punkt, bei dem der Kunde nun mehr bekommt, als er bestellt hat: Eigentlich sollte die WLAN-Version 799 Gramm wiegen und die teurere Version mit 3G-Modul 849 Gramm. Ausgeliefert werden nun laut Hersteller "ca. 995g", beziehungsweise "ca. 1020g". Die liegen tatsächlich schwer in der bald müden Hand. Dafür bekommt man weniger Akkulaufzeit als versprochen, teilweise wohl nur bis zu vier Stunden, wie einige Nutzer schreiben .
- Datum 24.09.2010 - 17:00 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich hatte es ernsthaft in Erwägung gezogen mir dieses Pad zu kaufen, aber bei sovielen Macken kommt es für mich nicht in Frage.
Es wäre allerdings auch ein riesen Ding gewesen, wenn die Softwarespezialisten von Neofonie und 4tiitoo mit ihrem Pad mal eben 40 Jahre Hardware-Know-how und Innovationsgeist in den Schatten stellen können.
Ich hoffe die Macken können Softwareseitig behoben werden, damit die ganze Geschichte für die ambitionierten Herren nicht noch peinlicher wird, als sie bis jetzt schon ist.
Die Facebookgruppe ist ja mal ganz ehrlich sagenhaft lächerlich.
Echte Alternativen zum iPad wird es wohl leider erst Ende des Jahres geben, wenn das auch für Tablets wirklich geeignete Android 3.0 erscheint.
Und dann werden wir wohl eine regelrechte Schwemme an Tablets in allen Preislagen sehen - zwar wollen alle namhaften Hersteller eigene Tablets anbieten, aber man wartet eben noch auf Android 3.0.
der C64 und die xbox (die meinten Sie wohl, das Vorgängermodell der 360), haben bei Ihrer Auslieferung funktioniert und konnten die versprochenen Funktionen ausführen. Fehlerfrei.
Warum haben Sie gleich noch ein gutes Haar an diesem Gerät gelassen? Jornalistenkodex?
Übrigens kann man mit dem iPad die Flash-Videos auf der You-Tube Website ganz prima schauen (und auf diversen anderen Websites auch).
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Es kommt einfach nichts an Apple ran. Da kann man sagen was man will
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Was für eine merkwürdige Strategie verfolgen die WeTab-Macher? Da wird ein unausgereiftes Gerät ausgeliefert, mit Software, die das Beta-Stadium kaum erreicht hat. Die negative Publicity ist doch vorprogrammiert. Schade. Es war doch von vornherein klar, das man es mit dem iPad messen wird.
Das iPad kann vieles nicht, aber das was es kann, macht es nahezu perfekt. Das WeTab hat den Anspruch, viel mehr zu können, macht aber offensichtlich nichts davon wirklich gut.
Braucht das WeTab tatsächlich 30 Sekunden zum Einschalten?
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Ja klar!
Oder Sie benutzen einfach einen ganz normalen browser, wie ihn jedes Handy, welches ein "App" nutzen kann wohl auch an Bord hat...^^
Leute Leute :)
Das ist schon absolut dreist, ein sich in der Entwicklung befindliches Gerät bezahlen zu lassen. Und es auch noch welche gibt, die es nicht zurück geben wollen, ist mir gänzlich unerklärlich. Ganz unabhängig davon, kann dieses irgendwas niemals mit Dem iPad konkurrieren. Ein kiloschweres Gerät das stinkt, oft laut wird und kaum funktionsfähig ist!? Hallo! Ein Wunder, dass es noch keine Massenklagen gibt. Ich hoffe, die Firma verschwindet sehr schnell vom Markt. So etwas brauchen wir wirklich nicht.
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Wie bei jedem Artikel der eine Alternative zu Apple aufzeigt
bricht eine Flut von Kommentaren "begeisterter" Apple Benutzer herein. Ähnlich wie bei den vielen Kommentaren zu dem Nahost- Konflikt dürfte das wohl eindeutig am Stockholm-Syndrom liegen.
Und vergesst eure Bumper- Cases nicht!
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