Menschen auf der Flucht lassen ihre Familie zurück, ihre Freunde, ihre Kultur, ihr Land. So auch die Tibeter, die der Fotograf David Zimmerman auf seinen Reisen durch Indien traf. Um zu verstehen, was sie aufgegeben haben, begann er vor fünf Jahren, die Geflüchteten zu fotografieren. Jedes Bild entsteht während eines Interviews vor demselben schwarzen Hintergrund. Es sind lange und emotionale Gespräche. Tritt Stille ein, macht Zimmermann sein Foto. Über 1.000 Tibeter hat er bereits porträtiert. 50 davon zeigt das Buch One Voice, erschienen bei Kehrer.