Mit dem Kolonialismus kam die Fotografie nach Afrika und wurde dort lange als bloßes Handwerk gesehen. Wer einen Schrank brauchte, ging zum Tischler, wer einen neuen Keilriemen brauchte, zum Autoschrauber. Und wer ein Bild für ein offizielles Dokument brauchte, der ging eben zum Fotografen. Seit es Digitalkameras und Smartphones gibt, hat sich das geändert. Vor allem junge Afrikaner fotografieren einfach drauf los, um der Fotografie willen. Der Bildband Everyday Africa – benannt nach dem gleichnamigen Account auf Instagram – zeigt ihre Bilder.