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Hauptstadt zu verschenken

Der Konsum, der Bauboom, das Dröhnen im Himmel, und hinter der Tür scharrt der Krieg: ein Spaziergang durch Beirut, auf der Straße der Verschwörungstheoretiker.

© Sally Hayde / Reuters

Was würde Tania wohl zu Jerusalem sagen? Ist das auch Wasis Schuld? Noch vor einem Monat waren wir in Beirut auf dem Weg zum Café Younes und fragten uns: „Was ist eigentlich mit Wasi, unserem saudi-arabischen Freund?“ Wir liefen die Hamra Road entlang, die Straße der Verschwörungstheoretiker. Die Frage tauchte zum ersten Mal auf, als Tony uns von dem neuen Bauprojekt seiner Familie in Hazmieh erzählte, und ob sie vielleicht jetzt statt der vier Stockwerke doch zehn bauen sollten und wie sie das genehmigt bekommen. (Sein Vater hat fast sein ganzes Geld in diesen Neubau investiert und je höher sie bauen können, desto mehr Geld kommt dabei für ihn heraus.) Tania machte unter der Hand die Bemerkung, sie könnten doch Wasi fragen, schließlich sei der in der Baubranche tätig. Der könnte das bestimmt regeln. So wie man eben jetzt denkt, dass Saudi-Arabien alles mögliche „regelt“. Und Freunde haben sie auch überall, selbst in Israel, wie man so hört. Tania hatte mal wieder ihre zynisch-idealistische Phase.

Tania stammt eigentlich aus England, ist aber schon so lange in Beirut, dass aus ihr eine britisch-libanesische Misch-Existenz geworden ist, die mit allen Wassern gewaschen und, wie sich später auf dem Weg zum Café Younes zeigte, auch zu einer ausgefuchsten Verschwörungstheoretikerin herangereift ist. Was würde sie jetzt bloß sagen, nachdem Saad Hariri, der Ex-Premierminister, von anonymen Hijackern erst von Riad nach Paris verschleppt worden, dann angeblich „freiwillig“ nach Beirut zurückgekehrt und auf einmal wieder Premierminister geworden ist? Gab es da einen verschwörungstheoretisch relevanten Zusammenhang? Auch zwischen Riad und Jerusalem? Wasi aber meldete sich nicht. Wasi war untergetaucht. Und die Idee kam auf, ihm einfach mal eine E-Mail zu schreiben.

„Ich würde hier am liebsten auch mal raus, zumindest für zwei Wochen“, sagte Tania, während wir an einer Filiale von American Outfitters vorbeischlenderten, die Lichtexplosionen der Nike- und Adidas-Schaufenster noch in den Augenwinkeln. „Libanon mit seinem Anspruch, die Welt zu sein, das wird mir echt zu eng … Was wollt ihr Wasi denn schreiben?“ Wir hatten schon lange nichts mehr von ihm gehört. Sonst kam er alle paar Monate nach Beirut. Beirut, das ist für ihn eine Auszeit. Man könnte allerdings auch sagen: Beirut, das ist für ihn der kalkulierte, folgenlose und hemmungslose Exzess. Das war jedenfalls unser Verdacht. Hatte Wasi von all den Entwicklungen schon geahnt? Wusste er schon davon? (Die „Gefangennahme“ von Hariri, das alte, schon bekannte Gefühl, dass Beirut mal wieder vor dem „Untergang“ steht. Und plötzlich der Schock, der aber gleichzeitig etwas Beruhigendes hat. Keiner spricht mehr über Beirut, jetzt geht es nur noch um Jerusalem.) Es gibt ein Foto, das ihn neben einem hochrangigen Mitglied der saudi-arabischen Königsfamilie zeigt. Seinen hohen militärischen Posten, angeblich ist er früher „General“ gewesen, hat er zugunsten einer gut dotierten Beratertätigkeit in der Baubranche aufgegeben. Es ist schwer zu sagen, wie alt er ist. Er könnte 40 sein, aber auch 70. Seine Haare sind leicht getönt. Er lächelt wohlgemut, er macht immer einen gesunden Eindruck. Er kommt aus demselben Grund in den Libanon wie die Europäer. Um sich zu verjüngen, sich in den Spiegelungen und Projektionen, von denen der Libanon umstellt ist, zu verlieren. Er trinkt viel. Niemand kann mit ihm mithalten. Selbst Tony nicht.

Eine große, heimliche Verachtung

Tony, der eng mit ihm befreundet ist, und der sofort alle Verabredungen sausen lässt, wenn Wasi in der Stadt ist, präsentiert ihn uns als eine Trophäe. Viele im Libanon sagen: „Man kann nicht mit jemandem aus Saudi-Arabien befreundet sein, das ist leider unmöglich.“ Tony hat das aber geschafft, mit seiner ihm eigenen Cleverness, aber auch mit der Bereitschaft, alles zu ertragen, zu dem sich Wasi während seiner Beirut-Wochenenden so hinreißen lässt. Dann sagt Tony immer: „Oh Gott! Wasi und die Frauen … Gott steh mir bei … Wisst ihr, wenn er eine Frau sieht, dann ist wirklich alles vorbei.“ Ich habe mit ihm schon besprochen, dass wir Wasi eine Nachricht zu kommen lassen sollten. Wir sollten ihm schreiben: „He. Was ist los? Bist du sauer? Warum lässt du uns im Stich?“

Tony ist nervös, dass das mit dem Bauprojekt seines Vaters in Hazmieh alles gut geht, es ist direkt an der Autobahn und sein Vater sichert sich mit seinem Anteil, den zwei Stockwerken, seine Altersversorgung ab. Ob Wasi Tonys Vater dabei „beraten“ hat? Bei unserer letzten Begegnung, einem opulenten Abendessen in Bigfeiyah in den Bergen, am Rand von Beirut, tauchte die eigentlich gebuchte Bauchtänzerin nicht auf. Das Restaurant war ziemlich verlassen, es waren zu wenige Gäste da. Wasi amüsierte sich trotzdem, klatschte rhythmisch und auch etwas müde mit seinen kleinen Händen zu den Klängen der Mini-Band, die für einen etwas hallig melancholischen Sound sorgte. Die meiste Zeit starrte er auf sein neues Samsung-Handy. Vielleicht war er traurig, dass die Bauchtänzerin nicht gekommen war oder er suchte nach einem dieser absurden Videos, die er immer verschickt. In einem von ihnen steigt eine 85-jährige amerikanische Rentnerin auf einer silbernen Metallstange gefühlt 100 Meter hoch und balanciert wie eine Zirkus-Künstlerin im Nachthimmel. Das ist irgendwo in den USA. Vielleicht in Texas? Solche Videos verschickt Wasi. Sie kursieren in unserem Freundeskreis. Es ist die Frage, ob Wasi sich damit über die Amerikaner lustig macht oder über seinen eigenen Traum nach Unsterblichkeit. Aber ist er überhaupt zur Selbstironie fähig? Tania sagte, dass das egal sei, denn im Grunde verachteten uns die Saudis. Es ist eine große unausgesprochene und heimliche Verachtung, die Tony und ich natürlich nicht wahrhaben wollen.

„Lieber Wasi“, könnten wir schreiben, „es ist kein Problem, dass du die libanesischen Frauen so toll findest. Die libanesischen Frauen sind damit wohlvertraut. Ihre Schönheit ist eine Grenze, eine subtil gezogene rote Linie am Rande der arabischen Welt. Mit einem Auge schauen sie immerzu aufs Meer und entwerfen feministische Szenarios, die sie aber vorerst für sich behalten und mit dem anderen Auge schauen sie die ganze Zeit nur dich an. Und trink! Trink ruhig … Tu dir keinen Zwang an.“ Natürlich schicken wir die E-Mail nicht ab. Keiner von uns weiß, wie viel Spaß Wasi wirklich versteht. Selbst Tony weiß das nicht. Tony arbeitet bei einer großen libanesischen Bank. Er fährt ein uraltes Mercedes-Cabrio und hat sich neulich schweren Herzens von seiner russischen Freundin getrennt. Er ist einer der wenigen, für den die Golfstaaten als Arbeitgeber nicht infrage kommen. „Lieber Wasi“, würden wir schreiben. „Wir haben den Blue-Label-Whiskey schon bereitgestellt und einen halben Liter wie gewohnt in deine Thermoskanne gefüllt. Dein Zimmer im Phoenicia ist auch schon reserviert. Bezahlen würdest du es ja wohl lieber selbst, oder? Und wir versprechen dir hoch und heilig, das Thema Politik bleibt ausgespart. Keiner wird es wagen, nach Jerusalem zu fragen und ob ihr damit irgendetwas zu tun habt.“

„Ich hab das Gefühl“, sagte Tania, während wir uns dem Crown Plaza Hotel näherten, wo wir zum Café Younes abbiegen mussten, „dass der Niedergang des britischen Gesundheitssystems mit solchen Leuten wie Wasi in Verbindung steht. Ich weiß nur noch nicht wie …“ Ihre Tochter, die für den Bürgermeister Khan in London arbeitet, hatte einen ganzen Tag beim NHS vergeudet. Tania hatte daraufhin erklärt, sie selbst sei in Beirut medizinisch besser versorgt als ihre Tochter in London. Und dann ging es wieder mit ihren Theorien los. Eine ging so: „Die Israelis greifen immer im Sommer an.“ (Deswegen war jetzt erst mal Ruhe.) Eine andere lautete: „Das Land steht kurz vor dem Untergang“. (Und jetzt würde sie wahrscheinlich sagen: „Stimmt es denn, dass die demonstrierenden Palästinenser die israelischen Flaggen, die sie in Berlin verbrennen, selbst gebastelt haben? Und diese Angst vor einer neuen Welle des Antisemitismus… Das ist doch nur eine billige Kopie. Ein Abklatsch. Niemand würde doch wagen, das den Deutschen streitig zu machen.“ Ich würde dazu natürlich nichts sagen und mich in Schweigen hüllen.)

Die Leute im Oman

Die Initiative musste von uns ausgehen. Wir mussten Wasi schreiben. Er meldete sich selbst nicht. „Ich schicke doch keine Mail nach Riad“, beschwerte sich Tony. „Wer weiß, wer die liest.“ Aber Tony kann es nicht tun, er ist zwar mit Wasi befreundet, würde ihn aber niemals um etwas bitten, obwohl er schon unglaublich viele Geschenke von ihm bekommen hatte. Kurz nach Fertigstellung seines Studiums schenkte Wasi ihm einen nagelneuen Dell-Computer. Wer also sollte schreiben? „Schreib du doch“, schlug Tony vor. Aber vielleicht lag das an seinem Schlafdefizit. Er ist IT-Experte und die Bank ruft ihn regelmäßig nachts an, wenn eine Sicherheitslücke geschlossen werden muss. Ich sagte zu Tony: „Du müsstest doch das größte Interesse daran haben, dass sich unser Verhältnis zu Wasi wieder normalisiert.“ (Manche glauben, dass Wasi eventuell aufgrund der Paradise Papers selbst in Schwierigkeiten ist, so wie manche glauben, man habe Hariri nur deswegen zum Rücktritt gezwungen, weil er mit seiner vom Vater geerbten Firma Saudi Oger, die dieses Jahr pleite gegangen ist, in undurchsichtige Geschäfte verwickelt war.) Tony, der jetzt manchmal morgens um vier Uhr aufsteht, um die neueste Folge von Game of Thrones zu schauen, erklärte, seine Bank mache nur mit dem Oman Geschäfte und dort sei alles okay. „Die Leute im Oman sind echt in Ordnung. Sehr entspannt. Sie geben uns ihr Geld und verzichten sogar auf die Zinsen.“ Das hatte allerdings religiöse Gründe, aber Tony interpretiert das auch als ein Zeichen von Großzügigkeit. Was also tun? Wie konnten wir Wasi zurückgewinnen?

„Jetzt, wo Syrien uns in Ruhe lässt, kommen die anderen, um sich einen neuen Spielball zu suchen“, sagte Tania, als wir das Younes schon fast erreicht hatten. Sie regte sich über Gibran Bassil auf, den neuen Demagogen an der Seite von Präsident Aoun, der die libanesischen Christen aus Übersee zurückholen will. Sie sollen dafür sorgen, dass die Balance zwischen Christen und Moslems wieder ausgeglichen ist. „Was für ein Wahnsinn“, sagte sie. Und dann fiel ihr die Sache mit Calvin Klein ein, kurz bevor wir die Hamra Road, die Straße der Verschwörungstheorien, wieder verließen. Sie erklärte, dass die neue Calvin-Klein-Kampagne ein Versuch sei, „pornografische Fantasien“ in die Stadt hineinzuschleusen. Sie kam auf diesen Gedanken, als wir einen irakischen Künstler und Flüchtling trafen, der jetzt in Texas lebt, sich aber dort zu Tode langweilt. Tania sagte noch, auch eine Verschwörungstheorie, dass die Amerikaner den Irak deswegen in Schutt und Asche gelegt haben, damit sie die Intellektuellen und Künstler „abziehen“ können, um damit ihre trübe und apathische Bevölkerung in Texas aufzumischen. (So wie wir in Deutschland uns die Flüchtlinge ins Land holen, um etwas gegen die depressive Grundkonstellation des Landes zu tun.) Tania fand das aber nicht lustig.

„Das ist Braindrain. Überall in der Welt gibt es das. Der Westen zieht die besten Köpfe ab und sortiert dann in aller Ruhe aus, wen er behalten will.“

„Und warum findest du die Calvin-Klein-Kampagne pornografisch?“, fragte ich. Die beiden in Unterhosen vor einem grauen undefinierten Hintergrund posierenden Models sahen alles andere als sexy aus, eher traurig und hilflos.

„Hast du nicht gesehen?“, sagte sie. „Das ist eine SM-Inszenierung. Es sind zwei in ihren Unterhosen gefangene Models, mager und willig. Sie machen sich für die Folterungen bereit … Und weißt du, wer sie sind?“

„Nein.“

„Das sind wir. Wir sind das!“ Sie machte eine abwehrend Handbewegung in Richtung eines hupenden Taxifahrers. Sie war so wütend, dass ich sie nicht zu fragen wagte, was das eigentlich bedeutete. Ob damit wir, die Expats, oder wir, die Wahl-Libanesen oder wir, die wirklichen Libanesen, gemeint waren oder ob es überhaupt noch ein „wir“ gab.

„Sie foltern uns und wir merken es gar nicht. Den Israelis ist das nur recht, die schauen zu und warten ab.“ Ich wollte sie nicht weiter drängen, wir waren verabredet, und das Café Younes war nur wenige Meter entfernt.

Wie ein Explosionskrater

Dort saß mitten auf einem Tisch eine graue Katze. Sie hatte sich einfach so breitgemacht, obwohl kaum noch etwas frei war. Sie blinzelte wie eine Sphinx. Wir quetschten uns an einen Tisch daneben. Die Katze betrachtete uns mit einer gewissen Arroganz, aber auch mit Wohlwollen, in dem Wissen, wir würden ohnehin nichts gegen sie unternehmen. Es war kein Wunder, dass ich dachte, sie sei eine Inkarnation von Wasi, und dass man jetzt aufpassen musste. Ich überlegte schon, ob ich ihr etwas Blue-Label-Whiskey anbieten könnte, um sie zu besänftigten. Und tatsächlich schnurrte sie. Einfach so, ohne dass sie jemand berührte oder liebkoste. Das Schnurren schien aus der Tiefe ihres grauen majestätischen Katzenbauches zu kommen und dröhnte geradezu, als ich mein Ohr an sie hielt.

Eine Übersetzung des Schnurrens lautete: Es gibt keine Hoffnung, keine Aussicht auf Besserung. Das Schnurren ist das Scharren des Krieges hinter der Tür, das Dröhnen der aus einem grauen bewölkten Himmel plötzlich hervorbrechenden F16-Bomber, die aus dem Süden kommen. Aber es konnte im Grunde alles sein. (Etwas, auf das man gar nicht vorbereitet war, etwas, was noch schlimmer war.) Tonys Vater zieht trotzdem das Gebäude in Hazmieh hoch, erhöht es auf acht Stockwerke, weil er jemanden bestochen hat. Ein paar Tage später sind wir in der Baugrube. Sie sieht wie ein Explosionskrater aus. Tonys Vater ist wie immer total optimistisch.

„Wisst ihr“, sagte Tania, sie sprach immer noch über den irakischen Künstler, der in Beirut eine Ausstellungseröffnung hatte. „Diese Hitze … Wir halten sie einfach aus. Libanon ist ein Vulkan. Aber solange wir es aushalten, geht er nicht hoch. Es ist eben nur ein bisschen heiß.“ In diesem Moment öffnete die Katze wieder die Augen und schaute uns an. Sie schien zu überlegen, ob sie uns töten sollte. Aber auch: Ob sie überhaupt Lust darauf hatte. „Vielen Dank“, könnten wir Wasi schreiben. „Dass du uns jetzt eine Weile in Ruhe lässt. Das mit Jerusalem war eine gute Idee. Wir müssen nur noch die passende Verschwörungstheorie dazu finden.“ Tania arbeitete bereits daran. Vielleicht hatte ja auch Putin bald eine Idee. Assad hatte noch ein Geschenk verdient. Vielleicht eine neue Hauptstadt? Und welche wäre dazu besser geeignet als unser wunderschönes Beirut.

10 Kommentare


  1. […] Der Konsum, der Bauboom, das Dröhnen im Himmel, und hinter der Tür scharrt der Krieg: ein Spaziergang durch Beirut, auf der Straße der Verschwörungstheoretiker. […]Read More […]

  2.   waloo

    Der Libanon: ein einst mehrheitlich christliches, blühendes Land, das zu viel islamische Immigration zugelassen hat.

  3.   Raunaj

    Das Ganze ist nett, viel zu real, um eine Ansammlung von Vermutungzu sein und hat nur einen Schönheitsfehler: Damaskus ist viel schöner als Beirut. Und wenn Damaskus ‘dran glauben muss, dann Jerusalem erst recht!

  4.   Hausten

    Der Titel ist genauso dämlich wie der Text: „hinter der Tür scharrt der Krieg: ein Spaziergang durch Beirut, auf der Straße der Verschwörungstheoretiker.“

    Wie hier dargetan. Ein Verschwörungstheoretiker scharrt.

  5.   Raunaj

    Das Ganze ist viel zu nett, zu real, um nur aus Vermutungen zu bestehen und hat nur einen Schönheitsfehler: Damaskus ist viel schöner als Beirut. Und wenn schon Damaskus ‘dran glauben muss, dann Jerusalem erst recht!

  6.   quengo

    Katzen schnurren nicht mit dem Bauch, sondern mit dem Kehlkopf!:-):Der Rest ist auch ganz orginell!

  7.   Chetemti-biti

    Hauptstadt zu verschenken?

    Falls Beirut einen funktionierenden Flughafen hat, sollten wir zugreifen!

  8.   heinz33

    waloo irrt. Die Christen im Libanon haben schon immer eine Volkszählung abgelehnt, weil sie wussten, dass sie in der Minderzahl sind. Ihre angebliche Mehrheit rührt daher, dass sie die vielen christlichen Libanesen, die im Ausland Geld scheffeln, zu den Christen im Libanon hinzuzählen wollesn.

  9.   bonsato

    „Sie sollen dafür sorgen, dass die Balance zwischen Christen und Moslems wieder ausgeglichen ist.“

    Wieso, gibt es da irgendwelche Probleme?

  10.   Martina Rheb

    immerhin nannte man früher Beirut das Paris des Orients, so schön war es.

    Ohne die Hoffnung, dass Städte wie Beirut und vor allem auch Aleppo wieder aufgebaut würden- und wie man an Berlin sieht, sogar noch schöner als vorher mit dem Geld der internationalen Geschäftsleute- ja, ohne den Glauben daran wäre das Leben trostlos und das ist es nicht….es gibt Zukunft.