Amazon Eine Kampfansage namens Kindle Fire
Amazon verkauft sein Tablet namens Kindle Fire zunächst nur in den USA – zum Preis von 199 Dollar. Im Zentrum stehen eine Cloud-Anbindung und die Amazon-Inhalte.
© Spencer Platt/Getty Images

Amazons Tablet kommt unter dem Namen Kindle Fire auf den Markt.
Nur WLAN, aber kein 3G, keine Kamera, kein Mikrofon, dafür ein Display mit nur sieben Zoll Bildschirmdiagonale: Amazon-Chef Jeff Bezos hat am Mittwoch in New York den Tablet-Rechner Kindle Fire präsentiert und dabei klar gemacht: Es geht um Amazons Inhalte – nicht um ein neues Über-Tablet.
Einige Details waren schon vor Wochen bekannt geworden, als der Techcrunch-Blogger MG Siegler das Gerät nach eigenen Angaben testen, aber nicht fotografieren durfte. Vieles hat sich bestätigt: Der Kindle Fire sieht von außen aus wie ein Playbook von Blackberry-Hersteller RIM. Das Betriebssystem dagegen sieht der typischen Android-Oberfläche kein bisschen ähnlich. Amazons Entwickler haben hier kräftig Hand angelegt, um die Inhalte des eigenen Hauses in den Vordergrund zu rücken: Amazon hat einen Streaming-Service mit mehr als 100.000 Filmen und TV-Shows, einen Cloud Player, einen MP3-Store mit 17 Millionen Songs, einen eigenen App Store sowie natürlich 800.000 E-Books und Magazine im Kindle Shop im Angebot. In Deutschland sind allerdings nur der E-Book-Store sowie der MP3-Store zugänglich
Laut heise.de hat der Kindle Fire ein kratzfestes, multitouchfähiges IPS-Display mit 1024 mal 600 Pixeln sowie einen Doppelkernprozessor. Es wiegt 415 Gramm. Zum Vergleich: Das mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll deutlich größere iPad wiegt 600 Gramm.
Neu ist der "Silk" (Seide) getaufte Browser im Kindle Fire. Der soll Websites besonders schnell laden, weil er Teile der Seiten im Amazon-Cloud-Dienst EC2 "vorberechnet", und außerdem als gigantischer externer Cache dienen, um oft besuchte Websites zu speichern. Außerdem können die Käufer alle ihre Inhalte auch in der Cloud von Amazon hinterlegen, weshalb der Kindle Fire mit einem acht Gigabyte kleinen Speicher auskommt.
Erfolg im Weihnachtsgeschäft ist absehbar
Ab Mitte November soll der Kindle Fire verschickt werden – für 199 US-Dollar. Das ist die eigentliche Überraschung. Im Vorfeld war über 300 oder 250 Dollar spekuliert worden. Selbst das wäre nur halb so viel gewesen, wie ein iPad kostet. 199 Dollar aber für ein Tablet sind so wenig, dass ein Erfolg im Weihnachtsgeschäft absehbar ist. Ein anderes Android-Tablet, das sich ähnlich häufig verkaufen dürfte, ist jedenfalls nicht in Sicht.
Allerdings ist der Verkauf zunächst auf die USA beschränkt. Wann der Tablet-PC in Deutschland erhältlich sein wird und welche Dienste von Amazon dann überhaupt damit nutzbar sind, steht noch nicht fest.
An der technischen Vorreiterrolle von Apple dürfte sich wenig ändern. Amazon selbst hatte nie behauptet, einen "iPad-Killer" auf den Markt bringen zu wollen. Die leise Hoffnung mancher, das mächtige Online-Versandhaus könnte genau das trotzdem versuchen, wird nicht erfüllt. Der Kampfpreis macht es unmöglich, eine ernsthaft konkurrenzfähige Hardware anzubieten.
Aber das Gerät scheint zu Amazon zu passen: Über den Preis wird das Tablet massentauglich, das Geld muss dann über den Verkauf der Inhalte wieder reingeholt werden. Techblogger in den USA jedenfalls zeigten sich durchaus angetan von der Bezos-Show.
- Datum 28.09.2011 - 18:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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...Apple hält die Marken- und vermutlich auch die Patentrechte am Viereck. ;-)
... hält Apple nur die Patente an der 'Quadratur des Kreises'.
;-)
:-OOOOOOOOOO
... hält Apple nur die Patente an der 'Quadratur des Kreises'.
;-)
:-OOOOOOOOOO
Aus diesem Grund kommt das Gerät für mich nicht in Frage, auch wenn es für Apple, Amazon und Co. ein einträgliches Geschäftsmodell ist, die Käufer an ihre Infrstruktur zu binden.
Aber der Kaufpreis wird eine für den Verbaucher erfreuliche Anpassung der Preise nach unten zur Folge haben.
Das Bestell-Gadget fürs Stille Örtchen. Viel Gedöns um nen seichten Pups.
Mr. Jobs werden selbst die noch vermissen, für die 0 und 1 fast schon eine Übertreibung sind.
(nein, ich habe nichts von Apple ... ich warte noch auf die all-in-one-App)
Amazon hat also das Buch neu erfunden. Herzlichen Glückwunsch. Ich werde einen großen Bogen um all diejenigen machen, die mehr oder weniger versuchen, das Papier des 21. Jhdts zu patentieren.
Dazu gehört neben dem Kindle-Unfug (199€ für WAS?!?)
auch Apple (es ist verrückt, sich ein Gehäuseform patentieren zu wollen)
und Adobe (es ist verrückt, ein Textformat anzubieten, das nur von einer Software geöffnet werden kann).
Aber herzlichen Glückwunsch an die Marketingabteilung. Es ist faszinierend, zu beobachten, wie viele Menschen sich in eine völlig unnötige Abhängigkeit begeben. In einigen Jahren wird es vielleicht ein Linux für ebooks geben. Zusammen mit einer Klagewelle.
Es gibt bereits einen eBook Reader auf Linux Basis (Pocketbook). Der neue Kindle kostet nur 99 Euro. Mir persönlich bereitet er viel Spaß.
Es gibt bereits einen eBook Reader auf Linux Basis (Pocketbook). Der neue Kindle kostet nur 99 Euro. Mir persönlich bereitet er viel Spaß.
Von einem absehbaren „Erfolg im Weihnachtsgeschäft“ kann man da wohl nicht sprechen.
http://tech.fortune.cnn.c...
... ist der Verlust von 50 $ pro Gerät, also "wahrscheinlich".
Amazon dürfte aber daran gelegen sein, trotzdem so viele Geräte wie möglich zu verkaufen. Denn "Über den Preis wird das Tablet massentauglich, das Geld muss dann über den Verkauf der Inhalte wieder reingeholt werden." (Ende der ersten Seite dieses Textes)
Oder, wie @steverubel es bei Twitter schön zusammenfasst: "Amazon uses devices to sell more content. Apple uses content to sell more devices."
... ist der Verlust von 50 $ pro Gerät, also "wahrscheinlich".
Amazon dürfte aber daran gelegen sein, trotzdem so viele Geräte wie möglich zu verkaufen. Denn "Über den Preis wird das Tablet massentauglich, das Geld muss dann über den Verkauf der Inhalte wieder reingeholt werden." (Ende der ersten Seite dieses Textes)
Oder, wie @steverubel es bei Twitter schön zusammenfasst: "Amazon uses devices to sell more content. Apple uses content to sell more devices."
Es gibt bereits einen eBook Reader auf Linux Basis (Pocketbook). Der neue Kindle kostet nur 99 Euro. Mir persönlich bereitet er viel Spaß.
... wird in BRD für 99 Euro angeboten.
????????????????????????????????
- ohne Kommentar -
[ Selbstzensur ]
Will Amazon dieses Gerät hier nicht verkaufen?
99 Euro sind ca. 83,20 Euro vor USt. Dazu kommen Transport, Zoll, geringeres Angebot = geringere Quersubventionierung.
99 Euro sind also recht fair. Vor allem gegenüber der Konkurrenz.
Das 79 Dollar Gerät gibt es in Deutschland noch garnicht. Das was sie mit 99€ als zu teuer einstufen, ist das 99$ Gerät mit dem Touch Display, welches im Artikel erwähnt wird.
Jetzt können Sie sagen, auch 99$ sind nicht 99€, stimmt. Allerdings ist diese 1 zu 1 Politik in der Branche mittlerweile leider üblich (s.Apple).
Das Kindle Touch ist in Deutschland noch nicht erhältlich. Das Gerät, das hierzulande für 99€ angeboten wird ist tatsächlich das gleiche wie das, das in den USA für 79$ verkauft wird.
Allerdings zeigt diese günstigere Version Werbung (sogenannten "Special Offers") auf dem Bildschirmschoner an, das deutsche Gerät nicht. Ohne Werbung kostet das gleiche Gerät 109$.
99 Euro sind ca. 83,20 Euro vor USt. Dazu kommen Transport, Zoll, geringeres Angebot = geringere Quersubventionierung.
99 Euro sind also recht fair. Vor allem gegenüber der Konkurrenz.
Das 79 Dollar Gerät gibt es in Deutschland noch garnicht. Das was sie mit 99€ als zu teuer einstufen, ist das 99$ Gerät mit dem Touch Display, welches im Artikel erwähnt wird.
Jetzt können Sie sagen, auch 99$ sind nicht 99€, stimmt. Allerdings ist diese 1 zu 1 Politik in der Branche mittlerweile leider üblich (s.Apple).
Das Kindle Touch ist in Deutschland noch nicht erhältlich. Das Gerät, das hierzulande für 99€ angeboten wird ist tatsächlich das gleiche wie das, das in den USA für 79$ verkauft wird.
Allerdings zeigt diese günstigere Version Werbung (sogenannten "Special Offers") auf dem Bildschirmschoner an, das deutsche Gerät nicht. Ohne Werbung kostet das gleiche Gerät 109$.
... hält Apple nur die Patente an der 'Quadratur des Kreises'.
;-)
:-OOOOOOOOOO
Aber hier gibt es keine Korrekturmöglichkeiten. Deshalb erweitere ich jetzt auf diese Weise meinen vorigen Kommentar.
_________________________________________
Hiermit melde ich das folgende Patent an:
iLOL
- Vier Buchstaben
- Vier Ecken
- Irgendwie rund? Oder Nicht?
Aber hier gibt es keine Korrekturmöglichkeiten. Deshalb erweitere ich jetzt auf diese Weise meinen vorigen Kommentar.
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Hiermit melde ich das folgende Patent an:
iLOL
- Vier Buchstaben
- Vier Ecken
- Irgendwie rund? Oder Nicht?
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