iPadSkype fürs Apple-Tablet optimiert

Die Besitzer des iPad können jetzt eine speziell angepasste App für den Kommunikationsdienst Skype benutzen. Mit der App lassen sich auch kostenlose Videotelefonate führen. von afp

Auf dem iPhone funktioniert die Skype-App bereits.

Auf dem iPhone funktioniert die Skype-App bereits.  |  ©Josep Lago/AFP/Getty Images

Die Kommunikationssoftware Skype gibt es fortan auch für das iPad. Die mehr als 25 Millionen Nutzer des Tablet-Computers von Apple können damit über eine WLAN- oder 3G-Mobilfunkverbindung kostenlose Videoanrufe führen.

Bereits seit Juli ist bekannt, dass Skypedas neuerdings zu Microsoft gehört – an einer speziell für das iPad optimierten App arbeitet. Ab sofort steht sie im Apple iTunes App Store zum Herunterladen bereit.

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Bisher mussten die Nutzer die bereits vorhandene App für das iPhone für das Pad herunterladen. Damit war es aber nicht möglich, das große Display zu nutzen – obwohl das bei Videotelefonie besonders viel Sinn gemacht hätte.

"Wir haben herausgefunden, dass Nachfrage nach Skype-Videoanrufen auf weiteren Geräten besteht, und wir freuen uns sehr, dieser Nachfrage mit unserer neuen Skype for iPad App gerecht zu werden", sagt Neil Stevens, Vice President von Skype.

Konkurrenz zu Facetime

Skype gilt als Konkurrenz zu Apples eigenem Videotelefonie-Projekt Facetime. In der Vergangenheit hatte Skype immer wieder mit Widerständen bei der Verwendung auf mobilen Geräten zu kämpfen. Gerätehersteller wie Apple hatten aus Rücksicht auf ihre Vertragspartner die kostenlose Telefoniesoftware etwa auf dem iPhone lange gar nicht zugelassen. Immerhin nimmt das kostenlose Telefonangebot von Skype den klassischen Telefongesellschaften Marktanteile weg.

Die nun angepasste Version der App versucht die gesamte Größe des iPad-Displays auszunutzen. Die Bilder der Kontakte werden auf dem großen Display in einem Raster nebeneinander angezeigt. Skype for iPad erlaubt auf dem großen Display Videoanrufe in einer Bildqualität bis zu VGA-Auflösung (640x480), mit 15 Einzelbildern pro Sekunde.

Die Software funktioniert auf jedem iPad, auf dem die neueste iOS-Firmware installiert ist. Mit dem iPad 2 können Videoanrufe getätigt und empfangen werden. Mit dem iPad der ersten Generation kann hingegen das Videosignal nur empfangen werden. Skype-Sprachanrufe und die Instant-Messaging-Funktionen können aber uneingeschränkt genutzt werden.

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Leserkommentare
  1. Das Gerät iPad 2, so werden es auch die Nicht-Apple-Fans sehen, hat Maßstäbe gesetzt und setzt sie, trotz einiger Defizite (fehlender USB-Anschluss) noch immer, auch ich habe mein iPad genau so gern in den Händen wie das iPhone und muss subjektiv sagen, es vermittelt mir einen guten Eindruck...
    Nun mit der neuen Skype-Software sind nun auch endlich Video-Sessions von der Couch möglich... Hier setzt Skype wiederum Maßstäbe, denn Facetime, Apple Antwort auf den tadellos und weit verbreiteten Messenger, konnte sich nie etablieren. Sicher die Oberfläche ist gewohnt Apple-wertig, aber die Integration von Kontakten wenig praktikabel und selbst der härteste Apple-Fan nutzt wohl lieber Skype um mit Freunden zu kommunizieren. Ebenso stiefmütterlich wurde auch das im Mac integrierte iChat benutzt, auch hier: Fehlende Benutzer, denn Skype Kontakte konnten leider, wie bei FT nicht integriert werden.

    So wird Skype auf dem Pad letztlich das Rennen machen und somit auch einigen Kunden einen zusätzlichen Kaufanreiz geben...

    Jetzt muss Skype, um der beste Messenger auf dem Mac zu werden nur noch einmal die Oberfläche für Mac überarbeiten, denn die neuste Version für Mac hat alles verschlimmbessert, man wollte krampfhaft ein Apple-Design erzeugen und hat nicht auf Funktionalität geachtet, worauf sich fast alle User in Foren beschweren und folglich lieber die alte Version verwenden.. Also Skype! Auf geht's....

    Eine Leserempfehlung
    • CCJosh
    • 05. August 2011 21:57 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn

    • R.Sour
    • 07. August 2011 21:24 Uhr

    Jetzt müssen nur noch Facebook, Spiegel, Xing und all die anderen "Mainstream"-Apps nachziehen.
    Es ist schon enttäuschend dass der User in Zeiten des IPad 2 noch immer mit den pixeligen, einfach skalierten IPhone-Apps vorlieb nehmen muss - da hat der User mittlerweile wohl die Software-Unternehmen überholt.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, afp
  • Schlagworte Microsoft | Apple | App | Skype | Software | iPad
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