Oppositionelle hatten große Hoffnungen in den Besuch von Benedikt XVI. in Kuba gesetzt. Doch anders als sein Vorgänger Johannes Paul II. forderte er nicht die Freilassung von politischen Gefangenen, sondern sprach nur allgemein von Reformen. Ein Grund dafür mag sein, dass sich das Verhältnis zwischen kubanischer Führung und katholischer Kirche deutlich verbessert hat, seitdem Raúl Castro vor zwei Jahren begann, die jahrzehntelange Eiszeit zu beenden. Vor dem Besuch wurden zahlreiche Menschenrechtler festgenommen.