ZTEStromsparendes Smartphone für Einsteiger
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Kamera überzeugt nicht ganz

Die auf der Rückseite angebrachte Kamera hat acht Megapixel, Autofokus und ein LED-Fotolicht. Die aufgenommenen Fotos haben bei Kunstlicht einen leichten Blaustich, bei Tageslichtaufnahmen einen Rotstich. Bei den Kunstlichtaufnahmen zeigen die Bilder durchweg deutliche Artefakte, bei den Tageslichtaufnahmen sind diese hauptsächlich in schattigen oder dunkleren Bereichen sichtbar. Der Kontrast der Aufnahmen ist generell etwas niedrig, die Bilder sind etwas weniger scharf als etwa beim Samsung Galaxy S3. Details werden dennoch gut dargestellt.

Für gelegentliche Schnappschüsse reicht die Kamera des Grand X In also allemal aus. Angesichts des niedrigen Preises des Smartphones muss sie mit der Fotoqualität eines iPhones oder Galaxy S3 auch nicht mithalten können.

Das Grand X In wird mit Android 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert. ZTE hat das Android-System kaum sichtbar verändert. Der Homescreen und die App-Übersicht sehen aus wie beim originalen Android 4.0, lediglich dem Benachrichtigungsmenü wurde eine zusätzliche Schnelleinstellungsleiste spendiert. Hier kann der Nutzer Funktionen wie WLAN, Bluetooth, GPS oder den Flugmodus direkt an- und ausschalten.

Selbst grafikintensive Spiele laufen flüssig

Der Hersteller hat einige Apps vorinstalliert, unter anderem einen Akkumanager, ein Systemupdate-Programm, einen Task-Manager und einen Dateimanager. Eine App, mit der Office-Dokumente auf dem Smartphone betrachtet werden können, ist ebenfalls installiert. Mit einer zusätzlichen Backup-App können Nutzer Daten wie Kontakte, SMS und die Systemeinstellungen sowie die installierten Apps sichern.

Die Tastatur ist eine Touchpal genannte Eigenentwicklung von ZTE. Die gewohnte Android-Tastatur kann weiterhin in den Einstellungen ausgewählt werden. Die Touchpal-Tastatur kann wie eine normale Tastatur verwendet werden, ermöglicht aber auch Swype-Eingaben. Diese Funktion nennt ZTE Touchpal Curve. Der Curve-Modus funktioniert gut, die meisten Wörter werden problemlos erkannt. Jedoch fällt bei der Texterkennung generell auf, dass einige einfache Begriffe wie Personalpronomen nicht im deutschen Wörterbuch vorhanden sind. Diese muss der Nutzer selbst abspeichern.

Das Grand X In reagiert zügig auf Eingaben und läuft flüssig in den Menüs. Wir konnten in den meisten Anwendungen keine nennenswerten Aussetzer feststellen, auch mit mehreren offenen Anwendungen kommt der Single-Core-Prozessor gut zurecht. Auch mit grafikintensiven Spielen hat das Grand X In keine Probleme: Der First-Person-Shooter Nova 3 zum Beispiel läuft sehr flüssig und ohne Aussetzer.

Internetseiten werden im Browser weitgehend ruckelfrei angezeigt. Die Seiten können ohne besonders auffällige Hakler gescrollt werden, andere Geräte mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich zeigen hier stärkere Aussetzer. Ein Unterschied zu Smartphones und Tablets mit Android 4.1 alias Jelly Bean ist dennoch erkennbar.

Fazit

Mit dem Grand X In liefert ZTE ein Smartphone, das aufgrund des stromsparenden Prozessors, des guten Displays und der sauberen Verarbeitung nicht nur für Einsteiger interessant ist. Auch für fortgeschrittene Nutzer, die ihr Mobiltelefon nicht jeden Tag aufladen wollen oder können und trotzdem nicht auf die Funktionen eines Smartphones verzichten möchten, ist das Gerät reizvoll. Im alltäglichen Einsatz hält der Akku bei gleicher Anwendungsweise länger als bei anderen Smartphones durch.

Für den niedrigen Preis des Grand X In musste ZTE an einigen Stellen Kompromisse eingehen. So kann die Kamera nicht vollständig überzeugen, auch die Speicherausstattung ist alles andere als üppig. Trotz dieser Einschränkungen ist das Grand X In eine Kaufüberlegung wert.

Eine längere Version dieses Artikels ist bei golem.de erschienen.

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Leserkommentare
  1. ... die ARM- Prozessoren sind bei Smartphones erst im kommen

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • traude
    • 14. Februar 2013 23:56 Uhr

    Hö?
    Prozessoren auf ARM Basis sind doch in fast allen Smartphones verbaut.

    • traude
    • 14. Februar 2013 23:56 Uhr

    Hö?
    Prozessoren auf ARM Basis sind doch in fast allen Smartphones verbaut.

    Antwort auf "abwarten, denn ..."

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