Facebook Home: Facebook will zur Heimat werden
Facebook baut kein eigenes Handy, es kapert nun Androidgeräte. Wie ein Symbiont legt sich die Software Home über alles und macht aus dem Gerät einen Facebook-Fernseher.
© Justin Sullivan/Getty Images

Mark Zuckerberg bei der Vorstellung von "Home"
Wer Facebook zum Mittelpunkt seines Lebens machen möchte, der kann das nun – solange er ein Android-Smartphone besitzt. Facebook hat am Donnerstag seine neue mobile Software namens Home vorgestellt, die aus Smartphones eine Art Facebook-Fernseher macht.
Das Leben der Menschen bestehe daraus, sich mit anderen zu verbinden und Dinge mit ihnen zu teilen, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Produktshow. Bislang aber seien die wichtigsten Geräte dazu, Mobiltelefone, um Apps herum gebaut und unsere Beziehung zu Computern sei von Aufgaben geprägt gewesen. Dementsprechend zeige die Benutzeroberfläche einen Schreibtisch mit Ordnern und Apps. "Aber diese Geräte haben inzwischen einen ganz anderen Platz in unserem Leben, sie verbinden uns mit anderen Menschen." Nicht "mobile first" sei daher die neue Strategie von Facebook, sondern "people first", Menschen zuerst. Schließlich sei es doch widersinnig, immer erst auf irgendeine App klicken zu müssen, wenn man wissen wolle, was die eigenen Freunde schreiben oder tun.
Bei Home ist der Name Programm. Ist die kostenlose Software installiert, zeigt der Homescreen der Geräte keine Apps und Werkzeuge mehr, er zeigt nur noch einen ständigen Strom von Facebook-Botschaften. Die sind dann bereits auf dem sogenannten Lockscreen zu sehen, also bevor das Gerät entsperrt wurde und der eigentliche Schreibtisch erscheint. Und sie können bedient werden; ein Doppelklick auf das Bild erzeugt sofort einen Like. Auch Kommentare sind in dieser Ebene bereits möglich.
Apps müssen sich unterordnen
Die Daten dafür werden im Hintergrund ständig aus dem Facebook-Newsfeed des Nutzers geladen. Wer keine Flatrate hat, sollte sich das Programm also besser nicht installieren.
Alle anderen Fähigkeiten des Gerätes ordnen sich den Bildern und Texten dieses Newsfeeds unter, die dann die gesamte Fläche des Schirms einnehmen. Damit steht eigentlich Facebook an erster Stelle, nicht die Menschen, aber das sagte Zuckerberg nicht.
Es ist sowieso offensichtlich. Facebook hat lange auf seine Website gesetzt, um Geld zu verdienen. Inzwischen aber verwenden mehr als die Hälfte aller Nutzer ein Mobiltelefon, um den Dienst zu nutzen. Zuckerberg hat daher die Entwicklung einer mobilen Seite zur Priorität erklärt. Denn nur wenn das Unternehmen auch mobil Geld verdient, kann es überleben. Home ist das Ergebnis.
Konkurrenz zu Google
Es ist kein neues Betriebssystem, aber es legt sich wie ein Tuch über alles andere. Die App-Oberfläche kann noch immer aufgerufen werden, sie ist nicht weg: Bei Home gibt es einen Knopf in Form des Profilbildes des Nutzers am unteren Rand des Schirms. Wer den berührt, der sieht ein Menü und kann darüber zu seinen Apps wechseln. Die werden damit zu einem Untermenü degradiert, die einstige App Facebook überlagert sie. Das Blau ist überall.

Damit baut die Firma kein eigenes Handy, was lange vermutet wurde. Sie wandelt vielmehr Androidgeräte in Facebookhandys um. Das ist viel erfolgversprechender, als selbst Hardware zu verkaufen. Wobei der Hersteller HTC zeitgleich ein Gerät auf den Markt bringt, bei dem Home bereits installiert ist. Das HTC First gibt es in den USA beim Mobilfunkanbieter AT&T für 100 Dollar.
Möglich ist die tiefe Integration von Home dank der offenen Plattform Android. Besitzer Google wird es nicht gerne sehen, immerhin haben beide Firmen das gleiche Geschäftsmodell, wenn es um mobile Verbreitung geht: Nutzerdaten und Werbung.
Wie ein Symbiont setzt sich Facebook mit Home tief in Android fest und wird sicher viele Nutzer finden. Noch ist das Programm nur auf wenige Geräte beschränkt. Ab dem 12. April können es lediglich Besitzer eines HTC One X, eines HTC One X+, Samsung Galaxy S III und Galaxy Note II verwenden. Auch das neue HTC One und das Galaxy S4 können mit Home arbeiten, wenn sie auf den Markt kommen. Alle anderen Geräte werden noch nicht unterstützt, auch für Tablets kommt Home erst in einigen Monaten. Aber es wird sicher nicht lange dauern, bis viele Androidgeräte damit laufen. Monatlich will Facebook Updates herausbringen.







Wen die ständigen Mitteilungen von Facebook, z.B. E-Mail zu Ereignissen, nerven, der kann sie unter Einstellungen/Kontoeinstellungen/Benachrichtungen sehr gezielt deaktivieren.
Ich dachte schon, es posten hier nur Leute, die bashen, aber keinen Plan von FB haben.
Leute, ein Post wie: "ich bin zwar nicht bei FB angemeldet, aber ..." ist mindestens so sinnfrei wie "ich sitz aufm Klo"-Kommentare in FB selber.
Bevor hier welche Weltuntergangsszenarien skizzieren und Internierungszentren für FB-Wahnsinn bei Jugendlichen heraufbeschwören: Klar gibt es bei jedem Hype Leute, die es übertreiben, klar wird es immer wieder Jugendliche geben, deren Leben so sinnlos ist, dass sie es mit weiterem sinnlosen Zeugs anfüllen, aber bitte haltet doch einfach mal die Klappe, wenn ihr garnicht wisst, was da ausgetauscht wird.
FB wird von jugendlichen Nutzern sehr wohl als Kommunikationsplattform für das reale Leben verwendet. Wen die sinnfreien Komentare dabei stören, der möge einfach mal einer RealLife Unterhaltung derselben Nutzer zuhören.
Ältere Nutzer nutzen Facebook gerne, um den Kontakt zu im Deutschen besser als Bekannte benannten Personen zu halten, die räumlich getrennt sind. Ich selbst lese gerne mal abundzu eine Meldung, was meine ehemalige Schulkamaradin in der Türkei zB treibt.
Ohne Dienste wie Facebook würde man diese Menschen leicht aus den Augen verlieren, was kein Untergang wäre, aber schade.
Unter diesem Dumpfbacken-Bashing geht die eigentliche Kritik unter: Facebook orientiert sich frühestens in zweiter Linie an seinen Nutzern und informiert über Entwicklungen am liebsten erst bei der Einführung.
Und es geht nicht transparent mit den Daten um.
Ich dachte schon, es posten hier nur Leute, die bashen, aber keinen Plan von FB haben.
Leute, ein Post wie: "ich bin zwar nicht bei FB angemeldet, aber ..." ist mindestens so sinnfrei wie "ich sitz aufm Klo"-Kommentare in FB selber.
Bevor hier welche Weltuntergangsszenarien skizzieren und Internierungszentren für FB-Wahnsinn bei Jugendlichen heraufbeschwören: Klar gibt es bei jedem Hype Leute, die es übertreiben, klar wird es immer wieder Jugendliche geben, deren Leben so sinnlos ist, dass sie es mit weiterem sinnlosen Zeugs anfüllen, aber bitte haltet doch einfach mal die Klappe, wenn ihr garnicht wisst, was da ausgetauscht wird.
FB wird von jugendlichen Nutzern sehr wohl als Kommunikationsplattform für das reale Leben verwendet. Wen die sinnfreien Komentare dabei stören, der möge einfach mal einer RealLife Unterhaltung derselben Nutzer zuhören.
Ältere Nutzer nutzen Facebook gerne, um den Kontakt zu im Deutschen besser als Bekannte benannten Personen zu halten, die räumlich getrennt sind. Ich selbst lese gerne mal abundzu eine Meldung, was meine ehemalige Schulkamaradin in der Türkei zB treibt.
Ohne Dienste wie Facebook würde man diese Menschen leicht aus den Augen verlieren, was kein Untergang wäre, aber schade.
Unter diesem Dumpfbacken-Bashing geht die eigentliche Kritik unter: Facebook orientiert sich frühestens in zweiter Linie an seinen Nutzern und informiert über Entwicklungen am liebsten erst bei der Einführung.
Und es geht nicht transparent mit den Daten um.
... ist für mich absolut unverständlich, wie immer mehr solide Zeitschriften und Publikationen diesen dämlichen "Facebook-button" (gefällt mir) eingeführt haben und für sich in Anspruch nehmen.
Konsequent wäre doch aus meiner Sicht, wenn man diese Verbindungen erst garnicht einrichtet oder dann spätestens, wenn einem klar wird, was man da angerichtet hat, diese Verbindung wieder entfernt.
...außer Werbetreibenden, Einsamen - und natürlich Zuckerberg?
...stören mich persönlich zwei Dinge immernoch sehr.
@6 und @35
Zum einen wird von vielen so getan, als ob es einen Unterschied zwischen REALEM (immer schön groß schreiben ;) ) Leben und Facebook gäbe - das ist Blödsinn. Facebook existiert, und wird von existierenden Menschen genutzt, also ist es auch real und Ausdruck realer Bedürfnisse. Für mich ists schwer zu glauben, dass Leute immernoch diese Real/Virtuell-Trennung im Kopf haben, die es ja faktisch nicht gibt.
Zum anderen wird gern so getan, als ob die Millionen, die Facebook nutzen allesamt verblendete Idioten und Marionetten sein, die in ihrer Einsamkeit mit ihren Facebookfreunden (die sie natürlich nicht persönlich kennen, jaja...) Bilder ihres Mittagessens austauschen. Das ist ja eine nette Überspitzung, entspricht aber ebenfalls nicht den Tatsachen. Der überwiegende Teil der Nutzer kommuniziert mit Leuten, die er tatsächlich auch kennt, bleibt in Kontakt, organisiert sich mit ihnen. Diese Freunde als "nicht echte Freunde" hinzustellen und abzuwerten, grenzt in meinen Augen schon ein absolute Unverschämtheit. Mal als Vergleich: die Mehrheit eurer Freunde geht in eine neue Kneipe, die sie selbst nicht mögen. Sagen wir, weil man dort nach euren Daten fragt und am Eingang ein Foto von euch macht. Sind deshalb ihre Freunde alles hirnlose Idioten bzw. keine ECHTEN(groß!) Freunde mehr?
Solange die FB-Kritik so ausgeschmückt wird, nimmt euch keiner ernst, sorry.
Wer bei den vielen Möglichkeiten ausgerechnet Facebook zur Kommunikation mit ECHTEN Freunden nutzt und dabei sich und die Freunde von der Firma instrumentalisieren lässt, hat der nicht irgendwo ein intellektuelles Defizit?
Das dürfte nur eine kleine Gruppe sein.
...stören mich persönlich zwei Dinge immernoch sehr.
@6 und @35
Zum einen wird von vielen so getan, als ob es einen Unterschied zwischen REALEM (immer schön groß schreiben ;) ) Leben und Facebook gäbe - das ist Blödsinn. Facebook existiert, und wird von existierenden Menschen genutzt, also ist es auch real und Ausdruck realer Bedürfnisse. Für mich ists schwer zu glauben, dass Leute immernoch diese Real/Virtuell-Trennung im Kopf haben, die es ja faktisch nicht gibt.
Zum anderen wird gern so getan, als ob die Millionen, die Facebook nutzen allesamt verblendete Idioten und Marionetten sein, die in ihrer Einsamkeit mit ihren Facebookfreunden (die sie natürlich nicht persönlich kennen, jaja...) Bilder ihres Mittagessens austauschen. Das ist ja eine nette Überspitzung, entspricht aber ebenfalls nicht den Tatsachen. Der überwiegende Teil der Nutzer kommuniziert mit Leuten, die er tatsächlich auch kennt, bleibt in Kontakt, organisiert sich mit ihnen. Diese Freunde als "nicht echte Freunde" hinzustellen und abzuwerten, grenzt in meinen Augen schon ein absolute Unverschämtheit. Mal als Vergleich: die Mehrheit eurer Freunde geht in eine neue Kneipe, die sie selbst nicht mögen. Sagen wir, weil man dort nach euren Daten fragt und am Eingang ein Foto von euch macht. Sind deshalb ihre Freunde alles hirnlose Idioten bzw. keine ECHTEN(groß!) Freunde mehr?
Solange die FB-Kritik so ausgeschmückt wird, nimmt euch keiner ernst, sorry.
Wer bei den vielen Möglichkeiten ausgerechnet Facebook zur Kommunikation mit ECHTEN Freunden nutzt und dabei sich und die Freunde von der Firma instrumentalisieren lässt, hat der nicht irgendwo ein intellektuelles Defizit?
Das dürfte nur eine kleine Gruppe sein.
Die sinkenden Nutzerzahlen machen ganz schön nervös und treiben wilde Technokraten-Blüten, scheint es.
Habe zwar noch einen FB-Account, nutze ihn aber so gut wie nicht mehr. Fazit nach nur einem Jahr Nutzung: Nervig. Würde es nicht vermissen, wenn es untergeht. Ich würde heute glauben, dass das "F" in dem blauen Button immer schon als Abkürzung für die nicht stubenreine Variante gestanden hat.
...stören mich persönlich zwei Dinge immernoch sehr.
@6 und @35
Zum einen wird von vielen so getan, als ob es einen Unterschied zwischen REALEM (immer schön groß schreiben ;) ) Leben und Facebook gäbe - das ist Blödsinn. Facebook existiert, und wird von existierenden Menschen genutzt, also ist es auch real und Ausdruck realer Bedürfnisse. Für mich ists schwer zu glauben, dass Leute immernoch diese Real/Virtuell-Trennung im Kopf haben, die es ja faktisch nicht gibt.
Zum anderen wird gern so getan, als ob die Millionen, die Facebook nutzen allesamt verblendete Idioten und Marionetten sein, die in ihrer Einsamkeit mit ihren Facebookfreunden (die sie natürlich nicht persönlich kennen, jaja...) Bilder ihres Mittagessens austauschen. Das ist ja eine nette Überspitzung, entspricht aber ebenfalls nicht den Tatsachen. Der überwiegende Teil der Nutzer kommuniziert mit Leuten, die er tatsächlich auch kennt, bleibt in Kontakt, organisiert sich mit ihnen. Diese Freunde als "nicht echte Freunde" hinzustellen und abzuwerten, grenzt in meinen Augen schon ein absolute Unverschämtheit. Mal als Vergleich: die Mehrheit eurer Freunde geht in eine neue Kneipe, die sie selbst nicht mögen. Sagen wir, weil man dort nach euren Daten fragt und am Eingang ein Foto von euch macht. Sind deshalb ihre Freunde alles hirnlose Idioten bzw. keine ECHTEN(groß!) Freunde mehr?
Solange die FB-Kritik so ausgeschmückt wird, nimmt euch keiner ernst, sorry.
Ich dachte schon, es posten hier nur Leute, die bashen, aber keinen Plan von FB haben.
Leute, ein Post wie: "ich bin zwar nicht bei FB angemeldet, aber ..." ist mindestens so sinnfrei wie "ich sitz aufm Klo"-Kommentare in FB selber.
Bevor hier welche Weltuntergangsszenarien skizzieren und Internierungszentren für FB-Wahnsinn bei Jugendlichen heraufbeschwören: Klar gibt es bei jedem Hype Leute, die es übertreiben, klar wird es immer wieder Jugendliche geben, deren Leben so sinnlos ist, dass sie es mit weiterem sinnlosen Zeugs anfüllen, aber bitte haltet doch einfach mal die Klappe, wenn ihr garnicht wisst, was da ausgetauscht wird.
FB wird von jugendlichen Nutzern sehr wohl als Kommunikationsplattform für das reale Leben verwendet. Wen die sinnfreien Komentare dabei stören, der möge einfach mal einer RealLife Unterhaltung derselben Nutzer zuhören.
Ältere Nutzer nutzen Facebook gerne, um den Kontakt zu im Deutschen besser als Bekannte benannten Personen zu halten, die räumlich getrennt sind. Ich selbst lese gerne mal abundzu eine Meldung, was meine ehemalige Schulkamaradin in der Türkei zB treibt.
Ohne Dienste wie Facebook würde man diese Menschen leicht aus den Augen verlieren, was kein Untergang wäre, aber schade.
Unter diesem Dumpfbacken-Bashing geht die eigentliche Kritik unter: Facebook orientiert sich frühestens in zweiter Linie an seinen Nutzern und informiert über Entwicklungen am liebsten erst bei der Einführung.
Und es geht nicht transparent mit den Daten um.
Zitat: "FB wird von jugendlichen Nutzern sehr wohl als Kommunikationsplattform für das reale Leben verwendet. Wen die sinnfreien Komentare dabei stören, der möge einfach mal einer RealLife Unterhaltung derselben Nutzer zuhören.
Ältere Nutzer nutzen Facebook gerne, um den Kontakt zu im Deutschen besser als Bekannte benannten Personen zu halten, die räumlich getrennt sind. Ich selbst lese gerne mal abundzu eine Meldung, was meine ehemalige Schulkamaradin in der Türkei zB treibt.
Ohne Dienste wie Facebook würde man diese Menschen leicht aus den Augen verlieren, was kein Untergang wäre, aber schade."
Ich bin schon etwas älter. Ich bin in keinem modernen sozialen Netzwerk angemeldet. Viele meiner Freunde und Bekannte wohnen mittlerweile räumlich weit entfernt von mir.
Trotzdem haben wir noch immer Kontakt. Sie werden staunen: das ging früher mit dem guten alten Postbrief, heute mit E-Mail. Und natürlich auch mit dem Telefon. Und mit dem Auto, wenn wir uns treffen.
Sie werden es nicht glauben: das funktioniert! Sogar sehr gut. Und: keine Probleme mit dem Datenschutz, kein Parasit, der unsere Daten abgreift [na wer weiß, vielleicht die Schlapphüte? - Unwahrscheinlich!] Keine Belästigung durch unerwünschte Werbung.
Kommunikation in reinster, unverfälschter, unkommerzialisierter, privatester Form.
Was mir nur Sorge macht: es könnte die Zeit kommen, in der wir als Zivilisationsfeinde gelten. Na ja, wie ich sagte, ich bin ja schon etwas älter....
ist an mir vollständig vorbeigegangen - kein account, nicht mal geliebäugelt. Aber nicht an meinen Kindern. Die Nutzung von FB besteht hier zu ca. 30% aus direktem Kontakt mit Freunden, Austausch, Treffen organisieren - der Rest besteht lediglich daraus, sich die Inhalte irgendwelcher gelikten Seiten anzuschauen, nach dem Motto: schau mal, witzig oder öde wa?!
Naja, ob das jetzt gut oder schlecht sei, lasse ich hier mal offen. Aber es ist bei weitem nicht so, dass es eben als Austauschplattform der 'Freunde' fungiert und es ist seitens FB genauso eingeengt gar nicht angedacht.
Die Diskussion um FB ist immer und immer wieder an den selbstständigen Nutzer orientiert, statt an den Kindern und Jugendlichen, die die Mechanismen noch nicht durchdringen und sich ihnen selbstbewusst entziehen könnten. Auf diese sollten die Diskussionen endlich ausgerichtet werden, denn diese fallen sehr viel schneller in Fallen, Schlaufen und Spiralen. Warum diese Nutzergruppe so vehement aus dem Themenkreis bei Zeit-online ausgesperrt wird, ist mir unklar.
Genau wie ein anderer user es hier unfreiwillig richtig beschrieb, mit dem Beispiel der hirnlosen Freunde: in eine Kneipe gehen, die nicht gefällt, aber da alle da sind, gehe ich auch hin usw. - als Erwachsener sieht man diese Gruppendynamik mit peinlichstem Schamgefühl, aber Jugendliche und Kinder ticken so, dazugehören wollen und wenn es eben bei FB sein muss.
Zitat: "FB wird von jugendlichen Nutzern sehr wohl als Kommunikationsplattform für das reale Leben verwendet. Wen die sinnfreien Komentare dabei stören, der möge einfach mal einer RealLife Unterhaltung derselben Nutzer zuhören.
Ältere Nutzer nutzen Facebook gerne, um den Kontakt zu im Deutschen besser als Bekannte benannten Personen zu halten, die räumlich getrennt sind. Ich selbst lese gerne mal abundzu eine Meldung, was meine ehemalige Schulkamaradin in der Türkei zB treibt.
Ohne Dienste wie Facebook würde man diese Menschen leicht aus den Augen verlieren, was kein Untergang wäre, aber schade."
Ich bin schon etwas älter. Ich bin in keinem modernen sozialen Netzwerk angemeldet. Viele meiner Freunde und Bekannte wohnen mittlerweile räumlich weit entfernt von mir.
Trotzdem haben wir noch immer Kontakt. Sie werden staunen: das ging früher mit dem guten alten Postbrief, heute mit E-Mail. Und natürlich auch mit dem Telefon. Und mit dem Auto, wenn wir uns treffen.
Sie werden es nicht glauben: das funktioniert! Sogar sehr gut. Und: keine Probleme mit dem Datenschutz, kein Parasit, der unsere Daten abgreift [na wer weiß, vielleicht die Schlapphüte? - Unwahrscheinlich!] Keine Belästigung durch unerwünschte Werbung.
Kommunikation in reinster, unverfälschter, unkommerzialisierter, privatester Form.
Was mir nur Sorge macht: es könnte die Zeit kommen, in der wir als Zivilisationsfeinde gelten. Na ja, wie ich sagte, ich bin ja schon etwas älter....
ist an mir vollständig vorbeigegangen - kein account, nicht mal geliebäugelt. Aber nicht an meinen Kindern. Die Nutzung von FB besteht hier zu ca. 30% aus direktem Kontakt mit Freunden, Austausch, Treffen organisieren - der Rest besteht lediglich daraus, sich die Inhalte irgendwelcher gelikten Seiten anzuschauen, nach dem Motto: schau mal, witzig oder öde wa?!
Naja, ob das jetzt gut oder schlecht sei, lasse ich hier mal offen. Aber es ist bei weitem nicht so, dass es eben als Austauschplattform der 'Freunde' fungiert und es ist seitens FB genauso eingeengt gar nicht angedacht.
Die Diskussion um FB ist immer und immer wieder an den selbstständigen Nutzer orientiert, statt an den Kindern und Jugendlichen, die die Mechanismen noch nicht durchdringen und sich ihnen selbstbewusst entziehen könnten. Auf diese sollten die Diskussionen endlich ausgerichtet werden, denn diese fallen sehr viel schneller in Fallen, Schlaufen und Spiralen. Warum diese Nutzergruppe so vehement aus dem Themenkreis bei Zeit-online ausgesperrt wird, ist mir unklar.
Genau wie ein anderer user es hier unfreiwillig richtig beschrieb, mit dem Beispiel der hirnlosen Freunde: in eine Kneipe gehen, die nicht gefällt, aber da alle da sind, gehe ich auch hin usw. - als Erwachsener sieht man diese Gruppendynamik mit peinlichstem Schamgefühl, aber Jugendliche und Kinder ticken so, dazugehören wollen und wenn es eben bei FB sein muss.
Facebook positioniert sich hier für eine Nutzergemeinde, die eigentlich kein Smartphone braucht, in der die Apps sowieso nur zweite Ebene sind.
Sicher wird sich keiner, der Exchange, SharePoint und andere Unternehmensanwendungen nutz, diese App installieren, denn der hat schon einen anderen Parasiten auf dem Phone: Seine Arbeit.
Aber für die (explizit von Google angepeilten) Consumer, die eigentlich nur ein Spielgerät mit Kommunikationsfunktionen brauchen, ist die App eine logische Entwicklung.
Und wr sich über Datensammlung beschwert, sollte mal in seinem iOS oder Android einfach mal genau gucken, was da so alles im Hintergrund läuft, ohne dass man es mitbekommt.
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