Leserartikel

Joachim Gauck Der zweifelhafte Ex-Kandidat

Joachim Gauck hat die Occupy-Proteste als albern bezeichnet. SPD und Grüne seien heute froh über die misslungene Präsidentenwahl im Jahr 2010, schreibt Leser H. Lauber.

Joachim Gauck war vor etwas mehr als einem Jahr der Präsidentschaftskandidat der Herzen. Die Deutschen schrieben Lobeshymnen, die sie sich auf den Straßen und Plätzen gegenseitig vorsangen. Welch heller Klang lag über unseren Städten! Wenn die Menschen nach Hause kamen, schütteten sie Blumen auf den Flur und riefen ihren Kindern zu: "Flechtet! Flechtet Blumenkränze für unseren neuen Präsidenten!" Worauf die Kinder fröhlich und munter ans Werk gingen.

Im Internet gründeten sich Initiativen, welche die Kandidatur Gaucks unterstützten. Die Zeitungen titelten: "Yes, we Gauck", "Der bessere Präsident", "Es ist Sonne über Berlin". Zu schön war die Vorstellung von einem Präsidenten aus der Mitte der Gesellschaft, der für Freiheit und Bürgerrechte steht und dafür, dass "auch Deutsche Revolution können".

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Offensichtlich handelte es sich dabei jedoch um ein kolossales Missverständnis, wie sich jetzt zeigte, als Gauck die Demonstranten gegen die Großbanken als alberne Romantiker bezeichnete. Viele von diesen albernen Romantikern waren vielleicht Unterstützer Gaucks und denken jetzt voller Scham an ihre damaligen Gefühle. Die Lobeshymnen werden umgedichtet und Kinder, die Blumen flechten wollen, werden zornig weggeschickt.

Der Pfarrer Joachim Gauck ist nun wie eine Jugendliebe, die mittlerweile Glatze und Bauch bekommen hat, oder wie die längst vergessene CD einer Boygroup aus alten Tagen, die vom Besuch im Wohnzimmerregal entdeckt wird, oder besser noch, wie die Schlaghose auf dem Urlaubsfoto – eben eine peinliche Erinnerung.

Doch nicht nur die Protestbürger haben ihre Meinung über Gauck geändert. Über die fehlgeschlagene Präsidentschaftswahl ist niemand glücklicher als die SPD und die Grünen, die Gauck gegen Christian Wulff antreten ließen. Hätten sie mit ihrem Kandidaten Erfolg gehabt, dann hätten wir heute ein Staatsoberhaupt, das öffentlich Position gegen Bürger bezieht, die sich um die Zukunft sorgen und deshalb auf die Straße gehen.

 
Leser-Kommentare
  1. Damals wie heute war Gauck eine PR-Figur, kein Präsident.
    Leider aber stand damals auch keine bessere Alternative zur Auswahl. Unser heutiger Präsident macht seinen Job nicht schlecht. Aber eben auch nicht gut.

  2. Bei dem, was ich bis heute von den Kindern der Occupy-Bewegung gehört habe muß man Gauck leider zustimmen - keine Argumente, keine eigenen Lösungen, nichts haben die zur Sache zu bieten ;(

    16 Leser-Empfehlungen
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    Nehmen Sie einen guten, schlagfertigen, gebildeten Journalisten und laden Sie sich 2 Hartz$ Empfänger von der Straße ein.

    Welche Erwartungen haben Sie?

    E ist unsere moderne Zeit, daß gut formulierte Lügen besser ankommen als schlecht arktikuliertze Wahrheiten.
    Deshalob ist Europa auch da, wo es ist.

    • eins2
    • 29.10.2011 um 9:44 Uhr

    dass die Leute noch unverdorben ihre Ängste äussern und sich nach und nach standfest machen und nichb von irgendwelchen gefährlichen Leuten standfest machen lassen.
    Der Herr Gauck hat wohl schnell vergessen, wie es in Un freiheit war. Die könnte uns wegen des Desasters nämlich wieder dräuen und da sollte auch Herr Gauck sich freuen, dass es Leute gibt, die mit gesundem Menschenverstand auf die Strasse gehen un d ihren Unmut äussern und äussern können. Mit der Qualität ist das immer so eine Sache.
    So eine Position hätte man ihm vor der BP-Wahl wohl nicht zugetraut und er hätte sie wohl auch nicht bekannt gemacht.
    Erinnert einen etwas an den anderen geschmeidigen Pfarrer, der mal im landes und bundespolitischen Geschehen mitgespielt hat und dessen tatsächliche Rolle im DDR-Regime nie restlos geklärt werden konnte. Warum wohl?

    Ich weis, dass meine Überschrift etwas anmaßend klingen mag, doch enthält sie zweifelos Wahrheit. Herr Gauck der lange Zeit seines Lebens in einem Unrechtsstaat wie der DDR verbracht hat, meint verständlicher Weise, nur das Gegenteil des Sozialismus, also der Kapitalismus kann dem Menschen Freiheit geben. Dass aber vor allem auch dieser( globalisierte) Kaptialismus den Menschen seiner grundlegensten Freiheiten berauben kann, berücksichtigt Herr Gauck nicht.

    Ihm scheint es heute natürlich besser zu gehen, als zu sozialistschen Zeiten. Und doch haben wir eine Gesellschaft die immer weiter auseinanderdriftet. Unsere gewählten Vertreter laufen nur noch der Entwicklung an den Märkten hinerher, statt die Gesellschaft zu gestalten. Soviel zu dem Mythos wir würden noch in einer Demokratie leben, in der das Volk der Souverän und dieser die Gestaltungsmacht innehat.

    Wenn Geld Macht ist und das ist es zweifelsohne, dann kann eine Gesellschaft, in der sich die Macht in den Händen von den oberen 5 - 10% konzentriert weder demokratisch noch frei sein. Troz allem ist die BRD um einiges freier und "menschlicher" als die DDR es jemals war. Das ist aber nicht gottgegeben, sondern muss verteidigt werden. Wenn in den 80er Jahren des Vergangen Jahrhunderts nicht "Romantiker" im Osten Deutschlands auf die Straße gegangen wären um ihre Freiheit zu erkämpfen, gäbe es heute vermutlich die DDR auch noch.

    • xpeten
    • 01.11.2011 um 15:53 Uhr

    die es mit der 68er - Bewegung dankenswerterweise zumindest teilweise geschafft haben, den Mief von Rückständigkeit, Unfreiheit und Diktatur hinauszufegen.

    Zivilcourage ist es jedenfalls, sich gegen Missstände zur Wehr zu setzen, und nicht aus dem Ohrensessel heraus diejenigen zu verunglimpfen, denen das Wohl kommender Generationen am Herzen liegt.

    Bei dem, was ich bis heute von den Kindern der Occupy-Bewegung gehört habe muß man Gauck leider zustimmen - keine Argumente, keine eigenen Lösungen, nichts haben die zur Sache zu bieten ;(

    Es gibt viele Argumente, nur kann man die leider nicht nachvollziehen, wenn man nicht weniger als ein mäßig bezahlter Bürger der Mittelschicht ist. Dazu zählen ungefähr ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. Wer zu den anderen zwei Dritteln gehört, der hat eine Menge Argumente. Sich krumm ackern, mit 55 in Rente gehen müssen, weil man einen kaputten Körper hat, nie Bedingungen hinsichtlich der Arbeit stellen dürfen können und zusehen, wie andere in Wohlstand wälzen, weil das Schicksal es besser mit ihnen gemeint hat, oder weil sie lediglich die Gabe besitzen Menschen das Geld aus der Tasche zu schwatzen.

    Es gibt genug Lösungen für diese Probleme. Es erfordert jedoch viel Mut und Willen, sie auch umzusetzen. Vor allem scheitert es an der grassierende Asozialität in unserer Zivilisation. Jedes Leben bedeutet nicht mehr Selbstverständlichkeit, sondern bei vielen nur ein Maul mehr zu stopfen, ein Ausbildungs- oder Studienplatz weniger, eine Last für die Gesellschaft. Dabei gibt es objektiv betrachtet gar keinen Grund zum Jammern.

    Nehmen Sie einen guten, schlagfertigen, gebildeten Journalisten und laden Sie sich 2 Hartz$ Empfänger von der Straße ein.

    Welche Erwartungen haben Sie?

    E ist unsere moderne Zeit, daß gut formulierte Lügen besser ankommen als schlecht arktikuliertze Wahrheiten.
    Deshalob ist Europa auch da, wo es ist.

    • eins2
    • 29.10.2011 um 9:44 Uhr

    dass die Leute noch unverdorben ihre Ängste äussern und sich nach und nach standfest machen und nichb von irgendwelchen gefährlichen Leuten standfest machen lassen.
    Der Herr Gauck hat wohl schnell vergessen, wie es in Un freiheit war. Die könnte uns wegen des Desasters nämlich wieder dräuen und da sollte auch Herr Gauck sich freuen, dass es Leute gibt, die mit gesundem Menschenverstand auf die Strasse gehen un d ihren Unmut äussern und äussern können. Mit der Qualität ist das immer so eine Sache.
    So eine Position hätte man ihm vor der BP-Wahl wohl nicht zugetraut und er hätte sie wohl auch nicht bekannt gemacht.
    Erinnert einen etwas an den anderen geschmeidigen Pfarrer, der mal im landes und bundespolitischen Geschehen mitgespielt hat und dessen tatsächliche Rolle im DDR-Regime nie restlos geklärt werden konnte. Warum wohl?

    Ich weis, dass meine Überschrift etwas anmaßend klingen mag, doch enthält sie zweifelos Wahrheit. Herr Gauck der lange Zeit seines Lebens in einem Unrechtsstaat wie der DDR verbracht hat, meint verständlicher Weise, nur das Gegenteil des Sozialismus, also der Kapitalismus kann dem Menschen Freiheit geben. Dass aber vor allem auch dieser( globalisierte) Kaptialismus den Menschen seiner grundlegensten Freiheiten berauben kann, berücksichtigt Herr Gauck nicht.

    Ihm scheint es heute natürlich besser zu gehen, als zu sozialistschen Zeiten. Und doch haben wir eine Gesellschaft die immer weiter auseinanderdriftet. Unsere gewählten Vertreter laufen nur noch der Entwicklung an den Märkten hinerher, statt die Gesellschaft zu gestalten. Soviel zu dem Mythos wir würden noch in einer Demokratie leben, in der das Volk der Souverän und dieser die Gestaltungsmacht innehat.

    Wenn Geld Macht ist und das ist es zweifelsohne, dann kann eine Gesellschaft, in der sich die Macht in den Händen von den oberen 5 - 10% konzentriert weder demokratisch noch frei sein. Troz allem ist die BRD um einiges freier und "menschlicher" als die DDR es jemals war. Das ist aber nicht gottgegeben, sondern muss verteidigt werden. Wenn in den 80er Jahren des Vergangen Jahrhunderts nicht "Romantiker" im Osten Deutschlands auf die Straße gegangen wären um ihre Freiheit zu erkämpfen, gäbe es heute vermutlich die DDR auch noch.

    • xpeten
    • 01.11.2011 um 15:53 Uhr

    die es mit der 68er - Bewegung dankenswerterweise zumindest teilweise geschafft haben, den Mief von Rückständigkeit, Unfreiheit und Diktatur hinauszufegen.

    Zivilcourage ist es jedenfalls, sich gegen Missstände zur Wehr zu setzen, und nicht aus dem Ohrensessel heraus diejenigen zu verunglimpfen, denen das Wohl kommender Generationen am Herzen liegt.

    Bei dem, was ich bis heute von den Kindern der Occupy-Bewegung gehört habe muß man Gauck leider zustimmen - keine Argumente, keine eigenen Lösungen, nichts haben die zur Sache zu bieten ;(

    Es gibt viele Argumente, nur kann man die leider nicht nachvollziehen, wenn man nicht weniger als ein mäßig bezahlter Bürger der Mittelschicht ist. Dazu zählen ungefähr ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. Wer zu den anderen zwei Dritteln gehört, der hat eine Menge Argumente. Sich krumm ackern, mit 55 in Rente gehen müssen, weil man einen kaputten Körper hat, nie Bedingungen hinsichtlich der Arbeit stellen dürfen können und zusehen, wie andere in Wohlstand wälzen, weil das Schicksal es besser mit ihnen gemeint hat, oder weil sie lediglich die Gabe besitzen Menschen das Geld aus der Tasche zu schwatzen.

    Es gibt genug Lösungen für diese Probleme. Es erfordert jedoch viel Mut und Willen, sie auch umzusetzen. Vor allem scheitert es an der grassierende Asozialität in unserer Zivilisation. Jedes Leben bedeutet nicht mehr Selbstverständlichkeit, sondern bei vielen nur ein Maul mehr zu stopfen, ein Ausbildungs- oder Studienplatz weniger, eine Last für die Gesellschaft. Dabei gibt es objektiv betrachtet gar keinen Grund zum Jammern.

    • wilkem
    • 28.10.2011 um 11:08 Uhr

    Was hat ihn geritten, Volkes Stimme als albern zu bezeichnen?
    Was ist daran albern?
    War er nicht Unterstützer des offenen Dialogs?
    Hat er vergessen, das Demonstration eine Ursache hat und ihre Wirkung nicht ausbleibt?

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  3. „Hätten sie mit ihrem Kandidaten Erfolg gehabt, dann hätten wir heute ein Staatsoberhaupt, das öffentlich Position gegen Bürger bezieht, die sich um die Zukunft sorgen und deshalb auf die Straße gehen.“

    Wie soll jemand, der sich selbst als linken, liberalen Konservativen bezeichnet, in der Lage sein, niemals eine Position zu beziehen, die nicht alle Bürger teilen? Oder meinen Sie, „Occupy Wallstreet“ seien alle Bürger oder die einzigen, die sich um die Zukunft sorgen?

  4. Gauck wurde zu einer "Vorzeigefigur", zu einem "Bürgerrechtler" hochstilisiert, der er doch in Wirklichkeit nicht war. Dieser Mann hält sich und seine "Weisheiten" für immer aktuell, richtig und brauchbar. Es war für unser Land ein Glück, diesen Tagesplauderer nicht zum Präsidenten gewählt zu haben. Es sind seine schauspielerischen Talente, die ihn so interessant gemacht haben. Hinzu kommen verbale Fähigkeiten, die sein Täuschungsverhalten kompensieren.

    13 Leser-Empfehlungen
  5. gestern gesehen hat. Die Frau von Occupy konnte nur etwas von Kommunikation fabulieren und der Mann hatte auch kein einziges schlagendes Argument vorgetragen, außer "ein neues System" zu implementieren. Das ist wahrlich zu wenig.

    Was dieser Bewegung fehlt, sind kompetente Leute aus dem Bankwesen, aus der Geldwirtschaft. Leute, die das heutige neoliberale System durchblicken und sich davon abkehren. Es gibt solche Leute, doch werden sie von den Medien - bewusst oder unbewusst - wenig beachtet. Ein Frankfurter Banker hatte sich neulich auf einer Demo sehr kompetent geäußert. Aber man hörte von ihm nur in einer kurzen Einspielung auf phoenix. Das ist echt schade.

    11 Leser-Empfehlungen
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    Er lud sich Leute ein, die sich auf seine Kosten in Szene setzten. (Schmidt und Steini)

    Wenn man eine Idee mies machen will, muß man sich auch nur die richtigen leute aussuchen und einladen.

    Das ist Politik vom Feinsten.

    Es ist wirklich schade (ob nun "echt§ oder nicht) wenn man sich nicht vorstellen kann, dass man wissen kann, dass etwas geändert werden muss, ohne gleich ein Patentrezept zu haben. Und wer die ebenso klugen wie emotionalen Äußerungen der beiden Occupisten, die sich bei Illner geäußert haben, als "albern fabulierend" bezeichntet, hat nicht nur die Zeichen der Zeit nicht verstanden, es fehlt fehlt ihm obendrein eklatant an sozialer Kompetenz. Echt!

    Die da jetzt aufbegehren, haben nun mal keine Stimme, wie Parteien und Lobbyistenriegen. Niemand interessiert sich für sie, außer vielleicht den Linken. Ihr Protest ist alles was sie haben, auch wenn sie ihn nicht richtig artikulieren können, ich verstehe genau was sie meinen und was auf dieser Welt geändert werden muss. Man darf diese Menschen nicht in den Dreck ziehen, denn sie zeigen mehr Schneid als alle anderen in unserem Land.

    Zitat: Was dieser Bewegung fehlt, sind kompetente Leute aus dem Bankwesen, aus der Geldwirtschaft.

    Zu diesem Vorschlag muss man nicht viel sagen, er diskeditiert sich selbst. Mann kann den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben solange er Teil des Systems ist.

    Er lud sich Leute ein, die sich auf seine Kosten in Szene setzten. (Schmidt und Steini)

    Wenn man eine Idee mies machen will, muß man sich auch nur die richtigen leute aussuchen und einladen.

    Das ist Politik vom Feinsten.

    Es ist wirklich schade (ob nun "echt§ oder nicht) wenn man sich nicht vorstellen kann, dass man wissen kann, dass etwas geändert werden muss, ohne gleich ein Patentrezept zu haben. Und wer die ebenso klugen wie emotionalen Äußerungen der beiden Occupisten, die sich bei Illner geäußert haben, als "albern fabulierend" bezeichntet, hat nicht nur die Zeichen der Zeit nicht verstanden, es fehlt fehlt ihm obendrein eklatant an sozialer Kompetenz. Echt!

    Die da jetzt aufbegehren, haben nun mal keine Stimme, wie Parteien und Lobbyistenriegen. Niemand interessiert sich für sie, außer vielleicht den Linken. Ihr Protest ist alles was sie haben, auch wenn sie ihn nicht richtig artikulieren können, ich verstehe genau was sie meinen und was auf dieser Welt geändert werden muss. Man darf diese Menschen nicht in den Dreck ziehen, denn sie zeigen mehr Schneid als alle anderen in unserem Land.

    Zitat: Was dieser Bewegung fehlt, sind kompetente Leute aus dem Bankwesen, aus der Geldwirtschaft.

    Zu diesem Vorschlag muss man nicht viel sagen, er diskeditiert sich selbst. Mann kann den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben solange er Teil des Systems ist.

  6. ins Amt gewählt wurde, verändert sich desssen Bild. Mal so, mal so.
    Wäre Gauk Präsident geworden, vielleicht hätte er Zeit gehabt, sich um die Belange des Volkes zu kümmern und andere Schlüsse zu ziehen als er es heute tut.

    Vielleicht hat er ja einige Millionen angelegt und hat nun Angst, daß sein "hart erspartes" Kapital vom Volk kassiert wird. Vielleicht hat er Aktien von der Deutschen Bank und fürchtet, daß seine Dividende nicht so hoch ausfällt wie er das gerne hätte. Er ist ja schliesslich auch nur ein Politiker, was soll man da erwarten.

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    Gauck war nicht einmal wirklich ein Bürgerrechtler.
    Er war Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, deren wichtigste Aufgabe es war, DDR-Bürger zu diskreditieren und Bundesbürger, die sich der Stasi angedient hatten, vor ihrer Verantwortung zu bewahren.
    Seine Position zu den Protesten diskreditiert ihn letztendlich völlständig und läßt seinen Heiligenschein erlöschen. Ihn mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt zu haben, beschädigt auch noch einen bedeutenden Preis der deutschen Kulturlandschaft.

    Gauck war nicht einmal wirklich ein Bürgerrechtler.
    Er war Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, deren wichtigste Aufgabe es war, DDR-Bürger zu diskreditieren und Bundesbürger, die sich der Stasi angedient hatten, vor ihrer Verantwortung zu bewahren.
    Seine Position zu den Protesten diskreditiert ihn letztendlich völlständig und läßt seinen Heiligenschein erlöschen. Ihn mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt zu haben, beschädigt auch noch einen bedeutenden Preis der deutschen Kulturlandschaft.

    • Jogl
    • 28.10.2011 um 13:15 Uhr

    Kann man auch einen Artikel als bedenklich melden?

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