Thunderbolt Ein Kabel für alle
Die neue Schnittstelle Thunderbolt überträgt Daten zwanzig Mal so schnell wie USB 2.0. Ein Kabel genügt, um viele Geräte anzuschließen. Apple nutzt das bereits.
Ein Ende des Kabelsalats – das verspricht der Computerkonzern Intel. Thunderbolt heißt die neue Schnittstelle, die das ermöglichen soll. Bislang gibt es an Laptops und PCs ein halbes Dutzend Stecker und Stöpsel, um Drucker, Bildschirme, Tastaturen mit ihnen zu verbinden. HDMI, USB, Micro-USB, Firewire, DisplayPort, all diese Schnittstellen möchte Intel mit seinem Thunderbolt-Stecker ersetzen und überflüssig machen.
"Wir wollen das letzte Kabel bauen, das man je brauchen wird", hatte Intels leitender Wissenschaftler Kevin Kahn der Zeitschrift PC World bei der Vorstellung gesagt.
Bislang ist das gescheitert. Weniger an der Form der Stecker als an den Datenpaketen, die über sie vermittelt werden und an der Datenmenge, die hindurchpasste. Über Thunderbolt werden Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde übertragen. Das ist zwanzig Mal so schnell wie USB 2.0, zwölf Mal schneller als FireWire 800 und immerhin noch doppelt so schnell wie ein SuperSpeed-USB 3.0- Anschluss. Laut Intel landet ein HD-Film so nach dreißig Sekunden auf dem Computer.
Die hohe Bandbreite macht es möglich, verschiedene Geräte gleichzeitig über das Kabel laufen zu lassen. Drucker- und Bildschirmdaten hätten nebeneinander Platz, ohne dass die Daten eines der Geräte im Stau stehen müssen.
Ursprünglich wollte Intel für Thunderbolt Glasfaserkabel nutzen, die Daten also als Lichtsignale übertragen. Wohl aufgrund der hohen Kosten für Glasfaserkabel verzichtete der Konzern darauf. Die Daten fließen bei der jetzigen Version über ein Kupferkabel. Thunderbolt könne aber auch optische Daten übertragen, so Intel, und damit einen Datendurchsatz von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde erreichen.
Für alle tragbaren Geräte hätte der Universal-Anschluss einen weiteren Vorteil: Sie könnten flacher werden. Denn jeder zusätzliche Anschluss braucht Platz.
- Datum 25.02.2011 - 16:31 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich denke Thunderbolt wird, wie Firewire, ein Nischenprodukt bleiben.
Es ist zwar schon und gut, dass es universell für alle möglichen gräte benutzt werden kann, nur muss man sich dann eben auch alle Geräte neu kaufen.
USB 3.0 ist zwar etwas langsamer, was aber im Grunde auch nur für externe HDD's oder Sticks ne Rolle spielt, es ist aber eben abwärts kompatibel. Ich kann also ohne Probleme meine 5 Jahre alte Digi Cam an ein neues Board mit USB 3.0 anschließen. Die Datenübertragung wird dadurch zwar nicht schneller aber es geht...
Thunderbolt hat eben das Problem, dass die Hardware Hersteller über mindestes 2-3 Jahre TB und USB verbauen müssten, in der Hoffnung, das die Nutzer nach und nach ihre Geräte (Drucker, Scanner, Mäuse etc. pp.) austauschen.
Nur warum sollten die Boardhersteller das tun? USB 3.0 tuts ja auch... und ist "universal".
Wieso sollten alte Geräte gleich zum wegschmeißen verdammt sein durch das neue Kabel ?
Für eine Übergangsphase könnte vielleicht sowas wie ein 'Kabel-Hub' benutzt werden der verschiedene (dann alte) Anschlüsse annimmt und in den Thunderbolt-Anschluss bündelt. Wenn man dagegen z.B. nur ein einzelnes Gerät noch per USB anschließen wollte, könnten auch entsprechend spezialisiertere Adapterschnittstellen angeboten werden.
Das wäre dann auch ein Markt auf dem Firmen != Intel nebenbei profitieren könnten und sich damit indirekt für eine Weile in das neue Produkt einklinken können.
Nischenprodukt. Auf welcher Insel haben Sie denn bisher gelebt?
Wieso sollten alte Geräte gleich zum wegschmeißen verdammt sein durch das neue Kabel ?
Für eine Übergangsphase könnte vielleicht sowas wie ein 'Kabel-Hub' benutzt werden der verschiedene (dann alte) Anschlüsse annimmt und in den Thunderbolt-Anschluss bündelt. Wenn man dagegen z.B. nur ein einzelnes Gerät noch per USB anschließen wollte, könnten auch entsprechend spezialisiertere Adapterschnittstellen angeboten werden.
Das wäre dann auch ein Markt auf dem Firmen != Intel nebenbei profitieren könnten und sich damit indirekt für eine Weile in das neue Produkt einklinken können.
Nischenprodukt. Auf welcher Insel haben Sie denn bisher gelebt?
Wieso sollten alte Geräte gleich zum wegschmeißen verdammt sein durch das neue Kabel ?
Für eine Übergangsphase könnte vielleicht sowas wie ein 'Kabel-Hub' benutzt werden der verschiedene (dann alte) Anschlüsse annimmt und in den Thunderbolt-Anschluss bündelt. Wenn man dagegen z.B. nur ein einzelnes Gerät noch per USB anschließen wollte, könnten auch entsprechend spezialisiertere Adapterschnittstellen angeboten werden.
Das wäre dann auch ein Markt auf dem Firmen != Intel nebenbei profitieren könnten und sich damit indirekt für eine Weile in das neue Produkt einklinken können.
...der die Alte als "nicht mehr gut genug" in den Augen das Massenmarkts macht? Nach wie vor benoetigt jedes Geraet ein Kabel, und die Konverter-hub Loesung ware so ziemlich die schlechteste, dann steht noch mehr rum/muss man noch mehr rumschleppen. Datenrate? Wofuer, ausser fuer Bildschirme und externen Speicher? Netzwerke haben un d bleiben bei eigenen Loesugnen, Bildschirme werden eher selten neu verdrahtet, und fuer externe Speicher hat schon firewire gezeigt, dass der Markt USB fuer "gut genug" haelt. Das meiste andere laeuft bereits auf USB, mit Ausnahme von Audio, wo USB zwar eine Loesung ist, aber die speziellen ports noch dominieren. Und wenn das ganze dann in den flavours optisch und Kupfer kommt gibt es doch wieder unterschiedliche Kabel und Stecker, auch wenn technisch derselbe Standard drauf laeuft.
Thunderbolt hat die gleichen Sicherheitsprobleme wie FireWire:
http://www.heise.de/secur...
Aber mit Sicherheitsbedenken hat man sich bei Apple ja noch nie lange aufgehalten ;)
Nischenprodukt. Auf welcher Insel haben Sie denn bisher gelebt?
wir hatten bei der Arbeit ein zeitlang externe Festplatten mit FW, aber die wurden mit der Zeit wieder durch USB ersetzt. Ausser fuer eine Videocam hatt ich privat noch nie einen Bedarf fuer Firewire, und dass obwohl ich insgesamt ca. 3-4TB an Daten auf externen Platten lagere.
wir hatten bei der Arbeit ein zeitlang externe Festplatten mit FW, aber die wurden mit der Zeit wieder durch USB ersetzt. Ausser fuer eine Videocam hatt ich privat noch nie einen Bedarf fuer Firewire, und dass obwohl ich insgesamt ca. 3-4TB an Daten auf externen Platten lagere.
Ich denke auch, dass Firewire eher ein Nieschenprodukt ist. Oder wo brauchen Sie das wirklich? Es läuft doch alles über USB.
Ich weiß noch nicht mal, ob ich überhaupt nen Firewire-Anschluss an meinem Laptop hab.
Ganz im Gegensatz zum USB, wo man dann wieder pro Port einen
leitungsmindernden Hub benötigt wenn mehr Geräte angeschlossen werden sollen.
Bei Firewire können Sie bis zu 64 Geräte aneinander stöpseln....
Besser wäre noch die 800er Variante, aber das ist mit Hilfe
von Microsoft verhindert worden.
Apple> Ja , WindowsPC > Nein....gibt zu denken,oder?
Nur so konnte man diese USB 2.0 Geschichte auf den Markt drücken.
Danke, für Ihre Aufmerksamkeit.
Ganz im Gegensatz zum USB, wo man dann wieder pro Port einen
leitungsmindernden Hub benötigt wenn mehr Geräte angeschlossen werden sollen.
Bei Firewire können Sie bis zu 64 Geräte aneinander stöpseln....
Besser wäre noch die 800er Variante, aber das ist mit Hilfe
von Microsoft verhindert worden.
Apple> Ja , WindowsPC > Nein....gibt zu denken,oder?
Nur so konnte man diese USB 2.0 Geschichte auf den Markt drücken.
Danke, für Ihre Aufmerksamkeit.
wir hatten bei der Arbeit ein zeitlang externe Festplatten mit FW, aber die wurden mit der Zeit wieder durch USB ersetzt. Ausser fuer eine Videocam hatt ich privat noch nie einen Bedarf fuer Firewire, und dass obwohl ich insgesamt ca. 3-4TB an Daten auf externen Platten lagere.
Als Apple seinen I Mac raus brachte, das war so etwa 1998 hatte dieser nur USB. Dabei gab es keine Zusatzgeräte mit USB. Also Apple brauchte ein Computer an den man nicht einmal einen Drucker anschließen konnte. Was daraus geworden ist brauche ich nicht zu erklären. PC User lieben es langsamer in ein paar Jahren werden sie auch drauf kommen.
Übrigens habe ich etwa 30 Festplatten an meinem Laptop. Ohne FW wäre dies nur schwer möglich. Das größte Kabelproblem sind die Netzteile der Zusatzgeräte. Ein großes mit vielen Anschlüssen wäre super.
Als Apple seinen I Mac raus brachte, das war so etwa 1998 hatte dieser nur USB. Dabei gab es keine Zusatzgeräte mit USB. Also Apple brauchte ein Computer an den man nicht einmal einen Drucker anschließen konnte. Was daraus geworden ist brauche ich nicht zu erklären. PC User lieben es langsamer in ein paar Jahren werden sie auch drauf kommen.
Übrigens habe ich etwa 30 Festplatten an meinem Laptop. Ohne FW wäre dies nur schwer möglich. Das größte Kabelproblem sind die Netzteile der Zusatzgeräte. Ein großes mit vielen Anschlüssen wäre super.
Als Apple seinen I Mac raus brachte, das war so etwa 1998 hatte dieser nur USB. Dabei gab es keine Zusatzgeräte mit USB. Also Apple brauchte ein Computer an den man nicht einmal einen Drucker anschließen konnte. Was daraus geworden ist brauche ich nicht zu erklären. PC User lieben es langsamer in ein paar Jahren werden sie auch drauf kommen.
Übrigens habe ich etwa 30 Festplatten an meinem Laptop. Ohne FW wäre dies nur schwer möglich. Das größte Kabelproblem sind die Netzteile der Zusatzgeräte. Ein großes mit vielen Anschlüssen wäre super.
... verwendete man dort jahrelang ADB.
Erinnert sich noch jemand daran? Über den Apple Desktop Bus wurden Maus und Tastatur an nur eine Schnittstelle angeschlossen. Revolutionär. Sie wie eventuell jetzt Thunderbolt?
Aber hat jemand damals versucht Peripherie-Geräte mit ADB zu kaufen? Mein Joystick kostete damals mehr als 100 DM und nicht an jeder Ecke, während es für WinPCs kein Problem darstellte, seriell angeschlossene Joysticks zu kaufen. Für ein Viertel des Preises.
Hat sich ADB durchgesetzt? Nein.
Hat sich USB durchgesetzt? Ja.
Hat sich Firewire durchgesetzt? Jein. (Ich kenne niemanden, der das einsetzt...)
Wird sich Thunderbolt....
Die Frage ist doch ziemlich simpel: Neuerungen setzen sich nur durch, wenn der Aufwand für die Umstellung geringer ist als der Nutzen. Und da habe ich so meine leisen Zweifel. Selbst USB 3.0 ist für mich uninteressant und wäre kein Kauf-Kriterium für einen neuen Rechner.
Just my two cents.
... verwendete man dort jahrelang ADB.
Erinnert sich noch jemand daran? Über den Apple Desktop Bus wurden Maus und Tastatur an nur eine Schnittstelle angeschlossen. Revolutionär. Sie wie eventuell jetzt Thunderbolt?
Aber hat jemand damals versucht Peripherie-Geräte mit ADB zu kaufen? Mein Joystick kostete damals mehr als 100 DM und nicht an jeder Ecke, während es für WinPCs kein Problem darstellte, seriell angeschlossene Joysticks zu kaufen. Für ein Viertel des Preises.
Hat sich ADB durchgesetzt? Nein.
Hat sich USB durchgesetzt? Ja.
Hat sich Firewire durchgesetzt? Jein. (Ich kenne niemanden, der das einsetzt...)
Wird sich Thunderbolt....
Die Frage ist doch ziemlich simpel: Neuerungen setzen sich nur durch, wenn der Aufwand für die Umstellung geringer ist als der Nutzen. Und da habe ich so meine leisen Zweifel. Selbst USB 3.0 ist für mich uninteressant und wäre kein Kauf-Kriterium für einen neuen Rechner.
Just my two cents.
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