Helmut Schmidt zur Zeitungskrise Der Trend zur Oberflächlichkeit
Der Altbundeskanzler über die Krise der Zeitungsblätter und deren mögliche Subventionierung durch die Politik. Ein Gespräch mit Studenten der Hamburg Media School.
- Datum 13.02.2010 - 12:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 21
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hier demonstriert Helmut Schmidt, was Liberalität eigentlich ist...
Helmut Schmidts Analyse zur Entwicklung der Buchverlage ist brilliant. Keine grenzdebile Selbstzweckrethorik von Feuilletonisten, die Hegemannsche Plagiate zu Kunst hochstilisieren wollen bzw. in Abhängigkeit zu Ullstein &Co müssen.
Exakt was Schmidt beschreibt läuft derzeit ab: Inhalte interessieren nicht, selbst wenn die Auflage durch widerrechtlichen Contentklau hochgeputscht wird. Schund erhält man im Web allerdings billiger.
Die Buchverlag kanibalisieren sich selbst.
Brilliant auf den Punkt gebracht. Sie haben meine Bewunderung.
Brilliant auf den Punkt gebracht. Sie haben meine Bewunderung.
sagt hier mal, was die vielen Jüngeren sich nicht trauen...
... fällt einem doch ab und an auf, dass Herr Schmidt aus einer anderen Zeit stammt. Einer Zeit, als man noch sozialer Liberaler sein konnte, weil "Arbeitswillige" sich wirklich noch mit ihrer Arbeit finanzieren konnten, einer Zeit als Verleger noch nicht primär Betriebswirte und Investoren waren, einer Zeit, als noch so manches anders war.
Übrigens, das Internat finanziert sich natürlich selber. Es sind die Praktizierer der alten, großen Geschäftsideen, die teils noch nicht so recht wissen, wo im Internet sie die Fundamente für die Standbeine ihrer vieltonnen schweren Unternehmungen eingraben sollen.
<Übrigens, das Internat finanziert sich natürlich selber. Es sind die Praktizierer der alten, großen Geschäftsideen, die teils noch nicht so recht wissen, wo im Internet sie die Fundamente für die Standbeine ihrer vieltonnen schweren Unternehmungen eingraben sollen.>
stimmt, Internate sind oft ein gutes Geschaeft ;-)
Dass viele "alte" Medienunternehmen jetzt Probleme haben, bedeutet noch lange nicht, dass fuer "neue" Medien im Internet das Geldverdienen leichter ist. Tatsache ist, Internet-Geschaeftsideen funktionieren fuer einige wenige Grosse sehr gut (siehe: Kataloghandel> Amazon, Suchdienst> Google, Kleinanzeigen> Craigslist, Ebay). Der Rest kaempft und strampelt.
<Übrigens, das Internat finanziert sich natürlich selber. Es sind die Praktizierer der alten, großen Geschäftsideen, die teils noch nicht so recht wissen, wo im Internet sie die Fundamente für die Standbeine ihrer vieltonnen schweren Unternehmungen eingraben sollen.>
stimmt, Internate sind oft ein gutes Geschaeft ;-)
Dass viele "alte" Medienunternehmen jetzt Probleme haben, bedeutet noch lange nicht, dass fuer "neue" Medien im Internet das Geldverdienen leichter ist. Tatsache ist, Internet-Geschaeftsideen funktionieren fuer einige wenige Grosse sehr gut (siehe: Kataloghandel> Amazon, Suchdienst> Google, Kleinanzeigen> Craigslist, Ebay). Der Rest kaempft und strampelt.
.........denn DEUTSCHLAND mag ich in diesem Zusammenhang eigentlich garnicht sagen, zumindest zur Zeit ! aBK Schmidt
hat wohl recht: ab cirka 1982 ging alles nur noch abwaerts,
Bereicherung, Kluengel, Vorteilsnahme usw.Wenn nun die Schweiz (angeblich) verlauten laesst man koente ja auch die Schwarzgeldkonten der DEUTSCHEN Politiker und PARTEIEN einmal "versehentlich" preisgeben, stellen sich die Haare zu Berge wenn dies auch nur in etwa angedacht wird. NUN wird ja in Kuerze in Wiesbaden ein UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS tagen der die Versetzung von 4 STEUERFAHNDERN in den Ruhestand wg. "Schizophrenie" untersuchen soll, ICH BIN GESPANNT..........na, Herr KOCH wird's vielleicht richten !
...ich hätte viel lieber die toten Buchstaben dieses Interviews gelesen.
...ich hätte viel lieber die toten Buchstaben dieses Interviews gelesen.
...ich hätte viel lieber die toten Buchstaben dieses Interviews gelesen.
Und auch die knapp 6 Minuten Video sind nicht wirklich geeignet ein so komplexes Thema, aus Sicht der Studenten und Helmut Schmidt verwertbar wiederzugeben.
MfG
AoM
Und auch die knapp 6 Minuten Video sind nicht wirklich geeignet ein so komplexes Thema, aus Sicht der Studenten und Helmut Schmidt verwertbar wiederzugeben.
MfG
AoM
Naja, von einer "brillianten Analyse" ist das weit entfernt, dennoch alle Achtung vor der körperlichen und geistigen Widerstandsfähigkeit gegen die selbsteigene Zeit des Helmut Schmidt; schon alleine dafür, dass er immer noch auf seinem Stuhl sitzen, wie ein Schlot qualmen und auf den Tisch hauen kann, gebührt ihm mein vollster Respekt.
Intellektuell scheint er mittlerweile sich selbst ein wenig zurückzustehen; aber immer noch besser drauf zu sein, als so manch ein Kollege der aktuellen Politik.
Was das betrifft, ist das aber weniger als Auszeichnung für Herrn Schmidt gemeint, denn als Armutszeugnis an die anderen Kameraden.
"Es wird weniger gelesen, als früher"? Dem stimme ich nicht zu.
"Es wird anders gelesen, als früher" sollte es meiner Meinung nach heißen.
Ich habe schon diverse Artikel auf diversen Medienplattformen in letzter Zeit wahrgenommen (gelesen), die die veränderte Lesekultur, also das Leseverhalten des "modernen" Menschen beschrieben haben. Dieser liest selektiver, versucht, aus der Flut an Informationen die für ihn relevanten Häppchen herauszufischen. Manchmal scheint dies vielleicht auch einher zu gehen mit einer verminderten Fähigkeit, sich auf längere Texte konzentrieren zu können.
Aber die Schlussfolgerung des geschätzten Hr. Schmidt, dass generell weniger gelesen und mehr geschaut kann ich für mich nicht nachvollziehen.
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