BetriebssystemUbuntu kommt auf das Smartphone

Canonical hat eine Smartphone-Version des Linux-Systems Ubuntu entwickelt. Das Bedienungskonzept ist etwas gewöhnungsbedürftig, bietet aber viele praktische Abkürzungen. von Jens Ihlenfeld

Ubuntu Phone

Canonical will Ubuntu Phone auf der Messe CES in Las Vegas zeigen.  |  © Canonical

Ein Interface für Desktop und Smartphone, so beschreibt Canonical-Gründer Mark Shuttleworth die Idee hinter dem Betriebssystem Ubuntu Phone.

Der bei anderen Smartphones übliche Lock-Screen wird durch einen "Welcome-Screen" ersetzt, der bereits persönliche Informationen zeigt. Ubuntu lässt sich darauf direkt bedienen. Dafür hat sich Canonical ein neues Interface ausgedacht, bei dem von allen Seiten bestimmte Funktionen hereingewischt werden können.

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Mit einem Wisch von links erscheinen die wichtigsten Apps. Ganz unten in der Liste gibt es einen Button, der zum Homescreen führt. Dieser zeigt Ubuntu dann die zuletzt genutzten Apps und Menschen, mit denen kürzlich kommuniziert wurde. Darüber hinaus kann der Homescreen mit Informationen aus beliebigen Quellen gefüllt werden.

Von oben kann jederzeit eine Suchbox hereingewischt werden, die zugleich auf dem Telefon und im Netz sucht. Ubuntu entscheidet, wo am besten gesucht werden sollte. Auch Filme, Bücher und andere Dinge erscheinen in der Suche und können direkt gekauft werden.

Durch seitliches Wischen auf dem Telefon kann durch die wichtigsten Informationen geblättert werden, darunter Musik, Kontakte, Videos und Apps. Auf der Apps-Seite zeigt Ubuntu neben installierten Apps auch solche an, die zum Download bereitstehen. Mit einem Wischen von links ins Bild bis zum rechten Rand kann das Apps-Menü direkt aufgerufen werden.

Native Apps und Web-Apps

Bei Apps setzt Ubuntu sowohl auf native Apps als auch auf Web-Apps. Web-Apps sollen dabei ähnliche Ressourcen nutzen können wie die nativen, beispielsweise, um Benachrichtigungen anzuzeigen. Dabei setzt Canonical auf das gleiche Framework, mit dem auch Web-Apps für die Desktopversion von Ubuntu entwickelt werden können.

Da die mit HTML5 erstellten Web-Apps aber dennoch in ihren Möglichkeiten beschränkt sind, unterstützt Ubuntu auch native Apps. Dies ist auch vorgesehen für Spiele, die OpenGL ES und GLES nutzen können. Dazu bietet Canonical ab sofort ein Entwicklerkit an. Apps können in QML beschrieben, kleine UI-Funktionen in Javascript und die Logik in C oder C++ entwickelt werden. Einige Spielehersteller, darunter EA und Valve, sollen bereits ihre Unterstützung für die Plattform zugesagt haben.

Ein Wisch von rechts ins Bild erlaubt es, zur direkt zuvor genutzten App zurückzukehren.

Leserkommentare
    • Maczin
    • 03. Januar 2013 13:02 Uhr
    9. Buggy

    Hauptsache nicht buggy. Sicher lieber Ubuntu als Win8.

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  1. Neusten Nachrichten aus der Linux-Welt auf Zeit-Online. Ich fass es nicht, ein riesen Lob dafür. Ubuntu nun auch auf dem Smartphone - da wird mir die Kaufentscheidung erheblich leichter fallen, die Tage meines uralt Nokia-Handys sind nun wohl bald gezählt.
    Was ich im Text nicht ganz verstanden habe, ob man diese Version auf jedem x-beliebigen Smartphone installieren kann, welches die Mindestanforderungen erfüllt, oder ob es auch spezielle Hardware gibt.

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    • emmapi
    • 03. Januar 2013 14:34 Uhr

    Also ich fand den Übergang nicht so schwierig. Aber das mag auch daran gelegen haben, das ich mir bei Youtoube so ein 3-Minuten Video ala "Was ist neu an Win8" angeguckt habe. Aber das war es auch schon. Dann nochmal zwei Stunden eingewöhnung und fertig.
    Ich finde, das MS einen relativ wichtigen Schritt gegangen ist. Es geht nämlich nicht nur um das Design an sich, sondern darum eine einheitliche und arbeitsfähige Benutzeroberfläche für Phone, Desktop, Tablet zu schaffen. Mir gefällts so ganz gut.
    Das System ist schneller als vorher. Nicht nur, weil das BS ohnehin schneller ist, sondern auch, weil es tatsächlich einfacher zu bedienen ist.

  2. ich habe Ubuntu-Studio mit KX Studio. Auf dem Computer, dem laptop mit 8GB memory und dem Netbook (4GB). Manche Carten fuer Sound (Rme) sind nicht ganz billig, mein Edirol (cakewalk) UA-101 laeuft super, ich hab die long term version, da stuerzt nix ab die ist rock solid. Seid es den Harrison Mixbus (kostet) gibt fuer Ardour 3 und auch Corel Aftershot pro (kostet auch) Foto, habe ich neben win 7 (auf einer extra kleineren Platte) den Apfel ganz aufgegeben. Meine Video Karte ist besser, 2.5 Hybrid disk sind leistbar, schnell und leise. 16 GB memory koste nicht die Welt und 2 Netzteile ohne Luefter sind auch keine rockettechnik. Auch als Frau ist das locker machbar. Es gibt, wenige, aber es gibt richtige Tonstudios die sind auf Debian-Ubuntu. Fuer die Updates kann man einstellen, security etc, grosser Update bei mir nur auf die naechste longterm version. Es gibt nicht nur US Foren, da gibt es fast auf alles eine Antwort. Fuer Sound ist es richtig gut. Fuer Foto nun auch. Film fuers www oder DVD geht auch gut, groesseres kino nun noch nicht so arg.Flash und Acrobat geht auch auf 64 bit (mit einigen 386) Datein aus der richtigen Quelle problemlos mit gdebi. Codecs von Medibuntu, so what. Ich habe nur Logitech Rollkugel Maeuse mit Handauflage. Ich investire lieber in eine lumix GH3 und Microfone als in ein Betriebsytem, Textverarbeitung-Tabellenkalkulation das ist sehr gut bei Linux eh dabei. Rechnungen muss ich schreiben koennen und ein Bissel Buchhaltung auch. Try it

    2 Leserempfehlungen
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    • strlcp
    • 03. Januar 2013 14:55 Uhr

    doch, es gitb kein Debian-Ubuntu!

    • malox
    • 04. Januar 2013 12:35 Uhr

    ...und was hat das alles mit dem Artikel zu tun?

    Im übrigen bringen solche Meldungen, die meist nur die eigene Person und ihre Fähigkeiten in den Vordergrund rücken sollen, auch mit "Try it" keine Leute dazu, das wirklich auszutesten.
    ----

    Manchmal frage ich mich, ob es von seiten einiger Linux-Benutzer *wirklich* gewollt ist, dass möglichst viele Leute auf Linux umsteigen.
    Ubuntu fährt hier sicher eine "Umwechsel-Strategie" und zielt ganz bewusst auf Windows-Umsteiger.

    Dagegen gibt es auch viele, die dadurch ihren Status ("Auskenner", der für andere kryptisch redet) in Gefahr sehen und auf die "dummen" Windows-User gerne in ihrer Mitte verzichten möchten.

    Das geht aber nur, wenn man sich dazu "herabläßt" - genau das tut Ubuntu. Und nicht jedem gefällt das...

    • strlcp
    • 03. Januar 2013 14:55 Uhr

    doch, es gitb kein Debian-Ubuntu!

    Antwort auf "linux girl"
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    Ubuntu ist ein Debian Kind (Debian unstable). Vieles brauch ich da von den repos oder getdeb web. Fuer manche Soundprojecte hab ich einen 386 pae (extended) memory Kern, der ist schneller, das Gute ist, das ist alles im Netz nahezu liebevoll beschrieben. Musik, Foto Film ist mein leben, Fashion auch, habe medizin studiert (coroner) und war dann bei Intel, Echtzeit (never Windows). Mein netbook auch dual kern AMD ist zum testen. RME digidesign Hammerfall und nun Madi laueft, mehr als 24 bit brauch ich nicht. Wenn die Kiste nicht fuers Spielen ist ist es ok. Ich mach das seit 2001....guck mal da http://linux-audio.com/

  3. Ubuntu ist ein Debian Kind (Debian unstable). Vieles brauch ich da von den repos oder getdeb web. Fuer manche Soundprojecte hab ich einen 386 pae (extended) memory Kern, der ist schneller, das Gute ist, das ist alles im Netz nahezu liebevoll beschrieben. Musik, Foto Film ist mein leben, Fashion auch, habe medizin studiert (coroner) und war dann bei Intel, Echtzeit (never Windows). Mein netbook auch dual kern AMD ist zum testen. RME digidesign Hammerfall und nun Madi laueft, mehr als 24 bit brauch ich nicht. Wenn die Kiste nicht fuers Spielen ist ist es ok. Ich mach das seit 2001....guck mal da http://linux-audio.com/

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    wäre rock rock solid :)

  4. 15. oh gosh

    sowas wie hier beschrieben, gut das ist nicht das was jede/jeder braucht, geht aber auf einem Apfel oder Win nicht, weil diese Systeme sind nicht offen. Aber da faengt es an wenn man Echtzeit braucht, das Limit ist nur die Hardware. Das hier ist ein, nun lesbares Beispiel. Auf meinen dreien sage ich beim Starten welch Kern nun orgeln soll. Das ist nirgends sonst machbar. Klar habe ich meine 64 Spuren mit meine Stueck Mischpult, wuehle ich auf der Maschine dann nicht im Netz.
    http://wiki.linuxaudio.or...

    Ich bekomme meine Sounddateien von 2001 ans laufen, meine Texte und Tabellen, Grafiken Bilder auch.

  5. 16. Gentoo

    wäre rock rock solid :)

    Antwort auf "es geht schon"

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