Kriminalität BKA besorgt über Zuwachs der Zwangsprostitution
In nur einem Jahr sind die registrierten Fälle der Zwangsprostitution um elf Prozent angestiegen. Beunruhigend: Das BKA geht von einer erheblich höheren Dunkelziffer aus.
"Die Täter gehen zum Teil äußerst brutal vor", sagte Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) bei der Vorstellung der Statistik für das vergangene Jahr. "Bekannt geworden sind Fälle von Mehrfachvergewaltigungen, brutaler körperlicher Gewalt und Todesdrohungen, um die Betroffenen zur Prostitution zu zwingen."
534 Verfahren wurden nach Angaben des BKA im vergangenen Jahr abgeschlossen. Die Zahl der registrierten Opfer stieg um fünf Prozent auf 710. Etwa die Hälfte der Betroffenen kam aus Osteuropa.
Seit 2005 ist die Zahl der Ermittlungsverfahren kontinuierlich gestiegen. Ein Viertel der Opfer kommt aus Deutschland, jeweils knapp 20 Prozent kommen aus Rumänien und Bulgarien. Zwei Drittel der Opfer waren jünger als 21 Jahre, 41 waren nicht einmal 14.
Die Verfolgung der Täter gestaltet sich nach wie vor schwierig. "Eine Vielzahl der Verfahren wird eingestellt, weil die Opfer nicht als Zeugen zur Verfügung stehen", sagte Ziercke. Nur 18 Prozent der Tatverdächtigen würden in Deutschland verurteilt. "Wir gehen daher von einem erheblichen Dunkelfeld aus", sagte Ziercke.
Die Opfer werden von den Tätern massiv und teilweise brutal unter Druck gesetzt. Ziercke berichtete von einem Fall, in dem das Kind eines Opfers im Heimatland entführt wurde, um die nach Deutschland verschleppte Mutter zu erpressen. Frauen, denen die Flucht zurück in die Heimatländer gelingt, werden dort teilweise verfolgt und bedroht.
Dem BKA zufolge wurden auch Menschenhändler aus Nigeria immer aktiver. Viele Frauen aus Afrika seien aber nicht bereit, mit der Polizei zu kooperieren, weil ihnen die Täter durch Vodoo-Rituale Schweigegelübde auferlegt hätten. Weitere Gründe, warum sich sexuell ausgebeutete Frauen auch aus Osteuropa nicht an die Polizei wandten, seien Gewalt der Täter und der Wunsch, sich durch Migration einen besseren Lebensunterhalt verdienen zu können.
- Datum 21.05.2010 - 17:12 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 41
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Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/cs
"aktuelle" Bildunterschrift:
>> Viele junge Frauen werden aus Ostdeutschland in die Bundesrepublik >> gelockt und mit brutalen Methoden zur Prostitution gezwungen
Ich bin mir nicht sicher, wann der Artikel verfasst wurde, aber entweder
(1) ist er aus Zeiten vor der Wiedervereinigung...
(2) oder der Autor sehnt sich nach diesen Zeiten...
(3) oder der Autor meint "Osteuropa"..
Ja, soviel zu den Mauern in den Köpfen...
Ja, soviel zu den Mauern in den Köpfen...
ist einfach nur peinlich.
....dass es Zwangsprostitution überhaupt geben kann. Es gibt nun doch wirklich weltweit genug Menschen, die liebend gerne für Geld mit den Leuten Sex haben würden wollen. Sie dürfen nur nicht, weil wir sie nicht ins Land kommen lassen.
So zwingen wir unsere armen Männer illegal importierte Frauen faktisch zu vergewaltigen und so schuldig zu werden. Ist es fair unsere braven Männer so zu entlarven? Es ist doch irgendwie gemein so öffentlich zu machen, dass 60% der deutschen Männer billigend in Kauf nimmt, dass sie am Mittwoch Nachmittag einem Mädel Gewalt antun.
....dass es Zwangsprostitution überhaupt geben kann. Es gibt nun doch wirklich weltweit genug Menschen, die liebend gerne für Geld mit den Leuten Sex haben würden wollen. Sie dürfen nur nicht, weil wir sie nicht ins Land kommen lassen.
So zwingen wir unsere armen Männer illegal importierte Frauen faktisch zu vergewaltigen und so schuldig zu werden. Ist es fair unsere braven Männer so zu entlarven? Es ist doch irgendwie gemein so öffentlich zu machen, dass 60% der deutschen Männer billigend in Kauf nimmt, dass sie am Mittwoch Nachmittag einem Mädel Gewalt antun.
Habe ich etwas verpasst?
Vielen Dank für die Hinweise. Wir kümmern uns so bald wie möglich darum. Die Redaktion/cs
´Weitere Gründe, warum sich sexuell ausgebeutete Frauen auch aus Osteuropa nicht an die Polizei wandten, seien Gewalt der Täter und der Wunsch, sich durch Migration einen besseren Lebensunterhalt verdienen zu können.´
Ohne die Menschenhändler und Zuhälter im mindesten in Schutz nehmen zu wollen, muß man aber doch feststellen, daß die ausgebeuteten Frauen, sofern sie von außerhalb des Schengen-Raumes kommen, eben auch kriminell sind. Schleuser sind nur dort, wo jemand geschleust werden will. Die Frauen wollen die Grenze illegal überschreiten, um hier einer illegalen Beschäftigung nachzugehen. Das sind in jedem Land der Welt Straftaten. Und um die zu begehen, geben sie sich in die Hände anderer. von denen sie wissen, daß es Kriminelle sind, die sie einschleusen sollen. Ich weiß ja nicht, was sie in diesem Sumpf erwarten. Sind sie grenzenlos naiv oder grenzenlos dumm? Vielleicht von beidem ein bißchen. In jedem Falle ist ihnen meines Erachtens sehr wohl bewußt, daß sie mit hohem Einsatz spielen und dabei eben auch hoch verlieren können. Mein Mitleid mit diesen Frauen ist begrenzt.
Verzweifelt und alternativlos trifft es wohl eher als dumm und naiv. Die wenigsten Menschen verlasssen gerne ihre Familie und das Umfeld um einer äußerst unsicheren zukunft in einem fremden Land entgegenzugehen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist nichts Kriminelles.
Verzweifelt und alternativlos trifft es wohl eher als dumm und naiv. Die wenigsten Menschen verlasssen gerne ihre Familie und das Umfeld um einer äußerst unsicheren zukunft in einem fremden Land entgegenzugehen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist nichts Kriminelles.
Verzweifelt und alternativlos trifft es wohl eher als dumm und naiv. Die wenigsten Menschen verlasssen gerne ihre Familie und das Umfeld um einer äußerst unsicheren zukunft in einem fremden Land entgegenzugehen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist nichts Kriminelles.
Nein, so romantisch-tragisch ist das nicht in den Folgestaaten der ehemaligen Sovietunion. Legale Alternativen gibt es immer. Das mag in Teilen Afrikas anders sein.
Sie haben Recht. die Hoffnung ist nicht kriminell. Die Mittel uns Wege, sie umzusetzen, können es sehr wohl sein.
Nein, so romantisch-tragisch ist das nicht in den Folgestaaten der ehemaligen Sovietunion. Legale Alternativen gibt es immer. Das mag in Teilen Afrikas anders sein.
Sie haben Recht. die Hoffnung ist nicht kriminell. Die Mittel uns Wege, sie umzusetzen, können es sehr wohl sein.
Nein, so romantisch-tragisch ist das nicht in den Folgestaaten der ehemaligen Sovietunion. Legale Alternativen gibt es immer. Das mag in Teilen Afrikas anders sein.
Sie haben Recht. die Hoffnung ist nicht kriminell. Die Mittel uns Wege, sie umzusetzen, können es sehr wohl sein.
halte ich auch Freier, die es nicht interessiert oder die es sogar begrüßen, wenn ihnen Frauen unter Zwang Sex verkaufen. Auch dazu gibt es im übrigen 'legale Alternativen' - in der hohen Not täte es auch die eigene Hand.
Würden Freier keinen Wunsch nach gezwungenen Frauen haben, gäb's keine Zuhälter und keine Schleuser, hm? Und nun raten Sie, bei wem sich mein Mitleid in engen Grenzen hält.
http://www.stoppt-zwangsp...
http://www.freiersein.de/
halte ich auch Freier, die es nicht interessiert oder die es sogar begrüßen, wenn ihnen Frauen unter Zwang Sex verkaufen. Auch dazu gibt es im übrigen 'legale Alternativen' - in der hohen Not täte es auch die eigene Hand.
Würden Freier keinen Wunsch nach gezwungenen Frauen haben, gäb's keine Zuhälter und keine Schleuser, hm? Und nun raten Sie, bei wem sich mein Mitleid in engen Grenzen hält.
http://www.stoppt-zwangsp...
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halte ich auch Freier, die es nicht interessiert oder die es sogar begrüßen, wenn ihnen Frauen unter Zwang Sex verkaufen. Auch dazu gibt es im übrigen 'legale Alternativen' - in der hohen Not täte es auch die eigene Hand.
Würden Freier keinen Wunsch nach gezwungenen Frauen haben, gäb's keine Zuhälter und keine Schleuser, hm? Und nun raten Sie, bei wem sich mein Mitleid in engen Grenzen hält.
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Ich kann mich täuschen aber ich glaube das es der Preis ist der den Ausschlag gibt.
Stichwort Thailandurlaub:
Ich möchte niemandem zu nahe treten aber ich glaube kaum dass jemand nach Thailand zum F… fährt weil dort die Frauen so "schön" sind (im Mitteleuropäischen Sinne).
....Verknappung des Angebots für die Ursache der Kriminalität. Denn offenbar gibt es Nachfrage, die so wenig befriedigt werden kann, dass die so möglichen Einkommen erhebliche Risiken und kriminelle Energie zu rechtfertigen scheinen.
Ich kann mich täuschen aber ich glaube das es der Preis ist der den Ausschlag gibt.
Stichwort Thailandurlaub:
Ich möchte niemandem zu nahe treten aber ich glaube kaum dass jemand nach Thailand zum F… fährt weil dort die Frauen so "schön" sind (im Mitteleuropäischen Sinne).
....Verknappung des Angebots für die Ursache der Kriminalität. Denn offenbar gibt es Nachfrage, die so wenig befriedigt werden kann, dass die so möglichen Einkommen erhebliche Risiken und kriminelle Energie zu rechtfertigen scheinen.
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