Flugreisende in den USA müssen bei Gepäckkontrollen künftig alle elektronischen Geräte extra prüfen lassen, die größer als Mobiltelefone sind. Das kündigte die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) an. Die neue Regelung betrifft demnach auch e-Reader, iPads, Tablets und Notebooks und soll in den kommenden Monaten umgesetzt werden.                                

Nach Testläufen an zehn US-Flughäfen – darunter die internationalen Flughäfen von Los Angeles und Boston – sollen die intensiveren Sicherheitskontrollen laut der TSA "in den kommenden Wochen und Monaten" an allen Flughäfen des Landes durchgeführt werden. Als Grund gab die Behörde die "gestiegenen Bedrohungen für die Flugsicherheit" für Passagiere und an Flughäfen an.

Schon im März hatten die USA einige elektronische Geräte im Handgepäck von Direktflügen von zehn Flughäfen in Nordafrika, dem Nahen Osten und der Türkei wegen Sicherheitsbedenken verboten. In der vergangenen Woche hatte das US-Ministerium für Heimatschutz (DHS) das Ende des Verbots angekündigt, falls Fluggesellschaften striktere Sicherheitsvorschriften umsetzen.

Die Sicherheitskontrollen sollen genauso ablaufen, wie Flugreisende es von der Kontrolle ihrer Laptops kennen. Alle Geräte müssen ohne Abdeckung in gesonderte Kisten gelegt und Mitarbeitern der Flugsicherheit übergeben werden.