PraxistestDas Padfone von Asus – ein gelungener Hybrid

Das Padfone von Asus kann als Smartphone, Tablet und Netbook genutzt werden. Im ausführlichen Test offenbart das wandelbare Gerät nur wenige Schwächen. von Jörg Thoma

Padfone von Asus

Das Padfone von Asus besteht aus einem Smartphone, einem Tablet und wahlweise auch noch einer Dockingstation.  |  © Mandy Cheng/AFP/Getty Images

Das Padfone von Asus ist nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein Tablet. Mit der beigelegten Dockingstation lässt es sich zudem als Netbook nutzen.

Das Smartphone macht zunächst einen guten Eindruck. Die Abdeckung des Displays ist aus kratzresistentem Gorilla-Glas. Ein Metallrahmen verschafft dem Gehäuse zusätzliche Stabilität und ein hochwertiges Aussehen. Die rückseitige Abdeckung ist aus geriffeltem Hartplastik. Mit den Abmessungen von 128 x 65,4 x 13,55 Millimetern ist es etwas größer als das Galaxy S2, aber kleiner als das Galaxy Nexus von Samsung . Das Smartphone wiegt 129 Gramm und ist damit um 10 Gramm leichter als das etwas größere Galaxy Nexus.

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Auf der Gehäuserückseite gibt es eine Acht-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz, die einen BSI-Sensor verwendet. BSI (Back Side Illumination) steht für rückwärtige Beleuchtung und verspricht eine bessere Bildqualität. Auf der Vorderseite steht eine VGA-Kamera für Videotelefonate bereit. Im Smartphone steckt der Dual-Core-Prozessor Snapdragon S4 (MSM8260A Krait) von Qualcomm mit einer Taktrate von 1,5 GHz.

Das Smartphone wird es in drei Ausführungen geben: mit 16, 32 und 64 Gigabyte Speicher. Ein Slot für Micro-SD-Karten hat das Smartphone ebenfalls. In unserer Ausführung konnten bis zu 32 Gigabyte Speicher nachgerüstet werden. Ein Update der Android-Version 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich soll auch die Nutzung von Micro-SD-Karten mit bis zu 64 Gigabyte ermöglichen. Bislang ist das Update allerdings nur in Asien verfügbar. Wann es in Europa erhältlich sein wird, ist nicht bekannt. Der Arbeitsspeicher wird mit einem Gigabyte angegeben.

Auffällig ist das schwache GPS-Modul, das im Freien neben einem hohen Gebäude nur noch sporadisch funktionierte. An gleicher Stelle hatte ein Galaxy Nexus keine Probleme. Zudem befindet sich auf dem Homescreen die Wetterapplikation von Accuweather, die in der Standardeinstellung ihre Daten per GPS abgleicht und daher ständig auf das schwache Signal hinweist. Die Sprachqualität des Smartphones von Asus ist dagegen gut, der Empfang ebenfalls. Die virtuelle Tastatur entspricht der des Android-Originals.

Das Amoled-Display hat eine Diagonale von 4,3 Zoll und eine Auflösung von 960 x 540 Bildpunkten, wobei die Navigationstasten dort integriert sind und damit einen Teil des Bildschirms in Anspruch nehmen. Das Display ist etwas zu dunkel. Es lässt sich bei Sonnenlicht im Freien kaum nutzen, selbst bei maximaler Helligkeit.

Zum Einlegen der SIM-Karte muss der Akku entfernt werden. Ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte ist vorhanden. Der Akku hat eine Kapazität von 1.520 mAh und liefert 5,62 Wattstunden. Bei der Videowiedergabe hielt das Smartphone über sechs Stunden durch, ein guter Wert trotz des schwachen Akkus. Wurde das Padfone intensiv als Navigationsgerät genutzt, war der Akku hingegen nach etwa vier Stunden leer.

Leserkommentare
  1. Das ist eine super Idee! So braucht der "moderne" Mensch nicht drei Geräte (Handy, Tablett und Notebook) sondern hat eine Kombination

  2. ...besser als das Ömeldönkel von Römtöm oder noch besser als das das Popeldopel II. von Izibitzi !
    Wer braucht denn diesen Quatsch ? Mit den neuen Highlights : Mit dieser "App" kannst du deine Freundin nackt sehen ! Traurig !
    Oder : Du kannst dir 1750 Bücher runterladen ? Wer braucht das ?
    Ich habe ein 10 Jahre altes Handy vom Flohmarkt und wenn kein Fenstersturz dazwischen kommt, werde ich es behalten bis ans Ende meiner Tage !

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    frage ich mich immer wieder, warum sie solche Artikel dann lesen?
    Es ist ihr gutes Recht bei einem alten Handy zu bleiben, dass die für Sie nötigen Funktionen ( vermutlich telefonieren und evtl. SMS schreiben) ausreichend erfüllt.
    Aber viele wollen heutzutage mehr Funktionen nutzen. Nicht zuletzt weil sie beruflich auf Mobilität angewiesen sind, nutzen viele Leute diese hybriden Systeme.

    Ich würde mich einfach mal darüber freuen wenn Sie mir erklären könnten warum unter jedem Artikel, welcher Smartphones oder Tablets betrifft Kommentare ähnlich dem ihren zu finden sind.

    Mit freundlichen Grüßen, Sheridan91

    Sie fragen sich, wozu man solch einen "Quatsch" braucht. Nun, ich gehe seit fast zwei Jahren mit einem Tablet um. Es erleichtert einfach meine Arbeit ungemein. Ich nehme Termine, Textdateien, Foto etc., die ich brauche, einfach überall mit. Ich benütze beruflich kaum noch Papier, und schleppe auch keine Papierberge mehr zu Terminen. Dies ist nur ein Beispiel.

    Versuchen Sie bitte Dinge, die Sie nicht kennen, auch nicht zu beurteilen.

  3. frage ich mich immer wieder, warum sie solche Artikel dann lesen?
    Es ist ihr gutes Recht bei einem alten Handy zu bleiben, dass die für Sie nötigen Funktionen ( vermutlich telefonieren und evtl. SMS schreiben) ausreichend erfüllt.
    Aber viele wollen heutzutage mehr Funktionen nutzen. Nicht zuletzt weil sie beruflich auf Mobilität angewiesen sind, nutzen viele Leute diese hybriden Systeme.

    Ich würde mich einfach mal darüber freuen wenn Sie mir erklären könnten warum unter jedem Artikel, welcher Smartphones oder Tablets betrifft Kommentare ähnlich dem ihren zu finden sind.

    Mit freundlichen Grüßen, Sheridan91

  4. Sie fragen sich, wozu man solch einen "Quatsch" braucht. Nun, ich gehe seit fast zwei Jahren mit einem Tablet um. Es erleichtert einfach meine Arbeit ungemein. Ich nehme Termine, Textdateien, Foto etc., die ich brauche, einfach überall mit. Ich benütze beruflich kaum noch Papier, und schleppe auch keine Papierberge mehr zu Terminen. Dies ist nur ein Beispiel.

    Versuchen Sie bitte Dinge, die Sie nicht kennen, auch nicht zu beurteilen.

  5. Welche tollen Berufe haben sie denn, dass dieser elektronische Schnick-Schnack eine erhebliche Erleichterung darstellt ?
    Raumfahrer oder Archäologe ? Und was haben sie vorher gemacht ? Was ist mit den Terminen ? Bauen sie darauf, dass alle so ein Ding haben oder machen sie vor Ort einen Ausdruck ? Oder schicken denen eine mail, die sie dann zu gegebener Zeit aufmachen können ?
    Ich habe mit den Teilen mehr zu tun, als sie glauben, das nervt einfach nur !

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich mache natürlich vor Ort keinen Ausdruck. Eben genau deshalb habe ich ja ein Tablet. Das funktioniert doch wie ein Notebook - nur ist es eben handlicher und sehr viel leichter.

    Der Andere braucht kein Tablet. Die Kommunikation funktioniert zwischen Tablet, PC, Mac, Smartphone und jeder Art von Notebook.

    Und ich habe keinen besonderen Beruf. Ich arbeite seit über 30 Jahren mit Texten.

    Gerade habe ich den Kommentar 7 gelesen. Ein Student, der Ihnen gut mitteilt, wozu der - wie Sie sagen "Quatsch" - noch geeignet ist.
    Wenn Sie mit diesen "Teilen" mehr zu tun haben, als wir ahnen, dann sagen Sie uns bitte, was genau Sie daran so "nervt". Das würde mich doch interessieren.
    Ist es das kleine Display oder vielleicht die Haptik? Oder was sonst. Es ist doch nur ein verkleinerter PC.

  6. 6. An 5.

    Ich mache natürlich vor Ort keinen Ausdruck. Eben genau deshalb habe ich ja ein Tablet. Das funktioniert doch wie ein Notebook - nur ist es eben handlicher und sehr viel leichter.

    Der Andere braucht kein Tablet. Die Kommunikation funktioniert zwischen Tablet, PC, Mac, Smartphone und jeder Art von Notebook.

    Und ich habe keinen besonderen Beruf. Ich arbeite seit über 30 Jahren mit Texten.

    Antwort auf "An 3. und 4."
  7. 7. an 5.

    Ich bin Student. Und natürlich findet man immer noch genug Studenten, die ohne Tablet / Netbook zu den Vorlesungen kommen und sich im voraus alle Folien ausdrucken und darauf dann handschriftlich Notizen machen.

    Aber ich für meinen Teil finde es praktischer meine Notizen direkt auf der pdf zu machen. Das nimmt 1. auf der Folie selbst weniger Platz weg und 2. brauche ich nur ein Gerät statt einem Ordner für jede Vorlesung.
    Außerdem kann ich so meine Mitschrift ohne Probleme teilen, mitnehmen und überarbeiten.
    Ganz zu schweigen davon, dass man (zumindest am Netbook) schneller tippt als mit der Hand zu schreiben.

    Ich für meinen Teil sehe da eine Menge Vorteile gegenüber der Handschrift.
    Natürlich werden mir da auch eine Menge Studenten widersprechen, da es die meisten noch handschriftlich machen.

    Immer noch interessiert mich übrigens, weshalb Sie trotz ihrer Abneigung gegenüber diesem "Schnick-Schnak" Praxisberichte über eben solche Geräte lesen ?

  8. Gerade habe ich den Kommentar 7 gelesen. Ein Student, der Ihnen gut mitteilt, wozu der - wie Sie sagen "Quatsch" - noch geeignet ist.
    Wenn Sie mit diesen "Teilen" mehr zu tun haben, als wir ahnen, dann sagen Sie uns bitte, was genau Sie daran so "nervt". Das würde mich doch interessieren.
    Ist es das kleine Display oder vielleicht die Haptik? Oder was sonst. Es ist doch nur ein verkleinerter PC.

    Antwort auf "An 3. und 4."

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  • Schlagworte Samsung | Akku | Netbook | Hybrid | Asien | Europa
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