Social MediaSmartphones ersetzen die Katastrophen-Sirene

Das Netz informiert nicht nur schnell über Katastrophen. Dank Geokoordinaten warnen Smartphones ihre Besitzer, wenn ein Unwetter droht. Die besten Apps und Accounts. von 

Facebook-Seite des Nationalen Hurrkan-Zentrums der USA

Facebook-Seite des Nationalen Hurrkan-Zentrums der USA  |  © Screenshot ZEIT ONLINE

Naturereignisse wie Sandy zeigen, wie nützlich geolokalisierte Dienste sind. Das Netz ist im Zweifel zwar selbst vom Hurrikan betroffen , gleichzeitig bietet es aber auch schnelle und vor allem direkt an die Betroffenen gerichtete Hilfe.

Geht es um aktuelle Informationen, ist Twitter längst die beste Quelle. Sämtliche Regierungsbehörden, die sich mit dem Wetter und Katastrophen befassen, nutzen diesen Dienst, um zu informieren. Die amerikanische Katastrophenschutzbehörde Fema twittert genauso wie die Behörde für Ozeanographie NOAA , das Nationale Hurrikan-Zentrum , das Pioniercorps der US-Armee oder lokale Behörden wie der New Yorker Katastrophenschutz OEM . Auch die Nasa hat einen eigenen Hurrikan-Kanal mit Daten und Satellitenbildern.

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Außerdem gibt es staatliche Angebote wie ReadyDotGov . Das soll weniger aktuelle Informationen verbreiten, sondern vielmehr Tipps und allgemeine Warnungen. Was ist zu tun, um Haus und Familie auf den Sturm vorzubereiten, wo kann man sich informieren, was sollte man beachten – das Portal bietet praktische Hinweise bis hin zur Erinnerung, frische Batterien zu kaufen.

Interaktive Wetterkarte

Daneben berichten diverse Unternehmen und Medien über den Sturm. Beispielsweise der Wetterkanal, der mit Hurricane Central einen eigenen Twitterfeed für solche Fälle unterhält, oder der Wetterkanal des Senders CNN .

Seit mehreren Jahren bietet die Google-Stiftung einen Service namens Crisis Response , der versucht, bei Katastrophen Informationen so gut wie möglich zu sammeln und zu verteilen. Im Rahmen dieses Netzwerkes gibt es nun auch eine Sandy-Karte . Die sammelt Warnmeldungen und Berichte über den wahrscheinlichen Weg des Sturms und zeigt sie auf einer Google-Karte zusammen mit Prognosen über den Verlauf.

Die großen Zeitungen New York Times und Wall Street Journal haben wegen Sandy ihre Paywalls ausgeschaltet. Dadurch gibt es keine Beschränkung mehr, jeder kann alle Texte lesen, nicht nur die über den Sturm. Die New York Times hatte das auch schon bei dem Sturm Irene getan.

Den wohl größten Nutzen bieten aber Apps. Denn mit ihnen erhält der Nutzer die Informationen, die ihn im Zweifel wirklich betreffen.

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

  2. gerade der andere Artikel listet auf, was die Menschen in den möglicherweise betroffenen Gebieten sich vorsorglich anschaffen und bereit halten sollten - darunter: ein analoges Telefon.
    Der Weg, um wirklich effinzient sich zu informieren können und/ oder helfen zu können, kann nur zweigleisig sein.
    Nur auf technischen, stromabhängigen Fortschritt zu setzen, kann im Zweifelsfall die schlechtere Handlungsstrategie sein. Um handlungsfähig zu bleiben, braucht es immer mehrere Strategien.

    2 Leserempfehlungen
  3. Möglicherweise sind ja technische "Erungenschaften" wie Iphones und dergleichen durch deren energieaufwändige Herstellung und der Ideologie, die hinter ihnen steht nicht ganz unbedteiligt an solchen Katastrophen. (was nicht abschließend belegt ist, aber diesen Treppenwitz wollte ich keinem vorenthalten ;)

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    • 15thMD
    • 29. Oktober 2012 22:28 Uhr

    Ich denke, dass die Gefährte aller Art, mit denen ganz NY vor dem HUrricane flüchtet, etwas stärker beteiligt sind....

    • gemaro
    • 29. Oktober 2012 22:21 Uhr

    Im Katastrophenfall ist schnelle Reaktion wichtig, aber wer schaut schon permanent auf sein Smartphone? Speziell zu den üblichen Schlafzeiten, sind Sirenen sicherlich die bessere Alternative.

    3 Leserempfehlungen
    • 15thMD
    • 29. Oktober 2012 22:28 Uhr
    5. Naja.

    Ich denke, dass die Gefährte aller Art, mit denen ganz NY vor dem HUrricane flüchtet, etwas stärker beteiligt sind....

    Antwort auf "treppenwitz"
  4. das diese phones das erste sind was bei einer katastrophe nicht mehr funktionieren wird???

    2 Leserempfehlungen
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    • reineke
    • 29. Oktober 2012 23:42 Uhr

    und die Katastrophe ist da
    nur weiß dann keiner woher sie kommt

    • reineke
    • 29. Oktober 2012 23:42 Uhr

    und die Katastrophe ist da
    nur weiß dann keiner woher sie kommt

    Antwort auf "einmal daran gedacht"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    das hat man an an Silvester immer wieder und bei Katastrophen passiert es auch. Ich würde weiterhin auf Sirenen bauen & die Smartphones & Computer als sehr nette Ergänzug betrachten. (Auch Server und DSL/Kabel Anschlüsse fallen wegen Überlastung oder technischer Probleme immer wieder mal aus...)

  5. das hat man an an Silvester immer wieder und bei Katastrophen passiert es auch. Ich würde weiterhin auf Sirenen bauen & die Smartphones & Computer als sehr nette Ergänzug betrachten. (Auch Server und DSL/Kabel Anschlüsse fallen wegen Überlastung oder technischer Probleme immer wieder mal aus...)

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "ein Hackerangriff "

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