Screenshot von Cucalu © Screenshot

"Ich sehe was, was du nicht siehst" ist ein beliebtes Kinderspiel. Die App Cucalu des niederländischen Künstlers Daniel Disselkoen bringt das Prinzip auf die Smartphones. Cucalu ist ein Spiel, das sich der Fotografie bedient. Die Nutzer bekommen nämlich die Aufgabe, ganz bestimmte Dinge zu fotografieren. Zu Beginn sind das einfache kreisförmige Gegenstände, zum Beispiel eine Kaffeetasse von oben oder ein rundes Verkehrsschild. Sechs Fotos müssen die Nutzer einreichen, um die Aufgabe zu beenden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Motive allesamt im Umkreis von 250 Metern entdeckt werden müssen, was aber natürlich nur überprüft werden kann, wenn man GPS aktiviert hat. "Die Menschen sollen eine neue Perspektive für ihre Umwelt bekommen", erklärt Disselkoen die Idee hinter Cucalu.

Dabei müssen die Nutzer aber nicht bloß Bilder knipsen, sondern auch andere bewerten. Zwischen jeder Aufnahme (was auf Dauer etwas nervt) erscheinen vier Bilder anderer Nutzer, von denen man jeweils zwei mit einer Gold- oder Silbermedaille versehen muss. Gleichzeitig werden die eigenen Entdeckungen mit anderen Nutzern geteilt. Je kreativer sie sind und je besser sie abschneiden, desto mehr Punkte, sogenannte "Munts", erhalten sie. Mit diesen können die Nutzer die nächsten Herausforderungen freischalten. Wer nicht warten möchte, kann sich innerhalb der App auch zusätzliche Munts hinzukaufen.

Für Cucalu benötigt man ein Nutzerkonto, dass man entweder per Facebook-Account, per E-Mail oder mit einem ausgedachten Nutzernamen anlegen kann. Während das Entdecken von Formen und Objekten um einen herum Spaß macht, ist die Bedienung der App gewöhnungsbedürftig. Die präsentiert sich je nach aktueller Aufgabe nämlich in unterschiedlichen Formen und Farben, was teilweise etwas irritierend ist.

Cucalu, iOS, 1,79 Euro (App-Store)