Das Padfone von Asus ist nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein Tablet. Mit der beigelegten Dockingstation lässt es sich zudem als Netbook nutzen.

Das Smartphone macht zunächst einen guten Eindruck. Die Abdeckung des Displays ist aus kratzresistentem Gorilla-Glas. Ein Metallrahmen verschafft dem Gehäuse zusätzliche Stabilität und ein hochwertiges Aussehen. Die rückseitige Abdeckung ist aus geriffeltem Hartplastik. Mit den Abmessungen von 128 x 65,4 x 13,55 Millimetern ist es etwas größer als das Galaxy S2, aber kleiner als das Galaxy Nexus von Samsung . Das Smartphone wiegt 129 Gramm und ist damit um 10 Gramm leichter als das etwas größere Galaxy Nexus.

Auf der Gehäuserückseite gibt es eine Acht-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz, die einen BSI-Sensor verwendet. BSI (Back Side Illumination) steht für rückwärtige Beleuchtung und verspricht eine bessere Bildqualität. Auf der Vorderseite steht eine VGA-Kamera für Videotelefonate bereit. Im Smartphone steckt der Dual-Core-Prozessor Snapdragon S4 (MSM8260A Krait) von Qualcomm mit einer Taktrate von 1,5 GHz.

Das Smartphone wird es in drei Ausführungen geben: mit 16, 32 und 64 Gigabyte Speicher. Ein Slot für Micro-SD-Karten hat das Smartphone ebenfalls. In unserer Ausführung konnten bis zu 32 Gigabyte Speicher nachgerüstet werden. Ein Update der Android-Version 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich soll auch die Nutzung von Micro-SD-Karten mit bis zu 64 Gigabyte ermöglichen. Bislang ist das Update allerdings nur in Asien verfügbar. Wann es in Europa erhältlich sein wird, ist nicht bekannt. Der Arbeitsspeicher wird mit einem Gigabyte angegeben.

Auffällig ist das schwache GPS-Modul, das im Freien neben einem hohen Gebäude nur noch sporadisch funktionierte. An gleicher Stelle hatte ein Galaxy Nexus keine Probleme. Zudem befindet sich auf dem Homescreen die Wetterapplikation von Accuweather, die in der Standardeinstellung ihre Daten per GPS abgleicht und daher ständig auf das schwache Signal hinweist. Die Sprachqualität des Smartphones von Asus ist dagegen gut, der Empfang ebenfalls. Die virtuelle Tastatur entspricht der des Android-Originals.

Das Amoled-Display hat eine Diagonale von 4,3 Zoll und eine Auflösung von 960 x 540 Bildpunkten, wobei die Navigationstasten dort integriert sind und damit einen Teil des Bildschirms in Anspruch nehmen. Das Display ist etwas zu dunkel. Es lässt sich bei Sonnenlicht im Freien kaum nutzen, selbst bei maximaler Helligkeit.

Zum Einlegen der SIM-Karte muss der Akku entfernt werden. Ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte ist vorhanden. Der Akku hat eine Kapazität von 1.520 mAh und liefert 5,62 Wattstunden. Bei der Videowiedergabe hielt das Smartphone über sechs Stunden durch, ein guter Wert trotz des schwachen Akkus. Wurde das Padfone intensiv als Navigationsgerät genutzt, war der Akku hingegen nach etwa vier Stunden leer.