Drei sehr gute Displays
© Fabian Mohr / ZEIT ONLINE

Das Sony Xperia Z ist wasserdicht.
Die Oberfläche des Sony Xperia Z ist vergleichsweise schlicht. Auch hier sind praktisch keine Verzögerungen beim Start von Apps oder beim Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen festzustellen. Warum Sony den Schnellstartmodus der Kamera so anpreist, wird nicht recht ersichtlich. Die Kamera des HTC One ist jedenfalls genauso schnell bereit.
Gewöhnungsbedürftig, aber durchaus gelungen ist die Oberfläche des Blackberry Z10. Es gibt keinen "Home"-Button, alles wird über eine Reihe von Wischgesten angesteuert: Wer mit einem Finger vom unteren Rand des Displays nach oben wischt, legt die gerade aktive App ab und bekommt die vier zuletzt benutzten Apps zur Auswahl, die alle im Hintergrund weitergelaufen sind, um Multitasking zu ermöglichen. Wer vom oberen Rand nach unten wischt, öffnet die Einstellungen der jeweils geöffneten App oder Ebene. Ein Wisch vom rechten Rand zur Mitte öffnet die Benachrichtigungszentrale Blackberry Hub, in der alle Mails, SMS und sonstigen Mitteilungen zusammenlaufen. Dabei ist es möglich, diesen Bereich nur zur Hälfte aufzuziehen, um zu schauen, ob eine wichtige Nachricht eingegangen ist. Das alles funktioniert nach etwas Eingewöhnungszeit gut und wirkt recht intuitiv. Blackberry hat sich ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, Gratulation.
Eine bekannte Stärke von Blackberry sind die Sicherheitsextras, die vor allem für Business-Anwender interessant sein dürften: Der private und der Arbeitsbereich lassen sich komplett voneinander trennen, samt unterschiedlicher Berechtigungen für Apps. Alle Daten auf dem Z10 können verschlüsselt werden. Für datenschutzbewusste Benutzer ein Pluspunkt, aber das Thema Smartphone-Sicherheit spielt bei den meisten Konsumenten noch keine größere Rolle.
Die Bildschirme
Alle drei Displays sind besonders bei maximaler Helligkeit scharf und kontrastreich. Hinter den Marktführern, den Geräten von Apple und Samsung, müssen sie sich nicht verstecken.
Die Größe der Bildschirme von HTC und Sony ist angenehm, wobei das HTC-Display bei Texten und auch bei Spielen wie zum Beispiel Asphalt 7 einen noch etwas besseren Eindruck macht als das Display des Xperia Z. Das liegt an den satteren Farben und dem noch etwas stärkeren Kontrast. Bei Videos ist die Qualität der drei Smartphones vergleichbar hoch.
Der Sound
Hier merkt man, dass Blackberry keinen großen Wert auf Spaßfunktionen legt. Die Ohrhörer sind deutlich schlechter als die, die Sony und HTC ihren Smartphones beilegen.
Und auch beim Vergleich des Sounds schneidet das Z10 schlechter ab. Das Xperia Z und das HTC One klingen deutlich kräftiger, Details sind besser zu hören. HTC betrachtet diesen Bereich als eine seiner Stärken – in diesem Fall zu Recht. Das HTC One klingt über Kopfhörer satter als seine Konkurrenten – und für ein Smartphone wirklich erstaunlich gut, wenn man Musik über die Lautsprecher hört. Man kann es als Küchenradio benutzen.
Die Apps
Ein Vergleich zwischen den beiden Android-Geräten erübrigt sich. Zu erwähnen sind aber die Lücken im Angebot von Blackberry. Nicht nur populäre Apps wie Skype oder Google Maps fehlen, sondern auch lokale Dienste etwa von Nahverkehrsbetreibern – ein durchaus schwerwiegender Nachteil für jemanden, der in einer größeren Stadt lebt und sein Smartphone zu schätzungsweise 20 Prozente dazu nutzt, herauszufinden, wie er von A nach B kommt.
Die Kameras
Die Kamera ist längst ein wichtiges Argument für oder gegen ein Smartphone. Deshalb überbieten sich die Hersteller mit Pixelzahlen, Bildbearbeitungsfunktionen und anderen Gimmicks. Sony, HTC und Blackberry sind da keine Ausnahme.
Das Xperia Z protzt mit 13 Megapixeln. HTC setzt auf weniger, aber dafür größere Pixel, die mehr Licht aufnehmen können, und nennt sie selbstbewusst "Ultrapixel". Außerdem bastelt das HTC One aus den Bildern eines Nutzers selbständig kleine Collagen, inklusive Bildübergängen und frei wählbarer Hintergrundmusik. Wer gerne kleine Geschichten in Bildern erzählt, kann mit dieser "HTC Zoe" genannten Funktion tun – mehr als das Markieren des Startfotos und der Auswählen der Musik ist nicht nötig.







Ok ok, Microsoft ist etwas in der Versenkung verschwunden... aber sooo schlecht ist das Windows Phone 8 auch nicht, dass es so schmählich ignoriert werden sollte. Das Nokia Lumia 920 ist durchaus konkurrenzfähig, und die neusten Berichte von der GDC bescheinigen Microsoft durchaus ein gewisses Potenzial, die Plattform elegant am Markt zu positionieren.
Warten wir mal das Ende des Jahres ab, die Karten könnten durchaus neu gemischt werden...
kam schon im letzten Jahr raus und hat genügend Resonanz in der Presse erhalten, alle drei vorgestellten Telefone sind aber erst vor kurzem erschienen, weshalb es durchaus Sinn macht sich auf sie zu beschränken.
Es stimmt aber, die Überschrift ist ein wenig irreführend, es sollte darauf hingewiesen werden dass es sich um Marktneuheiten handelt. Und warum eigentlich immer das iPhone als Referenz nehmen? Es gibt mittlerweile wesentlich besseres auf dem Markt....
kam schon im letzten Jahr raus und hat genügend Resonanz in der Presse erhalten, alle drei vorgestellten Telefone sind aber erst vor kurzem erschienen, weshalb es durchaus Sinn macht sich auf sie zu beschränken.
Es stimmt aber, die Überschrift ist ein wenig irreführend, es sollte darauf hingewiesen werden dass es sich um Marktneuheiten handelt. Und warum eigentlich immer das iPhone als Referenz nehmen? Es gibt mittlerweile wesentlich besseres auf dem Markt....
Ich muss "Cominch" Recht geben. Bei so einem reduzierten Blick auf den "Nicht iPhone Markt" kann man den Vergleich kaum ernst nehmen. Das Lumia 920 und das HTC 8X sind ausgezeichnete "nicht iPhones" und WP8 hat auch ein pfiffiges Bedienkonzept, das sich deutlich von der grauen Masse der "Icon auf Homescreen" Langeweile abhebt. Beim nächsten mal also bitte den ganzen Markt mitnehmen, bei drei Smartphones im Vergleich wäre ein Androide, ein BB und ein WP8 Phone doch ein tolles Trio gewesen.
Leider fand das Windows Phone Nokia Lumia 920 hier nicht einmal Erwähnung. Das ist nicht fair. Ich bin von ihm begeistert, und das nicht etwa, weil ich keine Vergleichsmöglichkeiten hätte. Andere Tests bescheinigen dem Lumia 920 durchaus eine hohe Konkurrenzfähigkeit.
Wir haben uns in diesem Vergleich auf drei Modelle beschränkt, die ganz neu auf dem Markt sind. Das Lumia 920 haben wir bereits im September vorgestellt: http://www.zeit.de/digita....
Wir haben uns in diesem Vergleich auf drei Modelle beschränkt, die ganz neu auf dem Markt sind. Das Lumia 920 haben wir bereits im September vorgestellt: http://www.zeit.de/digita....
Wir haben uns in diesem Vergleich auf drei Modelle beschränkt, die ganz neu auf dem Markt sind. Das Lumia 920 haben wir bereits im September vorgestellt: http://www.zeit.de/digita....
im ersten Absatz auch stehen müssen, oder?
SO bleibt der Einwand der Leser und Kommentierenden durchaus nachvollziehbar, da Titel allgemein verfasst.
Mit freundlichen Grüßen
29C3
im ersten Absatz auch stehen müssen, oder?
SO bleibt der Einwand der Leser und Kommentierenden durchaus nachvollziehbar, da Titel allgemein verfasst.
Mit freundlichen Grüßen
29C3
Das Google Nexus 4 wäre wohl auch noch interessant gewesen. Vor allem wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis mitberücksichtigt wird.
Da gebe ich Ihnen Recht. Zumal die Nexus-Reihe die einzigen Telefone bietet die auch ohne custom ROM ein schrottfreies und optisch ansprechendes Android repräsentieren.
Da gebe ich Ihnen Recht. Zumal die Nexus-Reihe die einzigen Telefone bietet die auch ohne custom ROM ein schrottfreies und optisch ansprechendes Android repräsentieren.
im ersten Absatz auch stehen müssen, oder?
SO bleibt der Einwand der Leser und Kommentierenden durchaus nachvollziehbar, da Titel allgemein verfasst.
Mit freundlichen Grüßen
29C3
...ist ebenfalls ein klasse Smartphone. Mit leichten Abstrichen bei der hauseigenen Software gegenüber Samsung (am besten kann das aber immnoch Google. Daher sind die Nexus Geräte hier einfach Top) ist das Modell auf einer Augenhöhe mit den hier aufgezählten.
Auf dem ersten Blick hat es mir der Artikel angetan: Zum Glück kümmert sich ein Beitrag ausnahmsweise mal nicht um die Geräte mit dem Apfel!
Nur stellt sich mir aber die Frage, ob dieses hier nicht sogar angebracht wäre. Denn durch die Reduzierung des Smartphone-Vergleichs auf Nicht-Apple-Produkte wird Apple erneut und ZEIT-mäßig eine besondere Rolle zugeschrieben, die es von einer neutralen Zeitung eigentlich nicht bekommen sollte.
Das iPhone 5 ist ein Smartphone wie jedes andere und anstatt es vor einer harten Gegenüberstellung zu bewahren, damit es ja nicht seinen göttlichen Glanz verliert, hätte man jedes Betriebssystem (auch Windows 8, da gebe ich meinen Vorrednern völlig Recht) ummantelt vom Flagschiff der entsprechenden Hersteller in einem neutralen Vergleich gegeneinander antreten lassen sollen.
So jedoch wird dem ZEIT-Leser die von mir so oft kritisierte und fachlich unbegründbare Trennung zwischen iPhone und Smartphone weiterhin suggeriert...
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