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Der Harnisch der Gerechtigkeit

Sein Leben bestand daraus, auf den tödlichen Schuss zu warten. In welchem Krieg er sich befand, war gleichgültig geworden. Der fiktive Monolog eines Scharfschützen

© Yannis Behrakis/Reuters
© Yannis Behrakis/Reuters

Im Saal steht, vor einer Reihe mit Rüstungen, ein Tisch. Daran sitzt ein Mann in Tarnfleck mit Rucksack. Der Mann schaut sich eine Weile aufmerksam im Raum um, dann holt er eine Flasche Wodka und zwei geschliffene Gläser aus dem Rucksack.

Mann (nach oben gewandt, zur Decke): Interessant, wie Du Dich hier eingerichtet hast. Ich hatte Teufel erwartet, Engel, Petrus. Das hier sieht mir eher nach Walhall aus. Oder habe ich mir das nur zusammengesponnen?

Er versinkt in Gedanken. Er öffnet die Flasche, schenkt ein Glas ein, den Blick auf die reglosen Gestalten der geharnischten Ritter im Saal gerichtet.

Mann: Die haben was von ungepulten Krabben. Kernig, hart. Gepanzert! Gewappnet! Aber unter dem Panzer sitzt das Fleisch. Zartes, rosiges Fleisch. Nicht mal kauen musst du das. Deshalb weinen Soldaten auch so oft. Beim Menschen ist das Fleisch fest. Da geht ohne Zähne gar nichts. Bei der Krabbe knackst du den Panzer, schon fließt sie dir entgegen. Aus ihrer Rüstung. Auf der Institutskaja drängelten sich die Zivilisten in schusssicheren Polizeiwesten. BShT-16. Sicherheitsklasse 2. So was hier (deutet mit dem Kinn zu den Rittern). Kernig! Hart! Gepanzert! Durch die ohne Westen sind die Projektile aus den Dragunows sauber durch und dann in einen Baum. Und durch den Baum auch sauber durch. Das Herz ist schon ausgeknipst, aber die Leiche steht noch aufrecht, klimpert mit den Augendeckeln, rafft nicht, was passiert ist. Die mit Schutzwesten bekamen eine durch den Kopf und schlugen noch einen doppelten Salto rückwärts hinterher. Die Dragunow schafft es aus dreihundert Metern in die Weste. Und macht drinnen alles zu Brei. Salto mortale. Zum Schreien!

(Der Mann lacht). Er greift wieder zur Flasche, schenkt sich nach. Er fragt, zur Decke gewandt.

Mann: Dir auch? Trink! Mal was anderes als Manna! Ich bin Bes, der Teufel! Sie nennen mich Bes. Auf unsere Bekanntschaft!

Der Mann trinkt.

Mann: Was soll ich erzählen? Wie ich Scharfschütze geworden bin? Ist das nicht vertraulich? Damals dachte ich: ist eben eine Spezialisierung bei der Truppe. Scharfschütze Infanterie. Unser Ausbilder, ja, klar. Der war schon besonders. Nach der Grundausbildung war er plötzlich da zum Appell und nahm sich zwanzig Mann aus der Kompanie mit, ich war auch dabei. Er sah uns scharf in die Augen. Prüfte unseren Blick. Zeigte uns einen Kreis, aus fünf Meter Entfernung. Millimeterkleine Markierungen sollten wir da erkennen. Die sie erkannt hatten, wurden einzeln zu einem Tisch geführt. Steine lagen darauf, eine Schachtel „Stolítschnyje“, eine Schachtel „Belomór“, eine Kalaschnikow-Banane, Patronen, Glas. Du hast eine Sekunde, dann ziehen sie eine Segeltuchplane drüber. Ich war dran. Los, sag an, was wo liegt. Konzentrationstest. Ich hab es gesagt. Was wo liegt. Ohne Vertun. Da ist Kabul, unser Ausbilder, zu mir gekommen und hat mir persönlich die Hand gedrückt.

Peter Wolf in der Rolle des Scharfschützen im Museum der Träume Ambras in Innsbruck (Foto: Helmut Wimmer)
Peter Wolf in der Rolle des Scharfschützen im Museum der Träume Ambras in Innsbruck (Foto: Helmut Wimmer)

Dann fing das Training an. Ist ja bekannt, Sowjetarmee, 80er Jahre. Keiner glaubt so richtig an Krieg. Afghanistan ist irgendwo weit weg. Aber Kabul hat uns ordentlich gedrillt. Zum Schießen wurden jedem neun Patronen zugeteilt. Kabul brauchte keine Patronen für uns. Er brachte uns in Zweiergruppen zu einer Baustelle, ließ uns tagelang durch PSO-1-Zielfernrohre die Wege der Bauarbeiter verfolgen. Wer wohin ging. Wie schnell. Und wir sollten es voraussagen. Der mit der roten Jacke kommt gleich von links. Und der, der grad in den Gang verschwunden ist, taucht im sechsten Stock wieder auf, an der Treppe. Er hat uns auf den Krieg vorbereitet. Und gesagt, ihn hätte niemand vorbereitet. Ihm sei er einfach passiert. Seitdem komme ich nicht mehr raus. Aus dieser Art Konzentration. Rein ins Einkaufszentrum, rauf auf die Rolltreppe. Und beobachten: Wege. Tempo. Korrekturen. Kabul war zufrieden mit mir.

Zur Schlussprüfung steckte er fünf Löffel aus dem Feldbesteck in die Erde. Für ein „Ausgezeichnet“ musste man drei davon aus vierhundert Metern erwischen. Zwei Patronen zum Einschießen. Ich hatte fünf von fünf. Die Abweichung hatte ich schon nach den anderen berechnet. Weiter?

Der Mann schenkt sich Wodka nach, stößt mit dem anderen Glas an und trinkt.

Mann: Also weiter. Was war weiter? Entlassung. Die Neunziger. Chaos. Ich hab Autos verschoben. Worauf kommt es denn an bei der Schieberei? Sich keinen „Opel“ andrehen lassen, der aus zwei „Opels“ zusammengeschustert ist. Auch da hat mir die kabulsche Schule geholfen. Er nannte so was „Störung im Gelände“. Winzige Abweichungen, die es nicht geben dürfte. Dasselbe in Grün. Wenn du die Karosserie musterst und Nähte und Klebstellen entdeckst, die da nicht sein sollten. Anzeichen werkfremder Einflussnahme. Ein Scharfschütze bleibt Scharfschütze, auch auf dem Markt. Ich war der Beste, das Geschäft brummte. Dann Hochzeit, klar. Wie hieß sie gleich? Mascha, oder so. Eine gute Ehefrau, ruhig. Schiebereien über die Datscha, Zweithaus am Andreassteig. Frauen hab ich immer dorthin gebracht. Alles war gut. Aber irgendwie ohne Sinn. Midlifecrisis, was? Wenn du das Mannziel, für das du zehn Schuss hast, mit dem ersten ausgeschaltet hast. Und weiter? So war das bei mir: Frau, Datscha, Geliebte. Und weiter? Aber Dein ist die Macht, oder?

Der Mann zwinkert seinem unsichtbaren Gegenüber oben verschmitzt zu.

Mann: Du hast mir Lesja geschenkt. Und gleich war alles wieder wie beim ersten Schießen. Wenn du dich vor lauter Alltagsinformationsüberschuss nicht auf die Zielscheibe konzentrieren kannst. Du dir die Ohren mit Watte zupfropfen musst, um dich vom Nebensächlichen abzukoppeln. Um das Ziel zu sehen. Lesja tauchte auf. Und die ganze Welt war Geräusch. Ich ließ mich scheiden, gab meiner Frau alles, was sie wollte. Die Autoschiebereien habe ich aufgegeben – sie standen meiner Liebe zu Lesja im Weg. Sie war jünger als ich. Zwanzig Jahre jünger. So kultiviert. War sie. Journalistin. War sie. Ja, genau so! So war sie!

Der Mann zückt ein Mobiltelefon und zeigt ein Foto der jungen Frau.

Mann (nach oben): So hast Du sie geschaffen, oder? Mit Absicht? Was hast Du mir dann vorzuwerfen? Hm? Naja, ich habe sie geliebt, ohne Wenn und Aber. Und sie … Als ich noch verheiratet war, als es das reine Vergnügen war, war es gut. Aber als ich die Schieberei aufgab und ihr mein ganzes Leben zu Füßen legte … Da lachte sie mich aus. Sie hat gelacht, verstehst Du? Und, weißt Du, ich bin gut gepanzert. Aber innen drin … Je fester der Panzer, desto zarter das Fleisch. Deshalb weinen Soldaten auch so oft. Und dann ging es los. Nicht sofort, aber es ging los. Mir ist die Störung im Gelände natürlich sofort aufgefallen. Nächtliche Anrufe. Ihr ewiges Gesimse. Und dann – Stille im Schussfeld. Wie erkennt ein Scharfschütze, dass seine Position aufgeklärt ist? An der Stille im Schussfeld. Vor einer Stunde tobte noch das Leben, war das Ziel ständig in Bewegung. Und plötzlich – alles tot. Keine Menschenseele. Klar, wer fängt sich schon gern eine 7,62 ein? Und jetzt auch hier: Stille. Kein einziger Anruf, solange ich in der Nähe war. Und kaum bin ich weg, ist kein Durchkommen mehr. Wir haben uns zusammengesetzt, geredet. Sie hat es zugegeben. Nikita hieß er. Mein Feind. Einer vom Stadttheater. Vom Theater, verdammt! Ein Schauspieler! Den Hamlet hatte der gespielt! Ja! Und zu dem ist sie hin, also, ins Wohnheim, nicht mal ein Mietshaus, ins Wohnheim ist sie, ins Wohnheim! Weg war sie. Ich hab natürlich keine Miene verzogen, als sie gegangen ist. Ich habe meinen Panzer. Aber danach. Als sie weg war. Da hat sich an ihrer Stelle so eine Leere breitgemacht. Wie in einer Wohnung, wo einer stirbt und das Zimmer leer steht. Die Hausschuhe stehen so da, das Buch ist noch aufgeschlagen, aber der Mensch ist weg. Und diese Leere … Ging nicht. Auch nicht damit (deutet mit dem Kinn auf den Wodka). Ging gar nicht … Leere …

Der Mann schenkt sich Wodka ein und trinkt.

Ich habe diesen Nikita ausfindig gemacht. Ihn verfolgt. Überlegt. Und dann den Arm sinken lassen. Wie man sich richtig erschießt, hat mir schon in der Grundausbildung so ein Aas gezeigt. Du musst Wasser in den Lauf kippen. Dass die Kugel nicht muckt. Dass du ein sauberes Finish hast und nicht das Hirn über die ganze Tapete verteilst. Das Wasser legt sich wie ein Film um die Kugel. Sauber rein, sauber raus. Genau der Projektildurchmesser. Eine Knarre war schnell besorgt, ist in Kiew kein Problem. Den Termin gesetzt. Ich musste mich noch von den Kumpels verabschieden. Da klingelt es. In der Tür steht Kabul. Und seine drei besten Männer. Er sagt: Pack deinen Kram, es geht los. Was ist denn, frage ich? Krieg, sagt er. Der Krieg, auf den ich euch vorbereitet habe. Der ist. Liest du, fragt er, keine Nachrichten? Hast du keinen Fernseher? Was sollte ich in dieser Zeit mit einem Fernseher? Da hat er mir erzählt. Von den Schlägern. Von den „Berkut“-Einheiten. Von den Panzern in der Innenstadt. Dass es keine Regierung mehr gibt. Und dass ausgerechnet die, die für Ordnung sorgen sollten, auf die Leute schießen. Sie drückten mir ein Paddel in die Hand. Keine Ahnung, wo sie die Geräte herhatten, vielleicht ein Militärdepot geknackt. Ich bekam ein Paddel, fünf Bananen dazu, plus Laserentfernungsmesser. Und einen Platz in einer von hunderten Selbstschutzbrigaden. Und plötzlich war alles im Lot. Und diese Ruhe. Und die Leere wieder ausgefüllt. Wozu sich erschießen? Wenn hier Krieg war. In der Nacht machte Kabul auf dem Weg zu unseren Stellungen noch einen Abstecher ins Höhlenkloster. Da betröpfelte uns ein angetrunkener Kirchenmann mit seiner Kerze. Ein Singsang aus dem Paulus-Brief an die Epheser über die Rüstung des Glaubens: „So stehet also, eure Lende gegürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Harnisch der Gerechtigkeit, die Füße geschuht mit der Bereitschaft zum Evangelium des Friedens, bei allem aber aufnehmend den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen könnt; und nehmet an euch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes“.

Und dann? Wir sitzen auf den Dächern. Kalt. Februar. Stumpfsinniges Herumhocken, von wegen Krieg. Eher: Bes, schau mal durchs Fernrohr, was für ein Arsch da links rausguckt, wie bewaffnet? Oder: Zähl mal, wie viel Mann hinter dem Gebäude stehen! So vergeht ein Tag, viele Tage. Dann kommt derjenige, welcher. Drei Dutzend Tote in einer Stunde, hunderte Verwundete. Reifen brennen. Panzer glühen. Plötzlich sehe ich ihn: meinen Feind. In der Menge. Der Hamlet. Mit Sperrholzschild. Knieschützer aus Schaumstoff. Bauhelm. Zieht in den Krieg! Der Schauspieler! Na bitte, so einfach geht das. Wir haben dieselbe Munition wie der „Berkut“. Dragunows, hier wie da. Auf der „Berkut“-Seite war so ein Freak, wir hatten ihn den Blinzler getauft. Weil er jedes Mannziel ins linke Auge schoss. Musste zeigen, was er draufhatte. Ich also die Stellung gewechselt. Bin rüber zu den „Berkut“-Leuten. Maskiert. Schnell einen Feuerplan mit O-Punkten skizziert. Die Standorte der Spezialeinheiten markiert, als wär ich einer von ihnen, damit Schussfeld und Hülse nachher keine Fragen aufwerfen. Entfernung: 400. Abweichung berücksichtigt, negativen Winkel des Standorts Mannziel. Korrektur für Längswind einkalkuliert, 001 für Seitwärtsbewegung des Ziels, Abzug. Auf Strich drei der Seitenkorrektur sein linkes Auge. Abgedrückt. Aus.

Der Mann verstummt, schenkt sich Wodka ein. Zur Decke gewandt, fährt er fort.

Mann: Wie es dann weiterging, weißt Du ja. Lesja ist, als alles vorbei war, in die Zone gefahren. Auf der Suche nach dem Tod, klar. Ich bin auch da hin, in den Osten. Wer fragt denn danach, auf welcher Seite ich gekämpft habe? Wer denn? Ich habe sie gefunden … Wut ist bei der Arbeit am Mannziel tabu. Besonders bei großen Distanzen. Wut vergrößert die halbmondförmigen Schatten im Blickfeld in der Horizontalen, und Mannziele sind eher lang als breit … Runterzukommen war schwieriger als abzudrücken.

Logisch, dass ich danach überall war. Wo es knallte. In Ilowajsk. Am Flughafen von Donezk. Sie nennen mich Bes. Teufel. Fragt die Soldaten, die sagen es euch. Aber der Tod hat mich nicht geholt. Und da musste ich wieder an den bescheuerten Kirchenmann denken. Keiner von den Jungs, die er damals mit dem Epheserbrief beschworen hat, ist gefallen. Keiner. Da habe ich es kapiert. Weiter weißt Du selber. Wasser in den Lauf. Finger an den Abzug. Und, wenn du soweit bist, abdrücken.

Komm, hol mich endlich. Ich weiß, wie es weitergeht. Soldaten kommen nicht ins Paradies. Hm? Was? Oder ist das Rumsitzen und Erinnern in Endlosschleife hier schon die Hölle?

 

 

Aus dem Russischen von Thomas Weiler

 

„Der Harnisch der Gerechtigkeit“ von Viktor Martinowitsch wird aufgeführt im

Museum der Träume Ambras in Innsbruck.

Weitere Vorstellungen: Fr 3. Juni, Sa 11. Juni, Fr 17. Juni, Sa 25. Juni, Sa 2. Juli, Fr 8. Juli 2016

Jeweils Einlass ab 18.15 Uhr, Vorstellungsbeginn 19 Uhr, Ende 21.30 Uhr

http://www.schlossambras-innsbruck.at/museumdertraeume/

 

8 Kommentare

  1.   Steinbeisser

    Wer möchte nicht perfekt sein. Auf irgendeinem Gebiet. Und versucht sich zu optimieren. Irgendwas hat jeder drauf, von dem er denkt, es könnte noch besser werden. Egal was. Wenn das die Fähigkeit ist, sich so hochgradig konzentrieren zu können, so perfekt zu sehen und so sicher im Erreichen eines Zieles zu sein und das fällt dann den richtigen Leuten auf, dann wird man eben u.U. Scharfschütze. Er hätte auch Uhrmacher oder Personalchef werden können. Dann hätte er weniger Probleme mit der Moral. So aber muss er dadurch. Um in diesem inneren Konflikt zu überleben, müsste er sein Leben bejahen, kann er aber nicht, weil er einen Teil seiner großen Liebe weggeschossen hat und der Rest nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Jetzt müsste er sein vorhandenes Leben eigentlich beenden. Das geht aber nicht, weil es ihm nicht gehört sondern er es nur verkörpert.
    So wie seine Liebe muss auch er jetzt ohne seine Liebe leben. Das ist bitter. Aber nur gerecht.

  2.   David Bruchmann

    Eindrucksvoll

  3.   Alexander Schmidt

    Wieso ist in der seitlichen Vorstellung des Autors zwei mal die Rede von „Belarus“? Das ist doch einfach das englische Wort für „Weißrussland“?

  4.   Steinbeisser

    Wieso gibt man jemandem, dessen Lebensoptimierung im gezielten Töten besteht, noch einen filmischen Raum.

  5.   Nicolas

    Sehr geehrter Herr Martinowitsch, Liebe Zeit Online, erstmal vielen Dank für diesen unglaublich guten Artikel.

    Ich wollte Sie fragen, ob es die Möglichkeit gibt, den Artikel in russisch zu lesen/bekommen?

    Спасибо,

    Николас 🙂

  6.   Victor Martinovich

    Dear Nicolas, this text hasn’t been published in Russian yet. So I can’t give you the link. As to Weissrussland, its Soviet name of my country that link it to Russia. We are not Wess Russland. We are people of Belarus.

  7.   Victor Martinovich

    I used to know somebody named Nicolas in Jena, Germany.