Online-Studie: Fernsehen und Internet werden parallel geguckt
Die Deutschen gucken TV-Sendungen zunehmend auf mobilen Geräten. Deswegen wird die große Glotze aber nicht überflüssig, sie nutzen mehrere Geräte gleichzeitig.
Durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PC hat sich die Situation der Zuschauer vor dem Fernseher verändert. Zu diesem Schluss kommt die Onlinestudie von ARD und ZDF, in der Menschen zum Konsum von TV-Inhalten befragt wurden. Demnach ersetzen die neuen Geräte aber nicht das stationäre Fernsehgerät. Vielmehr werden Smartphone, Tablet oder Laptop als zweiter Bildschirm, "Second Screen", verwendet.
Dabei bewegen sich Tablet-Nutzer anders im Netz als Smartphone-Nutzer. Bei Smartphone-Nutzern steht die Kommunikation über soziale Netzwerke im Vordergrund. Tablet-Nutzer sehen sich eher Websites an oder rufen E-Mails ab. Rund 23 Prozent der Deutschen nutzen heute das Internet auf Smartphone oder Tablet.
Auch die Nachfrage nach mobil abgerufenen Fernsehsendungen ist gestiegen. Laut ZDF-Intendant Thomas Bellut haben Tablets und Smartphones vor allem für eine Zunahme bei der zeitversetzten Nutzung von Fernsehendungen gesorgt: 30 Prozent der Onlinenutzer schauen zumindest gelegentlich im Netz zeitversetzt fern, 23 Prozent schauen das Fernsehprogramm live.
Im Schnitt verbringt jeder Erwachsene in Deutschland pro Tag laut Studie 83 Minuten im Netz. Parallel zur Zunahme der Internetnutzung stieg in den letzten Jahren die Fernseh- und Radionutzung auf 242 Minuten beziehungsweise 191 Minuten pro Tag.










ist das Radio von heute.
Während früher beim Zeitunglesen das Radio lief, läuft heute die Glotze während des I-net-surfens.
Warum man sich auf ca. 50% des Fernsehens "= das werbungsdurchlöcherte Privat-TV" konzentrieren sollte, ist ohnehin nicht zu erklären, das gibt bestenfalls ein mediales Hintergrundrauschen zur "asozialen" Kommunikation via Netzwerk.
wurde schon lange nur noch sporadisch zum Fernsehen genutzt, als dann die Umstellung auf Digital kam, wurde er aus meinem Zimmer in den gemeinsam genutzten Wohnraum meiner WG gestellt, und dort wird er fuer Spielekonsolen genutzt, mehr nicht. Das TV- wie auch das Radioprogramm vieler Sender heutzutage, ist vom Niveau her dramatisch gesunken,da wird einem beim Hinhoeren oder sehen schon schlecht und fragt sich wie tief man in dieser Welt gesunken sein muß um das noch gut zu finden,so das es einem recht leicht faellt ganz darauf zu verzichten.
Lieber wird sich dann nen Film im Kino angeschaut oder aus der Veideothek ausgeliehen. So bekommt Fernsehen wieder einen sozialeren Zusammenhang (aehnlich wie zu meiner Omas Jugendzeiten, wo sich die Familie traf um gemeinsam eine Sendung zu schauen).wenn man den mit Freunden schaut. Treff mich regelmaeßig mit Freunden zu Bud Spence oder anderen Themenabenden, wo gemeinsam gekocht wird und dann einige Filme geschaut werden.
Wenn eh keiner hinschaut, könnte man im Fernsehen ja gleich eine Endlosschleife laufen lasen.
Computer erzeugte Zufallsbilder wären auch noch eine Möglichkeit, mit ständig wechselndem Radioprogramm als Hintergrundgeräusch.
Das würde doch überhaupt nicht auffalen, und wäre noch viel billiger.
Die GEZ-Steuer würde sich dann nicht mehr lohnen einzutreiben.
Was heißt nutzen, man läßt sich rund um die Uhr von allen Seiten berieseln. Nur ja keine Stille. In meiner Firma bin ich ein Exot, weil ich das Radio ausmache, wenn meine Schicht beginnt. Daß ich das Dauerbombardement mit Werbung, dummem Gequatsche und der ewig gleichen Musik nicht hören will, kommt den anderen geradezu unheimlich vor.
Wenn ich meine Ex-WG besuche, steht gleich im Korridor ein Computer, der rund um die Uhr Video runterlädt, TV-Sendungen mitschneidet, als Netzwerkspeicher dient, und denen, die in der Küche sitzen, zum Youtube-Abspielen. In den Zimmern stehen je mehrere Computer und ein Fernseher; mein Bekannter, der dort noch wohnt, hat zwei Computer unter dem Tisch und drei Bildschirme plus ein Netbook und ein Smartphone darauf. Neben Internet auf zwei Schirmen läuft dort stets Video auf dem Dritten (amerikanische Serien, eine nach der anderen).
Nur ja niemals zur Ruhe kommen.
"Vielmehr werden Smartphone, Tablet oder Laptop als zweiter Bildschirm, "Second Screen", verwendet." - In meinen Augen ist es doch eher der Fernseher, der als "Second Screen" zu bezeichnen ist. Für mich jedenfalls spielt nämlich der Fernseher die zweite Rolle. Selbst dann, wenn er länger läuft, als Lappy und Co. Aber gut, das mag jeder anders sehen.
Da würde mich aber mal interessieren, wer in dieser Studie befragt wurde. Ich für meinen Teil besitze gar keinen Fernseher mehr und schaue nur noch mit dem Laptop (US-Serien, Filme). In meinem Umfeld ein weit verbreitetes Phänomen. Ein wirkliches Interesse an das deutsche Fernsehprogramm existiert doch gar nicht mehr. Entweder lässt man sich berieseln oder man entscheidet sich komplett dagegen. Um der ARD/ZDF zu schmeicheln: Hin und wieder greife ich da auch auf die Mediathek zurück, um Tatort oder den einen oder anderen Deutschen Film zu sehen. Das sind dann die Filme, die sonst spät nachts laufen und kaum Einschaltquote haben ;)
Die wachsende Nutzung des Second Screen zeigt sich auch deutlich bei der Nutzung von Twitter durch Mitglieder des Bundestages beim "tatort". - http://bundestagsradar.ne...
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren