Atomunglück Evakuierungszone um Fukushima ausgeweitet
Japan vergrößert den Radius der Evakuierungszone um das havarierte AKW nun doch. Die Regierung senkt damit auch die Grenzwerte für eine tolerierbare Strahlenbelastung.
© Kim Kyung-Hoon/Reuters

Dieses Mädchen verließ die Katastrophenregion um das Unglücks-AKW bereits Ende März
Kehrtwende in Tokyo: Die japanische Regierung will nun doch den Radius der Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-1 von 20 auf 30 Kilometer ausweiten. Ihr Sprecher Yukio Edano sagte, die Regierung sei momentan wegen einer entsprechenden Anweisung für die Bewohner des Gebiets in letzten Verhandlungen mit den Lokalregierungen.
"In diesen Regionen könnte die Strahlung 20 oder mehr Millisievert über ein Jahr betragen", erläuterte er. Der Regierungssprecher verwies unter anderem auf den Ort Iitate, der 40 Kilometer von dem zerstörten Kernkraftwerk entfernt liegt. Die Gebiete sollten innerhalb eines Monats evakuiert werden. Es sei nicht nötig, sofort zu handeln. Edano riet Kindern, Schwangeren und Kranken, sich nicht näher als 30 Kilometer dem AKW zu nähern. Die Japan Times meldete, dass zudem die bisherige Evakuierungszone von 20 Kilometern komplett gesperrt werden soll. Den 70.000 betroffenen Menschen sei es dann nicht mehr gestattet, in den Trümmern ihrer Häuser nach Habseligkeiten zu suchen.
Die japanische Nuklearsicherheitskommission hatte der Regierung geraten, ihre Evakuierungsstandards zu überprüfen. Demnach sollen Regionen nicht wie bisher festgeschrieben erst dann evakuiert werden, wenn die Strahlenbelastung nach einer Woche noch bei 50 Millisievert liegt. Nun ist die Vorgabe, dass Anwohner nicht einer jährlichen Strahlenbelastung von 20 Millisievert oder mehr ausgesetzt werden sollen. Damit senkt Japan effektiv seine Grenzwerte für radioaktiv kontaminierte Regionen, vermutlich als reine Vorsichtsmaßnahme. Denn die Messwerte sinken derzeit tendenziell.

Was im Atomreaktor passiert, warum Strahlung für uns gefährlich ist – und wie man sich im Ernstfall schützen kann
In Deutschland gelten weit höhere Werte, bis ein Gebiet nach einem Reaktorunfall evakuiert werden müsste. Erst wenn die Strahlenwerte nach einer Woche 100 Millisievert überschreiten, werden Menschen in Sicherheit gebracht. Aufgrund der natürlichen radioaktiven Strahlung in der Umwelt, ist jeder Mensch in Deutschland im Schnitt etwa 2 Millisievert pro Jahr ausgesetzt.
Trotz eindringlicher Appelle hatte Japans Regierung bislang eine Ausweitung der Evakuierungszone abgelehnt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte eine Ausweitung auf 40 Kilometer, um die Bevölkerung vor Strahlen zu schützen. Die USA und Australien empfahlen ihren Bürgern, sich mindestens 80 Kilometer von Fukushima-1 fernzuhalten.
- Strahlendosis
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Die Strahlenwirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen wird häufig in Sievert pro Stunde angegeben. Mit Hilfe der Einheit lässt sich abschätzen, wie schädlich eine Strahlung für einen Organismus ist. Sie berücksichtigt dabei die Strahlungsdauer, -art und -wirkung. 1 Sievert entspricht 1.000 Millisievert oder 1.000.000 Mikrosievert. Grundsätzlich gilt eine Einzeldosis von 6.000 Millisievert als tödlich (100 Prozent Sterblichkeit innerhalb von 14 Tagen).
Ob eine Person, die einer geringen Strahlendosis ausgesetzt war, gesundheitliche Schäden zu erwarten hat, lässt sich nicht eindeutig sagen. Die Grenzwerte beziehen sich in der Regel auf ein Jahr. Manche Experten gehen davon aus, dass dieselbe Strahlendosis über einen längeren Zeitraum weniger schädlich ist. Andere sagen, die Strahlung müsse addiert werden.
- Natürliche Quellen
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Die durchschnittliche Strahlendosis, die ein Deutscher durch natürliche Quellen innerhalb eines Jahres aufnimmt, liegt zwischen zwei und fünf Millisievert. Diese äußere Bestrahlung, der der Mensch je nach Ort und Zeitin unterschiedlicher Höhe ausgesetzt ist, wird Gamma-Ortsdosisleistung genannt. In dieser Deutschlandkarte des Bundesamts für Strahlenschutz ist die Strahlungsstärke je nach Region verzeichnet.
Bei medizinischen Untersuchungen werden zum Teil viel höhere Einzeldosen erreicht, die aber auf einen kurzen Zeitraum beschränkt sind. So nimmt ein Mensch während einer Computertomografie (CT)seines Kopfes ungefähr zwei Millisievert auf, bei der Mammografie 0,4 Millisievert.
- Andere Einheiten
Die Energiedosis einer Strahlenquelle wird in Gray angegeben. Ein Gray bedeutet, dass ein Körper von einem Kilogramm Masse eine Energiemenge von einem Joule aufgenommen hat. Für die in Atomkraftwerken vor allem freigesetzte Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung ist die Einheit Grayidentisch mit der Äquivalenteinheit Sievert, ein Gray ist also gleich einem Sievert. Bis Mitte der 1980er Jahre wurde die Äquivalentdosis statt in Sievert in Rem angegeben. Das meinte die Strahlendosis in Roentgen, die ein Mensch aufgenommen hat.
Nach Einschätzung der Regierung ist die Gefahr neuer Atomlecks an dem havarierten AKW aber gesunken. "Das Risiko, dass sich die Situation verschlechtern wird und dass es neue massive Ausstöße radioaktiver Substanzen geben wird, wird deutlich geringer", sagte Edano. Trotzdem könne Strahlung aus dem Boden entweichen und die Gesundheit von Menschen schädigen, wenn sich diese lange Zeit in der betroffenen Region aufhielten.
- Lage in Fukushima-1
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BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4 Abschaltung nach Beben, Explosion am 12.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 15.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 14. und 16.03.2011 Abgeschaltet vor Beben, Brände und Explosion am 15.03.2011 Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Abgeschaltet und auch vor dem Beben nicht in Betrieb Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter und Reaktordruckbehälter beschädigt, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude leicht beschädigt, Außenhülle löchrig, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter beschädigt, Leck vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Wasserstoff aus Block 3 sprengte das Dach, keine Brennelemente im Kern Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 400 Brennelemente, Zustand der 292 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen, Zustand der 587 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen beschädigt, Schäden an den 514 Brennelemente im Abklingbecken vermutet (Wasser wird eingespeist) keine Brennelemente im Reaktorkern, die meisten der 1331 Brennelementen im Abklingbecken sind vermutlich nicht beschädigt (Wasser wird eingespeist) Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes. Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Kunststoffzelt über dem Reaktorblock zur Abschirmung austretender Strahlung fertiggestellt kein Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung geplant Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4
Quellen (u.a.): GRS, JAIF, Stand: März 2012 - Blöcke 5 und 6
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BLOCK 5 BLOCK 6 Abgeschaltet vor Beben Abgeschaltet vor Beben Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt 548 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 946 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt 764 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 876 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden Keine Informationen über austretende Radioaktivität Keine Informationen über austretende Radioaktivität - AKW-Übersicht
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© ZEIT ONLINE
Die sechs Reaktoren von Fukushima-Daiichi liegen direkt an der Küste im Osten Japans. Ihr Zustand kann auf noch unabsehbare Zeit kritisch bleiben. Die japanische Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage der Anlage mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.
- Evakuierungszone
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© ZEIT ONLINE
Ende September wurde die Sperrzone auf Gebiete in einem Umkreis von 20 Kilometern reduziert. Einige Städte außerhalb dieses Bereichs, wie etwa Iitate, die sehr stark durch radioaktiven Fallout belastet worden sind, bleiben jedoch vorerst gesperrt.
Die Rettungsarbeiten an dem AKW wurden derweil vorübergehend von einem schweren Nachbeben der Stärke 7,1 behindert. Für etwa 50 Minuten fiel dem Betreiber Tepco zufolge die Kühlung in den Reaktoren 1 bis 3 aus. Inzwischen laufen die Pumpen wieder. Die Arbeiter mussten ihren Kampf gegen die Radioaktivität unterbrechen und sich in einem erdbebensicheren Gebäude in Sicherheit bringen.
- Datum 11.04.2011 - 10:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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informiert die japanische Regierung scheibchenweise. Strahlung aus dem Boden entweichen??? Wie das denn? Ich dachte, die Evakuierung wäre eine reine Vorsichtsmaßnahme??? Wurde nicht immer versichert, es bestehe keine Gefahr? Was weiß die japanische Regierung bzw. Tepco, was wir nicht wissen?
"In dieser Situation begann in Nadine eine erste vage Ahnung aufzudämmern von Dingen, die jedem Klardenkenden schon lange offensichtlich gewesen wären."
"In dieser Situation begann in Nadine eine erste vage Ahnung aufzudämmern von Dingen, die jedem Klardenkenden schon lange offensichtlich gewesen wären."
Erweiterung von 20 auf 30 km bedeutet Flächenerweiterung auf das 2,25-fache und damit - unter der Annahme einer halbwegs gleichmäßigen Bevölkerungsverteilung - ungefähr Verdopplung der Anzahl der betroffenen Menschen, also nochmals 70000 Personen.
(Nur für die Zaungucker aus dem BILD-Forum, die meinen, dass Coitus ein röhmischer Veldherr war...)
Das liest sich etwas anders als die Alles-unter-Kontrolle-Beschwichtigungspropaganda.
In jedem Fall gilt mein Mitgefühl den 2×70000 heimat-, obdach- und vermutlich auch arbeitslos gewordenen Menschen, denen jetzt auch noch bevorsteht, dass sie mit ihren Steuergeldern den Verursacher stützen müssen statt umgekehrt! Ich wünsche ihnen, dass sie möglichst bald wieder einen Ort zum Leben finden.
"In dieser Situation begann in Nadine eine erste vage Ahnung aufzudämmern von Dingen, die jedem Klardenkenden schon lange offensichtlich gewesen wären."
Was die Informationspolitik bei Reaktorunglücken angeht, nehmen sich kommunistische Diktaturen und freiheitliche Länder mit mächtigen Wirtschaftsunternehmen nichts, nichts, absolut nichts.
Welcher Staat, der Atom-Meiler hat bauen lassen, ist so dumm und informiert seine Bevölkerung in der Art, dass sie in Panik geraten könnte?
Erinnern wir uns:
Letztlich haftet der Staat für die Schäden eines GAU's, denn keine Versicherung geht das Risiko ein AKW für den GAU-Fall zu versichern.
Also ist es doch nur logisch, dass von offizieller Seite abgewiegelt wird, nur scheibchenweise informiert wird, so dass der Eindruck entsteht, alles sei doch nicht so schlimm.
Eine Ausweitung der Evakuierungszone, ein Monat nach dem Gau, geht logischerweise einher mit der Meldung:
"Die Strahlung nehme ja schon wieder ab"...
:-OO
Gruß Max Stockhaus
Schwindel, Hochdruck, Kernkraft:
http://www.youtube.com/wa...
Welcher Staat, der Atom-Meiler hat bauen lassen, ist so dumm und informiert seine Bevölkerung in der Art, dass sie in Panik geraten könnte?
Erinnern wir uns:
Letztlich haftet der Staat für die Schäden eines GAU's, denn keine Versicherung geht das Risiko ein AKW für den GAU-Fall zu versichern.
Also ist es doch nur logisch, dass von offizieller Seite abgewiegelt wird, nur scheibchenweise informiert wird, so dass der Eindruck entsteht, alles sei doch nicht so schlimm.
Eine Ausweitung der Evakuierungszone, ein Monat nach dem Gau, geht logischerweise einher mit der Meldung:
"Die Strahlung nehme ja schon wieder ab"...
:-OO
Gruß Max Stockhaus
Schwindel, Hochdruck, Kernkraft:
http://www.youtube.com/wa...
http://geofon.gfz-potsdam...
Ca. 90 km vom AKW Daiichi entfernt: http://maps.google.de/map...
Ich könnte weinen, weinen, weinen, wenn ich das Bild von dem japanischen Mädchen mit seinem Kuscheltier sehe.....Mehr muss ich wohl nicht hinzufügen.
Sein und auch mein empathieloser, triebhafter, dunkler "innerer Benzini" wünscht sich, daß die maximale Katastrophe eintritt, Supergau, die japanische Insel und angrenzende Länder total verstrahlt und plutoniumverseucht werden, 40 Millionen Tote oder mehr.
Einfach nur, damit diese Salamitaktik endet und die Beschwichtiger mal für ne Weile die Fresse halten (sorry) und um die Entwicklung ein wenig zu beschleunigen.
Und um zu sehen, mit welcher Taktik hinterher wieder versucht wird, alles klein zu reden.
bloß das nicht! Wenn ich auf die Gefährlichkeit der AKWs hinweise, muß ich nicht hinterher auch noch recht behalten.
bloß das nicht! Wenn ich auf die Gefährlichkeit der AKWs hinweise, muß ich nicht hinterher auch noch recht behalten.
Ein Gemüseladen in Fukushima verkauft „liebevoll angebautes“, wunderschönes Obst und Gemüse, Spargel, Tomaten, Blattsalat, so gefilmt, dass der Zuschauer auf der Stelle Appetit bekommt und auch zugreifen möchte (es soll im Umkreis des Sperrgebietes angebaut worden sein, nach Angaben des Gemüsehändlers im Gewächshaus). Die Menschen stehen Schlange und kaufen, kaufen, kaufen, aus verzweifelter Freude, aus Solidarität mit Bauern und Händlern, es ist Frühling, sie wünschen sich Normalität und Unbeschwertheit. Es bricht einem fast das Herz. Dann: Ein großer Anti-Atomkraft-Demonstrationszug, viele Teilnehmer sind phantasievoll und in leuchtenden Farben kostümiert, geschminkt, tragen Plakate und Transparente. So etwas gab es in Japan bisher nicht. Ein junger Mann, in Großaufnahme, sagt laut und vernehmlich mit einem Lächeln in die Kamera: „Es hieß bisher immer, wir Japaner seien nicht wütend. Ich sage es jetzt deutlich: Ich bin sehr wütend!“ –
Diese Menschen wurden so unglaublich getäuscht, man kann ihnen nur von ganzem Herzen wünschen, dass sie keinen Schaden an ihrer Gesundheit nehmen und es schaffen, Tepco samt dem korrupten Atom-Regierungs-Klüngel schnellstens zum Teufel zu jagen.
Nun TEPCO ist verantwortlich, aber die jetzige Regierung auch?
Sicher die Regierung hat Fehler gemacht und macht sie immer noch, es werden auch sicher neue hinzu kommen. Das dürfte soweit fest stehen.
Die Frage die sich aber stellt, ist nicht wem können wir die Schuld geben, sondern wer ist dafür verantwortlich. Welche Regierung sah keine alternative zu Atomenergie? Wer war an der Macht als es darum ging, zukünftige Generationen mit strahlendem Abfall für Jahr Millionen zu belasten? Welche Parteien handelten damals so verantwortungslos?
Politiker und Verantwortung sind Dinge welche sich wie 2 gleich polige Magneten voneinander abstossen. Das einzige woran Heute das Wort und die Person Politiker klebt, ist Macht.
Die Angst vor Strahlung ist nicht so gross, die Angst vor den Lügen der Politiker ist riesig!
Daher, würde so etwas wie in Japan bei uns geschehen, gibt es nur eines zu tun, möglichst weit weg vom Ort des Geschehens und dies sofort und umgehend nach bekannt werden.
Es gibt allerdings Dinge die mich irritieren, zum Beispiel die Tatsache das ich nun schon zum wiederholten mal höre, dass Japan eh schon geringere Strahlenbelastungen für die Bevölkerung als zu lässig ansieht, wie es in Europa der Fall ist.
Werden wir etwa bewusst, absichtlich höher gefährdet?
Nun TEPCO ist verantwortlich, aber die jetzige Regierung auch?
Sicher die Regierung hat Fehler gemacht und macht sie immer noch, es werden auch sicher neue hinzu kommen. Das dürfte soweit fest stehen.
Die Frage die sich aber stellt, ist nicht wem können wir die Schuld geben, sondern wer ist dafür verantwortlich. Welche Regierung sah keine alternative zu Atomenergie? Wer war an der Macht als es darum ging, zukünftige Generationen mit strahlendem Abfall für Jahr Millionen zu belasten? Welche Parteien handelten damals so verantwortungslos?
Politiker und Verantwortung sind Dinge welche sich wie 2 gleich polige Magneten voneinander abstossen. Das einzige woran Heute das Wort und die Person Politiker klebt, ist Macht.
Die Angst vor Strahlung ist nicht so gross, die Angst vor den Lügen der Politiker ist riesig!
Daher, würde so etwas wie in Japan bei uns geschehen, gibt es nur eines zu tun, möglichst weit weg vom Ort des Geschehens und dies sofort und umgehend nach bekannt werden.
Es gibt allerdings Dinge die mich irritieren, zum Beispiel die Tatsache das ich nun schon zum wiederholten mal höre, dass Japan eh schon geringere Strahlenbelastungen für die Bevölkerung als zu lässig ansieht, wie es in Europa der Fall ist.
Werden wir etwa bewusst, absichtlich höher gefährdet?
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