AusprobiertDas Padfone von Asus vereint Smartphone, Tablet und Netbook

Das 3-in-1-Konzept des Padfone Station von Asus ist ungewöhnlich auf dem Smartphone-Markt. Das Padfone lässt sich in ein Tablet und mit Zubehör in ein Netbook verwandeln. von Ingo Pakalski

Das Asus Padfone ist mit Zubehör eine 3-in-1-Kombination aus Smartphone, Tablet und Netbook.

Das Asus Padfone ist mit Zubehör eine 3-in-1-Kombination aus Smartphone, Tablet und Netbook.  |  © Asus

Das Android-Smartphone Padfone ist die Basis des 3-in-1-Konzepts von Asus. Auf dem Smartphone, auf dem auch alle Daten gespeichert werden, ist das Betriebssystem Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich installiert. Das Padfone kann in das mitgelieferte Tabletgehäuse geschoben werden, diese Kombination nennt Asus dann Padfone Station.

Der Einschubmechanismus am Tabletgehäuse macht einen stabilen Eindruck. Damit das Padfone nicht versehentlich herausrutschen kann, wird es von einer Klappe geschützt.

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Durch das Öffnen der Klappe wird das Smartphone aus der Tablethülle geschoben und kann so bequem entnommen werden. Beim Ein- und Ausstecken gibt es eine Vibration als Rückmeldung. Das Umschalten zwischen Smartphone- und Tabletmodus geht ohne lästige Wartezeit vonstatten. Bei der Wiedergabe von Videos gibt es nur eine minimale Unterbrechung, wenn dabei das Mobiltelefon in die Tabletumhüllung gesteckt oder entnommen wird. Das dazugehörige Verfahren hat sich Asus unter der Bezeichnung Dynamic View patentieren lassen.

Das Tabletgehäuse enthält einen eigenen 24,4-Wattstunden-Akku. Damit kann der Akku im Smartphone geladen werden, so dass es zur mobilen Ladestation wird. Allerdings muss der Tabletakku auch den 10-Zoll-Touchscreen des Tabletgehäuses mit Strom versorgen.

Das Tabletdisplay mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Pixeln ist mit Gorilla-Glas vor Kratzern und Beschädigungen geschützt. Das Tablet hat Antennen für GPS, Mobilfunk und WLAN und auf der Gerätevorderseite eine Kamera für Videokonferenzen. Als Hauptkamera wird die im Padfone verwendet. Für die Smartphone-Kamera hat die Schutzklappe des Einschubmechanismus passende Aussparungen.

Gute Gewichtsverteilung im Tablet

Auch mit eingestecktem Padfone war kein unangenehmes Ungleichgewicht auszumachen, aufgrund der Gewichtsverteilung gab es keine Probleme beim Halten des Tablets. Im Vergleich zu anderen Tablets fällt die Ausbuchtung für das Smartphone am Tabletgehäuse auf. Wer auf ein besonders dünnes Tablet Wert legt, wird sich mit dem Padfone Station nicht anfreunden können.

Als Zubehör wird Asus für das Padfone Station eine Dockingtastatur anbieten und setzt damit das Konzept der bisherigen Eee-Pad-Transformer-Modelle fort: Mit der Tastatur verwandelt sich das Padfone Station in ein Netbook. Beim Test war das Tippgefühl auf der Tastatur zufriedenstellend.

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Tragen Sie konstruktiv zum Thema des Artikels bei. Die Redaktion/mak

    • Thems
    • 28. Februar 2012 20:25 Uhr

    Natürlich hat fast jeder, der sein Tablet unterwegs benutzt auch sein Smartphone dabei. Aber wozu soll ich diese ineinander stecken? Für eine Datensynchronisation besteht durch Cloud-Dienste kein wirklicher Bedarf. Mir fällt auf Anhieb keine Situation ein, in der ich unterwegs bin und kein Netz/wlan habe, aber trotzdem ganz dringend die Daten vom Telefon auf das Tablet kopieren muss.

    Die Aussparungen für das Telefon hätte man besser für Akku oder Speicher nutzen können. Des Weiteren möchte ich persönlich nicht mit einem Stift telefonieren. Was mich noch viel mehr verwundert ist die Auflösung des Displays. Es muss ja kein Retina-Display wie (vermutlich) beim iPad 3 sein. Aber selbst das neue Galaxy-Telefon hat Full-HD Auflösung.

    Vielleicht als Einsteiger-Paket ganz interessant, aber mehr auch nicht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • timego
    • 29. Februar 2012 0:06 Uhr

    weil man einen Cloud-Dienst damit umgehen kann? Wozu brauche ich den dann überhaupt noch? Warum Daten bei Dritten auslagern (ohne zu wissen was dort mit meinen Daten geschieht), wenn ich hier alles in einem habe!!!?!?! Gerade für "fast jeden, der sein Tablet unterwegs benutzt [und] auch sein Smartphone dabei [hat]" bietet sich das doch gerade an. Weshalb zweimal Rechenpower (extra Prozessor etc.) mitnehmen, wenn das Smartphone davon genug für beide hat.
    Ein Akku ist im Tablet enthalten und der "Stift" ist ein _Headset_ wie dem Artikel zu entnehmen ist. Das ist bei der Benutzung des Tablets während des Telephonats sicher allemal angenehmer, als eben jenes ans Ohr zu halten ;-)

    Die Vorteile liegen für mich auf der Hand:
    Betriebssystem, CPU, Speicher und SIM-Karte sind im Smartphone und nicht in der Station. Somit bezahle ich die auch nur einmal (auch die Internet-Flat bei Anbietern, die keine Zweitkarte rausrücken).

    Ach die Auflösung ist wirklich nicht alles. Mir gefällt das Retina Display zum Beispiel gar nicht. Das schwarz ist viel zu hell, es hat keine Brillanz. Man sollte sich so was einfach vorher anschaun.

    • timego
    • 29. Februar 2012 0:06 Uhr

    weil man einen Cloud-Dienst damit umgehen kann? Wozu brauche ich den dann überhaupt noch? Warum Daten bei Dritten auslagern (ohne zu wissen was dort mit meinen Daten geschieht), wenn ich hier alles in einem habe!!!?!?! Gerade für "fast jeden, der sein Tablet unterwegs benutzt [und] auch sein Smartphone dabei [hat]" bietet sich das doch gerade an. Weshalb zweimal Rechenpower (extra Prozessor etc.) mitnehmen, wenn das Smartphone davon genug für beide hat.
    Ein Akku ist im Tablet enthalten und der "Stift" ist ein _Headset_ wie dem Artikel zu entnehmen ist. Das ist bei der Benutzung des Tablets während des Telephonats sicher allemal angenehmer, als eben jenes ans Ohr zu halten ;-)

    Antwort auf "Ich bin skeptisch"
  2. wirklich originell und pfiffig.

  3. Die Vorteile liegen für mich auf der Hand:
    Betriebssystem, CPU, Speicher und SIM-Karte sind im Smartphone und nicht in der Station. Somit bezahle ich die auch nur einmal (auch die Internet-Flat bei Anbietern, die keine Zweitkarte rausrücken).

    Antwort auf "Ich bin skeptisch"
    • -
    • 29. Februar 2012 8:29 Uhr

    ein nutzlose Erfindung die keiner braucht und die Natur vom feinsten ausbeutet.

  4. Wenn die Leistung stimmt (HD-Videos sollten flüssig über das Tablet abspielbar sein) ist das ein Super-Teil.
    Mit einer kleinen, externen Tastatur könnte es meinen EEE-PC ersetzen.
    In Verbindung mit Google Docs, Picasa und Google Mail stehen einem sämtliche Möglichkeiten eines Office-Rechners zur Verfügung.

    An den "Umweltschützer": Besser eine Handy/Tablet-Kombi produzieren, als einen klobigen PC, Bildschirm, Tastatur und Maus, der 500Watt frisst.

    • kinnas
    • 29. Februar 2012 9:40 Uhr

    Ich fasse mal zusammen:

    Für die einen ist es genial und innovativ.
    Für die anderen unnötig und schlecht.

    Willkommen in Deutschland, dem Land der Einigkeit!

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