Los Angeles ist wie ein Filmset: übertrieben voll und übertrieben bunt. Nichts ist von Dauer, alles ständig im Wandel. Das sind gängige Klischees, zusammen mit den ewiggrünen Palmen, langen Stränden, krassen Muskeln und dem albernen Glamour. Die architektonischen Meilensteine und unaufgeregten, melancholischen Straßenzüge werden oft vergessen. Der Münchner Fotograf Christopher Thomas ist in den letzten drei Jahren wiederholt nach Los Angeles gereist und zeigt im Bildband Lost in L.A. (Prestel Verlag) Ansichten einer Stadt, die wir so noch nicht kennen.