6. Februar: "Fazil Say"
Musikhalle Hamburg , Großer Saal, Beginn 20 Uhr
Im Rahmen der Reihe "Solisten in der Musikhalle" gibt Fazil Say sein Debüt. Der aus Ankara stammende Say ist nicht nur Pianist, er komponiert auch seit seinem 15. Lebensjahr. In Antalya gründete er ein eigenes Musik-Festival.
Sein Konzert besteht aus drei Abschnitten. Zusammen mit seiner Violin-Begleitung Akiko Suwanai präsentiert Say dabei Solo-Stücke, Eigenkompositionen, Brahms´ Sonate Nr. 3 für Klavier und Violine, sowie Strawinskys "Le Sacre du Printemps". Für die Aufnahme dieses Werkes in vierstimmiger Fassung wurde er mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
www.musikhalle-hamburg.de

8. Februar: "Junge Philharmonie Köln"
Tonhalle Düsseldorf , Beginn 11 Uhr
Dirigent: Volker Hartung, Solist: Oleg Polianski / Klavier
Die Künstler der Jungen Philharmonie Köln spielen "Über den goldenen Dächern von Prag", die Sinfonie Nr. 38 von Mozart und "Die Moldau", eine sinfonische Dichtung von Smetana. Außerdem steht das Konzert für Klavier und Orchester und "Slawische Tänze" von Dvorák auf dem Programm.
Die Junge Philharmonie Köln steht seit 1987 unter der musikalischen Leitung von Volker Hartung. Sie besteht aus Studierenden der Pädagogischen Hochschule und der Hochschule für Musik Köln.
www.tonhalle-duesseldorf.de

9. Februar: "Classic goes comedy"
Bar jeder Vernunft, Berlin , Beginn 20:30 Uhr
Acht Mitglieder der Berliner Philharmoniker gastieren in der "Bar jeder Vernunft" und haben sich folgendes Ziel gesetzt: Sie wollen zeigen, dass klassische Musik nicht immer ernsthaft sein muss.
Im Rahmen der "Classic goes Comedy"-Konzerte blasen, streichen, ziehen und schlagen die acht Tonkünstler ihre Instrumente jenseits gewohnter Seriosität.
Wenn das Publikum bei Mozart munter wird, bei Schubert schmunzelt und sich bei Verdi ins Fäustchen lacht, sind die Musiker zufrieden. Manch bekannte Melodie mag falsch klingen, aber auch das Falschspielen will gelernt sein, behaupten die Instrumentalisten.
www.bar-jeder-vernunft.de

12. Februar: "Trabant"
Theaterhaus Pragsattel, T2, Stuttgart , Beginn 19 Uhr
Als Schlusskonzert bei "ECLAT", dem Stuttgarter Festival für Neue Musik, gibt sich der Musiker Terry Riley (Synthesizer, Piano, Voice und Tampura) die Ehre. Das Motto des Festivals, "alle innovativen Strömungen der musikalischen Gegenwart aufzugreifen", gelingt diesem Künstler. Terry Riley studierte Ende der 60er Jahre indischen Gesang und lehrte viele Jahre klassische indische Musik am Mills College in Oakland. Der heute 68jährige gilt als der Erfinder der Minimal Music. Als einer der ersten Komponisten arbeitete er mit Bandschleifen und Zeitverzerrungen. An diesem Abend werden seine Werke vorgespielt; Unterstützung erhält Riley von dem italienischen Bassisten Stefano Scodanibbio.
www.eclat.org

13., 15. und 16. Februar: "Düsseldorfer Symphoniker und Branford Marsalis"
Tonhalle Düsseldorf , Beginn 11 Uhr
Seit seinem ersten Album 1984 hat sich Branford Marsalis nicht nur im Jazz-Bereich, sondern auch in der Welt des Pop als einer der führenden Saxophonisten unserer Zeit etabliert. Für seine CD-Veröffentlichungen erhielt er mehrere Grammys. Neben seinen Auftritten widmet er sich auch dem Nachwuchs und lehrt an der San Francisco State University und an der Michigan State University.
Zu hören gibt es unter anderem die Suite "Scaramouche" von Milhaud, das "Concertino da camera" von Ibert und die Ouvertüre zur Oper "Les Boréades" von Rameau.
Dirigent: Thierry Fischer
www.tonhalle-duesseldorf.de

15. Februar: "Nigel Kennedy"
Liederhalle Stuttgart , Beethovensaal, Beginn 20 Uhr
Der "Paradiesvogel des Violinspiels" Nigel Kennedy wurde spätestens zu dem Zeitpunkt der breiten Masse bekannt, als seine Version von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" als meistverkaufte Klassik-Aufnahme ins Guinnes-Buch der Rekorde kam.
Der Brite will auf seiner Deutschlandtournee für ein musikalisches Erlebnis sorgen, indem er klassischer und zeitgenössischer Musik neue Impulse verleiht. So heißt es diesmal bei ihm "Klassik meets Pop". Dazu lässt er auf seiner Geige diejenigen erklingen, die Popgeschichte geschrieben haben: Jimi Hendrix, Jim Morrison und andere.
Weitere Tourdaten unter
www.nigelkennedy.de