Framing: Gesucht wird ein besseres Wort für Smartphone
Sollten Smartphones besser Wanzen oder Roboter genannt werden? Oder ganz anders? US-Datenschutzaktivisten suchen ein neues Wort für die modernen Mobiltelefone.
Mehr als 1,3 Millionen Mal haben US-Behörden im vergangenen Jahr versucht, an Verbindungs- und Standortdaten von Handybesitzern zu gelangen. Also mehr als 3.500 Mal pro Tag. Das geht aus der Antwort von US-Mobilfunkbetreibern auf eine Anfrage des Kongresses hervor. Die wahren Zahlen sind sogar noch höher, weil T-Mobile keine genaue Auskunft geben wollte und in der Rechnung fehlt.
Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage: Wem nutzen Mobiltelefone eigentlich mehr, ihren Besitzern oder den Strafverfolgern? Sollten wir sie überhaupt noch Mobiltelefone oder gar Smartphones nennen? Denn kann man es als smart bezeichnen, dass sie permanent unseren Aufenthaltsort verraten, unsere Internetaktivitäten, unsere Kommunikationspartner?
In den USA gibt es nach der Veröffentlichung der Überwachungszahlen nun Versuche, die Geräte neu zu framen – also durch eine Umbenennung auf die weniger positiven Seiten hinzuweisen. Der Name beeinflusst schließlich die Einstellung zum Produkt.
"Wenn du das Gerät in deiner Tasche für ein Mobiltelefon hältst – dann überleg nochmal. Es ist eine Wanze, mit der du zufällig auch telefonieren kannst", gaben die Journalisten Peter Maass und Megha Rajagopalan in der New York Times zu bedenken. Sie verweisen dabei unter anderem auf Paul Ohm, Professor an der Universität von Colorado, der den Begriff tracking device, also Wanze, für Smartphones verwendet.

Der Hacker Jacob Appelbaum drückte es im Interview mit ZEIT ONLINE ganz ähnlich aus: "Die Gesetzgebung hat noch nicht mit der Tatsache Schritt gehalten, dass wir Peilsender kaufen, mit denen wir auch telefonieren können."
Eben Moglen, Professor an der Columbia University und langjähriger Aktivist für Datenschutz und freie Software, bezeichnet Mobiltelefone dagegen als Roboter, die uns, ihre Besitzer, nur als Hände und Füße brauchen. "Sie sehen alles, sie kennen unseren Standort, unsere Beziehung zu anderen Menschen und anderen Robotern, sie verwalten einen Informationsstrom um uns", sagt Moglen.
Abseits der Datenschutzproblematik nennen Peter Maass und Megha Rajagopalan noch ein weiteres Argument für eine Umbenennung von Smartphones: Telefonieren ist laut einer Studie des Mobilfunkbetreibers O2 nur die fünftmeistgenutzte Funktion der Geräte. Das Wort phone verzerrt also ihren eigentlichen Zweck.







... behördlich 'getrackt'. Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen dürfe höher sein. German Angst .....
Ist German Angst eigentlich so ein neudeutsches Wording für Ausländer, die ihr Taschentelefon tracking device nennen oder kann ich als Deutscher genau so German angsty wie ein US-Amerikaner sein, wenn ich hie und da mal etwas over-scary (oder super-scary) bin?
Hatte eher das Gefühl, dass sich der Artikel auf die USA bezieht. Aber "German Angst" ist ja soooo ein schöner Modeausdruck, muss man ja verwenden, wenn man hip sein will...
Ist German Angst eigentlich so ein neudeutsches Wording für Ausländer, die ihr Taschentelefon tracking device nennen oder kann ich als Deutscher genau so German angsty wie ein US-Amerikaner sein, wenn ich hie und da mal etwas over-scary (oder super-scary) bin?
Hatte eher das Gefühl, dass sich der Artikel auf die USA bezieht. Aber "German Angst" ist ja soooo ein schöner Modeausdruck, muss man ja verwenden, wenn man hip sein will...
Ich halte das Wort für äußerst unglücklich gewählt. "Handy" ist im angelsächsischen Sprachraum auch eine Kurzform für "Handjob".
...wird auch in einem sexuellen Kontext genutzt. Diese Assoziation ist nicht typisch und ohne entsprechenden Zusammenhang wird kaum jemand sie haben.
Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.
sollte man im Deutschen fortan vielleicht lieber "korpulent" anstatt "dick" verwenden. Könnte im angelsächsischen Raum schließlich falsch verstanden werden. Im Gegenzug sollte sich Jonny Depp vielleicht man Gedanken über eine Namensänderung machen.
Weitere sachdienliche Hinweise bitte an Ihre Wörterpolizei.
...wird auch in einem sexuellen Kontext genutzt. Diese Assoziation ist nicht typisch und ohne entsprechenden Zusammenhang wird kaum jemand sie haben.
Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.
sollte man im Deutschen fortan vielleicht lieber "korpulent" anstatt "dick" verwenden. Könnte im angelsächsischen Raum schließlich falsch verstanden werden. Im Gegenzug sollte sich Jonny Depp vielleicht man Gedanken über eine Namensänderung machen.
Weitere sachdienliche Hinweise bitte an Ihre Wörterpolizei.
Diese Taschencomputer mit ihren zig Sensoren, ihrer Ortsungebundenheit und der Nutzung durch nur einen Benutzer sind die ersten echten "personal computers", die all die Erwartungen endlich erfüllen können, die an klassische PCs immer gestellt wurden. Dieser Name sollte dafür umgewidmet werden. Es bleibt natürlich das Problem, dass der Name schon in seiner ersten Inkarnation im Deutschen unglücklich und verfälschend gebraucht wurde ("Personalcomputer").
Und warum finanziert der Sicherheitsapparat die Handys dann nicht ganz oder teilweise.
Dann gäbe es noch viel mehr davon und sie könnten noch mehr anzapfen.
Dann wäre auch noch der Verfassungsschutz sinnvoll beschäftigt.
...wird auch in einem sexuellen Kontext genutzt. Diese Assoziation ist nicht typisch und ohne entsprechenden Zusammenhang wird kaum jemand sie haben.
Bitte teilen Sie mir die sexuelle Bedeutung der Worte "cell phone", "mobile phone", "mobile" oder auch nur "phone" mit. Letzeres wird im Übrigen im englischsprachigen Raum meistes für Mobiltelefone benutzt.
Wann immer ich meinen Kollegen die Bedeutung von "Handy" (als Substantiv gebraucht, wohlbemerkt, nicht als Adjektiv) im Deutschen erzählt habe, kam die Assoziation mit der Sexualpraktik zu erst zum Vorschein.
Bitte teilen Sie mir die sexuelle Bedeutung der Worte "cell phone", "mobile phone", "mobile" oder auch nur "phone" mit. Letzeres wird im Übrigen im englischsprachigen Raum meistes für Mobiltelefone benutzt.
Wann immer ich meinen Kollegen die Bedeutung von "Handy" (als Substantiv gebraucht, wohlbemerkt, nicht als Adjektiv) im Deutschen erzählt habe, kam die Assoziation mit der Sexualpraktik zu erst zum Vorschein.
Nennt sie alle "WeitN93", daß legänderste Telefon aller Zeiten."Mein Hund" wäre noch ne möglichkeit, sein Händy zu nenen.
Ist German Angst eigentlich so ein neudeutsches Wording für Ausländer, die ihr Taschentelefon tracking device nennen oder kann ich als Deutscher genau so German angsty wie ein US-Amerikaner sein, wenn ich hie und da mal etwas over-scary (oder super-scary) bin?
Also für den Nutzer würde ich "Communicator" empfehlen, obwohl die Funktionen die reine Kommunikation ja deutlich überschreiten.
Für die Strafverfolgung: "Tricorder", weil hier die Messung der Gesellschaft als Funktion gesehen werden kann.
währen com-point
oder com-link
klingt erstmal nicht so scary
aber wenn ich die nutzer oder anhänger anfange als com-unists zu bezeichnen könnte das in amerika schon wirkung haben
werbefuzis spielen wiederstand
da schmwiss ich mich doch vors kkw
währen com-point
oder com-link
klingt erstmal nicht so scary
aber wenn ich die nutzer oder anhänger anfange als com-unists zu bezeichnen könnte das in amerika schon wirkung haben
werbefuzis spielen wiederstand
da schmwiss ich mich doch vors kkw
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